Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 19.6.1914, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3
19. Juni 1914.
W.-st. A.[1] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband Heidelberg Landfriedstr. 14.
Hochverehrter Herr Geheimrat, für Ihren freundlichen Brief vom 18.[2] currentis[3][a] danke ich Ihnen verbindlichst. Ich bemerkte mir, daraus, dass Sie unter den gegebenen Umständen sich damit einverstanden erklären, dass Herr Dr. Ivanovsky die russische Uebersetzung Ihrer Einleitung besorgt. Dem russischen Verleger werde ich nunmehr die Autorisation[4] definitiv erteilen.
Es tut mir aufrichtig leid, dass es nicht mehr möglich war, Ihrem Wunsche bezüglich des russischen Uebersetzers Rechnung zu tragen.
Mit herzlichen Grüssen verbleibe ich Ihr
P. Siebeck.[b]