<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Wilhelm Bölsche an Vaihinger, Schreiberhau (Szklarska Poręba, Polen), 22.7.1929, 6 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 c, Nr. 2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001505-6"/><style type="text/css">
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Bölsche an Vaihinger vom 27.5.1920&#xD;&#xA;">Villa Carmen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Villa Carmen ] vgl. Bölsche an Vaihinger vom 27.5.1920">[1]</a></p><p class="ED-dateline">22.7.29.</p><p class="ED-salute">Hochverehrter Herr Geheimrat!</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Ihr Brief ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Ihr Brief</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Ihr Brief ] nicht ermittelt">[2]</a> war mir eine große Freude. An jene <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Stunden des Zusammenseins ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Stunden des Zusammenseins</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Stunden des Zusammenseins ] nicht ermittelt">[3]</a> bewahre ich dankbare Erinnerung. Wäre mein letzter Aufenthalt in Halle nicht so sehr kurz und durch verschiedene wissenschaftliche Dinge so sehr in Anspruch genommen gewesen, würde ich mir erlaubt haben, Sie aufzusuchen.</p><p class="ED-p">Ich denke mir, daß das Buch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="„Franziska von Altenhausen“ ] Franziska von Altenhausen. Ein Roman aus dem Leben eines berühmten Mannes in Briefen aus den Jahren 1898/1903. Aus einem echten Briefwechsel gestaltet von Johannes Werner. Leipzig: Koehler &amp; Amelang 1927. – Zugrunde lag der Briefwechsel Frida von Uslar-Gleichen (1864–1903) mit Ernst Haeckel (1834–1919). – Walter Haeckel (1868–1939), Ernst Haeckels Sohn aus 2. Ehe, verfasste: Agnes Haeckel, geb. Huschke, Ernst Haeckels zweite Frau. Ein Nachtrag zu dem Briefwechselroman: Franziska von Altenhausen. Pritzwalk: Tienken o. J. Sonderdruck aus: Die Drei 8 (1929), S. 581–596.&#xD;&#xA;">„Franziska von Altenhausen“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="„Franziska von Altenhausen“ ] Franziska von Altenhausen. Ein Roman aus dem Leben eines berühmten Mannes in Briefen aus den Jahren 1898/1903. Aus einem echten Briefwechsel gestaltet von Johannes Werner. Leipzig: Koehler &amp; Amelang 1927. – Zugrunde lag der Briefwechsel Frida von Uslar-Gleichen (1864–1903) mit Ernst Haeckel (1834–1919). – Walter Haeckel (1868–1939), Ernst Haeckels Sohn aus 2. Ehe, verfasste: Agnes Haeckel, geb. Huschke, Ernst Haeckels zweite Frau. Ein Nachtrag zu dem Briefwechselroman: Franziska von Altenhausen. Pritzwalk: Tienken o. J. Sonderdruck aus: Die Drei 8 (1929), S. 581–596.">[4]</a> auch Ihnen eine Stunde der <span class="ED-pb">|</span> tiefen Ergriffenheit vor menschlicher Lebenstragik gewährt hat. Dem Herausgeber gebührt Dank, daß er neben dem Bilde unseres Freundes, das ja allen, die ihn näher kannten, in seiner Größe, wie in seiner, ich möchte sagen, „bunten Oberfläche“ so vertraut und durchsichtig ist, diesen wundervollen Frauencharakter, wenn auch leise abgeblendet, gerettet hat. Was <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="den Namen ] vgl. zur Aufdeckung des Pseudonyms Franziska von Altenhausen für Frida von Uslar-Gleichen: Vaihinger: Haeckels Herzensfreundin. Ihre Religion des Als Ob. In: Vossische Zeitung, Nr. 376 vom 11.8.1929, Beilage: Das Unterhaltungsblatt Nr. 186, S. 2–3 (= 28–29, erreichbar via https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ (27.9.2024)), dort auch über den von Haeckel selbst vermuteten Suizid der Herzkranken (s. u.).&#xD;&#xA;">den Namen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="den Namen ] vgl. zur Aufdeckung des Pseudonyms Franziska von Altenhausen für Frida von Uslar-Gleichen: Vaihinger: Haeckels Herzensfreundin. Ihre Religion des Als Ob. In: Vossische Zeitung, Nr. 376 vom 11.8.1929, Beilage: Das Unterhaltungsblatt Nr. 186, S. 2–3 (= 28–29, erreichbar via https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ (27.9.2024)), dort auch über den von Haeckel selbst vermuteten Suizid der Herzkranken (s. u.).">[5]</a> anbetrifft, so las ihn mein lieber <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Freund Walther ] gemeint ist Johannes Walther, vgl. Vaihinger an Heinrich Schmidt vom 4.7.1929.&#xD;&#xA;">Freund </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Freund Walther ] gemeint ist Johannes Walther, vgl. Vaihinger an Heinrich Schmidt vom 4.7.1929.&#xD;&#xA;">Walther</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Freund Walther ] gemeint ist Johannes Walther, vgl. Vaihinger an Heinrich Schmidt vom 4.7.1929.">[6]</a></span> etwas anders, ich wollte aber (bei der Belanglosigkeit dieser Sache) nicht korrigieren, da ich <span class="ED-pb">|</span> gelegentlich gleichsam ehrenwörtlich verpflichtet worden war, ihn nicht zu nennen. Immerhin ist auch er ja heute kaum noch ein Geheimnis – und warum auch! Mit dem Briefwechsel war ich eine Weile selbst verknüpft. In bewegter Stunde hatte <span class="ED-name">Haeckel</span> ihn mir zur späteren Herausgabe anvertraut. Nach seinem Tode schien indessen den rechtlichen Erben eine andere Verfügung erwünschter. Das Ende des prachtvollen Menschenkindes war nach <span class="ED-name">Haeckel</span>s bestimmter Versicherung in der Tat <span class="ED-pb">|</span> ein freiwilliges. Mitbestimmend war dabei wohl der wunderbare Sachverhalt, daß die zarte junge, etwas kranke Seele zerbrach, weil sie sich der ungestümen <u>Jugend</u> des so viel älteren Mannes nicht gewachsen fühlte. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Semele ] mythologische Gestalt des griechischen Altertums; Geliebte des Zeus, die diesen dazu brachte, sich ihr in vollem Glanz zu zeigen, was ihr den Flammentod brachte, vgl. Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Hg. v. Wilhelm Heinrich Roscher. 4. Bd. Leipzig: Teubner 1909–1915 [!], Sp. 670–671.&#xD;&#xA;">Semele</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Semele ] mythologische Gestalt des griechischen Altertums; Geliebte des Zeus, die diesen dazu brachte, sich ihr in vollem Glanz zu zeigen, was ihr den Flammentod brachte, vgl. Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Hg. v. Wilhelm Heinrich Roscher. 4. Bd. Leipzig: Teubner 1909–1915 [!], Sp. 670–671.">[7]</a>, die im Feuer ihres Gottes verbrannte. Vielleicht hätte ein Dichter diese Griechensage auch so wenden können, daß das liebende Menschenmädchen größer war als der Gott in seiner ewigen Blitzglorie – und daß darin die echte Tragik bestand. Götter sind <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="immer ] davor am neuen Bogenbeginn: 2)&#xD;&#xA;">immer</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="immer ] davor am neuen Bogenbeginn: 2)">[b]</a> etwas oberflächlich und langweilig gegen heiße ringende Menschen. – Uebrigens hat <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="der alte Zeus ] Anspielung auf Ernst Haeckel&#xD;&#xA;">der alte Zeus</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="der alte Zeus ] Anspielung auf Ernst Haeckel">[8]</a> die Sache doch nicht ganz so rasch überwunden, sein glücklicher Kindergeist half ihm nur immer wieder auf die „Oberfläche“. Ich denke unendlich bewegter Bekenntnisse aus seinem Munde – im Frühjahr 1905. Das Trostlose seiner Weltanschauung knüpfte in solchem Moment an die schmerzlichsten persönlichen Erlebnisse an und erschien so tief ehrwürdig. Ein paar Stunden darauf pries er dann vor anderen wieder mit strahlenden <span class="ED-pb">|</span> Augen das „Wahre, Gute, Schöne“ in der Welt, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="als ob … ] Interpunktion wie in der Vorlage, keine Auslassung&#xD;&#xA;">als ob …</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="als ob … ] Interpunktion wie in der Vorlage, keine Auslassung">[c]</a></p><p class="ED-p">Vielleicht kommt Ihnen mein Buch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="„Naturgeheimnis“ ] vgl. Bölsche: Naturgeheimnis. 11.–15. Tausend. Vollständig umgearbeitete u. erweiterte Neuauflage Jena: Eugen Diederichs 1922; darin S. 14–44: Ein letztes Wort zu Haeckel.&#xD;&#xA;">„Naturgeheimnis“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="„Naturgeheimnis“ ] vgl. Bölsche: Naturgeheimnis. 11.–15. Tausend. Vollständig umgearbeitete u. erweiterte Neuauflage Jena: Eugen Diederichs 1922; darin S. 14–44: Ein letztes Wort zu Haeckel.">[9]</a> in der Neubearbeitung von 1922 (Diederichs) mit meiner Grabrede auf <span class="ED-name">Haeckel</span> gelegentlich in die Hand. Die Rede wurde (obwohl auch sie <span class="ED-name">Haeckel</span>s Wunsch war) in Folge von Nichteinladung dazu seitens der Hinterbliebenen damals nicht gehalten, enthält aber mein auch innerlich letztes Wort wohl zu <span class="ED-name">Haeckel</span>. Ernst, ohne Ueberschwang, wie man nach so viel Jahren guter Freundschaft sieht, aber auch ein <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="wenig … Bölsche ] um 90° gedreht auf den linken Rd. geschrieben&#xD;&#xA;">wenig darüber hinaus sieht. Mit herzlichen Grüßen Ihr getreuer</span></p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="wenig … Bölsche ] um 90° gedreht auf den linken Rd. geschrieben&#xD;&#xA;">Wilhelm Bölsche</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="wenig … Bölsche ] um 90° gedreht auf den linken Rd. geschrieben">[d]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><sup>i</sup>/R</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>aufzulösen: im Riesengebirge</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">immer</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor am neuen Bogenbeginn: <span class="ED-rdg">2)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">als ob …</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Interpunktion wie in der Vorlage, keine Auslassung</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">wenig … Bölsche</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> um 90° gedreht auf den linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> geschrieben</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Villa Carmen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Bölsche an Vaihinger vom 27.5.1920</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Stunden des Zusammenseins</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Franziska von Altenhausen“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Franziska von Altenhausen. Ein Roman aus dem Leben eines berühmten Mannes in Briefen aus den Jahren 1898/1903. Aus einem echten Briefwechsel gestaltet von Johannes Werner. Leipzig: Koehler &amp; Amelang 1927. – Zugrunde lag der Briefwechsel <span class="ED-name">Frida von Uslar-Gleichen</span> (1864–1903) mit <span class="ED-name">Ernst Haeckel</span> (1834–1919). – <span class="ED-name">Walter Haeckel</span> (1868–1939), <span class="ED-name">Ernst Haeckel</span>s Sohn aus 2. Ehe, verfasste: Agnes Haeckel, geb. Huschke, Ernst Haeckels zweite Frau. Ein Nachtrag zu dem Briefwechselroman: Franziska von Altenhausen. Pritzwalk: Tienken <abbr title="ohne Jahr" class="ED-abbr">o. J.</abbr> Sonderdruck aus: Die Drei 8 (1929), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 581–596.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den Namen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> zur Aufdeckung des Pseudonyms Franziska von Altenhausen für <span class="ED-name">Frida von Uslar-Gleichen</span>: Vaihinger: Haeckels Herzensfreundin. Ihre Religion des Als Ob. In: Vossische Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 376 vom 11.8.1929, Beilage: Das Unterhaltungsblatt <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 186, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2–3 (= 28–29, erreichbar via <span class="ED-link"><a href="https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/">https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/</a></span> (27.9.2024)), dort auch über den von <span class="ED-name">Haeckel</span> selbst vermuteten Suizid der Herzkranken (<abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Freund <span class="ED-name">Walther</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist <span class="ED-name">Johannes Walther</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Heinrich Schmidt vom 4.7.1929.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Semele</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mythologische Gestalt des griechischen Altertums; Geliebte des Zeus, die diesen dazu brachte, sich ihr in vollem Glanz zu zeigen, was ihr den Flammentod brachte, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von " class="ED-abbr">v.</abbr> Wilhelm Heinrich Roscher. 4. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> Leipzig: Teubner 1909–1915 [!], <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 670–671.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der alte Zeus</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anspielung auf <span class="ED-name">Ernst Haeckel</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Naturgeheimnis“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Bölsche: Naturgeheimnis. 11.–15. Tausend. Vollständig umgearbeitete <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> erweiterte Neuauflage Jena: Eugen Diederichs 1922; darin <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 14–44: Ein letztes Wort zu Haeckel.</div></div></body></html>