Heidelberg, im Mai 1908.[1]
Mein sechzigster Geburtstag ist mir durch zahlreiche Beweise freundlicher Gesinnung, die in liebenswürdigen Grüßen und Gaben an mich gelangten, zu einem hohen Freudentage geworden; ich bitte alle diejenigen, welche meiner so gütig gedacht haben, insbesondere die Teilnehmer an der Ueberreichung der Adresse[2] und meines Bildes[3], den Ausdruck meines herzlichen und aufrichtigen Dankes entgegenzunehmen.
Wilhelm Windelband.[a]
1↑Heidelberg, im Mai 1908. ] ein weiteres Exemplar dieser Drucksache ist überliefert in Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig,
Nr. 5895. Laut Eingangsvermerk des Verlages am 1.6.1908 eingetroffen.
2↑Adresse ] nichts Näheres ermittelt,
vgl. Windelband an Heinrich Rickert vom 8.6.1908.
3↑meines Bildes ] offenbar nach einer Fotografie; heute im Besitz des Philosophischen Seminars der Universität Heidelberg.
Vgl. Arnold Ruge am 7.8.1908 an das Prorektorat der Universität Heidelberg, worin er festhält, daß Schüler Windelbands dem Philosophischen Seminar zum 11.5.1908 ein Porträt Windelbands in Öl gestiftet haben, das so lange im Besitz Ruges (!) verbleiben solle, so lange Windelband in Heidelberg weile. Am 9.12.1915 schrieb Ruge darüber erneut, dieses Mal zur Übergabe des Porträts in den Besitz der Universität (UA Heidelberg, RA 6432 Philosophisches Seminar 1904–1929).