Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 8.9.1909, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke[1], Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488
8. September 1909.
W.-wz.[2] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband in Heidelberg.
Hochverehrter Herr Geheimrat, es freut mich Ihnen mitteilen zu können, dass der Verleger des Herrn Dr. Rubinstein[3], Herr Leonid Krumbugel in Moskau, meine Forderung für das russische Uebersetzungsrecht der Hochstiftvorlesungen[4] acceptierte. Er hat die Entschädigung mit M 150,- auch bereits an mich entrichtet. Ich habe die Hälfte davon Ihrem Conto gutgeschrieben. Es entspricht vermutlich Ihren Wünschen, wenn ich den Betrag zusammen mit dem demnächst fällig werdenden Honorar für die zweite Auflage der Originalausgabe an Sie abführen lasse.
In grösster Verehrung grüsst Sie bestens Ihr aufrichtig ergebener
P. Siebeck.