<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Hans Prager, Halle, 20.9.1912, 2 S., hs. (andere Hd., mit eU), Briefkopf GEH. REG.-RAT | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15., Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131811</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001143-4"/><style type="text/css">
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September 1912.</p><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr Doktor!</p><p class="ED-p">Haben Sie noch verbindlichen Dank für <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Ihren freundlichen Brief ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Ihren freundlichen Brief</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihren freundlichen Brief ] nicht überliefert">[1]</a> vom 15. Sept<span class="ED-add">[ember]</span>. Besonders wertvoll war mir der Hinweis auf das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Buch von Furtmüller ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912 sowie Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1), S. 17: Ich hoffe, meinen Standpunkt noch schärfer zu präzisieren, wenn ich darauf hinweise, daß der psychische Vorgang, der sich nach dem oben Gesagten bei der Entstehung der Ethik im Subjekt abspielt, eine echte Fiktion ist in dem Sinne, wie Vaihinger ihn in seiner „Philosophie des Als-Ob“ festgestellt und in seiner weitreichenden Bedeutung nachgewiesen hat. Die zwei Merkmale einer echten Fiktion nach Vaihinger sind, daß sie logisch widerspruchsvoll, aber praktisch wertvoll ist. Der logische Widerspruch liegt darin, daß das Subjekt, indem es formal nur sich selbst gehorcht, die Materie seines Willens von außen empfängt, daß es sich von seiner Umgebung unabhängig macht, aber um den Preis, sich mit ihren Forderungen zu identifizieren. Die hohe praktische Bedeutsamkeit haben wir darin gefunden, daß das Individuum so über das Gefühl seiner Minderwertigkeit hinauskommt. Diese Fiktion der Willensautonomie scheint mir die eigentliche ethische Fiktion zu sein. Sie bildet Grundlage und Voraussetzung der Ethik und nicht, wie Vaihinger annimmt, die Fiktion der Willensfreiheit (im Gegensatz zum Determinismus). Denn theoretisch ist die Fiktion der Willensfreiheit für die Begründung der Ethik keineswegs unentbehrlich; eine deterministische Ethik ist durchaus möglich. Praktisch aber ist die Willensfreiheit als Bewußtseinsphänomen Voraussetzung nicht nur des ethischen Willens, sondern überhaupt jedes Überlegens und Sichentschließens. Außerdem scheint mir Vaihinger viel zu weit zu gehen, wenn er derartige unentrinnbare Illusionen, die man wohl wissenschaftlich als Schein auflösen, aber gar nicht anders erleben kann, noch unter die Fiktionen einreiht.&#xD;&#xA;">Buch von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Buch von Furtmüller ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912 sowie Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1), S. 17: Ich hoffe, meinen Standpunkt noch schärfer zu präzisieren, wenn ich darauf hinweise, daß der psychische Vorgang, der sich nach dem oben Gesagten bei der Entstehung der Ethik im Subjekt abspielt, eine echte Fiktion ist in dem Sinne, wie Vaihinger ihn in seiner „Philosophie des Als-Ob“ festgestellt und in seiner weitreichenden Bedeutung nachgewiesen hat. Die zwei Merkmale einer echten Fiktion nach Vaihinger sind, daß sie logisch widerspruchsvoll, aber praktisch wertvoll ist. Der logische Widerspruch liegt darin, daß das Subjekt, indem es formal nur sich selbst gehorcht, die Materie seines Willens von außen empfängt, daß es sich von seiner Umgebung unabhängig macht, aber um den Preis, sich mit ihren Forderungen zu identifizieren. Die hohe praktische Bedeutsamkeit haben wir darin gefunden, daß das Individuum so über das Gefühl seiner Minderwertigkeit hinauskommt. Diese Fiktion der Willensautonomie scheint mir die eigentliche ethische Fiktion zu sein. Sie bildet Grundlage und Voraussetzung der Ethik und nicht, wie Vaihinger annimmt, die Fiktion der Willensfreiheit (im Gegensatz zum Determinismus). Denn theoretisch ist die Fiktion der Willensfreiheit für die Begründung der Ethik keineswegs unentbehrlich; eine deterministische Ethik ist durchaus möglich. Praktisch aber ist die Willensfreiheit als Bewußtseinsphänomen Voraussetzung nicht nur des ethischen Willens, sondern überhaupt jedes Überlegens und Sichentschließens. Außerdem scheint mir Vaihinger viel zu weit zu gehen, wenn er derartige unentrinnbare Illusionen, die man wohl wissenschaftlich als Schein auflösen, aber gar nicht anders erleben kann, noch unter die Fiktionen einreiht.&#xD;&#xA;">Furtmüller</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Buch von Furtmüller ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912 sowie Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1), S. 17: Ich hoffe, meinen Standpunkt noch schärfer zu präzisieren, wenn ich darauf hinweise, daß der psychische Vorgang, der sich nach dem oben Gesagten bei der Entstehung der Ethik im Subjekt abspielt, eine echte Fiktion ist in dem Sinne, wie Vaihinger ihn in seiner „Philosophie des Als-Ob“ festgestellt und in seiner weitreichenden Bedeutung nachgewiesen hat. Die zwei Merkmale einer echten Fiktion nach Vaihinger sind, daß sie logisch widerspruchsvoll, aber praktisch wertvoll ist. Der logische Widerspruch liegt darin, daß das Subjekt, indem es formal nur sich selbst gehorcht, die Materie seines Willens von außen empfängt, daß es sich von seiner Umgebung unabhängig macht, aber um den Preis, sich mit ihren Forderungen zu identifizieren. Die hohe praktische Bedeutsamkeit haben wir darin gefunden, daß das Individuum so über das Gefühl seiner Minderwertigkeit hinauskommt. Diese Fiktion der Willensautonomie scheint mir die eigentliche ethische Fiktion zu sein. Sie bildet Grundlage und Voraussetzung der Ethik und nicht, wie Vaihinger annimmt, die Fiktion der Willensfreiheit (im Gegensatz zum Determinismus). Denn theoretisch ist die Fiktion der Willensfreiheit für die Begründung der Ethik keineswegs unentbehrlich; eine deterministische Ethik ist durchaus möglich. Praktisch aber ist die Willensfreiheit als Bewußtseinsphänomen Voraussetzung nicht nur des ethischen Willens, sondern überhaupt jedes Überlegens und Sichentschließens. Außerdem scheint mir Vaihinger viel zu weit zu gehen, wenn er derartige unentrinnbare Illusionen, die man wohl wissenschaftlich als Schein auflösen, aber gar nicht anders erleben kann, noch unter die Fiktionen einreiht.">[2]</a></span>, das ich zwar in der Hand gehabt habe, wo ich aber den Hinweis auf mich nicht entdeckt hatte. Also besten Dank dafür speziell.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Die Reiseroute ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912. Genaue Reiseroute Pragers nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">Die Reiseroute</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Die Reiseroute ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912. Genaue Reiseroute Pragers nicht ermittelt.">[3]</a> ist sehr zweckmäßig. Für alle Städte kann ich Ihnen ausgezeichnete Empfehlungen geben. Ich werde Ihnen also nach meiner Rückkehr aus Süddeutschland sofort schreiben und Ihnen dann einige Empfehlungen nach Leipzig mitschicken, die einzige Stadt, wo ich verhältnismäßig weniger Beziehungen <span class="ED-pb">|</span> habe. Doch kann ich Ihnen unter anderem auch eine Empfehlung an <span class="ED-name">Volkelt</span> schicken, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ihrem Landsmann ] Johannes Volkelt, seit 1894 Prof. an der Universität Leipzig, stammte aus Lipnik, Galizien (Bielsko-Biała, Polen), das 1848 noch zu Österreich-Ungarn gehörte (BEdPh).&#xD;&#xA;">Ihrem Landsmann</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ihrem Landsmann ] Johannes Volkelt, seit 1894 Prof. an der Universität Leipzig, stammte aus Lipnik, Galizien (Bielsko-Biała, Polen), das 1848 noch zu Österreich-Ungarn gehörte (BEdPh).">[4]</a>.</p><p class="ED-p">Wie Sie wissen, haben wir jetzt in Berlin Vortragsabende eingerichtet, <abbr title="sogenannt" class="ED-abbr">sog.</abbr> <span class="ED-name">Kant</span>-Abende. Das Nähere haben Sie wohl <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="im vorigen Heft der Kant-Studien ] vgl. Arthur Liebert: Berliner Kant-Abende. In: Kant-Studien 17 (1912), S. 499–500.&#xD;&#xA;">im vorigen Heft der Kant-Studien</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="im vorigen Heft der Kant-Studien ] vgl. Arthur Liebert: Berliner Kant-Abende. In: Kant-Studien 17 (1912), S. 499–500.">[5]</a> gelesen. Sie sind sehr stark besucht. Auch im November wird ein solcher Kant-Abend stattfinden, entweder am 2. od<span class="ED-add">[er]</span> am 9. Nov<span class="ED-add">[ember]</span>. Es wäre natürlich von allergrößter Wichtigkeit für Sie, wenn Sie Ihre Reise so einrichten könnten, daß Sie einem solchen Vortragsabend anwohnen können. Ich habe schon Herrn D<sup>r</sup>. <span class="ED-name">Liebert</span> gebeten, Ihnen eine Einladung zu diesem Abend zu senden, sobald sie gedruckt ist. Das wird Mitte Oktober der Fall sein. Dann haben Sie Zeit genug, sich Ihre Reise danach einzurichten.</p><p class="ED-p">Mit besten Grüßen und Wünschen Ihr</p><p class="ED-signed">Vaihinger</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren freundlichen Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Buch von <span class="ED-name">Furtmüller</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912 sowie Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 17: <span class="ED-rdg">Ich hoffe, meinen Standpunkt noch schärfer zu präzisieren, wenn ich darauf hinweise, daß der psychische Vorgang, der sich nach dem oben Gesagten bei der Entstehung der Ethik im Subjekt abspielt, eine echte Fiktion ist in dem Sinne, wie Vaihinger ihn in seiner „Philosophie des Als-Ob“ festgestellt und in seiner weitreichenden Bedeutung nachgewiesen hat. Die zwei Merkmale einer echten Fiktion nach Vaihinger sind, daß sie logisch widerspruchsvoll, aber praktisch wertvoll ist. Der logische Widerspruch liegt darin, daß das Subjekt, indem es formal nur sich selbst gehorcht, die Materie seines Willens von außen empfängt, daß es sich von seiner Umgebung unabhängig macht, aber um den Preis, sich mit ihren Forderungen zu identifizieren. 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Außerdem scheint mir Vaihinger viel zu weit zu gehen, wenn er derartige unentrinnbare Illusionen, die man wohl wissenschaftlich als Schein auflösen, aber gar nicht anders erleben kann, noch unter die Fiktionen einreiht.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Die Reiseroute</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 12.9.1912. Genaue Reiseroute Pragers nicht ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Landsmann</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Johannes Volkelt</span>, seit 1894 <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> an der Universität Leipzig, stammte aus Lipnik, Galizien (Bielsko-Biała, Polen), das 1848 noch zu Österreich-Ungarn gehörte (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">im vorigen Heft der Kant-Studien</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Arthur Liebert: Berliner Kant-Abende. In: Kant-Studien 17 (1912), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 499–500.</div></div></body></html>