Windelband an Paul Siebeck, Heidelberg, 18.9.1909, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke[1], Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488
Heidelberg, 18.9.09
Hochgeehrter Herr Doctor,
Hiermit erhalten Sie also die grössere Hälfte des Ms. zur Gesch[ichte] d[er] Philos[ophie]; die zweite wird Ende nächster Woche nachfolgen, sodass also mit dem Druck unbedenklich gleich begonnen werden kann. ich werde dabei das Register zurückbehalten, um es mit der Korrektur des Textes unmittelbar zu revidieren. Denn die Aenderungen und Ergänzungen, die ich vorzunehmen hatte und habe, sind verhältnismässig so gering, dass ich hoffe, die Seiten werden fast durchgängig denen der 4. Aufl. entsprechen können. Es wäre mir lieb, wenn die Druckerei[2] diesen Gesichtspunkt im Auge behielte; mir würde dadurch viel Arbeit an dem Register erspart.
Mit jeder Beschleunigung des Drucks bin ich einverstanden. Wenn Sie, um vor Weihnachten etwas zu bringen, etwa in zwei Hefte teilen[3] wollen, ist es mir recht. Nur durchlaufende Paginierung bitte ich wegen der Register beizubehalten.
Mit hochachtungsvollem Gruss wie stets der Ihrige
W Windelband