<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Eugen Diederichs an Vaihinger, Jena, 16.4.1914, 1 S., Ts. mit eU, Briefkopf Eugen Diederichs Verlag in Jena, darunter links Signet der Zeitschrift Die Tat, rechts Verlagssignet, dazwischen Text (Lagarde-Zitat), darunter: Postcheckkonto Leipzig 3553 · Telephonruf 2 · Jena den …, in der linken Spalte Werbetext für die Zeitschrift die Tat, Wasserzeichen P&amp;H · MIT · JAPAN ·, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 6 d, Nr. 1</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001198-7"/><style type="text/css">
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Wenn die Winde nur wehen wollten! Paul de Lagarde&#xD;&#xA;">(Lagarde-Zitat)</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="(Lagarde-Zitat) ] Gäb es wenigstens Verschworene unter uns, einen heimlich offenen Bund, der für das große Morgen sänne und schaffte und an den alle sich anschließen könnten, deren ausgesprochenem Sehnen er das Wort böte! Wir sind es müde mit Geschaffenem und Gemachtem abgefunden zu werden. Wir wollen Geborenes, um mit ihm zu leben, du und du. Wenn die Winde nur wehen wollten! 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In diesem Ziele und dem Wege zu ihm weiß sie sich eins mit Paul de Lagarde, dessen Prophetenstimme endlich heute gehört zu werden beginnt.&#xD;&#xA;">Werbetext</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Werbetext ] DIE TAT / eine religiös-soziale Monatsschrift für die deutsche Kultur (vierteljährlich 3 M) dient der Einigung und Förderung aller entwicklungsfähigen nationalen Kräfte. Anknüpfend an das Suchen der Zeit, das der Individualismus zwar klärte, aber doch nicht zu beheben vermochte, sieht die Tat als ersten Schritt einer Weiterentwicklung unserer Kultur die Wiedergeburt des sozialen Lebens auf religiöser und nationaler Grundlage. In diesem Ziele und dem Wege zu ihm weiß sie sich eins mit Paul de Lagarde, dessen Prophetenstimme endlich heute gehört zu werden beginnt.">[b]</a> für die Zeitschrift die Tat, Wasserzeichen </span><span class="ED-rdg">P&amp;H · MIT · JAPAN ·</span>, <span class="ED-pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 6 d, Nr. 1</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">16. April 1914.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="D./M. ] Diktatzeichen nicht aufgelöst&#xD;&#xA;">D./M.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="D./M. ] Diktatzeichen nicht aufgelöst">[c]</a></p><p class="ED-p">Herrn Geh. Regierungsrat Professor <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> Vaihinger,</p><p class="ED-p"><u>Halle/Saale.</u></p><p class="ED-p">Reichardtstrasse 15.</p><p class="ED-salute">Sehr verehrter Herr Professor!</p><p class="ED-p">Ich danke für Ihre <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Einladung zur Kant-Gesellschaft ] zum 10jährigen Stiftungsfest der Kantgesellschaft, vgl. Arthur Liebert: Bericht über die Allgemeine Mitgliederversammlung (Generalversammlung) von Sonnabend, den 18. bis Montag, den 20. April 1914. (Zehnjähriges Stiftungsfest der Kantgesellschaft.) In: Kant-Studien 19 (1914), S. 447–455.&#xD;&#xA;">Einladung zur Kant-Gesellschaft</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Einladung zur Kant-Gesellschaft ] zum 10jährigen Stiftungsfest der Kantgesellschaft, vgl. Arthur Liebert: Bericht über die Allgemeine Mitgliederversammlung (Generalversammlung) von Sonnabend, den 18. bis Montag, den 20. April 1914. (Zehnjähriges Stiftungsfest der Kantgesellschaft.) In: Kant-Studien 19 (1914), S. 447–455.">[1]</a>. Ich denke, dass es mir möglich ist, von Sonntag mittag an daran teilzunehmen, ich weiss nämlich noch nicht genau, wann ich von Berlin, wohin ich jetzt eben reisen muss, zurückkomme.</p><p class="ED-p">Mit bester Empfehlung Ihr ergebener</p><p class="ED-signed">Eugen Diederichs</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">(Lagarde-Zitat)</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Gäb es wenigstens Verschworene unter uns, einen heimlich offenen Bund, der für das große Morgen sänne und schaffte und an den alle sich anschließen könnten, deren ausgesprochenem Sehnen er das Wort böte! Wir sind es müde mit Geschaffenem und Gemachtem abgefunden zu werden. Wir wollen Geborenes, um mit ihm zu leben, du und du. Wenn die Winde nur wehen wollten! Paul de Lagarde</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Werbetext</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">DIE TAT / eine religiös-soziale Monatsschrift für die deutsche Kultur (vierteljährlich 3 M) dient der Einigung und Förderung aller entwicklungsfähigen nationalen Kräfte. Anknüpfend an das Suchen der Zeit, das der Individualismus zwar klärte, aber doch nicht zu beheben vermochte, sieht die Tat als ersten Schritt einer Weiterentwicklung unserer Kultur die Wiedergeburt des sozialen Lebens auf religiöser und nationaler Grundlage. In diesem Ziele und dem Wege zu ihm weiß sie sich eins mit Paul de Lagarde, dessen Prophetenstimme endlich heute gehört zu werden beginnt.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">D./M.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Diktatzeichen nicht aufgelöst</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Einladung zur Kant-Gesellschaft</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>zum 10jährigen Stiftungsfest der Kantgesellschaft, <span>vgl.</span> Arthur Liebert: Bericht über die Allgemeine Mitgliederversammlung (Generalversammlung) von Sonnabend, den 18. bis Montag, den 20. April 1914. (Zehnjähriges Stiftungsfest der Kantgesellschaft.) In: Kant-Studien 19 (1914), <span>S.</span> 447–455.</div></div></body></html>