<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Traugott Konstantin Oesterreich an Vaihinger, Tübingen, 21.11.1917, 4 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 1 f</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001333-0"/><style type="text/css">
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In: Kant-Studien 25 (1920), S. 78–83, hier S. 81–83; vgl. zu einer durchgeführten Zahlung an Oesterreich und dem Vorschlag einer weiteren Zahlung Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.12.1915.&#xD;&#xA;">Kriegsunterstützungsfonds der Kantgesellschaft</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Kriegsunterstützungsfonds der Kantgesellschaft ] vgl. zu Entstehung, Ausstattung und Vergabe dieses Fonds Vaihinger / Liebert, Arthur / Meyer, Gottfried: Bericht über die Fonds der Kantgesellschaft. In: Kant-Studien 25 (1920), S. 78–83, hier S. 81–83; vgl. zu einer durchgeführten Zahlung an Oesterreich und dem Vorschlag einer weiteren Zahlung Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.12.1915.">[1]</a> erlaube ich mir Ihnen meinen herzlichen Dank zu sagen. Und auch dafür danke ich Ihnen sehr, daß Sie mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="nach Marburg empfohlen ] etwaiges Empfehlungsschreiben Vaihingers nicht ermittelt. Es geht womöglich um die Nachfolge für Georg Misch, der seit 1911 ao. Prof. in Marburg war und 1916 einen Ruf nach Göttingen erhalten hatte (angetreten 1919); sein Nachfolger wurde 1918 Max Wundt (BEdPh).&#xD;&#xA;">nach Marburg empfohlen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="nach Marburg empfohlen ] etwaiges Empfehlungsschreiben Vaihingers nicht ermittelt. Es geht womöglich um die Nachfolge für Georg Misch, der seit 1911 ao. Prof. in Marburg war und 1916 einen Ruf nach Göttingen erhalten hatte (angetreten 1919); sein Nachfolger wurde 1918 Max Wundt (BEdPh).">[2]</a> haben. Daß bei meinem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Vortrag in Berlin ] nicht ermittelt, sofern nicht der Vortrag gemeint ist, den Oesterreich am 14.4.1915 im Rahmen der Berliner Kant-Abende der Kantgesellschaft gehalten hatte, vgl. dazu die gedruckte Fassung: Oesterreich: Die religiöse Erfahrung als philosophisches Problem (= Philosophische Vorträge veröffentlicht von der Kant-Gesellschaft. Unter Mitwirkung von Ernst Cassirer und Max Frischeisen-Köhler hg. v. Arthur Liebert). Berlin: Reuther &amp; Reichard 1915; die Übersicht in Kantstudien 20 (1915), S. 346; sowie den kurzen Bericht zu den Teilnehmern der Diskussion nach dem Vortrag in: Kantgesellschaft (Hg.): III. Bericht über die Vorträge der Kantgesellschaft (Vortrag 16–26). Beilage zu den Kantstudien, Bd. XX, 1915, Heft 2–3 [mit eigener Seitenzählung], S. 22. Digitalisat: https://archive.org/details/kantstudienphilo20kantuoft/ [Beilage nach S. 346] (16.5.2024). Im Rahmen der Berliner Kant-Abende ist kein weiterer Vortrag Oesterreichs im entsprechenden Zeitraum nachgewiesen, vgl. die Übersichten bzw. Berichte in Kantstudien 18 (1913), S. 334, Kantstudien 19 (1914), S. 299–302, Kantstudien 21 ([1916]/1917), S. 474 sowie Kantstudien 22 ([1917]/1918), S. 505–506.&#xD;&#xA;">Vortrag in Berlin</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Vortrag in Berlin ] nicht ermittelt, sofern nicht der Vortrag gemeint ist, den Oesterreich am 14.4.1915 im Rahmen der Berliner Kant-Abende der Kantgesellschaft gehalten hatte, vgl. dazu die gedruckte Fassung: Oesterreich: Die religiöse Erfahrung als philosophisches Problem (= Philosophische Vorträge veröffentlicht von der Kant-Gesellschaft. Unter Mitwirkung von Ernst Cassirer und Max Frischeisen-Köhler hg. v. Arthur Liebert). Berlin: Reuther &amp; Reichard 1915; die Übersicht in Kantstudien 20 (1915), S. 346; sowie den kurzen Bericht zu den Teilnehmern der Diskussion nach dem Vortrag in: Kantgesellschaft (Hg.): III. Bericht über die Vorträge der Kantgesellschaft (Vortrag 16–26). Beilage zu den Kantstudien, Bd. XX, 1915, Heft 2–3 [mit eigener Seitenzählung], S. 22. Digitalisat: https://archive.org/details/kantstudienphilo20kantuoft/ [Beilage nach S. 346] (16.5.2024). Im Rahmen der Berliner Kant-Abende ist kein weiterer Vortrag Oesterreichs im entsprechenden Zeitraum nachgewiesen, vgl. die Übersichten bzw. Berichte in Kantstudien 18 (1913), S. 334, Kantstudien 19 (1914), S. 299–302, Kantstudien 21 ([1916]/1917), S. 474 sowie Kantstudien 22 ([1917]/1918), S. 505–506.">[3]</a> mehrere Zuhörer sich über meine Stimme beklagt haben, ist mir natürlich sehr fatal. Als allgemeiner Vorwurf ist es sicherlich unberechtigt, wenn meine Stimme als zu leise bezeichnet wird. Es ist das erste Mal, daß ich eine derartige Klage gehört habe, und auch damals, wo ich freilich stark erkältet war, ist die Meinung <span class="ED-pb">|</span> offenbar nicht einstimmig gewesen. Es wurde mir schon damals von einem Herrn, der auch in dem Vortrag gewesen war und der ziemlich weit hinten saß, erklärt, er begreife <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="garnicht ] so wörtlich&#xD;&#xA;">garnicht</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="garnicht ] so wörtlich">[a]</a>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="daß ] verbessert aus: das&#xD;&#xA;">daß</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="daß ] verbessert aus: das">[b]</a> über Schwerverständlichkeit von einer Seite geklagt worden sei.</p><p class="ED-p">Auch in der jetzigen Kriegszeit kommen stets meine Kollegs zustande. Was mir am meisten Freude macht, ist, daß gerade die Begabteren und philosophisch Interessierten zu mir kommen. Ich habe im vorigen Semester sogar über ein so abseits gelegenes Thema wie <span class="ED-name">Plotin</span> Übungen mit reiferen, <abbr title="zum Teil" class="ED-abbr">z. T.</abbr> schon in ihrer akademischen Bildung abgeschlossenen Teilnehmern zustande gebracht. Einer der Teilnehmer <span class="ED-pb">|</span> macht augenblicklich seine Doktorarbeit bei mir. Auch darf ich vielleicht erwähnen, daß mir seiner Zeit <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Herr Dr. Endriss ] Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist Karl Ferdinand Endriß (1894–1941), Philosoph u. Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, vgl. Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. Bd. 11, hg. v. Max Miller u. Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, S. 392–408, hier S. 404, sowie https://d-nb.info/gnd/116495871 (14.5.2024).&#xD;&#xA;">Herr </span><abbr title="Doktor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Herr Dr. Endriss ] Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist Karl Ferdinand Endriß (1894–1941), Philosoph u. Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, vgl. Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. Bd. 11, hg. v. Max Miller u. Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, S. 392–408, hier S. 404, sowie https://d-nb.info/gnd/116495871 (14.5.2024).&#xD;&#xA;">Dr.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Herr Dr. Endriss ] Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist Karl Ferdinand Endriß (1894–1941), Philosoph u. Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, vgl. Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. Bd. 11, hg. v. Max Miller u. Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, S. 392–408, hier S. 404, sowie https://d-nb.info/gnd/116495871 (14.5.2024).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4 app-philological-3" title="Herr Dr. Endriss ] Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist Karl Ferdinand Endriß (1894–1941), Philosoph u. Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, vgl. Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. Bd. 11, hg. v. Max Miller u. Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, S. 392–408, hier S. 404, sowie https://d-nb.info/gnd/116495871 (14.5.2024).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Endriss ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;">Endriss</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Endriss ] Lesung unsicher">[c]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Herr Dr. Endriss ] Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist Karl Ferdinand Endriß (1894–1941), Philosoph u. Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, vgl. Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. Bd. 11, hg. v. Max Miller u. Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, S. 392–408, hier S. 404, sowie https://d-nb.info/gnd/116495871 (14.5.2024).">[4]</a> nach bestandenem Doktorexamen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="[der … hatte] ] eckige Klammern wie in der Vorlage, keine Ergänzung des Editors&#xD;&#xA;">[der ein Semester in Tübingen studiert und bei mir gehört hatte]</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="[der … hatte] ] eckige Klammern wie in der Vorlage, keine Ergänzung des Editors">[d]</a> einen freilich etwas enthusiastischen Brief schrieb, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="indem ] so wörtlich&#xD;&#xA;">indem</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="indem ] so wörtlich">[e]</a> er erklärte, er würde sich mich auch als Dozenten zum Vorbild nehmen. Das wäre wohl kaum möglich, wenn ich wirklich so unerträglich wäre.</p><p class="ED-p">Der Vorfall mit Berlin zeigt allerdings, daß man vor einem unbekannten größeren Kreis nicht sprechen soll, wenn man irgendwie indisponiert ist.</p><p class="ED-p">Mit nochmaligem aufrichtigem <span class="ED-pb">|</span> Dank in unverbrüchlicher Verehrung Ihr sehr ergebener</p><p class="ED-signed">K Oesterreich</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">garnicht</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">daß</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">das</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Endriss</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">[der … hatte]</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> eckige Klammern wie in der Vorlage, keine Ergänzung des Editors</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">indem</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kriegsunterstützungsfonds der Kantgesellschaft</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> zu Entstehung, Ausstattung und Vergabe dieses Fonds Vaihinger / Liebert, Arthur / Meyer, Gottfried: Bericht über die Fonds der Kantgesellschaft. In: Kant-Studien 25 (1920), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 78–83, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 81–83; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> zu einer durchgeführten Zahlung an Oesterreich und dem Vorschlag einer weiteren Zahlung Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.12.1915.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nach Marburg empfohlen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>etwaiges Empfehlungsschreiben Vaihingers nicht ermittelt. Es geht womöglich um die Nachfolge für <span class="ED-name">Georg Misch</span>, der seit 1911 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> in Marburg war und 1916 einen Ruf nach Göttingen erhalten hatte (angetreten 1919); sein Nachfolger wurde 1918 <span class="ED-name">Max Wundt</span> (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vortrag in Berlin</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt, sofern nicht der Vortrag gemeint ist, den Oesterreich am 14.4.1915 im Rahmen der Berliner Kant-Abende der Kantgesellschaft gehalten hatte, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> dazu die gedruckte Fassung: Oesterreich: Die religiöse Erfahrung als philosophisches Problem (= Philosophische Vorträge veröffentlicht von der Kant-Gesellschaft. Unter Mitwirkung von Ernst Cassirer und Max Frischeisen-Köhler <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von " class="ED-abbr">v.</abbr> Arthur Liebert). Berlin: Reuther &amp; Reichard 1915; die Übersicht in Kantstudien 20 (1915), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 346; sowie den kurzen Bericht zu den Teilnehmern der Diskussion nach dem Vortrag in: Kantgesellschaft (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): III. Bericht über die Vorträge der Kantgesellschaft (Vortrag 16–26). Beilage zu den Kantstudien, Bd. XX, 1915, Heft 2–3 [mit eigener Seitenzählung], <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 22. Digitalisat: <span class="ED-link"><a href="https://archive.org/details/kantstudienphilo20kantuoft/">https://archive.org/details/kantstudienphilo20kantuoft/</a></span> [Beilage nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 346] (16.5.2024). Im Rahmen der Berliner Kant-Abende ist kein weiterer Vortrag Oesterreichs im entsprechenden Zeitraum nachgewiesen, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Übersichten <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> Berichte in Kantstudien 18 (1913), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 334, Kantstudien 19 (1914), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 299–302, Kantstudien 21 ([1916]/1917), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 474 sowie Kantstudien 22 ([1917]/1918), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 505–506.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herr <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> Endriss</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Gemeinter nicht ermittelt. Das Personal-Verzeichnis der königlich württembergischen Eberhard-Karls-Universität Tübingen verzeichnet unter den Studierenden vom Wintersemester 1909/1910 bis zum Wintersemester 1911/1912 sowie für das Sommersemester 1913 Karl Endreß, Immatrikuliert für Medizin, Näheres nicht ermittelt; ab dem Wintersemester 1916/1917 werden die Namen der Studierenden nicht mehr verzeichnet; womöglich ist <span class="ED-name">Karl Ferdinand Endriß</span> (1894–1941), Philosoph <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Pädagoge, gemeint, für den jedoch kein Studium in Tübingen ermittelt ist, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Reiff, W.: Karl Emil Endriß. In: Lebensbilder aus Schwaben und Franken. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 11, <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von " class="ED-abbr">v.</abbr> Max Miller <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Robert Uhland. Stuttgart: Kohlhammer 1969, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 392–408, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 404, sowie <span class="ED-link"><a href="https://d-nb.info/gnd/116495871">https://d-nb.info/gnd/116495871</a></span> (14.5.2024).</div></div></body></html>