<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Paul Natorp, Halle, 23.11.1916, 2 S., Ts. mit eU, Briefkopf (Stempel) Kantgesellschaft | Univ.-Prof. Dr. Vaihinger | Halle a. S. | Reichardtstrasse 15., Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1170</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001284-0"/><style type="text/css">
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Natorp an Vaihinger vom 20.11.1916&#xD;&#xA;">Ihrem Briefe vom 20.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihrem Briefe vom 20. ] vgl. Natorp an Vaihinger vom 20.11.1916">[1]</a> d<span class="ED-add">[es]</span> M<span class="ED-add">[onat]</span>s bin ich Wort für Wort einverstanden.</p><p class="ED-p">Nur <u>ein</u> Wort ist nicht richtig: Professor <span class="ED-name">Bauch</span> ist nicht „Geschäftsführer“ der Kantgesellschaft, sondern das bin ich und stellv<span class="ED-add">[ertretender]</span> Geschäftsführer ist Doktor <span class="ED-name">Liebert</span>. <span class="ED-name">Bauch</span> ist aber Mitglied des Verwaltungsausschusses der K<span class="ED-add">[ant]</span> G<span class="ED-add">[esellschaft]</span>. Sie gestatten mir daher, dass ich in den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Abschriften ] Exemplare nicht ermittelt, vgl. Vaihinger an Gottfried Meyer vom 21.11.1916 (1). Die Abschrift, die Cassirer erhielt, stammt sicher von Natorp selbst bzw. wurde von ihm veranlasst (vgl. Cassirer an Natorp vom 26.11.1916 in Holzhey: Cohen und Natorp Bd. 2, S. 462 sowie in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 18, S. 28).&#xD;&#xA;">Abschriften</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Abschriften ] Exemplare nicht ermittelt, vgl. Vaihinger an Gottfried Meyer vom 21.11.1916 (1). Die Abschrift, die Cassirer erhielt, stammt sicher von Natorp selbst bzw. wurde von ihm veranlasst (vgl. Cassirer an Natorp vom 26.11.1916 in Holzhey: Cohen und Natorp Bd. 2, S. 462 sowie in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 18, S. 28).">[2]</a>, die ich von Ihrem Briefe machen lasse, das erstere Wort durch das Wort „Ausschussmitglied“ ersetze.</p><p class="ED-p">Ebenso gestatten Sie mir wohl auch, dass ich Abschriften Ihres Briefes Anderen mitteile, zunächst Herrn Professor <span class="ED-name">Bauch</span> selbst, dann vor allem dem Vorstand der Kantgesellschaft Herrn Kurator Geh<span class="ED-add">[eimen]</span> Oberreg<span class="ED-add">[ierungs]</span> Rat <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Meyer</span>, hier. Ich darf wohl annehmen, dass wenn Sie mir nicht das Gegenteil schreiben, ich diesen Gebrauch von Ihrem Briefe machen darf.</p><p class="ED-p">Ihr Brief sagt genau alles das, was ich selbst völlig für richtig halte und was ich auch Herrn Professor <span class="ED-name">Bauch</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="selbst schon gesagt habe ] vgl. Vaihinger an Bauch vom 6.11.1916 (Beilage zu Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.11.1916).&#xD;&#xA;">selbst schon gesagt habe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="selbst schon gesagt habe ] vgl. Vaihinger an Bauch vom 6.11.1916 (Beilage zu Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.11.1916).">[3]</a>.</p><p class="ED-p">Herr Kollege <span class="ED-name">Bauch</span> hat, um der drohenden Spaltung in der K<span class="ED-add">[ant]</span> G<span class="ED-add">[esellschaft]</span> vorzubeugen, die Redaktion der K<span class="ED-add">[ant]</span> St<span class="ED-add">[udien]</span> derart niedergelegt, dass er nur noch das nächste Heft redigiert, und so den Jahrgang zu Ende bringt, und dann mit Schluss des Jahres von der Redaktion zurücktritt. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ersatz für ihn ] mit Jg. 1917/1918 traten Max Frischeisen-Köhler und Arthur Liebert in die Redaktion ein.&#xD;&#xA;">Ersatz für ihn</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ersatz für ihn ] mit Jg. 1917/1918 traten Max Frischeisen-Köhler und Arthur Liebert in die Redaktion ein.">[4]</a> ist schon besorgt.</p><p class="ED-p">So bedauerlich der Rücktritt von <span class="ED-name">Bauch</span> von der Redaktion ist, die er mit Lust und Liebe seit 13 Jahren erfolgreich geführt hat, so war dieser Rücktritt doch nicht zu vermeiden, da Herr Professor <span class="ED-name">Bauch</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="„in der Sache selbst entschieden“ ] vgl. Ernst Cassirer an Rudolf Eucken vom 25.11.1916 (https://agora.sub.uni-hamburg.de/subcass/digbib/view?did=c1:7143&amp;sdid=c1:7144 (19.9.2024)): Es ist jedoch heute noch ein anderer Anlass, der mich berechtigt und aufmuntert, mich unmittelbar an Sie zu wenden. Von Herrn Geheimrat Vaihinger erhalte ich soeben den Brief, den Sie an ihn gerichtet [vgl. Eucken an Vaihinger vom 20.11.1916] und in welchem Sie ihm den Vorschlag machen, eine Verständigung zwischen Professor Bauch und mir herbeizuführen. Ich möchte Ihnen hierauf sogleich selbst erwidern – schon um Ihnen zu sagen, wie sehr ich Ihnen für die freundliche Absicht, von der Sie geleitet sind, zu Danke verbunden bin. Auch wäre ich, wenn es möglich wäre, eine Verständigung zwischen Bauch und mir herbeizuführen, dieser gewiss nicht abgeneigt; wie aber diese Möglichkeit bestehen soll, wenn Bauch – wie er gleichzeitig in einer Postkarte an Geheimrat Vaihinger schreibt [nicht überliefert] – „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache bleibt“, ist mir völlig unerfindlich. Denn lediglich um diesen „Standpunkt seiner Sache“ hat es sich mir in der Abwehr seines Panther-Aufsatzes gehandelt. […] Ich wäre Ihnen zu grossem Dank verbunden, wenn Sie diesen Brief auch Herrn Geheimrat Vaihinger mitteilen würden, dem ich heute nur kurz schreibe [nicht überliefert], um ihm zu sagen, daß ich mich unmittelbar mit Ihnen in Verbindung gesetzt habe; sowie Cassirer an Natorp vom 26.11.1916 in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 18, S. 29: Im Übrigen hat Eucken in einem Brief, den er an Vaihinger gerichtet und den dieser mir übersandt hat, gestern den Vorschlag gemacht, zwischen Bauch und mir eine „Verständigung“ anzubahnen: jede Seite solle einen Vertreter stellen u. zwischen beiden solle zunächst eine persönliche Aussprache in Halle stattfinden. Gleichzeitig teilte mir Vaihinger [Schreiben nicht überliefert, vgl. Cassirer an Vaihinger vom 8.4.1917] den Text eines Briefes von Bauch mit, in dem dieser dem Eucken’schen Vorschlag zustimmt, aber erklärt, daß er „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache“ bleibe. Ich musste darauf erwidern, daß für mich, der ich es keineswegs mit der Person Bauchs, sondern nur mit den sachlichen Ansichten, die er geäussert, zu thun habe, jede Verständigung davon abhängig ist, ob er bei diesen Äusserungen beharrt. Ein Gegenartikel Cassirers zu Bauchs Aufsatz blieb unveröffentlicht (abgedruckt in Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 9).&#xD;&#xA;">„in der Sache selbst entschieden“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="„in der Sache selbst entschieden“ ] vgl. Ernst Cassirer an Rudolf Eucken vom 25.11.1916 (https://agora.sub.uni-hamburg.de/subcass/digbib/view?did=c1:7143&amp;sdid=c1:7144 (19.9.2024)): Es ist jedoch heute noch ein anderer Anlass, der mich berechtigt und aufmuntert, mich unmittelbar an Sie zu wenden. Von Herrn Geheimrat Vaihinger erhalte ich soeben den Brief, den Sie an ihn gerichtet [vgl. Eucken an Vaihinger vom 20.11.1916] und in welchem Sie ihm den Vorschlag machen, eine Verständigung zwischen Professor Bauch und mir herbeizuführen. Ich möchte Ihnen hierauf sogleich selbst erwidern – schon um Ihnen zu sagen, wie sehr ich Ihnen für die freundliche Absicht, von der Sie geleitet sind, zu Danke verbunden bin. Auch wäre ich, wenn es möglich wäre, eine Verständigung zwischen Bauch und mir herbeizuführen, dieser gewiss nicht abgeneigt; wie aber diese Möglichkeit bestehen soll, wenn Bauch – wie er gleichzeitig in einer Postkarte an Geheimrat Vaihinger schreibt [nicht überliefert] – „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache bleibt“, ist mir völlig unerfindlich. Denn lediglich um diesen „Standpunkt seiner Sache“ hat es sich mir in der Abwehr seines Panther-Aufsatzes gehandelt. […] Ich wäre Ihnen zu grossem Dank verbunden, wenn Sie diesen Brief auch Herrn Geheimrat Vaihinger mitteilen würden, dem ich heute nur kurz schreibe [nicht überliefert], um ihm zu sagen, daß ich mich unmittelbar mit Ihnen in Verbindung gesetzt habe; sowie Cassirer an Natorp vom 26.11.1916 in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 18, S. 29: Im Übrigen hat Eucken in einem Brief, den er an Vaihinger gerichtet und den dieser mir übersandt hat, gestern den Vorschlag gemacht, zwischen Bauch und mir eine „Verständigung“ anzubahnen: jede Seite solle einen Vertreter stellen u. zwischen beiden solle zunächst eine persönliche Aussprache in Halle stattfinden. Gleichzeitig teilte mir Vaihinger [Schreiben nicht überliefert, vgl. Cassirer an Vaihinger vom 8.4.1917] den Text eines Briefes von Bauch mit, in dem dieser dem Eucken’schen Vorschlag zustimmt, aber erklärt, daß er „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache“ bleibe. Ich musste darauf erwidern, daß für mich, der ich es keineswegs mit der Person Bauchs, sondern nur mit den sachlichen Ansichten, die er geäussert, zu thun habe, jede Verständigung davon abhängig ist, ob er bei diesen Äusserungen beharrt. Ein Gegenartikel Cassirers zu Bauchs Aufsatz blieb unveröffentlicht (abgedruckt in Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte Bd. 9).">[5]</a> auf seinem Standpunkt verharrt.</p><p class="ED-p">Übrigens ist der Artikel in den K. St. noch nicht das schlimmste: schlimmer ist noch der in der Zeitschrift „Panther“ (Juniheft) veröffentlichte Brief von Professor <span class="ED-name">Bauch</span> an Frau <abbr title="Doktor philosophiae" class="ED-abbr">Dr. phil.</abbr> <span class="ED-name">Leonore Ripke-Kühn</span>, in welchem er den Juden als Mitgliedern einer fremden Rasse und als „Gästen“ das volle Verständnis <span class="ED-name">Kant</span>s und insbesondere seiner Ethik entschieden abspricht, mit besonderer ausführlicher <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Exemplification ] Exemplikafication&#xD;&#xA;">Exemplification</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Exemplification ] Exemplikafication">[a]</a> auf <span class="ED-name">Cohen</span>. Bitte verschaffen Sie sich das betreffende Heft: vielleicht ist die Zeitschrift auf der Marburger Bibliothek oder vielleicht ist sie auch in einer Buchhandlung einzusehen.</p><p class="ED-p">Ich benutze diese Gelegenheit, um Ihrem Philosophischen Seminar <span class="ED-pb">|</span> eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="kleine Schrift von mir ] d. i. vermutlich Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob und das Kantische System gegenüber einem Erneuerer des Atheismusstreites. In: Kant-Studien 21 ([1916]/1917), S. 1–25. – Dass. in: Vaihinger (Hg.), mit Bruno Bauch: Kant-Studien Bd. XXI. Heft 1. Fest-Heft zu Rudolf Euckens 70. Geburtstag. Redaktionsschluss am 15. Dezember 1915. Ausgegeben am 5. Januar 1916. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916, S. 1–25. – Sonderdruck u. d. T.: Der Atheismusstreit gegen die Philosophie des Als Ob und das Kantische System. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. 32 S.&#xD;&#xA;">kleine Schrift von mir</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="kleine Schrift von mir ] d. i. vermutlich Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob und das Kantische System gegenüber einem Erneuerer des Atheismusstreites. In: Kant-Studien 21 ([1916]/1917), S. 1–25. – Dass. in: Vaihinger (Hg.), mit Bruno Bauch: Kant-Studien Bd. XXI. Heft 1. Fest-Heft zu Rudolf Euckens 70. Geburtstag. Redaktionsschluss am 15. Dezember 1915. Ausgegeben am 5. Januar 1916. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916, S. 1–25. – Sonderdruck u. d. T.: Der Atheismusstreit gegen die Philosophie des Als Ob und das Kantische System. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. 32 S.">[6]</a> zu übersenden, die vielleicht manchem von Interesse sein mag.</p><p class="ED-p">Sollte das Philosophische Seminar meine „Philosophie des Als Ob“ noch nicht besitzen, so bin ich gerne bereit, demselben ein gebundenes Exemplar zu übersenden.</p><p class="ED-p">Von Ihrem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Kollegen Jaensch ] Erich Jaensch (1883–1940), Psychologe, 1913 Nachfolger Cohens in Marburg (BEdPh).&#xD;&#xA;">Kollegen </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7 app-philological-2" title="Kollegen Jaensch ] Erich Jaensch (1883–1940), Psychologe, 1913 Nachfolger Cohens in Marburg (BEdPh).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Jaensch ] Jaentsch&#xD;&#xA;">Jaensch</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Jaensch ] Jaentsch">[b]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Kollegen Jaensch ] Erich Jaensch (1883–1940), Psychologe, 1913 Nachfolger Cohens in Marburg (BEdPh).">[7]</a> erhielt ich vor etwa neun Monaten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="einen Brief aus Baden-Baden ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">einen Brief aus Baden-Baden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="einen Brief aus Baden-Baden ] nicht überliefert">[8]</a>, wo er sich als Rekonvalescent befand. Hoffentlich ist er wieder hergestellt.</p><p class="ED-p">In aufrichtiger Verehrung Ihr ergebener</p><p class="ED-signed">Vaihinger</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Exemplification</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Exemplikafication</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Jaensch</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Jaentsch</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Briefe vom 20.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Natorp an Vaihinger vom 20.11.1916</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Abschriften</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Exemplare nicht ermittelt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Gottfried Meyer vom 21.11.1916 (1). Die Abschrift, die <span class="ED-name">Cassirer</span> erhielt, stammt sicher von <span class="ED-name">Natorp</span> selbst <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> wurde von ihm veranlasst (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Cassirer an Natorp vom 26.11.1916 in Holzhey: Cohen und Natorp <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 2, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 462 sowie in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 18, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 28).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">selbst schon gesagt habe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Bauch vom 6.11.1916 (Beilage zu Vaihinger an Gottfried Meyer vom 17.11.1916).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ersatz für ihn</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit <abbr title="Jahrgang" class="ED-abbr">Jg.</abbr> 1917/1918 traten <span class="ED-name">Max Frischeisen-Köhler</span> und <span class="ED-name">Arthur Liebert</span> in die Redaktion ein.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„in der Sache selbst entschieden“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Ernst Cassirer</span> an <span class="ED-name">Rudolf Eucken</span> vom 25.11.1916 (<span class="ED-link"><a href="https://agora.sub.uni-hamburg.de/subcass/digbib/view?did=c1:7143&amp;sdid=c1:7144">https://agora.sub.uni-hamburg.de/subcass/digbib/view?did=c1:7143&amp;sdid=c1:7144</a></span> (19.9.2024)): <span class="ED-rdg">Es ist jedoch heute noch ein anderer Anlass, der mich berechtigt und aufmuntert, mich unmittelbar an Sie zu wenden. Von Herrn Geheimrat Vaihinger erhalte ich soeben den Brief, den Sie an ihn gerichtet </span>[<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Eucken</span> an Vaihinger vom 20.11.1916]<span class="ED-rdg"> und in welchem Sie ihm den Vorschlag machen, eine Verständigung zwischen Professor Bauch und mir herbeizuführen. Ich möchte Ihnen hierauf sogleich selbst erwidern – schon um Ihnen zu sagen, wie sehr ich Ihnen für die freundliche Absicht, von der Sie geleitet sind, zu Danke verbunden bin. Auch wäre ich, wenn es möglich wäre, eine Verständigung zwischen Bauch und mir herbeizuführen, dieser gewiss nicht abgeneigt; wie aber diese Möglichkeit bestehen soll, wenn Bauch – wie er gleichzeitig in einer Postkarte an Geheimrat Vaihinger schreibt </span>[nicht überliefert]<span class="ED-rdg"> – „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache bleibt“, ist mir völlig unerfindlich. Denn lediglich um diesen „Standpunkt seiner Sache“ hat es sich mir in der Abwehr seines Panther-Aufsatzes gehandelt. […] Ich wäre Ihnen zu grossem Dank verbunden, wenn Sie diesen Brief auch Herrn Geheimrat Vaihinger mitteilen würden, dem ich heute nur kurz schreibe </span>[nicht überliefert]<span class="ED-rdg">, um ihm zu sagen, daß ich mich unmittelbar mit Ihnen in Verbindung gesetzt habe</span>; sowie <span class="ED-name">Cassirer</span> an <span class="ED-name">Natorp</span> vom 26.11.1916 in: Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 18, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 29: <span class="ED-rdg">Im Übrigen hat Eucken in einem Brief, den er an Vaihinger gerichtet und den dieser mir übersandt hat, gestern den Vorschlag gemacht, zwischen Bauch und mir eine „Verständigung“ anzubahnen: jede Seite solle einen Vertreter stellen u. zwischen beiden solle zunächst eine persönliche Aussprache in Halle stattfinden. Gleichzeitig teilte mir Vaihinger </span>[Schreiben nicht überliefert, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl. </abbr><span class="ED-name">Cassirer</span> an Vaihinger vom 8.4.1917]<span class="ED-rdg"> den Text eines Briefes von Bauch mit, in dem dieser dem Eucken’schen Vorschlag zustimmt, aber erklärt, daß er „entschieden auf dem Standpunkt seiner Sache“ bleibe. Ich musste darauf erwidern, daß für mich, der ich es keineswegs mit der Person Bauchs, sondern nur mit den sachlichen Ansichten, die er geäussert, zu thun habe, jede Verständigung davon abhängig ist, ob er bei diesen Äusserungen beharrt.</span> Ein Gegenartikel <span class="ED-name">Cassirer</span>s zu <span class="ED-name">Bauch</span>s Aufsatz blieb unveröffentlicht (abgedruckt in Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 9).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">kleine Schrift von mir</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="das ist" class="ED-abbr">d. i.</abbr> vermutlich Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob und das Kantische System gegenüber einem Erneuerer des Atheismusstreites. In: Kant-Studien 21 ([1916]/1917), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–25. – <abbr title="dasselbe" class="ED-abbr">Dass.</abbr> in: Vaihinger (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>), mit Bruno Bauch: Kant-Studien Bd. XXI. Heft 1. Fest-Heft zu Rudolf Euckens 70. Geburtstag. Redaktionsschluss am 15. Dezember 1915. Ausgegeben am 5. Januar 1916. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–25. – Sonderdruck <abbr title="unter dem Titel" class="ED-abbr">u. d. T.</abbr>: Der Atheismusstreit gegen die Philosophie des Als Ob und das Kantische System. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1916. 32 <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kollegen <span class="ED-name">Jaensch</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Erich Jaensch</span> (1883–1940), Psychologe, 1913 Nachfolger <span class="ED-name">Cohen</span>s in Marburg (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">einen Brief aus Baden-Baden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div></div></body></html>