<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Karl Girgensohn, Friedrichsroda, 21.9.1922, 3 S., Ts. mit eU, Briefkopf PROF. DR. HANS VAIHINGER | GEH. REG.-RAT | Halle a. S., den … 192 … | Reichardtstr. 15, Universitätsbibliothek Leipzig, NL 120/R/V/1</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001431-4"/><style type="text/css">
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REG.-RAT | Halle a. S., den … 192 … | Reichardtstr. 15</span>, <span class="ED-pubPlace">Universitätsbibliothek Leipzig, NL 120/R/V/1</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="21. ] mit schwarzer Tinte, statt gestrichen: 8.&#xD;&#xA;">21.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="21. ] mit schwarzer Tinte, statt gestrichen: 8.">[a]</a> September 1922</p><p class="ED-dateline"><abbr title="zur Zeit" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">z. Z.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> Friedrichsroda </span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">i</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">/Th.</span></p><p class="ED-dateline"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">Schreibersweg 6</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="z. Z. … 6 ] von anderer Hd. mit schwarzer Tinte">[b]</a></p><p class="ED-salute">Hochverehrter Herr College Girgensohn!</p><p class="ED-p">Schon lange hegte ich den lebhaften Wunsch mit Ihnen in persönlichen wissenschaftlichen Verkehr zu treten, nachdem ich Ihr bahnbrechendes religionspsychologisches Werk <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="„Der seelische Aufbau des religiösen Erlebens“ ] Eine religionspsychologische Untersuchung auf experimenteller Grundlage. Leipzig: Hirzel 1921.&#xD;&#xA;">„Der seelische Aufbau des religiösen Erlebens“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="„Der seelische Aufbau des religiösen Erlebens“ ] Eine religionspsychologische Untersuchung auf experimenteller Grundlage. Leipzig: Hirzel 1921.">[1]</a> kennen lernte, durch Vermittlung meines Freundes, Professor <span class="ED-name">Kowalewski</span> in Königsberg, das, wie vielen anderen Philosophen, so auch mir mannigfache wertvolle Anregungen gegeben hat.</p><p class="ED-p">Als ich meine „Philosophie des Als Ob“ vor vielen Jahren schrieb, liess sich noch nicht die Ausdehnung der Experimentalpsychologie auf philosophisch wichtige Probleme ahnen und so konnte ich damals aus diesem Forschungskreis keine wesentliche Förderung erwarten. Erst während der letzten zwei Jahrzehnte hat man mit einer experimentellen Klärung des Denkens, des ästhetischen, ethischen und religiösen Erlebens einen verheissungsvollen Anfang gemacht. Natürlich kann ich diese Entwicklung nicht mehr im einzelnen verfolgen, da ich fast blind bin und mir alles vorlesen lassen muss, und muss mich darauf beschränken, nur die ganz grossen Fortschritte der philosophisch orientierten Experimentalpsychologie zu berücksichtigen. So wurde mir Ihr monumentales religionspsychologisches Werk als die wichtigste Leistung im schwierigsten Problemkreis besonders empfohlen. Sie bekunden im Gegensatz zu der amerikanischen Religionspsychologie, die mit der grobschlächtigen Fragebogenmethode auf Massenbetrieb eingestellt ist, eine mehr aristokratische Empirie. Sie arbeiten mit einer begrenzten, aber voll ausgenutzten Zahl von Versuchspersonen, die ihre Erlebnisse im Anschluss an planmäßig abgestufte religiöse Lesestücke zu Protokoll geben oder zu Gesprächen über Gesangbuchlieder, über die Gründe der Glaubensgewissheit und über die Faktoren des Vertrauens veranlasst werden oder Katechismusbegriffe (Gott, Allmacht, Ewigkeit, Liebe Gottes) als Denkaufgaben behandeln müssen. Durch solchen fein ersonnenen methodischen Apparat ist es Ihnen vortrefflich gelungen, die Struktur der Religiosität nach vielen Seiten aufzuhellen. Sehr sympathisch berührt mich <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> die Art, wie Sie Ihre experimentellen Befunde zu einer Bestätigung wesentlicher Thesen von <span class="ED-name">Schleiermacher</span>s Religionstheorie und <span class="ED-name">Augustin</span>s Konfessionen zu verwerten wissen (<abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 493 <abbr title="folgende" class="ED-abbr">ff.</abbr> und <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 630 <abbr title="folgende" class="ED-abbr">ff.</abbr>)</p><p class="ED-p">Mit der allergrössten Spannung aber hat es mich erfüllt, das reiche Erlebnismaterial Ihres Werkes nach Instanzen für die paradoxen Züge einer <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="fiktionalistisch gefärbten Religiosität ] mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">fiktionalistisch gefärbten Religiosität</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="fiktionalistisch gefärbten Religiosität ] mit Bleistift unterstrichen">[c]</a> zu durchmustern.</p><p class="ED-p">Schon in dem wichtigen Kapitel über den „funktionellen Gefühlsbegriff“ sind mir unter den illustrierenden Beispielen viele Wendungen mit dem charakteristischen Als Ob entgegengetreten. Die Versuchspersonen wollen so offenbar die Paradoxie ihrer Erlebnisse zum Ausdruck bringen. <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 157 <abbr title="folgend" class="ED-abbr">f.</abbr> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> heißt es: „Ich hatte das Gefühl, als ob in mir geradezu im Widerspruch zu den gelesenen Worten ein Gefühl der Ruhe entstand“ … „Ich hatte dabei das Gefühl, als ob hinter der Stirn ein Kampf war: jedenfalls ging irgendetwas gegeneinander“ … „Ich sah sie (eine Gestalt) nicht bloss, sondern fühlte alle ihre Gedanken so deutlich, als ob es meine eigenen wären“ … „Ich hatte so das Gefühl, als suchte ich selbst etwas, aber könnte es nicht finden. Während des Lesens kam mir immer der Gedanke, dass es doch töricht sei, Gott so zu suchen wie es hier geschildert ist“ … <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="„Ich … war“ … ] Einfügung unter der Zeile mit schwarzer Tinte von anderer Hd.&#xD;&#xA;">„Ich hatte das Gefühl, als ob alles anschaulich vor mir war“ </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5 app-philological-4" title="„Ich … war“ … ] Einfügung unter der Zeile mit schwarzer Tinte von anderer Hd.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;… ] nach Einfügung doppelt stehengeblieben&#xD;&#xA;">…</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="… ] nach Einfügung doppelt stehengeblieben">[d]</a><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="„Ich … war“ … ] Einfügung unter der Zeile mit schwarzer Tinte von anderer Hd.">[e]</a> <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 166: <span class="ED-pb">|</span> „Die Stimmung schwoll sozusagen an und wurde drohender. Es war so, als ob ich selber jemanden drohen wollte, allerdings nur ganz leise. Damit klang das Gedicht aus.“ … „In der ersten Reihe war noch keine Stimmung. Mit der zweiten Reihe kam sie, als von der stolzen Welt die Rede war. Da hatte ich das Gefühl der Sicherheit und Aufgeblasenheit, <abbr title="das heißt" class="ED-abbr">d. h.</abbr> es war so, als ob ich etwas sicherer und aufgeblasener wäre. Das Ich kam dabei nicht so deutlich zum Bewusstsein, aber ich war es doch.“ <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 176–224 kommen noch viele ähnliche Als-Ob-Wendungen vor, die alle zeigen, wie man beim Versuch einer Formulierung irrationaler Gefühlserlebnisse notgedrungen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="fiktionalistisch redet ] mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">fiktionalistisch redet</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="fiktionalistisch redet ] mit Bleistift unterstrichen">[f]</a>. Die Ausschaltung des fiktiven Faktors würde hier meines Erachtens eine Degradation des Bewusstseins zum kritiklosen Träumen bedeuten. Andererseits ist der fiktive Faktor ein zweckmässiges Mittel, die fliessenden Gefühle einigermassen zu fixieren und ihnen so eine geordnete Wirkung zu ermöglichen.</p><p class="ED-p">Die Protokollzitate zu dem interessanten Abschnitt über die „Anordnung des psychischen Erlebens in einem imaginären Bewusstseinsraum“ (<abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 243 <abbr title="folgende" class="ED-abbr">ff.</abbr>) sind gleichfalls von fiktiven Elementen durchsetzt. Ich führe nur folgende Beispiele an. <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 248: „Fast bei den ersten Worten war ich vor der grossen sixtinischen Madonna in Dresden, aber so stark, wie ich es selten empfunden habe, so, als ob ich wirklich dort sass …“ „Beim Lesen der Überschrift und der ersten Zeilen kam es mir so vor, als ob mich eine ganze Menge von Melodien umgaben und umtönten …“ <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 249: „Es war mir, als ob ich in der Kirche war, aber ich sah sie nicht. Und doch war sie in meinem Gefühl vorhanden, ich war jedenfalls darin“ … <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 259: „Ich habe beim Begriff ‚Tempel des Heiligen Geistes‘ eine ganz eigentümliche Vorstellung, die ich schwer beschreiben kann, halb ist sie materiell, halb immateriell. Ich weis nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="einmal ] einmal,&#xD;&#xA;">einmal</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="einmal ] einmal,">[g]</a> genau, ob es richtig ist, was ich sagen werde, denn das Ganze ist sehr schattenhaft, und alles ist ganz durchsichtig, nicht greifbar fest. Es scheint, als ob es ein Mensch ist, aber vom Menschen sehe ich nur ein sehr grosses Herz, so als ob seine Brust ganz Herz und ganz durchsichtig wäre. Und zwar sehe ich nicht die äusseren Konturen des Herzens, sondern es ist so, als ob man in das Innere hineinschaute, in einen hohlen Raum. Drin gehen goldene Lichtstrahlen spiralförmig von einem Lichtnebel, der sich unten befindet, hinauf. Das alles ist in der Luft, gewissermassen nach Palästina lokalisiert. Mir kommt diese Vorstellung sehr sonderbar vor, aber ich weiss genau, dass ich sie nicht verändert, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="sondern ] sondern,&#xD;&#xA;">sondern</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="sondern ] sondern,">[h]</a> so gut ich es vermochte, richtig beschrieben habe.“</p><p class="ED-p">Sie sagen auf <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 248 prinzipiell sehr treffend: „Es gibt eben noch eine Menge feinerer Zwischenstufen und Übergangsglieder zu einer pathologischen Halluzination, in der das Phantasiebild vollen Wirklichkeitscharakter gewinnt, und den blassen und leblosen gewöhnlichen Erinnerungsbildern“. Dieser Zwischenregion gehören die Fiktionen und fiktiv gefärbten Erlebnisse im <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="Sinne meiner „Philosophie des Als Ob“ ] mit Bleistift unterstrichen, am linken Rd.: ?&#xD;&#xA;">Sinne meiner „Philosophie des Als Ob“</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="Sinne meiner „Philosophie des Als Ob“ ] mit Bleistift unterstrichen, am linken Rd.: ?">[i]</a> an. Nur im Vorbeigehen verweise ich auf die fiktionalistisch interessanten Belege in dem Kapitel über die „Organempfindungen als symbolische Repräsentanten geistiger Vorgänge“ (<abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 274–285), um die für mich wichtige These Ihres aufschlussreichen Werkes mit freudiger Zustimmung zu begrüßen.</p><p class="ED-p">„Die religiösen Vorstellungen können <u>völlig unwirklich</u> und <u>absurd</u> sein und trotzdem einen diskutablen Sinn haben. Wir <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="stossen ] stosen&#xD;&#xA;">stossen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="stossen ] stosen">[j]</a> dabei damit auf die psychologische Seite jener Tatsache, die unter dem Titel: Der symbolische Charakter der religiösen Erkenntnis bekannt ist (<abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 564 <abbr title="folgend" class="ED-abbr">f.</abbr>)“. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Ich würde nur statt vom </span><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">symbolischen</span></u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> lieber vom </span><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">fiktiven</span></u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> Charakter der religiösen Erkenntnis reden. Auf </span><abbr title="Seite" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">S.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> 525 </span><abbr title="folgende" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">ff.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> ist die merkwürdige „Verbindung absurder Vorstellungen mit vernünftigen Gedanken“ aus der unerschöpflichen Schatzkammer Ihrer Versuchsprotokolle in </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12 app-philological-11" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;instruktiver ] instriktiver&#xD;&#xA;">instruktiver</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="instruktiver ] instriktiver">[k]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> Weise illustriert.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="Ich … illustriert. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen">[l]</a></p><p class="ED-p">Selbstverständlich erwarte ich nicht, dass Sie der radikalen Form meiner Religionsphilosophie des Als Ob zustimmen. Trotzdem erscheint es <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="mir ] mir,&#xD;&#xA;">mir</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="mir ] mir,">[m]</a> im beiderseitigem Interesse sehr erwünscht, wenn Sie, hochgeehrter Herr College, von der hohen Warte Ihrer religionspsychologischen Forschung Stellung nehmen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="möchten ] statt gestrichen: würden&#xD;&#xA;">möchten</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="möchten ] statt gestrichen: würden">[n]</a> zum Problem der religiösen Fiktionen. Eine glückliche Fügung hat Sie schon zum Winter<span class="ED-pb">|</span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="semester ] Beginn eines neuen Briefbogens, Briefkopf wie oben, in der Datumszeile (Ts.): Zum Briefe vom 8.9.1922&#xD;&#xA;">semester</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="semester ] Beginn eines neuen Briefbogens, Briefkopf wie oben, in der Datumszeile (Ts.): Zum Briefe vom 8.9.1922">[o]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="in die Nachbarschaft Halle’s ] Girgensohn trat 1922 seine Professur in Leipzig an, vgl. https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Girgensohn_45/ (13.2.2023).&#xD;&#xA;">in die Nachbarschaft Halle’s</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="in die Nachbarschaft Halle’s ] Girgensohn trat 1922 seine Professur in Leipzig an, vgl. https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Girgensohn_45/ (13.2.2023).">[2]</a> gerückt. So darf ich wohl die Bitte aussprechen, in Erwägung zu ziehen, ob Sie auf der nächsten Versammlung der Freunde der Philosophie des Als Ob in Halle im Sommer 1923 einen Vortrag über das „Als Ob im religiösen Erleben“ <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="halten möchten ] vgl. Girgensohn an Vaihinger vom 7.10.1922&#xD;&#xA;">halten möchten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="halten möchten ] vgl. Girgensohn an Vaihinger vom 7.10.1922">[3]</a>. Eine anderweitige Formulierung des Themas bleibt Ihnen natürlich ganz überlassen. Die Freunde der Philosophie des Als Ob sind auch für Kritik dankbar. Unsere „Annalen der Philosophie“ haben schon oft Andersdenkende zu ritterlicher Diskussion zusammengeführt. Zu ihrem Redaktionsstab gehört sogar der positiv gerichtete Theologe <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Karl Heim ] 1874–1958, evangelischer Theologe, 1907 in Halle habilitiert, 1914 Prof. in München, 1920 in Tübingen (NDB).&#xD;&#xA;">Karl Heim</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Karl Heim ] 1874–1958, evangelischer Theologe, 1907 in Halle habilitiert, 1914 Prof. in München, 1920 in Tübingen (NDB).">[4]</a></span>, also einer Ihrer Spezialkollegen.</p><p class="ED-p">Mit aufrichtigem Dank für alles, was Ihr grosses <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-16" title="Buch ] statt gestrichen: Werk&#xD;&#xA;">Buch</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-16" id="app-philological-16-ref" title="Buch ] statt gestrichen: Werk">[p]</a> mir an neuen Anregungen schenkte, verbleibe ich in ausgezeichneter Hochschätzung Ihr ergebener</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Vaihinger ] eigenhändig mit Bleistift&#xD;&#xA;">Vaihinger</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-17" id="app-philological-17-ref" title="Vaihinger ] eigenhändig mit Bleistift">[q]</a></p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">P. S.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> Diese Nachschrift schreibe ich im </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-editorial-5" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.&#xD;&#xA;">„Heim d</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-editorial-5" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.&#xD;&#xA;">[er]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-editorial-5" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.&#xD;&#xA;"> Freunde der christl</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-editorial-5" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.&#xD;&#xA;">[ichen]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-editorial-5" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.&#xD;&#xA;"> Welt“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="„Heim d. Freunde der christl. Welt“ ] am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von Martin Rade gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, vgl. die Einleitung in: Johanna Jantsch (Hg.): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, S. 55–62.">[5]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">. Meine Frau ist Mitglied dieses Bundes, während ich selbst nur Gast bin. Aber das Milieu hier ist mir sehr sympathisch, und so werde ich noch </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-philological-18" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;bis ] bin&#xD;&#xA;">bis</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-18" id="app-philological-18-ref" title="bis ] bin">[r]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> Anfang Oktober hierbleiben. Von der soeben </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20 app-philological-19" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;erschienenen ] erschienen&#xD;&#xA;">erschienenen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-19" id="app-philological-19-ref" title="erschienenen ] erschienen">[s]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> 7. </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> 8. </span><abbr title="Auflage" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">Aufl.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> der „Philosophie des Als Ob“ habe ich von meinem Verleger, </span><abbr title="Doktor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">Dr.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">Felix Meiner</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> in Leipzig mehrere Exemplare erhalten, über die ich frei verfügen kann, </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> so wird es mir eine Ehre sein, wenn Sie mir gestatten würden Ihnen ein Exemplar zu senden, wenn ich wieder nach Halle zurückkomme, natürlich ohne jede Verpflichtung Ihrerseits. Eventuell könnte ich auch ein solches Exemplar noch dem Theologischen Seminar in Leipzig stiften, falls dieses das Buch noch nicht haben sollte.</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">Ich lege sehr großen Wert auf ein inneres gegenseitiges Verständnis der Theologen </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> der Philosophen, </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte&#xD;&#xA;"> glaube, dass für beide Teile daraus Gewinn entsteht.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-20" id="app-philological-20-ref" title="P. S. … entsteht. ] hs. von anderer Hd. mit schwarzer Tinte">[t]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">21.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit schwarzer Tinte, statt gestrichen: <span class="ED-rdg">8.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">z. Z. … 6</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit schwarzer Tinte</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">fiktionalistisch gefärbten Religiosität</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">…</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nach Einfügung doppelt stehengeblieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">„Ich … war“ …</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Einfügung unter der Zeile mit schwarzer Tinte von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">fiktionalistisch redet</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">einmal</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">einmal,</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">sondern</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">sondern,</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sinne meiner „Philosophie des Als Ob“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen, am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr>: <span class="ED-rdg">?</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">stossen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">stosen</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">instruktiver</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">instriktiver</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ich … illustriert.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mir</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">mir,</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">möchten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>statt gestrichen: <span class="ED-rdg">würden</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">semester</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Beginn eines neuen Briefbogens, Briefkopf wie oben, in der Datumszeile (<abbr title="Typoskript" class="ED-abbr">Ts.</abbr>): <span class="ED-rdg">Zum Briefe vom 8.9.1922</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-16"><span class="ED-app-num">p</span><a href="#app-philological-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Buch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>statt gestrichen: <span class="ED-rdg">Werk</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-17"><span class="ED-app-num">q</span><a href="#app-philological-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vaihinger</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>eigenhändig mit Bleistift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-18"><span class="ED-app-num">r</span><a href="#app-philological-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">bis</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">bin</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-19"><span class="ED-app-num">s</span><a href="#app-philological-19-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">erschienenen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">erschienen</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-20"><span class="ED-app-num">t</span><a href="#app-philological-20-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">P. S. … entsteht.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit schwarzer Tinte</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Der seelische Aufbau des religiösen Erlebens“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Eine religionspsychologische Untersuchung auf experimenteller Grundlage. Leipzig: Hirzel 1921.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in die Nachbarschaft Halle’s</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Girgensohn trat 1922 seine Professur in Leipzig an, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Girgensohn_45/">https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Girgensohn_45/</a></span> (13.2.2023).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">halten möchten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Girgensohn an Vaihinger vom 7.10.1922</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Karl Heim</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>1874–1958, evangelischer Theologe, 1907 in Halle habilitiert, 1914 <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> in München, 1920 in Tübingen (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">„Heim d. Freunde der christl. Welt“</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am 25.4.1919 in einem eigens angekauften Haus im Thüringer Kurort Friedrichroda eröffnet. Die <span class="ED-rdg">Vereinigung der Freunde der Christlichen Welt</span> war 1903 aus einem Diskussionskreis im Kontext der 1886 von <span class="ED-name">Martin Rade</span> gegründeten Zeitschrift Christliche Welt hervorgegangen, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Einleitung in: Johanna Jantsch (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): Der Briefwechsel zwischen Adolf von Harnack und Martin Rade. Theologie auf dem öffentlichen Markt. Berlin/New York; de Gruyter 1996, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 55–62.</div></div></body></html>