<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Ernst von Aster an Vaihinger, Gießen, 29.11.1920, 2 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 i</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001411-2"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt"><span class="ED-persName-sent">Ernst von Aster</span> an <span class="ED-persName-received">Vaihinger</span>, <span class="ED-location-sent">Gießen</span>, <span class="ED-date">29.11.1920</span>, <span class="ED-note">2 S., hs.</span>, <span class="ED-pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 i</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Giessen, den 29.XI.20.</p><p class="ED-dateline">Senckenbergstr. 7.</p><p class="ED-salute">Sehr verehrter Herr Geheimrat</p><p class="ED-p">Besten Dank für <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Ihre Mitteilung ] nicht ermittelt; zum Thema siehe unten.&#xD;&#xA;">Ihre Mitteilung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihre Mitteilung ] nicht ermittelt; zum Thema siehe unten.">[1]</a>, ich bin natürlich sehr einverstanden und freue mich festlich, dass gerade <span class="ED-name">Lenz</span> für das Preisrichteramt gewonnen wurde. Man hätte keinen besseren finden können. Gerade mit Ihrem Brief zusammen kam ein Schreiben von <span class="ED-name">Liebert</span> aus Berlin, in dem er mir anbietet, an <span class="ED-name">Falckenberg</span>s Stelle in das Preisrichterkollegium für die Arbeit über die Geschichte des Neukantianismus einzutreten. Ich weiß nicht recht, wie ich mich dazu verhalten soll, es kommt mir nicht ganz loyal vor, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="in beiden Fällen ] vgl. die Mitteilungen in Kant-Studien 26 (1921), S. 269–270: Zur siebenten (Jubiläums)-Preisaufgabe. Im Oktober 1913 schrieb die Kant-Gesellschaft ihre siebente (JubiIäums)-Preisaufgabe aus über das Thema: „Der Einfluß Kants und der von ihm ausgehenden deutschen idealistischen Philosophie auf die Männer der Reform- und Erhebungszeit“ […] mit den 3 Preisrichtern, den Herren Professoren Max Lenz, Hamburg, Friedrich Meinecke, Berlin, Eduard Spranger, Berlin, gaben wir in Band XXIV, Heft 3, Seite 360 bekannt, daß das Datum für die Ablieferung der Arbeiten für jene Preisaufgabe auf den 22. April 1921 angesetzt worden ist; sowie in dass., S. 278: Zum achten Preisausschreiben der Kant-Gesellschaft. Zweite Karl Güttler-Preisaufgabe. Am 22. April 1921 lief die Frist ab, welche zur Bearbeitung der zweiten Karl Güttler-Preisaufgabe gestellt war. Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit eingelaufen war, so wird […] der Ablieferungstermin auf den 22. April 1923 festgesetzt. Das Thema lautet: „Kritische Geschichte des Neu-Kantianismus von seiner Entstehung bis zur Gegenwart“. […] Das Preisrichterkollegium besteht aus den Herren Professor Dr. Erich Adickes in Tübingen, Professor Dr. Max Frischeisen-Köhler in Halle, Professor Dr. Ernst von Aster in Gießen. – Aster war für den am 28.9.1920 verstorbenen Falckenberg eingesprungen (vgl. die Ausschreibung in Kant-Studien 22 ([1917]/1918), S. 213–216).&#xD;&#xA;">in </span><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="in beiden Fällen ] vgl. die Mitteilungen in Kant-Studien 26 (1921), S. 269–270: Zur siebenten (Jubiläums)-Preisaufgabe. Im Oktober 1913 schrieb die Kant-Gesellschaft ihre siebente (JubiIäums)-Preisaufgabe aus über das Thema: „Der Einfluß Kants und der von ihm ausgehenden deutschen idealistischen Philosophie auf die Männer der Reform- und Erhebungszeit“ […] mit den 3 Preisrichtern, den Herren Professoren Max Lenz, Hamburg, Friedrich Meinecke, Berlin, Eduard Spranger, Berlin, gaben wir in Band XXIV, Heft 3, Seite 360 bekannt, daß das Datum für die Ablieferung der Arbeiten für jene Preisaufgabe auf den 22. April 1921 angesetzt worden ist; sowie in dass., S. 278: Zum achten Preisausschreiben der Kant-Gesellschaft. Zweite Karl Güttler-Preisaufgabe. Am 22. April 1921 lief die Frist ab, welche zur Bearbeitung der zweiten Karl Güttler-Preisaufgabe gestellt war. Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit eingelaufen war, so wird […] der Ablieferungstermin auf den 22. April 1923 festgesetzt. Das Thema lautet: „Kritische Geschichte des Neu-Kantianismus von seiner Entstehung bis zur Gegenwart“. […] Das Preisrichterkollegium besteht aus den Herren Professor Dr. Erich Adickes in Tübingen, Professor Dr. Max Frischeisen-Köhler in Halle, Professor Dr. Ernst von Aster in Gießen. – Aster war für den am 28.9.1920 verstorbenen Falckenberg eingesprungen (vgl. die Ausschreibung in Kant-Studien 22 ([1917]/1918), S. 213–216).&#xD;&#xA;">beiden</span></u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="in beiden Fällen ] vgl. die Mitteilungen in Kant-Studien 26 (1921), S. 269–270: Zur siebenten (Jubiläums)-Preisaufgabe. Im Oktober 1913 schrieb die Kant-Gesellschaft ihre siebente (JubiIäums)-Preisaufgabe aus über das Thema: „Der Einfluß Kants und der von ihm ausgehenden deutschen idealistischen Philosophie auf die Männer der Reform- und Erhebungszeit“ […] mit den 3 Preisrichtern, den Herren Professoren Max Lenz, Hamburg, Friedrich Meinecke, Berlin, Eduard Spranger, Berlin, gaben wir in Band XXIV, Heft 3, Seite 360 bekannt, daß das Datum für die Ablieferung der Arbeiten für jene Preisaufgabe auf den 22. April 1921 angesetzt worden ist; sowie in dass., S. 278: Zum achten Preisausschreiben der Kant-Gesellschaft. Zweite Karl Güttler-Preisaufgabe. Am 22. April 1921 lief die Frist ab, welche zur Bearbeitung der zweiten Karl Güttler-Preisaufgabe gestellt war. Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit eingelaufen war, so wird […] der Ablieferungstermin auf den 22. April 1923 festgesetzt. Das Thema lautet: „Kritische Geschichte des Neu-Kantianismus von seiner Entstehung bis zur Gegenwart“. […] Das Preisrichterkollegium besteht aus den Herren Professor Dr. Erich Adickes in Tübingen, Professor Dr. Max Frischeisen-Köhler in Halle, Professor Dr. Ernst von Aster in Gießen. – Aster war für den am 28.9.1920 verstorbenen Falckenberg eingesprungen (vgl. die Ausschreibung in Kant-Studien 22 ([1917]/1918), S. 213–216).&#xD;&#xA;"> Fällen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="in beiden Fällen ] vgl. die Mitteilungen in Kant-Studien 26 (1921), S. 269–270: Zur siebenten (Jubiläums)-Preisaufgabe. Im Oktober 1913 schrieb die Kant-Gesellschaft ihre siebente (JubiIäums)-Preisaufgabe aus über das Thema: „Der Einfluß Kants und der von ihm ausgehenden deutschen idealistischen Philosophie auf die Männer der Reform- und Erhebungszeit“ […] mit den 3 Preisrichtern, den Herren Professoren Max Lenz, Hamburg, Friedrich Meinecke, Berlin, Eduard Spranger, Berlin, gaben wir in Band XXIV, Heft 3, Seite 360 bekannt, daß das Datum für die Ablieferung der Arbeiten für jene Preisaufgabe auf den 22. April 1921 angesetzt worden ist; sowie in dass., S. 278: Zum achten Preisausschreiben der Kant-Gesellschaft. Zweite Karl Güttler-Preisaufgabe. Am 22. April 1921 lief die Frist ab, welche zur Bearbeitung der zweiten Karl Güttler-Preisaufgabe gestellt war. Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit eingelaufen war, so wird […] der Ablieferungstermin auf den 22. April 1923 festgesetzt. Das Thema lautet: „Kritische Geschichte des Neu-Kantianismus von seiner Entstehung bis zur Gegenwart“. […] Das Preisrichterkollegium besteht aus den Herren Professor Dr. Erich Adickes in Tübingen, Professor Dr. Max Frischeisen-Köhler in Halle, Professor Dr. Ernst von Aster in Gießen. – Aster war für den am 28.9.1920 verstorbenen Falckenberg eingesprungen (vgl. die Ausschreibung in Kant-Studien 22 ([1917]/1918), S. 213–216).">[2]</a> zugleich als Preisrichter zu fungieren. Wie denken Sie darüber?</p><p class="ED-p">Noch eins. Ich habe hier einen Schüler von mir, der mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="von München hierher begleitet ] Ernst von Aster war seit 1913 ao. Prof. in München, ab 1920 in Gießen (BEdPh).&#xD;&#xA;">von München hierher begleitet</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="von München hierher begleitet ] Ernst von Aster war seit 1913 ao. Prof. in München, ab 1920 in Gießen (BEdPh).">[3]</a>, einen sehr begabten jungen Türken, Herrn <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Achmed Orchan Sadeddin ] d. i. Orhan Sadeddin (1899–1964) aus Istanbul, nach Studium in Bonn, München und Gießen bis zu seiner Erkrankung 1933 Dozent an der Universität Instanbul, vgl. Sadeddins Gießener Promotionsschrift: Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung, 1925 sowie: Abdurrazzak Gültekin, M. Cüneyt Kaya: İstanbul Üniversitesi Felsefe Bölümü’nün Unutulmuş Bir Hocasi: Orhan Sadeddin -Hayati, Eserleri ve Felsefe Anlayişi- [A Forgotten Lecturer of İstanbul University Department of Philosophy: Orhan Sadeddin – Life, Works and Understanding of Philosophy]. In: Felsefe Arkivi 45 (2016), II, S. 1–28 (https://dergipark.org.tr/en/pub/iufad/issue/44683/555023 (25.9.2024)).&#xD;&#xA;">Achmed Orchan </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Achmed Orchan Sadeddin ] d. i. Orhan Sadeddin (1899–1964) aus Istanbul, nach Studium in Bonn, München und Gießen bis zu seiner Erkrankung 1933 Dozent an der Universität Instanbul, vgl. Sadeddins Gießener Promotionsschrift: Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung, 1925 sowie: Abdurrazzak Gültekin, M. Cüneyt Kaya: İstanbul Üniversitesi Felsefe Bölümü’nün Unutulmuş Bir Hocasi: Orhan Sadeddin -Hayati, Eserleri ve Felsefe Anlayişi- [A Forgotten Lecturer of İstanbul University Department of Philosophy: Orhan Sadeddin – Life, Works and Understanding of Philosophy]. In: Felsefe Arkivi 45 (2016), II, S. 1–28 (https://dergipark.org.tr/en/pub/iufad/issue/44683/555023 (25.9.2024)).&#xD;&#xA;">Sadeddin</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Achmed Orchan Sadeddin ] d. i. Orhan Sadeddin (1899–1964) aus Istanbul, nach Studium in Bonn, München und Gießen bis zu seiner Erkrankung 1933 Dozent an der Universität Instanbul, vgl. Sadeddins Gießener Promotionsschrift: Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung, 1925 sowie: Abdurrazzak Gültekin, M. Cüneyt Kaya: İstanbul Üniversitesi Felsefe Bölümü’nün Unutulmuş Bir Hocasi: Orhan Sadeddin -Hayati, Eserleri ve Felsefe Anlayişi- [A Forgotten Lecturer of İstanbul University Department of Philosophy: Orhan Sadeddin – Life, Works and Understanding of Philosophy]. In: Felsefe Arkivi 45 (2016), II, S. 1–28 (https://dergipark.org.tr/en/pub/iufad/issue/44683/555023 (25.9.2024)).">[4]</a></span>, der ein grosses und lebendiges Interesse für Philosophie besitzt. Ich wies ihn auf Ihr Buch hin und er hat sich nun sehr in die Philosophie des Als ob eingelesen, möchte auch gern einmal in der Richtung derselben arbeiten. Vielleicht, dass er zunächst einmal eine D<sup><u>r</u></sup> Arbeit aus ihrem Problemkreis entnimmt. Er fragte mich nun, ob er wohl bei der Durchreise durch Halle zu Weihnachten, das er in Berlin verbringen will, Ihnen einmal einen Besuch machen dürfte <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="bezw. ] aufzulösen: beziehungsweise&#xD;&#xA;">bezw.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="bezw. ] aufzulösen: beziehungsweise">[a]</a> ob Sie ihn wohl empfangen würden und ich versprach ihm, in dieser Absicht bei Ihnen anzufragen. Er ist wie gesagt noch sehr jung, aber sehr gut veranlagt, speciell auch für Philosophie (neben der er sehr gute nationalökonomische Kenntnisse hat) und es kann, finde ich, nur erfreulich sein, wenn geistig rege Ausländer, die doch vielleicht einmal im Geistesleben ihres Landes eine Rolle zu spielen berufen sind, sich mit Lust und Liebe in deutsche <span class="ED-pb">|</span> Wissenschaft und Philosophie vertiefen. Es würde mich daher auch freuen, wenn Sie die Bitte des Herrn S. erfüllen könnten.</p><p class="ED-p">In vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener</p><p class="ED-signed">E. v. Aster</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">bezw.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>aufzulösen: beziehungsweise</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre Mitteilung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt; zum Thema siehe unten.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in <u>beiden</u> Fällen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Mitteilungen in Kant-Studien 26 (1921), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 269–270: <span class="ED-rdg">Zur siebenten (Jubiläums)-Preisaufgabe. Im Oktober 1913 schrieb die Kant-Gesellschaft ihre siebente (JubiIäums)-Preisaufgabe aus über das Thema: „Der Einfluß Kants und der von ihm ausgehenden deutschen idealistischen Philosophie auf die Männer der Reform- und Erhebungszeit“ […] mit den 3 Preisrichtern, den Herren Professoren Max Lenz, Hamburg, Friedrich Meinecke, Berlin, Eduard Spranger, Berlin, gaben wir in Band XXIV, Heft 3, Seite 360 bekannt, daß das Datum für die Ablieferung der Arbeiten für jene Preisaufgabe auf den 22. April 1921 angesetzt worden ist</span>; sowie in <abbr title="dasselbe" class="ED-abbr">dass.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 278: <span class="ED-rdg">Zum achten Preisausschreiben der Kant-Gesellschaft. Zweite Karl Güttler-Preisaufgabe. Am 22. April 1921 lief die Frist ab, welche zur Bearbeitung der zweiten Karl Güttler-Preisaufgabe gestellt war. Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit eingelaufen war, so wird […] der Ablieferungstermin auf den 22. April 1923 festgesetzt. Das Thema lautet: „Kritische Geschichte des Neu-Kantianismus von seiner Entstehung bis zur Gegenwart“. […] Das Preisrichterkollegium besteht aus den Herren Professor Dr. Erich Adickes in Tübingen, Professor Dr. Max Frischeisen-Köhler in Halle, Professor Dr. Ernst von Aster in Gießen.</span> – <span class="ED-name">Aster</span> war für den am 28.9.1920 verstorbenen <span class="ED-name">Falckenberg</span> eingesprungen (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Ausschreibung in Kant-Studien 22 ([1917]/1918), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 213–216).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">von München hierher begleitet</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Ernst von Aster</span> war seit 1913 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> in München, ab 1920 in Gießen (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Achmed Orchan <span class="ED-name">Sadeddin</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="das ist" class="ED-abbr">d. i.</abbr> <span class="ED-name">Orhan Sadeddin</span> (1899–1964) aus Istanbul, nach Studium in Bonn, München und Gießen bis zu seiner Erkrankung 1933 Dozent an der Universität Instanbul, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Sadeddins Gießener Promotionsschrift: Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung, 1925 sowie: Abdurrazzak Gültekin, M. Cüneyt Kaya: İstanbul Üniversitesi Felsefe Bölümü’nün Unutulmuş Bir Hocasi: Orhan Sadeddin -Hayati, Eserleri ve Felsefe Anlayişi- [A Forgotten Lecturer of İstanbul University Department of Philosophy: Orhan Sadeddin – Life, Works and Understanding of Philosophy]. In: Felsefe Arkivi 45 (2016), II, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–28 (<span class="ED-link"><a href="https://dergipark.org.tr/en/pub/iufad/issue/44683/555023">https://dergipark.org.tr/en/pub/iufad/issue/44683/555023</a></span> (25.9.2024)).</div></div></body></html>