<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Verwaltungsausschuss der Kantgesellschaft, Halle, 25.2.1924, 1 S., Ts.-Durchschlag mit eU, Abbildung auf https://www.kotte-autographs.com/en/autograph/vaihinger-hans/#24631 (26.6.2020), Kotte Autographs GmbH, 87672 Roßhaupten</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001453-8"/><style type="text/css">
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(Ständige Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses sind: 1. Der Kurator der Universität Halle als Vorsitzender, 2. Geheimrat Vaihinger, 3. Prof. Liebert (als Kassenführer) und die Professoren 4. Menzer und 5. Ziehen als Ordinarien der Philosophie an der Universität Halle).&#xD;&#xA;">Verwaltungs-Ausschusses</span></u><u><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Verwaltungs-Ausschusses ] der Kantgesellschaft, bis Ende April 1924 unter Vorsitz von Gottfried Meyer als des Kurators der Universität Halle-Wittenberg (abgelöst von Hermann Sommer (1882–1980, vgl. http://www.saarland-biografien.de/frontend/php/ergebnis_detail.php?id=375), vgl. den Bericht der Mitgliederversammlung vom 20.4.1924 in: Kant-Studien 29 (1924), S. 635: Die wechselnden Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses Abderhalden-Halle, Cassirer-Hamburg, Lehmann-Halle, Mie-Halle, Stammler-Wernigerode, Stephan-Halle, Wichmann-Halle, werden einstimmig wiedergewählt. (Ständige Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses sind: 1. Der Kurator der Universität Halle als Vorsitzender, 2. Geheimrat Vaihinger, 3. Prof. Liebert (als Kassenführer) und die Professoren 4. Menzer und 5. Ziehen als Ordinarien der Philosophie an der Universität Halle).">[1]</a>!</u></p><p class="ED-p"><abbr title="praemissis praemittendis" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="P. P. ] praemissis praemittendis: lat. unter Vorausschickung des Vorauszuschickenden; Platzhalter der (stillschweigend) zu ergänzenden Grußformeln und korrekten Anreden&#xD;&#xA;">P. P.</span></abbr><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="P. P. ] praemissis praemittendis: lat. unter Vorausschickung des Vorauszuschickenden; Platzhalter der (stillschweigend) zu ergänzenden Grußformeln und korrekten Anreden">[2]</a></p><p class="ED-p">Unter gleichzeitiger <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn Prof. Liebert ] liegt nicht bei. Vgl. die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 Nr. 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. Vgl. Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.&#xD;&#xA;">Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn </span><abbr title="Professor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4 app-editorial-3" title="Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn Prof. Liebert ] liegt nicht bei. Vgl. die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 Nr. 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. Vgl. Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Prof. Liebert ] dem stellvertretenden Geschäftsführer der Kantgesellschaft in Halle (BEdPh)&#xD;&#xA;">Prof.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4 app-editorial-3" title="Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn Prof. Liebert ] liegt nicht bei. Vgl. die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 Nr. 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. Vgl. Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Prof. Liebert ] dem stellvertretenden Geschäftsführer der Kantgesellschaft in Halle (BEdPh)&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4 app-editorial-3" title="Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn Prof. Liebert ] liegt nicht bei. Vgl. die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 Nr. 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. Vgl. Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Prof. Liebert ] dem stellvertretenden Geschäftsführer der Kantgesellschaft in Halle (BEdPh)&#xD;&#xA;">Liebert</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Prof. Liebert ] dem stellvertretenden Geschäftsführer der Kantgesellschaft in Halle (BEdPh)">[3]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn Prof. Liebert ] liegt nicht bei. Vgl. die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 Nr. 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. Vgl. Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.">[4]</a> beehre ich mich, Ihnen den untenstehenden darauf bezüglichen Vorschlag zur Abstimmung zu unterbreiten. Ich hatte zuerst dem Brief des Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Liebert</span> meinerseits bedingungslos zugestimmt, habe aber nach Anhörung der Urteile von Herrn <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Kurator Meyer ] Gottfried Meyer (1855–1933), https://www.catalogus-professorum-halensis.de/meyergottfried.html (26.9.2024)&#xD;&#xA;">Kurator </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Kurator Meyer ] Gottfried Meyer (1855–1933), https://www.catalogus-professorum-halensis.de/meyergottfried.html (26.9.2024)&#xD;&#xA;">Meyer</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Kurator Meyer ] Gottfried Meyer (1855–1933), https://www.catalogus-professorum-halensis.de/meyergottfried.html (26.9.2024)">[5]</a> und Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Menzer</span> nunmehr folgenden Antrag formuliert:</p><p class="ED-p">„Da der Herr Kurator (als Vorsitzender) und ebenso auch Herr <abbr title="Professor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Prof. Menzer ] Paul Menzer (1873–1960), Mitarbeiter Wilhelm Diltheys an der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, 1906 ao. Prof. in Marburg, seit 1908 o. Prof. in Halle, 1938 emeritiert, erneuter Lehrauftrag 1945–1948 (BEdPh).&#xD;&#xA;">Prof.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Prof. Menzer ] Paul Menzer (1873–1960), Mitarbeiter Wilhelm Diltheys an der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, 1906 ao. Prof. in Marburg, seit 1908 o. Prof. in Halle, 1938 emeritiert, erneuter Lehrauftrag 1945–1948 (BEdPh).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6 app-philological-1" title="Prof. Menzer ] Paul Menzer (1873–1960), Mitarbeiter Wilhelm Diltheys an der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, 1906 ao. Prof. in Marburg, seit 1908 o. Prof. in Halle, 1938 emeritiert, erneuter Lehrauftrag 1945–1948 (BEdPh).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Menzer ] danach gestrichen: grosse&#xD;&#xA;">Menzer</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Menzer ] danach gestrichen: grosse">[a]</a></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Prof. Menzer ] Paul Menzer (1873–1960), Mitarbeiter Wilhelm Diltheys an der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, 1906 ao. Prof. in Marburg, seit 1908 o. Prof. in Halle, 1938 emeritiert, erneuter Lehrauftrag 1945–1948 (BEdPh).">[6]</a> Bedenken erheben und da tatsächlich das Anschauungsmaterial aus dem Leben <span class="ED-name">Kant</span>s dürftig ist, so kann die Kantgesellschaft <u>vor</u> der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Ausführung des Films ] die Produktion eines Filmes über Kant ist im fraglichen Zeitraum nicht nachgewiesen (vgl. https://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme/ sowie http://www.filmarchives-online.eu/ (jeweils abgerufen am 26.9.2024)).&#xD;&#xA;">Ausführung des Films</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Ausführung des Films ] die Produktion eines Filmes über Kant ist im fraglichen Zeitraum nicht nachgewiesen (vgl. https://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme/ sowie http://www.filmarchives-online.eu/ (jeweils abgerufen am 26.9.2024)).">[7]</a> <u>nicht</u> das ideelle Protektorat übernehmen. Sie spricht aber ihre prinzipielle Geneigtheit dazu aus, <u>nach</u> der Ausführung des Films eventuell noch dessen ideelles Protektorat zu übernehmen, falls die Herstellung des Films unter Zuziehung von Sachkennern erfolgt und falls die vor einer (von der Kantgesellschaft zu ernennenden) Kommission zu gebende Probeaufführung nach deren Urteil günstig <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="ausfällt, d. h. ] ausfällt,“ d. h.&#xD;&#xA;">ausfällt, </span><abbr title="das heißt" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="ausfällt, d. h. ] ausfällt,“ d. h.&#xD;&#xA;">d. h.</span></abbr><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="ausfällt, d. h. ] ausfällt,“ d. h.">[b]</a> von derselben gebilligt wird.“</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Ich ] davor eine Zeile freigelassen&#xD;&#xA;">Ich</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Ich ] davor eine Zeile freigelassen">[c]</a> bitte Sie um <u>umgehende</u> Meinungsäusserung <abbr title="respektive" class="ED-abbr">resp.</abbr> Abstimmung. Falls im Verlauf des <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="29. Februar ] Einfügung mit Verweisungszeichen unter dem Schreiben für gestrichen: März (davorstehende Ordnungszahl unleserlich)&#xD;&#xA;">29. Februar</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="29. Februar ] Einfügung mit Verweisungszeichen unter dem Schreiben für gestrichen: März (davorstehende Ordnungszahl unleserlich)">[d]</a> keine Antwort von Ihnen einläuft, wird angenommen dass Sie dem obigen Antrag zustimmen.</p><p class="ED-p">Ergebenst</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Vaihinger ] eigenhändig, mit Bleistift&#xD;&#xA;">Vaihinger</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Vaihinger ] eigenhändig, mit Bleistift">[e]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Menzer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">grosse</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ausfällt, <abbr title="das heißt" class="ED-abbr">d. h.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ausfällt,“ d. h.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ich</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor eine Zeile freigelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">29. Februar</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung mit Verweisungszeichen unter dem Schreiben für gestrichen: <span class="ED-rdg">März</span> (davorstehende Ordnungszahl unleserlich)</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vaihinger</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>eigenhändig, mit Bleistift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Verwaltungs-Ausschusses</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> der Kantgesellschaft, bis Ende April 1924 unter Vorsitz von <span class="ED-name">Gottfried Meyer</span> als des Kurators der Universität Halle-Wittenberg (abgelöst von <span class="ED-name">Hermann Sommer</span> (1882–1980, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="http://www.saarland-biografien.de/frontend/php/ergebnis_detail.php?id=375">http://www.saarland-biografien.de/frontend/php/ergebnis_detail.php?id=375</a></span>), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Bericht der Mitgliederversammlung vom 20.4.1924 in: Kant-Studien 29 (1924), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 635: <span class="ED-rdg">Die wechselnden Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses Abderhalden-Halle, Cassirer-Hamburg, Lehmann-Halle, Mie-Halle, Stammler-Wernigerode, Stephan-Halle, Wichmann-Halle, werden einstimmig wiedergewählt. (Ständige Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses sind: 1. Der Kurator der Universität Halle als Vorsitzender, 2. Geheimrat Vaihinger, 3. Prof. Liebert (als Kassenführer) und die Professoren 4. Menzer und 5. Ziehen als Ordinarien der Philosophie an der Universität Halle).</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="praemissis praemittendis" class="ED-abbr">P. P.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>praemissis praemittendis: <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> <span class="hgkelc">unter Vorausschickung des Vorauszuschickenden; Platzhalter der (stillschweigend) zu ergänzenden Grußformeln und korrekten Anreden</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Liebert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>dem stellvertretenden Geschäftsführer der Kantgesellschaft in Halle (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>)</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Beilegung der Kopie eines Briefes von Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Liebert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>liegt nicht bei. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> die Aktenüberlieferung in UA Halle Rep. 6 <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1864: Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Akten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1917–1927 (unpaginiert). 1924 hielt die Kantgesellschaft ihre Hauptversammlung vom 20.–23. April in Königsberg ab, gleichzeitig mit der dortigen Kantfeier, dazu ein gedrucktes Programm. Die Idee einer nicht namentlich genannten Filmproduktionsfirma, einen Kant-Film zu drehen, lehnte die Kantgesellschaft schließlich ab. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> Vaihinger am 26. Februar 1924 an den Verwaltungsausschuss: <span class="ED-rdg">Ich halte es für meine Pflicht, mitzuteilen, dass Herr Prof. Menzer, mit dem ich soeben eine Rücksprache hatte, auf grund seiner Kenntnisse von Kants Leben und Kants Charakter auch gegen den von mir formulierten Vermittlungsvorschlag [</span>eine Kommission zur nachträglichen Begutachtung des Films zu bilden<span class="ED-rdg">] in der Filmangelegenheit sich nachdrücklich erklärt. Er ist der Ueberzeugung, dass erstens eine Verfilmung Kants überhaupt gegen dessen Sinn ist, zweitens dass eine gute Verfilmung überhaupt unmöglich ist aus Mangel an Material und drittens dass sowohl dem Inland wie dem Ausland gegenüber die Verfilmung einen ungünstigen Eindruck machen würde. Er ist daher für die prinzipielle Ablehnung der ganzen Sache.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kurator <span class="ED-name">Meyer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Gottfried Meyer</span> (1855–1933), <span class="ED-link"><a href="https://www.catalogus-professorum-halensis.de/meyergottfried.html">https://www.catalogus-professorum-halensis.de/meyergottfried.html</a></span> (26.9.2024)</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Menzer</span><span class="ED-name"/></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Paul Menzer</span> (1873–1960), Mitarbeiter <span class="ED-name">Wilhelm Dilthey</span>s an der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, 1906 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> in Marburg, seit 1908 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Halle, 1938 emeritiert, erneuter Lehrauftrag 1945–1948 (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ausführung des Films</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Produktion eines Filmes über Kant ist im fraglichen Zeitraum nicht nachgewiesen (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="https://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme/">https://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme/</a></span> sowie <span class="ED-link"><a href="http://www.filmarchives-online.eu/">http://www.filmarchives-online.eu/</a></span> (jeweils abgerufen am 26.9.2024)).</div></div></body></html>