Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 1.11.1913, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2
1. November 1913.
W.-wz. A.[1] – – Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband Heidelberg. Landfriedstrasse 14.
Hochgeehrter Herr Geheimrat, in Sachen der schwedischen Uebersetzung der „Präludien“ hat der Uebersetzer Sylwan[2] wieder an mich geschrieben. Statt der verlangten 300 Mk. für eine Auflage von 1000 Exemplaren bietet sein Verleger Bonnier[3] 200 Mk. für eine Auflage von 1500 Exemplaren. Ich glaube, dass wir dieses Angebot annehmen können, denn so wie die Verhältnisse des schwedischen Büchermarktes liegen, wird von anderer Seite kaum mehr bezahlt werden. Die Entscheidung stelle ich aber ganz Ihnen anheim.
Ich sehe Ihrer Rückäusserung entgegen und begrüsse Sie inzwischen in grösster Verehrung als Ihr aufrichtig ergebener
P. Siebeck.[a]