Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 19.12.1913, 2 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2
19. Dezember 1913.
W.-wz. A.[1] – – Herrn Geheimen Rat Professor Dr W. Windelband Heidelberg. Landfriedstrasse 14.
Hochverehrter Herr Geheimrat, im Verfolg meiner kurzen Empfangsbestätigung vom 16.[2] teile ich Ihnen ergebenst mit, dass ich das Manuscript Ihrer Einleitung in die Philosophie inzwischen berechnen liess. Das Ergebnis dieser Berechnung[3] entspricht etwa Ihrer Schätzung: der Umfang dürfte 26–27 Bogen[4] betragen.
Bei Herrn Professor Dr. Medicus werde ich sogleich anfragen, welche weiteren Bände des Grundrisses[5] der philosophischen Wissenschaften zunächst in Aussicht stehen und wann dieselben bestimmt zu erwarten sind. Ungeachtet dieser Verhandlungen mit Herrn Professor Medicus kann der Satz der Einleitung sogleich beginnen. Ich vereinbare mit der Druckerei[6] das weitere. Als Norm[7] setzen wir einfach: Windelband, Einleitung.
Wenn es Ihnen recht ist, so drucken wir gleich eine Doppelauflage von 4000 Exemplaren[8], in welchem Falle das Bogenhonorar Mk. 200.- beträgt. Dazu erstatte ich Ihnen noch die Kosten des Diktates, die Sie mir freundlichst angeben wollen. Sobald ich diese Kosten weiss, will ich gerne sehen, ob ich dann vielleicht noch eine Aufrundung des Honorars zu einer runden Gesamt|summe[a] vornehmen kann.
Mit den herzlichsten Grüssen verbleibe ich Ihr aufrichtig ergebener
P. Siebeck.[b]