<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Hans Driesch an Vaihinger, Leipzig, 5.10.1925, 2 S., hs., Briefkopf (Stempel) Prof. Dr. Hans Driesch | Leipzig | Zöllnerstraße 1, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 6 m, Nr. 1</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001468-4"/><style type="text/css">
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Leider giebt es deren gerade an den Universitäten so wenige; in Köln, Hamburg und Frankfurt meinen Erfahrungen nach noch am meisten. Erfreulich war es für uns anlässlich der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Darmstädter Wochen Keyserling’s ] gemeint sind die Jahrestagungen der von Hermann Graf Keyserling (1880–1946) 1920 in Darmstadt begründeten Schule der Weisheit, getragen von der Gesellschaft für freie Philosophie (BEdPh). Die dortigen Vorträge erschienen 1919–1927 im Jahrbuch Der Leuchter (Otto Reichl-Verlag, Darmstadt, vgl. Würffel: Lexikon Deutscher Verlage, Berlin 2000, S. 695).&#xD;&#xA;">Darmstädter Wochen </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Darmstädter Wochen Keyserling’s ] gemeint sind die Jahrestagungen der von Hermann Graf Keyserling (1880–1946) 1920 in Darmstadt begründeten Schule der Weisheit, getragen von der Gesellschaft für freie Philosophie (BEdPh). Die dortigen Vorträge erschienen 1919–1927 im Jahrbuch Der Leuchter (Otto Reichl-Verlag, Darmstadt, vgl. Würffel: Lexikon Deutscher Verlage, Berlin 2000, S. 695).&#xD;&#xA;">Keyserling</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Darmstädter Wochen Keyserling’s ] gemeint sind die Jahrestagungen der von Hermann Graf Keyserling (1880–1946) 1920 in Darmstadt begründeten Schule der Weisheit, getragen von der Gesellschaft für freie Philosophie (BEdPh). Die dortigen Vorträge erschienen 1919–1927 im Jahrbuch Der Leuchter (Otto Reichl-Verlag, Darmstadt, vgl. Würffel: Lexikon Deutscher Verlage, Berlin 2000, S. 695).&#xD;&#xA;">’s</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Darmstädter Wochen Keyserling’s ] gemeint sind die Jahrestagungen der von Hermann Graf Keyserling (1880–1946) 1920 in Darmstadt begründeten Schule der Weisheit, getragen von der Gesellschaft für freie Philosophie (BEdPh). Die dortigen Vorträge erschienen 1919–1927 im Jahrbuch Der Leuchter (Otto Reichl-Verlag, Darmstadt, vgl. Würffel: Lexikon Deutscher Verlage, Berlin 2000, S. 695).">[4]</a>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="an der wir teilnahmen ] mit Vortrag von Driesch, vgl. z. B. den Bericht über die VII. Tagung der Gesellschaft für Freie Philosophie in Darmstadt. In: Hallische Nachrichten, Nr. 225 vom 25.9.1925, S. 3 (http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-65768 (26.9.2024)).&#xD;&#xA;">an der wir teilnahmen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="an der wir teilnahmen ] mit Vortrag von Driesch, vgl. z. B. den Bericht über die VII. Tagung der Gesellschaft für Freie Philosophie in Darmstadt. In: Hallische Nachrichten, Nr. 225 vom 25.9.1925, S. 3 (http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-65768 (26.9.2024)).">[5]</a>, zu sehen, daß in manchen Kreisen des Adels <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> der Grosswirtschaft recht verständige Anschauungen herrschen, vernünftigere als an den Hochschulen.</p><p class="ED-p">Ein Paar Worte möchte ich Ihnen über „Kultur<u>bund</u>“ (<u>union</u> intellectuelle) und „Kultur<u>verband</u>“ (<u>fédération</u> des unions intell<span class="ED-add">[ectuelles]</span>) sagen. Ueber diese Dinge herrschen in Deutschland noch viele Dunkelheiten, weil alles noch <u>im</u> <u>Entstehen</u> <u>begriffen</u> ist, man es aber in manchen Kreisen schon für fertig hält. <u>Alle</u> die verschiedenen „Bünde“ <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="(unions) ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">(unions)</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="(unions) ] Einfügung über der Zeile">[a]</a> gingen in ihrer Gründung aus vom <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Prinzen Charles Rohan ] d. i. Karl Anton Rohan (1898–1975), der aus einer französischen Familie des Hochadels stammte, die nach 1789 nach Österreich emigriert war, vgl. NDB (Bd. 21, 2003, S. 760–761, Verfasser: Guido Müller): Nach dem Besuch der Kavallerie-Offiziersschule nahm er 1916–18 in Rußland am Krieg teil und legte Anfang 1918 die jur. Staatsprüfung ab. Der Aufstieg des Bolschewismus sowie der militärische und politische Zusammenbruch der Habsburgermonarchie erschütterten sein Weltbild. […] Seit 1921 betätigte sich R. […] für einen Zusammenschluß der nationalen geistigen Eliten Europas zu einer gemeinsamen Front gegen Bolschewismus und Liberalismus. Zu diesem Zweck gründete er 1922 in Wien den „Kulturbund“, der sich besonders um Kontakte nach Frankreich bemühte. Anfang 1923 wurde ein franz. Komitee gegründet, Ende 1924 bildete sich in Paris die „Fédération des Unions intellectuelles“ mit R. als Generalsekretär. Im Gegensatz zur „Paneuropa“-Idee seines Landsmannes Richard Gf. Coudenhove-Kalergi (1894–1972) propagierte R. in Ablehnung demokratisch-liberaler Ideale die konservative „Abendland“-Idee. Es entstanden zahlreiche nationale und lokale Gruppen des „Kulturbundes“, 1924–34 fanden europ. Jahrestagungen statt, gefördert v. a. von dt. und luxemburg. Großindustriellen und franz. Verlegern […]. Intellektuelle und Künstler wie Hugo v. Hofmannsthal, Paul Valéry, Paul Langevin, Pierre Viénot, Annette Kolb, Max Beckmann, Hermann Gf. Keyserling, Alfred Weber und Carl Schmitt wirkten an ihnen mit. Zur Propagierung eines „jungen Europa“ gründete R. die angesehene Kulturzeitschrift „Europ. Revue“, die er 1925–36 leitete. Vom ital. Faschismus fasziniert, setzte sich R. seit 1932 für ein Bündnis von Katholizismus, Faschismus und Nationalsozialismus ein. Seit 1934 wirkte er intensiv für eine dt.-österr.-ungar. Zusammenarbeit, spielte indes wegen seines Einsatzes für die Unabhängigkeit Österreichs seit 1938 keine politische oder publizistische Rolle mehr. Nach 1945 betätigte sich R., der in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Propagandisten des Europagedankens und der Idee der Konservativen Revolution zählte, für die Sudetendt. Landsmannschaft, deren Kulturpreis er 1974 erhielt, und publizierte zu internationalen und kulturpolitischen Fragen. Zur Fédération internationale des Unions intellectuelles – M. le Prince de Rohan gibt es eine reiche Aktenüberlieferung bei der UNESCO, vgl. das Digitalisat: https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf (29.3.2022), ferner Guido Müller: Europäische Gesellschaftsbeziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Das Deutsch-Französische Studienkomitee und der Europäische Kulturbund. München: R. Oldenbourg 2005.&#xD;&#xA;">Prinzen Charles </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Prinzen Charles Rohan ] d. i. Karl Anton Rohan (1898–1975), der aus einer französischen Familie des Hochadels stammte, die nach 1789 nach Österreich emigriert war, vgl. NDB (Bd. 21, 2003, S. 760–761, Verfasser: Guido Müller): Nach dem Besuch der Kavallerie-Offiziersschule nahm er 1916–18 in Rußland am Krieg teil und legte Anfang 1918 die jur. Staatsprüfung ab. Der Aufstieg des Bolschewismus sowie der militärische und politische Zusammenbruch der Habsburgermonarchie erschütterten sein Weltbild. […] Seit 1921 betätigte sich R. […] für einen Zusammenschluß der nationalen geistigen Eliten Europas zu einer gemeinsamen Front gegen Bolschewismus und Liberalismus. Zu diesem Zweck gründete er 1922 in Wien den „Kulturbund“, der sich besonders um Kontakte nach Frankreich bemühte. Anfang 1923 wurde ein franz. Komitee gegründet, Ende 1924 bildete sich in Paris die „Fédération des Unions intellectuelles“ mit R. als Generalsekretär. Im Gegensatz zur „Paneuropa“-Idee seines Landsmannes Richard Gf. Coudenhove-Kalergi (1894–1972) propagierte R. in Ablehnung demokratisch-liberaler Ideale die konservative „Abendland“-Idee. Es entstanden zahlreiche nationale und lokale Gruppen des „Kulturbundes“, 1924–34 fanden europ. Jahrestagungen statt, gefördert v. a. von dt. und luxemburg. Großindustriellen und franz. Verlegern […]. Intellektuelle und Künstler wie Hugo v. Hofmannsthal, Paul Valéry, Paul Langevin, Pierre Viénot, Annette Kolb, Max Beckmann, Hermann Gf. Keyserling, Alfred Weber und Carl Schmitt wirkten an ihnen mit. Zur Propagierung eines „jungen Europa“ gründete R. die angesehene Kulturzeitschrift „Europ. Revue“, die er 1925–36 leitete. Vom ital. Faschismus fasziniert, setzte sich R. seit 1932 für ein Bündnis von Katholizismus, Faschismus und Nationalsozialismus ein. Seit 1934 wirkte er intensiv für eine dt.-österr.-ungar. Zusammenarbeit, spielte indes wegen seines Einsatzes für die Unabhängigkeit Österreichs seit 1938 keine politische oder publizistische Rolle mehr. Nach 1945 betätigte sich R., der in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Propagandisten des Europagedankens und der Idee der Konservativen Revolution zählte, für die Sudetendt. Landsmannschaft, deren Kulturpreis er 1974 erhielt, und publizierte zu internationalen und kulturpolitischen Fragen. Zur Fédération internationale des Unions intellectuelles – M. le Prince de Rohan gibt es eine reiche Aktenüberlieferung bei der UNESCO, vgl. das Digitalisat: https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf (29.3.2022), ferner Guido Müller: Europäische Gesellschaftsbeziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Das Deutsch-Französische Studienkomitee und der Europäische Kulturbund. München: R. Oldenbourg 2005.&#xD;&#xA;">Rohan</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Prinzen Charles Rohan ] d. i. Karl Anton Rohan (1898–1975), der aus einer französischen Familie des Hochadels stammte, die nach 1789 nach Österreich emigriert war, vgl. NDB (Bd. 21, 2003, S. 760–761, Verfasser: Guido Müller): Nach dem Besuch der Kavallerie-Offiziersschule nahm er 1916–18 in Rußland am Krieg teil und legte Anfang 1918 die jur. Staatsprüfung ab. Der Aufstieg des Bolschewismus sowie der militärische und politische Zusammenbruch der Habsburgermonarchie erschütterten sein Weltbild. […] Seit 1921 betätigte sich R. […] für einen Zusammenschluß der nationalen geistigen Eliten Europas zu einer gemeinsamen Front gegen Bolschewismus und Liberalismus. Zu diesem Zweck gründete er 1922 in Wien den „Kulturbund“, der sich besonders um Kontakte nach Frankreich bemühte. Anfang 1923 wurde ein franz. Komitee gegründet, Ende 1924 bildete sich in Paris die „Fédération des Unions intellectuelles“ mit R. als Generalsekretär. Im Gegensatz zur „Paneuropa“-Idee seines Landsmannes Richard Gf. Coudenhove-Kalergi (1894–1972) propagierte R. in Ablehnung demokratisch-liberaler Ideale die konservative „Abendland“-Idee. Es entstanden zahlreiche nationale und lokale Gruppen des „Kulturbundes“, 1924–34 fanden europ. Jahrestagungen statt, gefördert v. a. von dt. und luxemburg. Großindustriellen und franz. Verlegern […]. Intellektuelle und Künstler wie Hugo v. Hofmannsthal, Paul Valéry, Paul Langevin, Pierre Viénot, Annette Kolb, Max Beckmann, Hermann Gf. Keyserling, Alfred Weber und Carl Schmitt wirkten an ihnen mit. Zur Propagierung eines „jungen Europa“ gründete R. die angesehene Kulturzeitschrift „Europ. Revue“, die er 1925–36 leitete. Vom ital. Faschismus fasziniert, setzte sich R. seit 1932 für ein Bündnis von Katholizismus, Faschismus und Nationalsozialismus ein. Seit 1934 wirkte er intensiv für eine dt.-österr.-ungar. Zusammenarbeit, spielte indes wegen seines Einsatzes für die Unabhängigkeit Österreichs seit 1938 keine politische oder publizistische Rolle mehr. Nach 1945 betätigte sich R., der in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Propagandisten des Europagedankens und der Idee der Konservativen Revolution zählte, für die Sudetendt. Landsmannschaft, deren Kulturpreis er 1974 erhielt, und publizierte zu internationalen und kulturpolitischen Fragen. Zur Fédération internationale des Unions intellectuelles – M. le Prince de Rohan gibt es eine reiche Aktenüberlieferung bei der UNESCO, vgl. das Digitalisat: https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf (29.3.2022), ferner Guido Müller: Europäische Gesellschaftsbeziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Das Deutsch-Französische Studienkomitee und der Europäische Kulturbund. München: R. Oldenbourg 2005.">[6]</a></span>, einem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Oesterreicher ] verschrieben; mit Bleistift unterstrichen, am linken Rd.: ?&#xD;&#xA;">Oesterreicher</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Oesterreicher ] verschrieben; mit Bleistift unterstrichen, am linken Rd.: ?">[b]</a> (Emigrant aus der Zeit der grossen Revolution) <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="zurück ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">zurück</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="zurück ] Einfügung über der Zeile">[c]</a>. <span class="ED-name">Rohan</span> bat <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Goetz, den Historiker ] vermutlich Walter Goetz (1867–1958), 1901–1913 bei der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1913 o. Prof. in Straßburg, 1915 in Leipzig, 1933 emeritiert (NDB).&#xD;&#xA;">Goetz</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Goetz, den Historiker ] vermutlich Walter Goetz (1867–1958), 1901–1913 bei der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1913 o. Prof. in Straßburg, 1915 in Leipzig, 1933 emeritiert (NDB).&#xD;&#xA;">, den Historiker</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Goetz, den Historiker ] vermutlich Walter Goetz (1867–1958), 1901–1913 bei der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1913 o. Prof. in Straßburg, 1915 in Leipzig, 1933 emeritiert (NDB).">[7]</a>, und mich, die Sache für Deutschland in die Hand zu nehmen. <span class="ED-pb">|</span> Wir taten es; dann aber wurde der Wunsch laut, eine so breite Basis zu schaffen, daß sie von Sozialdemokraten bis zu Deutschnationalen geht. Da machen nun aber diese immer noch Schwierigkeiten betreffs der <u>Veröffentlichung</u> der Pläne; sie fürchten die völkische Presse.</p><p class="ED-p">Aber diesen Winter wird sicherlich noch an die Öffentlichkeit gegangen werden – wenn auch vielleicht ohne die Deutschnationalen.</p><p class="ED-p">Voriges Jahr tagte in Paris die fédération und wählte mich zum Obmann der deutschen – (wie gesagt, zur Zeit noch „latenten“) – Union. Ich selbst war nicht in Paris. Leider kann ich auch dieses Jahr nicht zu der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Fédération-Sitzung nach Mailand ] vom 5.–7.11.1925, vgl. das Protokoll in: https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf (S. 425–431; 26.9.2024).&#xD;&#xA;">Fédération-Sitzung nach Mailand</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Fédération-Sitzung nach Mailand ] vom 5.–7.11.1925, vgl. das Protokoll in: https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf (S. 425–431; 26.9.2024).">[8]</a>. Diese sollte zuerst Ende Oktober sein, und für diese Zeit hatte ich mein Kommen zugesagt. Da verlegten die Italiener sie plötzlich auf 8 November, und das ist eine Zeit, in der ich unmöglich hier fort kann.</p><p class="ED-p">Es ist möglich, daß ich im Laufe des Winters <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="nach Halle ] am linken Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;">nach Halle</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="nach Halle ] am linken Rd. mit Bleistiftkringel markiert">[d]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="zu einem Vortrag ] am 16.1.1926, vgl. die Annonce auf der Anzeigenseite in: Saale-Zeitung, Nr. 8 vom 10.1.1926, 3. Blatt: China und die Chinesen | Gr. öffentl. Lichtbildervortrag | Profess. Dr. Hans Driesch, Leipzig | Hochinteressante eigene Erlebnisse (dazu eine ausführliche Ankündigung im 2. Blatt; Zeitungsnummer erreichbar via http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-70810 (26.9.2024)).&#xD;&#xA;">zu einem Vortrag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="zu einem Vortrag ] am 16.1.1926, vgl. die Annonce auf der Anzeigenseite in: Saale-Zeitung, Nr. 8 vom 10.1.1926, 3. Blatt: China und die Chinesen | Gr. öffentl. Lichtbildervortrag | Profess. Dr. Hans Driesch, Leipzig | Hochinteressante eigene Erlebnisse (dazu eine ausführliche Ankündigung im 2. Blatt; Zeitungsnummer erreichbar via http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-70810 (26.9.2024)).">[9]</a> komme. Dann würde ich Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="jedenfalls aufsuchen ] am linken Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;">jedenfalls aufsuchen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="jedenfalls aufsuchen ] am linken Rd. mit Bleistiftkringel markiert">[e]</a> und könnte Ihnen vielleicht noch näheres über den Kulturbund erzählen.</p><p class="ED-p">Mit besten Empfehlungen von Haus zu Haus Ihr ergebener</p><p class="ED-signed">Hans Driesch</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">(unions)</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Oesterreicher</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verschrieben; mit Bleistift unterstrichen, am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr>: <span class="ED-rdg">?</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zurück</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nach Halle</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistiftkringel markiert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">jedenfalls aufsuchen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistiftkringel markiert</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre freundlichen Zeilen vom 22 September</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">beiden schönen Aufsätze</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeinte nicht ermittelt; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die annotierte Bibliographie Hans Vaihinger für 1925.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Meine Frau</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Margarete Driesch</span> (1874–1946, <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Darmstädter Wochen <span class="ED-name">Keyserling</span>’s</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint sind die Jahrestagungen der von <span class="ED-name">Hermann Graf Keyserling</span> (1880–1946) 1920 in Darmstadt begründeten Schule der Weisheit, getragen von der Gesellschaft für freie Philosophie (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>). Die dortigen Vorträge erschienen 1919–1927 im Jahrbuch Der Leuchter (Otto Reichl-Verlag, Darmstadt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Würffel: Lexikon Deutscher Verlage, Berlin 2000, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 695).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">an der wir teilnahmen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Vortrag von <span class="ED-name">Driesch</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> den Bericht über die VII. Tagung der Gesellschaft für Freie Philosophie in Darmstadt. In: Hallische Nachrichten, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 225 vom 25.9.1925, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 3 (<span class="ED-link"><a href="http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-65768">http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-65768</a></span> (26.9.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Prinzen Charles <span class="ED-name">Rohan</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="das ist" class="ED-abbr">d. i.</abbr> <span class="ED-name">Karl Anton Rohan</span> (1898–1975), der aus einer französischen Familie des Hochadels stammte, die nach 1789 nach Österreich emigriert war, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr> (<abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 21, 2003, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 760–761, Verfasser: Guido Müller): <span class="ED-rdg">Nach dem Besuch der Kavallerie-Offiziersschule nahm er 1916–18 in Rußland am Krieg teil und legte Anfang 1918 die jur. Staatsprüfung ab. Der Aufstieg des Bolschewismus sowie der militärische und politische Zusammenbruch der Habsburgermonarchie erschütterten sein Weltbild. […] Seit 1921 betätigte sich R. […] für einen Zusammenschluß der nationalen geistigen Eliten Europas zu einer gemeinsamen Front gegen Bolschewismus und Liberalismus. Zu diesem Zweck gründete er 1922 in Wien den „Kulturbund“, der sich besonders um Kontakte nach Frankreich bemühte. Anfang 1923 wurde ein franz. Komitee gegründet, Ende 1924 bildete sich in Paris die „Fédération des Unions intellectuelles“ mit R. als Generalsekretär. Im Gegensatz zur „Paneuropa“-Idee seines Landsmannes Richard Gf. Coudenhove-Kalergi (1894–1972) propagierte R. in Ablehnung demokratisch-liberaler Ideale die konservative „Abendland“-Idee. Es entstanden zahlreiche nationale und lokale Gruppen des „Kulturbundes“, 1924–34 fanden europ. Jahrestagungen statt, gefördert v. a. von dt. und luxemburg. Großindustriellen und franz. Verlegern […]. Intellektuelle und Künstler wie Hugo v. Hofmannsthal, Paul Valéry, Paul Langevin, Pierre Viénot, Annette Kolb, Max Beckmann, Hermann Gf. Keyserling, Alfred Weber und Carl Schmitt wirkten an ihnen mit. Zur Propagierung eines „jungen Europa“ gründete R. die angesehene Kulturzeitschrift „Europ. Revue“, die er 1925–36 leitete. Vom ital. Faschismus fasziniert, setzte sich R. seit 1932 für ein Bündnis von Katholizismus, Faschismus und Nationalsozialismus ein. Seit 1934 wirkte er intensiv für eine dt.-österr.-ungar. Zusammenarbeit, spielte indes wegen seines Einsatzes für die Unabhängigkeit Österreichs seit 1938 keine politische oder publizistische Rolle mehr. Nach 1945 betätigte sich R., der in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Propagandisten des Europagedankens und der Idee der Konservativen Revolution zählte, für die Sudetendt. Landsmannschaft, deren Kulturpreis er 1974 erhielt, und publizierte zu internationalen und kulturpolitischen Fragen.</span> Zur <span class="ED-rdg">Fédération internationale des Unions intellectuelles – M. le Prince de Rohan</span> gibt es eine reiche Aktenüberlieferung bei der UNESCO, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Digitalisat: <span class="ED-link"><a href="https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf">https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf</a></span> (29.3.2022), ferner Guido Müller: Europäische Gesellschaftsbeziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Das Deutsch-Französische Studienkomitee und der Europäische Kulturbund. München: R. Oldenbourg 2005.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Goetz</span>, den Historiker</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vermutlich <span class="ED-name">Walter Goetz</span> (1867–1958), 1901–1913 bei der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1913 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Straßburg, 1915 in Leipzig, 1933 emeritiert (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Fédération-Sitzung nach Mailand</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vom 5.–7.11.1925, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Protokoll in: <span class="ED-link"><a href="https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf">https://atom.archives.unesco.org/uploads/r/5c00m/8/a/4/8a452cbc920402ed09b0bc20870253790f94b4030fffb5c68b478f1353d3fbe0/0000000619.pdf</a></span> (<abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 425–431; 26.9.2024).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zu einem Vortrag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am 16.1.1926, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Annonce auf der Anzeigenseite in: Saale-Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 8 vom 10.1.1926, 3. Blatt: <span class="ED-rdg">China und die Chinesen | Gr. öffentl. Lichtbildervortrag | Profess. Dr. Hans Driesch, Leipzig | Hochinteressante eigene Erlebnisse</span> (dazu eine ausführliche Ankündigung im 2. Blatt; Zeitungsnummer erreichbar via <span class="ED-link"><a href="http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-70810">http://dx.doi.org/10.25673/opendata2-70810</a></span> (26.9.2024)).</div></div></body></html>