Windelband an Paul Siebeck, Heidelberg, 23.1.1912, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke[1], Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488
Heidelberg, 23.1.12
Hochgeehrter Herr Doctor,
Anbei zwei weitere Hefte des Manuskripts[2], Bogen 17–18: ich werde nun die zweite Hälfte zusammen abgehen lassen, spätestens in vierzehn Tagen.
Dass Ihre eigne Druckerei den Satz nicht wieder machen[3] kann, bedaure ich lebhaft: ich war immer sehr zufrieden mit ihr, und mein Buch stellt mit seinen verschiedenen Sprachen und Typen hohe Anforderungen an Setzer und Korrektor. Aber auch bei den Praeludien war ich mit der andern Druckerei[4] durchaus zufrieden; und so werden Sie hoffentlich auch jetzt wieder die Frage glücklich lösen.
Was das Honorar anlangt, dessen Sie freundlich Erwähnung tun, so bitte ich Sie, die Raten jeweils für mein Konto bei der
Rheinischen Kreditbank, Filiale Heidelberg, Depositenkasse Ludwigsplatz anweisen zu lassen.
Mit vorzüglicher Hochachtung wie stets der Ihrige
W Windelband