<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Maximilian Harden, Halle, 10.11.1914, 2 S., Ts. mit eU und hs. Korrekturen, Briefkopf GEH. REG.-RAT | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15., Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Harden, N1062-108</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001213-2"/><style type="text/css">
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H. VAIHINGER. ] darunter verzierte Linie">[a]</a><span class="ED-rdg"> | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15.</span>, <span class="ED-pubPlace">Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Harden, N1062-108</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">10.11.1914.</p><p class="ED-salute">Verehrter Herr Harden!</p><p class="ED-p">Es ist mir nachträglich eingefallen, dass ich vergessen habe, Ihnen die Adresse des Herrn <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Lapp</span> mitzuteilen, um ev<span class="ED-add">[entuell]</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="die ] erster Buchstabe handschriftlich verbessert aus unleserlichem Buchstaben&#xD;&#xA;">die</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="die ] erster Buchstabe handschriftlich verbessert aus unleserlichem Buchstaben">[b]</a> Correctur <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="seiner Selbstanzeige ] vgl. Lapp, Adolph: Selbstanzeige: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch, orientirt an Rickert, Husserl und Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. W. Speemann in Stuttgart. 2,50 Mk. In: Die Zukunft 90 (1915), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 13.2.1915, S. 215–217.&#xD;&#xA;">seiner Selbstanzeige</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="seiner Selbstanzeige ] vgl. Lapp, Adolph: Selbstanzeige: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch, orientirt an Rickert, Husserl und Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. W. Speemann in Stuttgart. 2,50 Mk. In: Die Zukunft 90 (1915), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 13.2.1915, S. 215–217.">[1]</a> durch ihn besorgen lassen zu können. Ich sende Ihnen daher die Adresse heute und spreche Ihnen bei dieser Gelegenheit meinen verbindlichsten Dank für Ihre Bereitwilligkeit aus, seine Selbstanzeige aufnehmen zu wollen.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Ihr Brief vom 29. Oktober ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Ihr Brief vom 29. Oktober</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Ihr Brief vom 29. Oktober ] nicht ermittelt">[2]</a> hat mich sehr interessiert und gleichzeitig auch sehr geehrt, indem er mir ein sehr schätzenswertes Zeichen Ihres Vertrauens war und ist. Aus Ihren Mitteilungen und Andeutungen geht hervor, dass Sie sehr vieles zu sagen hätten, was aber jedoch nicht öffentlich gesagt werden kann. So werden Sie nach dem Kriege Ihren grossen Köcher ausschütten und viele Enthüllungen bringen, welche historisch bedeutsam sind und welche ganz neue Schlaglichter auf die Entwicklung der Dinge werfen werden. Wem es nicht vergönnt ist – und das sind ja die meisten – so hinter die Kulissen zu schauen, wie das bei Ihnen der Fall ist, dem die wertvollsten und geheimsten Nachrichten vom In- und Auslande zuströmen, der muss versuchen, sich aus den Fragmenten, die ihm bekannt werden, sein eigenes unabhängiges Urteil zu bilden. Das ist um so mehr der Fall, als ja durch die gegenwärtige Situation gerade einem Mann wie Ihnen Schweigen auferlegt ist. Um so mehr bewundere ich das Geschick, mit dem Sie in Ihren Aufsätzen über die heikle Lage hinwegkommen und Licht und Schatten gerecht zu verteilen suchen, soweit das jetzt möglich ist. In diesem Sinne las ich mit grösstem Interesse <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihren Aufsatz … Adresse der Engländer ] meint vermutlich o. A.: An die Engländer. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 31.10.1914, S. 129–160; Harden veröffentlichte allerdings weitere Texte mit Bezug zu England, etwa in Die Zukunft 88 (1914), dort auch einen Abschnitt, auf den im u. g. Artikel vom 7.11.1914 Bezug genommen wird: o. A.: Wir sind Barbaren. In: Die Zukunft 88 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 29.8.1914, S. 269–291, darin: Das neue Waterloo, S. 283–286.&#xD;&#xA;">Ihren Aufsatz, der an </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3 app-philological-3" title="Ihren Aufsatz … Adresse der Engländer ] meint vermutlich o. A.: An die Engländer. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 31.10.1914, S. 129–160; Harden veröffentlichte allerdings weitere Texte mit Bezug zu England, etwa in Die Zukunft 88 (1914), dort auch einen Abschnitt, auf den im u. g. Artikel vom 7.11.1914 Bezug genommen wird: o. A.: Wir sind Barbaren. In: Die Zukunft 88 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 29.8.1914, S. 269–291, darin: Das neue Waterloo, S. 283–286.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;die ] übertippt aus (Lesung unsicher): dei&#xD;&#xA;">die</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="die ] übertippt aus (Lesung unsicher): dei">[c]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihren Aufsatz … Adresse der Engländer ] meint vermutlich o. A.: An die Engländer. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 31.10.1914, S. 129–160; Harden veröffentlichte allerdings weitere Texte mit Bezug zu England, etwa in Die Zukunft 88 (1914), dort auch einen Abschnitt, auf den im u. g. Artikel vom 7.11.1914 Bezug genommen wird: o. A.: Wir sind Barbaren. In: Die Zukunft 88 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 29.8.1914, S. 269–291, darin: Das neue Waterloo, S. 283–286.&#xD;&#xA;"> Adresse der Engländer</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Ihren Aufsatz … Adresse der Engländer ] meint vermutlich o. A.: An die Engländer. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 31.10.1914, S. 129–160; Harden veröffentlichte allerdings weitere Texte mit Bezug zu England, etwa in Die Zukunft 88 (1914), dort auch einen Abschnitt, auf den im u. g. Artikel vom 7.11.1914 Bezug genommen wird: o. A.: Wir sind Barbaren. In: Die Zukunft 88 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 29.8.1914, S. 269–291, darin: Das neue Waterloo, S. 283–286.">[3]</a> gerichtet war, sowie jetzt <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ihren neusten … vom 7. November ] vgl. o. A.: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, S. 161–187.&#xD;&#xA;">Ihren neusten Artikel, der vom 7. November</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ihren neusten … vom 7. November ] vgl. o. A.: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, S. 161–187.">[4]</a> datiert ist. In diesem haben Sie auch das, was <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="über Hodler ] Ferdinand Hodler (1853–1918), Maler, 1914 Unterzeichner des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims (NDB). Gegen letzteres polemisiert Harden im von Vaihinger gemeinten Artikel, vgl. o. A.: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, S. 161–187, insbesondere den Abschnitt: Die Künstler, S. 175–179.&#xD;&#xA;">über </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="über Hodler ] Ferdinand Hodler (1853–1918), Maler, 1914 Unterzeichner des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims (NDB). Gegen letzteres polemisiert Harden im von Vaihinger gemeinten Artikel, vgl. o. A.: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, S. 161–187, insbesondere den Abschnitt: Die Künstler, S. 175–179.&#xD;&#xA;">Hodler</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="über Hodler ] Ferdinand Hodler (1853–1918), Maler, 1914 Unterzeichner des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims (NDB). Gegen letzteres polemisiert Harden im von Vaihinger gemeinten Artikel, vgl. o. A.: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), Hg. Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, S. 161–187, insbesondere den Abschnitt: Die Künstler, S. 175–179.">[5]</a> zu sagen ist, in treffendster Weise ausgeführt. Diese Frage interessiert mich um so mehr, als ich gerade in der Zeit, als die Frage spielte, 10 Tage lang in Jena war, zur Behandlung bei einem dortigen Augenarzt. In Jena, wo <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="sein Hauptbild ] meint wahrscheinlich das 1908 von der Universität Jena beauftragte und 1909 fertiggestellte Gemälde „Auszug der deutschen Studenten in den Freiheitskrieg von 1813“, das im Oktober 1914 nach Hodlers Unterzeichnung des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims auf Bestreben Haeckels, Rudolf Euckens u. a. mit einem Bretterverschlag verdeckt worden war, vgl. Steiger, Günter: Dokumente aus dem Jenaer Universitätsarchiv und der Universitätsbibliothek zum „Fall Hodler“. Der „Fall Hodler“ im Spiegel der Jenaer Quellen (Vorbemerkung zur Edition, Aussagewert und Charakter der Quellen). In: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hg.): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970, S. 49–61, hier S. 53. Vom 5.7. bis 12.7.1914 fand zudem eine Vorbesichtigung der neuen Kunstsammlung des Kunstvereins Jena statt, in der andere Gemälde Hodlers zu sehen waren, vgl. Bätschmann, Oskar / Müller, Paul (Hg.): Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Online-Version: https://recherche.sik-isea.ch/sik:exhibition-10763336/in/catalogues.hodler/ (25.4.2024), es ist kein Ausstellungskatalog ermittelt.&#xD;&#xA;">sein Hauptbild</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="sein Hauptbild ] meint wahrscheinlich das 1908 von der Universität Jena beauftragte und 1909 fertiggestellte Gemälde „Auszug der deutschen Studenten in den Freiheitskrieg von 1813“, das im Oktober 1914 nach Hodlers Unterzeichnung des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims auf Bestreben Haeckels, Rudolf Euckens u. a. mit einem Bretterverschlag verdeckt worden war, vgl. Steiger, Günter: Dokumente aus dem Jenaer Universitätsarchiv und der Universitätsbibliothek zum „Fall Hodler“. Der „Fall Hodler“ im Spiegel der Jenaer Quellen (Vorbemerkung zur Edition, Aussagewert und Charakter der Quellen). In: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hg.): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970, S. 49–61, hier S. 53. Vom 5.7. bis 12.7.1914 fand zudem eine Vorbesichtigung der neuen Kunstsammlung des Kunstvereins Jena statt, in der andere Gemälde Hodlers zu sehen waren, vgl. Bätschmann, Oskar / Müller, Paul (Hg.): Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Online-Version: https://recherche.sik-isea.ch/sik:exhibition-10763336/in/catalogues.hodler/ (25.4.2024), es ist kein Ausstellungskatalog ermittelt.">[6]</a> hängt, war die Aufregung gross. Der alte <span class="ED-name">Haeckel</span>, persönlich ein Mann von rührender Herzlichkeit, hat in seiner <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Erklärung gegen Hodler ] vgl. Haeckel: Erklärung betreffend das Hodler-Bild in der Universität Jena. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 257 vom 1.11.1914, Beilage; vgl. ders.: Offener Brief an Monsieur Ferdinand Hodler, Historienmaler in Genf. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 244 vom 17.10.1914, 2. Blatt. Wiederabgedruckt in: Saale-Zeitung, Nr. 488 vom 17. Oktober 1914, Abend-Ausgabe, S. 2; mit weiteren Dokumenten zur Sache ediert in: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hg.): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970; vgl. zum historischen Zusammenhang die Vorbemerkung Steigers im selben Band (s. o.).&#xD;&#xA;">Erklärung gegen </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Erklärung gegen Hodler ] vgl. Haeckel: Erklärung betreffend das Hodler-Bild in der Universität Jena. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 257 vom 1.11.1914, Beilage; vgl. ders.: Offener Brief an Monsieur Ferdinand Hodler, Historienmaler in Genf. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 244 vom 17.10.1914, 2. Blatt. Wiederabgedruckt in: Saale-Zeitung, Nr. 488 vom 17. Oktober 1914, Abend-Ausgabe, S. 2; mit weiteren Dokumenten zur Sache ediert in: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hg.): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970; vgl. zum historischen Zusammenhang die Vorbemerkung Steigers im selben Band (s. o.).&#xD;&#xA;">Hodler</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Erklärung gegen Hodler ] vgl. Haeckel: Erklärung betreffend das Hodler-Bild in der Universität Jena. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 257 vom 1.11.1914, Beilage; vgl. ders.: Offener Brief an Monsieur Ferdinand Hodler, Historienmaler in Genf. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), Nr. 244 vom 17.10.1914, 2. Blatt. Wiederabgedruckt in: Saale-Zeitung, Nr. 488 vom 17. Oktober 1914, Abend-Ausgabe, S. 2; mit weiteren Dokumenten zur Sache ediert in: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hg.): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970; vgl. zum historischen Zusammenhang die Vorbemerkung Steigers im selben Band (s. o.).">[7]</a> auch die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Grenze ] handschriftlich verbessert aus: Grenzen&#xD;&#xA;">Grenze</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Grenze ] handschriftlich verbessert aus: Grenzen">[d]</a> überschritten.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;">Das </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-philological-5" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;tat ] handschriftlich verbessert aus: hat&#xD;&#xA;">tat</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="tat ] handschriftlich verbessert aus: hat">[e]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;"> er auch, als er dazu aufrief, die aus England stammenden Würden </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-philological-6" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;dort ] handschriftlich verbessert aus: doch&#xD;&#xA;">dort</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="dort ] handschriftlich verbessert aus: doch">[f]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.&#xD;&#xA;"> den Gelehrten zurückzugeben.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Das tat er … zurückzugeben. ] vgl. Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, Nr. 205 vom 2. September 1914, S. 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, Nr. 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, S. 2.">[8]</a> Leider haben sich dieser Bewegung sehr viele deutsche Gelehrte angeschlossen. Diejenigen, welche den deutschen Gelehrten diese Würden gegeben haben, sind ja unsere Freunde: sie bedauern, wie man von einzelnen weiss, am meisten den Krieg und die englische <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Kriegserklärung ] hs. verbessert aus: Kriegserkrlärung&#xD;&#xA;">Kriegserklärung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Kriegserklärung ] hs. verbessert aus: Kriegserkrlärung">[g]</a>. Wenn wir englische Gelehrtenwürden jetzt zurückweisen, so machen wir uns ja gerade diejenigen, die in England noch unsere Freunde sind, auch noch zu unseren Gegnern und heben <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="den Rest ] hs. verbessert aus: die Reste&#xD;&#xA;">den Rest</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="den Rest ] hs. verbessert aus: die Reste">[h]</a> der <span class="ED-pb">|</span> Kulturgemeinschaft auf, die noch zwischen England und Deutschland vorhanden ist. Wir ziehen ja dadurch den Vorwurf auf uns, die nationalen Gegensätze in das Gebiet der Wissenschaft hineinzutragen, welche doch über solcher Gegnerschaft stehen soll. Früher haben das nur die Franzosen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="getan, ] hs. unleserlichen Buchstaben am Wortende durch Komma ersetzt&#xD;&#xA;">getan,</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="getan, ] hs. unleserlichen Buchstaben am Wortende durch Komma ersetzt">[i]</a> wir sollten ihnen das nicht nachmachen. Zum Glück ist die Bewegung ja wieder zurückgegangen, es haben sich doch unter den Gelehrten <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="selber ] Anfangsbuchstabe übertippt aus: S&#xD;&#xA;">selber</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="selber ] Anfangsbuchstabe übertippt aus: S">[j]</a> Stimmen dagegen erhoben und ich selbst habe in meinem Kreise hier das meinige dazu getan, jene Bewegung abzuschneiden.</p><p class="ED-p">Jene Bewegung stand auf demselben Blatte, wie die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Fremdwörterhetze … betätigt habe ] vgl. Vaihinger: Offener Brief an Frau Liesbeth Dill. Halle, den 27. August 1914. In: Saale-Zeitung, Abend-Ausgabe, 1. Beiblatt zu Nr. 402 vom 28.8.1914, sowie ders.: Erwiderung auf den offenen Brief des Herrn Professors Dr. Bremer. In: Saale-Zeitung, Morgen-Ausgabe, Nr. 407 vom 1.9.1914; vgl. Vaihinger an Hans Delbrück vom 18.3.1915.&#xD;&#xA;">Fremdwörterhetze, welche überall entfacht wurde und gegen die ich auch meinerseits mich betätigt habe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Fremdwörterhetze … betätigt habe ] vgl. Vaihinger: Offener Brief an Frau Liesbeth Dill. Halle, den 27. August 1914. In: Saale-Zeitung, Abend-Ausgabe, 1. Beiblatt zu Nr. 402 vom 28.8.1914, sowie ders.: Erwiderung auf den offenen Brief des Herrn Professors Dr. Bremer. In: Saale-Zeitung, Morgen-Ausgabe, Nr. 407 vom 1.9.1914; vgl. Vaihinger an Hans Delbrück vom 18.3.1915.">[9]</a>, soweit meine schwachen Kräfte – ich leide nicht blos an den Augen, sondern auch an allerlei sonstigen körperlichen Beschwerden – das erlauben. Ich nehme den Standpunkt <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="ein ] hs. erster Buchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert&#xD;&#xA;">ein</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="ein ] hs. erster Buchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert">[k]</a>, dass Fremdwörter, soweit sie nicht tatsächlich nachweisbar überflüssig sind, nicht blos ein Schmuck der deutschen Sprache sondern eine Bereicherung derselben sind; ja, sie dienen gerade dazu, die deutsche Sprache dazu zu befähigen, immer mehr die Stellung einer Weltsprache einzunehmen, da nun doch einmal das deutsche Volk immer mehr auf eine Weltmachtstellung Anspruch machen darf.</p><p class="ED-p">Indessen solche <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Übertreibungen ] msl. verbessert aus: Übertreinungen&#xD;&#xA;">Übertreibungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="Übertreibungen ] msl. verbessert aus: Übertreinungen">[l]</a> dürfen nicht irre machen an dem grossartigen Aufflammen des nationalen Selbstbewusstseins. Wenn diesem Aufflammen der Erfolg nachher entspricht, so war es gerechtfertigt und so war auch unsere <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="ganze ] hs. verbessert aus: ganz&#xD;&#xA;">ganze</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="ganze ] hs. verbessert aus: ganz">[m]</a> Sache eine gerechte: <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="„denn aller Ausgang ist ein Gottesurteil“ ] wörtliches Zitat (abgesehen von der Orthographie) aus Friedrich Schillers Wallenstein (Wallensteins Tod, 1. Aufzug, 7. Auftritt, Vers 473), vgl. Oellers, Norbert (Hg.): Schillers Werke. Nationalausgabe. Neue Ausgabe, Bd. 8. Wallenstein. Text II. Weimar: Hermann Böhlhaus Nachfolger 2010, S. 631.&#xD;&#xA;">„denn aller Ausgang ist ein Gottesurteil“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="„denn aller Ausgang ist ein Gottesurteil“ ] wörtliches Zitat (abgesehen von der Orthographie) aus Friedrich Schillers Wallenstein (Wallensteins Tod, 1. Aufzug, 7. Auftritt, Vers 473), vgl. Oellers, Norbert (Hg.): Schillers Werke. Nationalausgabe. Neue Ausgabe, Bd. 8. Wallenstein. Text II. Weimar: Hermann Böhlhaus Nachfolger 2010, S. 631.">[10]</a>.</p><p class="ED-p">Was Sie mir in Ihrem Brief über Österreich schrieben, wird durch Privatnachrichten bestätigt, welche von Tisch zu Tisch, von Haus zu Haus leise erzählt werden: dass zwischen den österreichischen und <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="zwischen ] übertippt aus: zisch&#xD;&#xA;">zwischen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="zwischen ] übertippt aus: zisch">[n]</a> den deutschen Heerführern Uneinigkeit besteht, dass die Österreicher zu langsam operieren, dass sie nicht ihre volle Kraft einsetzen. Indessen, wer ist imstande, alle solche Gerüchte zu kontrollieren? Das kann nur derjenige tun, der, wie das bei Ihnen der Fall ist, zuverlässige Nachrichten erhält.</p><p class="ED-p">Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ganz ergebener</p><p class="ED-signed">Vaihinger</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-rdg">PROF. DR. H. VAIHINGER.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>darunter verzierte Linie</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>erster Buchstabe handschriftlich verbessert aus unleserlichem Buchstaben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>übertippt aus (Lesung unsicher): <span class="ED-rdg">dei</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Grenze</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>handschriftlich verbessert aus: <span class="ED-rdg">Grenzen</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">tat</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>handschriftlich verbessert aus: <span class="ED-rdg">hat</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">dort</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>handschriftlich verbessert aus: <span class="ED-rdg">doch</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kriegserklärung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> verbessert aus: <span class="ED-rdg">Kriegserkrlärung</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den Rest</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> verbessert aus: <span class="ED-rdg">die Reste</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">getan,</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> unleserlichen Buchstaben am Wortende durch Komma ersetzt</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">selber</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anfangsbuchstabe übertippt aus: <span class="ED-rdg">S</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ein</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> erster Buchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Übertreibungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="maschinenschriftlich" class="ED-abbr">msl.</abbr> verbessert aus: <span class="ED-rdg">Übertreinungen</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ganze</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> verbessert aus: <span class="ED-rdg">ganz</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zwischen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>übertippt aus: <span class="ED-rdg">zisch</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">seiner Selbstanzeige</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Lapp, Adolph: Selbstanzeige: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch, orientirt an Rickert, Husserl und Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. W. Speemann in Stuttgart. 2,50 Mk. In: Die Zukunft 90 (1915), <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> Maximilian Harden, Heft vom 13.2.1915, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 215–217.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr Brief vom 29. Oktober</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ihren Aufsatz … Adresse der Engländer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> meint vermutlich <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: An die Engländer. In: Die Zukunft 89 (1914), <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> Maximilian Harden, Heft vom 31.10.1914, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 129–160; Harden veröffentlichte allerdings weitere Texte mit Bezug zu England, etwa in Die Zukunft 88 (1914), dort auch einen Abschnitt, auf den im <abbr title="unten genannt" class="ED-abbr">u. g.</abbr> Artikel vom 7.11.1914 Bezug genommen wird: <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: Wir sind Barbaren. In: Die Zukunft 88 (1914), <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> Maximilian Harden, Heft vom 29.8.1914, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 269–291, darin: Das neue Waterloo, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 283–286.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ihren neusten … vom 7. November</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 161–187.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">über <span class="ED-name">Hodler</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Ferdinand Hodler</span> (1853–1918), Maler, 1914 Unterzeichner des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>). Gegen letzteres polemisiert Harden im von Vaihinger gemeinten Artikel, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: Wir helfen uns selbst. In: Die Zukunft 89 (1914), <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> Maximilian Harden, Heft vom 7.11.1914, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 161–187, insbesondere den Abschnitt: Die Künstler, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 175–179.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">sein Hauptbild</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint wahrscheinlich das 1908 von der Universität Jena beauftragte und 1909 fertiggestellte Gemälde „Auszug der deutschen Studenten in den Freiheitskrieg von 1813“, das im Oktober 1914 nach <span class="ED-name">Hodler</span>s Unterzeichnung des Protests gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims auf Bestreben <span class="ED-name">Haeckel</span>s, <span class="ED-name">Rudolf Eucken</span>s <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> mit einem Bretterverschlag verdeckt worden war, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Steiger, Günter: Dokumente aus dem Jenaer Universitätsarchiv und der Universitätsbibliothek zum „Fall Hodler“. Der „Fall Hodler“ im Spiegel der Jenaer Quellen (Vorbemerkung zur Edition, Aussagewert und Charakter der Quellen). In: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 49–61, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 53. Vom 5.7. bis 12.7.1914 fand zudem eine Vorbesichtigung der neuen Kunstsammlung des Kunstvereins Jena statt, in der andere Gemälde Hodlers zu sehen waren, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Bätschmann, Oskar / Müller, Paul (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Online-Version: <span class="ED-link"><a href="https://recherche.sik-isea.ch/sik:exhibition-10763336/in/catalogues.hodler/">https://recherche.sik-isea.ch/sik:exhibition-10763336/in/catalogues.hodler/</a></span> (25.4.2024), es ist kein Ausstellungskatalog ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erklärung gegen <span class="ED-name">Hodler</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Haeckel: Erklärung betreffend das Hodler-Bild in der Universität Jena. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 257 vom 1.11.1914, Beilage; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="derselbe" class="ED-abbr">ders.</abbr>: Offener Brief an Monsieur Ferdinand Hodler, Historienmaler in Genf. In: Jenaer Volksblatt 25 (1914), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 244 vom 17.10.1914, 2. Blatt. Wiederabgedruckt in: Saale-Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 488 vom 17. Oktober 1914, Abend-Ausgabe, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2; mit weiteren Dokumenten zur Sache ediert in: Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): „Fall Hodler“ Jena 1914–1919. Der Kampf um ein Gemälde. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 1970; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> zum historischen Zusammenhang die Vorbemerkung Steigers im selben Band (<abbr title="siehe oben" class="ED-abbr">s. o.</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Das tat er … zurückzugeben.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Haeckel, Ernst: Erklärung. In: Jener Volksblatt. Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Reichstagswahlkreises, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 205 vom 2. September 1914, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 3. Gemeldet in: Saale-Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 410 vom 2.9.1914, 1. Beiblatt zur Abend-Ausgabe, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Fremdwörterhetze … betätigt habe</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Offener Brief an Frau Liesbeth Dill. Halle, den 27. August 1914. In: Saale-Zeitung, Abend-Ausgabe, 1. Beiblatt zu <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 402 vom 28.8.1914, sowie <abbr title="derselbe" class="ED-abbr">ders.</abbr>: Erwiderung auf den offenen Brief des Herrn Professors Dr. Bremer. In: Saale-Zeitung, Morgen-Ausgabe, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 407 vom 1.9.1914; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Hans Delbrück vom 18.3.1915.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„denn aller Ausgang ist ein Gottesurteil“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>wörtliches Zitat (abgesehen von der Orthographie) aus <span class="ED-name">Friedrich Schiller</span>s Wallenstein (Wallensteins Tod, 1. Aufzug, 7. Auftritt, Vers 473), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Oellers, Norbert (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): Schillers Werke. Nationalausgabe. Neue Ausgabe, Bd. 8. Wallenstein. Text II. Weimar: Hermann Böhlhaus Nachfolger 2010, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 631.</div></div></body></html>