Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 8.8.1913, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, eine Beilage, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2
8. August 1913
W.-wz. A.[1] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband. Heidelberg. Landfriedstrasse 14.
Hochverehrter Herr Geheimrat, dieser Tage war ein Vertreter einer spanischen Buchhandlung bei mir und frug an, ob es eventuell gestattet würde, einzelne Abschnitte Ihrer „Präludien“[2] gegen eine Entschädigung von 1 Francs[a] für die Druckseite des Originals in die spanische Sprache zu übersetzen und in einer Zeitschrift, die auf Deutsch den Titel „Das Studium“ führt, abzudrucken.
Ich frage hiermit höflichst an, ob Sie mit einem Abkommen der erwähnten Art einverstanden sein würden, und sehe Ihrer Rückäusserung mit Interesse entgegen.
Inzwischen begrüsse ich Sie als Ihr aufrichtig ergebener
P. Siebeck.[b]