<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Armin Theophil Wegner an Vaihinger, Wernigerode, 14.3.1920, 3 S., Ts. mit eU, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 9 g (Durchschlag in Deutsches Literaturarchiv Marbach, A:Wegner, Armin Theophil)</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001380-2"/><style type="text/css">
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Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. Begleitschreiben nicht überliefert.&#xD;&#xA;">freundliche Sendung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="freundliche Sendung ] dem Zusammenhang nach das viel verschenkte Werk Vaihingers: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verfasser neu durchgesehene Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. Begleitschreiben nicht überliefert.">[2]</a> danke. Wie hätte ich ahnen können, solche Gäste unter meinen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Hörern in Halle ] anlässlich eines Vortragsabends am 2.3.1920 in der Literarischen Gesellschaft, vgl. den Bericht von Martin Feuchtwanger in: Saale-Zeitung, Nr. 106 vom 3.3.1920, Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;">Hörern in Halle</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Hörern in Halle ] anlässlich eines Vortragsabends am 2.3.1920 in der Literarischen Gesellschaft, vgl. den Bericht von Martin Feuchtwanger in: Saale-Zeitung, Nr. 106 vom 3.3.1920, Abend-Ausgabe, S. 2.">[3]</a> zu haben, wie anders hätte ich mein Programm gestalten mögen, hätte <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="ich dies gewusst, und ] hs. Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">ich dies gewusst, und</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="ich dies gewusst, und ] hs. Einfügung über der Zeile">[b]</a> auch noch für Sie besonders lesen können. Ihre liebenswürdigen Zeilen und die Übersendung Ihrer Schrift über <span class="ED-name">Nietzsche</span> waren mir eine tiefe Freude. Die Schrift über <span class="ED-name">Nietzsche</span> habe ich schon vor einigen Jahren gelesen, aber der Besitz des Buches ist mir durch Ihre persönliche Widmung von ganz besonderem Wert. Leider muss ich zu meiner Beschämung gestehen, dass ich Ihr grosses Werk „Die Philosophie des Als Ob“ bisher noch nicht gelesen habe. Unter den drei grossen philosophischen Büchern, die ich mir für die nächste Zeit zum Studium vorgenommen habe, befindet sich neben <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings „Reisetagebuch eines Philosophen“ ] beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, vgl. Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.&#xD;&#xA;">Spengler</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings „Reisetagebuch eines Philosophen“ ] beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, vgl. Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.&#xD;&#xA;">s „Untergang des Abendlandes“ und </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings „Reisetagebuch eines Philosophen“ ] beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, vgl. Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.&#xD;&#xA;">Keyserling</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings „Reisetagebuch eines Philosophen“ ] beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, vgl. Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.&#xD;&#xA;">s „Reisetagebuch eines Philosophen“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings „Reisetagebuch eines Philosophen“ ] beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, vgl. Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.">[4]</a> auch Ihr Werk. Doch geschah es, infolge meiner vielfachen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Beziehungen zum Orient ] Wegner hatte 1916 den Völkermord an den Armeniern in Fotografien und Berichten, Vorträgen (1919) und Eingaben an die deutsche Regierung dokumentiert, vgl. Martin Tamcke: Wegner, Armin Theophil. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 13. Herzberg: Bautz 1998, Sp. 585–588. Ausgesprochene Orientreisen erfolgten ab 1929.&#xD;&#xA;">Beziehungen zum Orient</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Beziehungen zum Orient ] Wegner hatte 1916 den Völkermord an den Armeniern in Fotografien und Berichten, Vorträgen (1919) und Eingaben an die deutsche Regierung dokumentiert, vgl. Martin Tamcke: Wegner, Armin Theophil. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 13. Herzberg: Bautz 1998, Sp. 585–588. Ausgesprochene Orientreisen erfolgten ab 1929.">[5]</a> unwillkürlich, dass ich zuerst nach den beiden ersten Büchern griff. Aber „Die Philosophie des Als Ob“ reizt mich nicht weniger, und namentlich brenne ich danach, auch Ihre Ausführungen über <span class="ED-name">Kant</span> zu lesen, in denen mir, soweit ich darüber gelesen habe, dunkle Ahnungen, die ich als Student bei seinem <span class="ED-pb">|</span> Studium empfand, endlich gedeutet zu werden scheinen; stamme ich doch aus einer Familie, die sozusagen mit <span class="ED-name">Kant</span> gross geworden ist, und deren Grossvater schon in seinen freien Mussestunden <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="ein grosses Kant-Lexikon ] vgl. Vaihinger an Wegner vom 25.3.1920&#xD;&#xA;">ein grosses </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="ein grosses Kant-Lexikon ] vgl. Vaihinger an Wegner vom 25.3.1920&#xD;&#xA;">Kant</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="ein grosses Kant-Lexikon ] vgl. Vaihinger an Wegner vom 25.3.1920&#xD;&#xA;">-Lexikon</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="ein grosses Kant-Lexikon ] vgl. Vaihinger an Wegner vom 25.3.1920">[6]</a> verfasste und herausgab, wenn ich selbst auch diesen Dingen mit der Zeit ziemlich ferne gerückt bin. Die Bücherpreise der wissenschaftlichen Werke sind freilich mit der Zeit so ungeheuer gestiegen, dass ich nicht weiss, ob ich sobald in der Lage sein werde, mir Ihr grosses Werk zuzulegen, zumal die neue Auflage wohl wieder noch im Preis gesteigert werden wird. Ein Rezensions-Exemplar wird einem der Verleger wohl jetzt nicht mehr abgeben?</p><p class="ED-p">Ich bin meinem Studium nach hauptsächlich <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Nationalökonom ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;">Nationalökonom</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Nationalökonom ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert">[c]</a> und darin wieder besonders Soziologe, wie sich denn auch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="meine Doktor-Arbeit ] vgl. die Breslauer juristische Dissertation Wegners: Der Streik im Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung des Vorentwurfs. Melle (Hannover): Haag 1914. Auch für 1913 nachgewiesen (KVK).&#xD;&#xA;">meine Doktor-Arbeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="meine Doktor-Arbeit ] vgl. die Breslauer juristische Dissertation Wegners: Der Streik im Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung des Vorentwurfs. Melle (Hannover): Haag 1914. Auch für 1913 nachgewiesen (KVK).">[7]</a> auf ein Doppelgebiet bewegte, und meine juristischen Studien sind mir heute recht fern gerückt, wenn auch einige Eindrücke davon immer lebendig bleiben werden, und ich sie nie als unfruchtbar bezeichnen kann. Trotzdem würden mich natürlich Ihre Ausführungen über die juristischen Fiktionen ausserordentlich interessieren. Namentlich aber auch das, was Sie mir über die Bedeutung der ästhetischen Illusion und der bewussten Selbsttäuschung beim künstlerischen Schaffen und Geniessen andeuten, und das zuletzt genannte Problem reizt mich ganz <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="besonders; ] Semikolon hs. gesetzt, danach gestrichen: und&#xD;&#xA;">besonders;</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="besonders; ] Semikolon hs. gesetzt, danach gestrichen: und">[d]</a> ich will sehen, dass ich mir mit der Zeit auch die hierüber erwähnten Schriften verschaffe.</p><p class="ED-p">Dass Sie mir Ihre Schrift mit dem ausdrücklichen Hinweis auf mein <u>dichterisches</u> Schaffen überreichen, hat mich gleichfalls gefreut; jedenfalls mehr, als wenn es umgekehrt wäre, denn ich bin im Grunde Künstler und nicht Politiker. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Freilich wird mein ganzes Schaffen und menschliches Sein von ethischen Grundsätzen geleitet, und es ist eine unwillkürliche Folge dieser Zeit, dass ich dabei besonders dazu getrieben wurde, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="für die Heiligkeit des lebendigen Seins ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;">für die Heiligkeit des lebendigen </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5 app-philological-6" title="für die Heiligkeit des lebendigen Seins ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Seins ] danach gestrichen: besonders&#xD;&#xA;">Seins</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="für die Heiligkeit des lebendigen Seins ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert">[e]</a><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Seins ] danach gestrichen: besonders">[f]</a> einzutreten, eine Forderung, ohne die ich mein Schaffen nicht mehr denken könnte. Nun, wenn Sie auch meine politischen Ansichten ausdrücklich und energisch zurückweisen, so kann ich mir doch nicht denken, dass Sie den ethischen Inhalt meiner Dichtungen ganz verneinen, sagen Sie doch selbst <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="in Ihrer Nietzsche-Schrift ] vgl. dort S. 21.&#xD;&#xA;">in Ihrer </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="in Ihrer Nietzsche-Schrift ] vgl. dort S. 21.&#xD;&#xA;">Nietzsche</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="in Ihrer Nietzsche-Schrift ] vgl. dort S. 21.&#xD;&#xA;">-Schrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="in Ihrer Nietzsche-Schrift ] vgl. dort S. 21.">[8]</a>: „Was nutzt denn alle Kunst der Form ohne bedeutenden Inhalt?“</p><p class="ED-p">Gestatten Sie mir, verehrter Herr Professor, Ihnen gleichzeitig zwei meiner Bücher zu überreichen als ein kleines Zeichen meiner Verehrung und Dankbarkeit: <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="„Das Antlitz der Städte“ ] Berlin: E. Fleischel 1917.&#xD;&#xA;">„Das Antlitz der Städte“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="„Das Antlitz der Städte“ ] Berlin: E. Fleischel 1917.">[9]</a> und <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="„Der Weg ohne Heimkehr“ ] Berlin: E. Fleischel 1919, 2. Aufl. Dresden: Sibyllen-Verlag 1920.&#xD;&#xA;">„Der Weg ohne Heimkehr“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="„Der Weg ohne Heimkehr“ ] Berlin: E. Fleischel 1919, 2. Aufl. Dresden: Sibyllen-Verlag 1920.">[10]</a>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Sie ] sie&#xD;&#xA;">Sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Sie ] sie">[g]</a> werden gerade in dem letzteren, das weniger Dichtung als menschliches Dokument ist, und von dem man mir gesagt hat, dass es zu den wenigen Büchern gehört, die den Krieg überdauern werden, das <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="verneinende Erlebnis dieses Krieges ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert&#xD;&#xA;">verneinende Erlebnis dieses Krieges</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="verneinende Erlebnis dieses Krieges ] mit Bleistift unterstrichen und am Rd. mit Bleistiftkringel markiert">[h]</a> wiederfinden.</p><p class="ED-p">Mit dem Ausdruck höchster Verehrung grüsse ich Sie als Ihr ergebener <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="und dankbarer ] hs. hinzugefügt&#xD;&#xA;">und dankbarer</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="und dankbarer ] hs. hinzugefügt">[i]</a></p><p class="ED-signed">Armin T. Wegner</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schülerstrasse</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Schülerstasse</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ich dies gewusst, und</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Nationalökonom</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistiftkringel markiert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">besonders;</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Semikolon <abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> gesetzt, danach gestrichen: <span class="ED-rdg">und</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">für die Heiligkeit des lebendigen Seins</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistiftkringel markiert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Seins</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">besonders</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">sie</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">verneinende Erlebnis dieses Krieges</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistiftkringel markiert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">und dankbarer</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> hinzugefügt</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-persName-sent">Armin Theophil Wegner</span> an <span class="ED-persName-received">Vaihinger</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber: Wallstein Verlag, Geiststraße 11, 37073 Göttingen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">freundliche Sendung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>dem Zusammenhang nach das viel verschenkte Werk Vaihingers: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verfasser neu durchgesehene <span>Aufl.</span>, Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. Begleitschreiben nicht überliefert.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hörern in Halle</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>anlässlich eines Vortragsabends am 2.3.1920 in der Literarischen Gesellschaft, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Bericht von Martin Feuchtwanger in: Saale-Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 106 vom 3.3.1920, Abend-Ausgabe, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Spengler</span>s „Untergang des Abendlandes“ und <span class="ED-name">Keyserling</span>s „Reisetagebuch eines Philosophen“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>beide Werke waren gemeinsam mit Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911) vom Nietzsche-Archiv Weimar mit einem Preis ausgezeichnet worden, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Kommentar zu Elisabeth Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 6.7.1915.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Beziehungen zum Orient</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Wegner</span> hatte 1916 den Völkermord an den Armeniern in Fotografien und Berichten, Vorträgen (1919) und Eingaben an die deutsche Regierung dokumentiert, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Martin Tamcke: Wegner, Armin Theophil. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 13. Herzberg: Bautz 1998, <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 585–588. Ausgesprochene Orientreisen erfolgten ab 1929.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ein grosses <span class="ED-name">Kant</span>-Lexikon</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Wegner vom 25.3.1920</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meine Doktor-Arbeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Breslauer juristische Dissertation <span class="ED-name">Wegner</span>s: Der Streik im Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung des Vorentwurfs. Melle (Hannover): Haag 1914. Auch für 1913 nachgewiesen (<abbr title="Karlsruher virtueller Katalog" class="ED-abbr">KVK</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Ihrer <span class="ED-name">Nietzsche</span>-Schrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> dort <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 21.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Das Antlitz der Städte“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Berlin: E. Fleischel 1917.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Der Weg ohne Heimkehr“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Berlin: E. Fleischel 1919, 2. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Dresden: Sibyllen-Verlag 1920.</div></div></body></html>