Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 30.5.1911, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße; NL 488 A 0320,5

W.-wz. A.[1] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband Heidelberg. Landfriedstrasse 14.

Hochverehrter Herr Geheimrat, unter höflicher Bezugnahme auf unsere Unterredung in Baden-Baden[2] benachrichtige ich Sie hierdurch, dass die „Präludien“ bei mir jetzt ganz vergriffen[3] sind.

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden verbleibe ich in grösster Verehrung Ihr treu ergebener

P. Siebeck.[a]

Kommentar zum Textbefund

aP. Siebeck. ] eigenhändige Unterschrift

Kommentar der Herausgeber

1W.-wz. A. ] Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst
2Unterredung in Baden-Baden ] nach 30.3.1911, vgl. Windelband an Heinrich Rickert vom 27.3.1911.
3vergriffen ] Verkaufszahlen über die Präludien sind nur spärlich überliefert, vgl. die Aufstellung über die abgesetzten Exemplare bis 6.8.1906: 1902: 121; 1903: 325; 1904: 276; 1905: 219; 1906: 178. Die 3. Aufl. wurde laut des 2. Nachtrags zum Verlagvertrag vom 5.6.1907 in 1200 Exemplaren gedruckt (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B 1, 6, M. 1).