Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 5.12.1913, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2
5. Dezember 1913.
Dr. P. S.-k.A.[1] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband Heidelberg Landfriedstr. 14.
Hochverehrter Herr Geheimrat, zur Vollendung des Manuscripts Ihrer „Einleitung in die Philosophie“ sende ich Ihnen meinen herzlichen Glückwunsch. Ich bin sehr erfreut darüber, dass Sie das Manuscript noch vor Weihnachten abschliessen konnten. Es ist mir das Liebste, wenn Sie mir das ganze Manuscript auf einmal zuschicken. Die Vorräte der „Lehre vom Zufall“[2] sind mir jederzeit willkommen, ebenso das Manuscript zur neuen Auflage der „Beiträge zum negativen Urteil.“[a]
Die Bestätigung der Abrechnung betr[effend] das spanische Uebersetzungsrecht von zwei Abhandlungen aus den „Praeludien“ entfaltete ich Ihrem freundlichen Briefe[3].
In alter Verehrung grüsst Sie herzlich Ihr treu ergebener
P. Siebeck.[b]