<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Hans Prager, Halle, 3.9.1912, 4 S., hs. (andere Hd., mit eU), Briefkopf GEH. REG.-RAT | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15., Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131807</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001139-6"/><style type="text/css">
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September 1912</p><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr Doktor</p><p class="ED-p">Es freut mich sehr, von Ihnen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="wieder etwas zu hören ] Schreiben Pragers nicht überliefert&#xD;&#xA;">wieder etwas zu hören</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="wieder etwas zu hören ] Schreiben Pragers nicht überliefert">[1]</a>, und vor allem die gute Nachricht zu vernehmen, daß Sie nun <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="bald nach Deutschland kommen ] wohl Ende Oktober/Anfang November 1912, vgl. die folgenden Schreiben Vaihingers an Prager.&#xD;&#xA;">bald nach Deutschland kommen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="bald nach Deutschland kommen ] wohl Ende Oktober/Anfang November 1912, vgl. die folgenden Schreiben Vaihingers an Prager.">[2]</a> wollen. In der Zeit vom 2. bis zum 15. Oktober werde ich verreist sein, aber in der übrigen Zeit bin ich stets hier. Sie werden nun den Plan einer Rundreise in zweckmäßiger Weise entwerfen müssen. Vor kurzem hat auch ein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="anderer jüngerer Freund ] Gemeinter nicht ermittelt&#xD;&#xA;">anderer jüngerer Freund</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="anderer jüngerer Freund ] Gemeinter nicht ermittelt">[3]</a> von mir eine Rundreise durch Deutschland gemacht, dem ich verschiedene Empfehlungen mitgegeben habe. So kann ich, wenn Sie sicher nach Halle kommen, Ihnen auch von hier aus voraussichtlich einige wertvolle Empfehlungen mitgeben, unter Umständen kann <span class="ED-pb">|</span> ich Ihnen auch, schon ehe Sie hieher kommen, einige solche von hier aus zusenden, ich habe immerhin mancherlei Beziehungen, welche für Sie von Wert sein können. Wenn Sie derartige Wünsche haben, so wollen Sie sie nur offen äußern.</p><p class="ED-p">Haben Sie verbindlichsten Dank für den liebenswürdigen Hinweis auf die neuen Besprechungen meines Buches. Derartige Hinweise sind mir stets sehr wertvoll, da mir bei meinen schlechten Augen Manches entgeht. Auch bekomme ich natürlich nicht alles zugesendet. So <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> hat mir <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.&#xD;&#xA;">D</span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.&#xD;&#xA;">r</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.&#xD;&#xA;">. </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.&#xD;&#xA;">Driesch</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.&#xD;&#xA;"> sein Buch nicht übersendet</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Dr. Driesch sein Buch nicht übersendet ] gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; S. 33, Anm. 2: Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen. In späteren Auflagen lautet diese Anm. (2. u. 3. Tsd. 1923, S. 34, Anm. 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort S. 150 u. 191 im Text): Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.">[4]</a>, so daß es dem Zufall überlassen bleibt, ob mir derartiges, so wie in diesem Falle durch Ihren freundlichen Hinweis, bekannt wird. Die Zusammenstellung der sämtlichen Rezensionen durch den Verlag ist noch nicht gemacht, wird aber im Laufe der nächsten Monate gemacht werden. Die Zusammenstellung war nicht notwendig, weil das Buch auch ohne einen solchen Prospekt <span class="ED-pb">|</span> vorzüglichen Absatz gefunden hat. Es ist nun beinahe ausverkauft. Die 2. Auflage ist in Vorbereitung.</p><p class="ED-p">Auf Ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="letzten Karte ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">letzten Karte</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="letzten Karte ] nicht überliefert">[5]</a>, die mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="in der Sommerfrische ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.7.1911&#xD;&#xA;">in der Sommerfrische</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="in der Sommerfrische ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.7.1911">[6]</a> erreichte, teilten Sie mir mit, daß Sie sich mit juristischen Studien beschäftigen wollten; auch dazu bietet meine „Philosophie des Als Ob“ einen guten Anknüpfungspunkt. Die juristischen Fiktionen spielen ja eine sehr große Rolle. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Von diesem Grunde ] so wörtlich&#xD;&#xA;">Von diesem Grunde</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Von diesem Grunde ] so wörtlich">[a]</a> wird mein Buch auch demnächst in einer der nächsten Nummern der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="„Juristischen Wochenschrift“ ausführlich besprochen ] Rezension nicht nachgewiesen&#xD;&#xA;">„Juristischen Wochenschrift“ ausführlich besprochen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="„Juristischen Wochenschrift“ ausführlich besprochen ] Rezension nicht nachgewiesen">[7]</a> werden, und noch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="eine weitere juristische Rezension ] meint womöglich: Carl Schmitt: Juristische Fiktionen. In: Deutsche Juristen-Zeitung 18 (1913), Nr. 12, S. 804–806.&#xD;&#xA;">eine weitere juristische Rezension</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="eine weitere juristische Rezension ] meint womöglich: Carl Schmitt: Juristische Fiktionen. In: Deutsche Juristen-Zeitung 18 (1913), Nr. 12, S. 804–806.">[8]</a> meines Buches ist in Arbeit.</p><p class="ED-p">Es interessiert mich, daß Sie die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Dissertation von Lapp ] vgl. Vaihinger an Prager vom 17.1.1912&#xD;&#xA;">Dissertation von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Dissertation von Lapp ] vgl. Vaihinger an Prager vom 17.1.1912&#xD;&#xA;">Lapp</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Dissertation von Lapp ] vgl. Vaihinger an Prager vom 17.1.1912">[9]</a></span> studieren wollen. Er lebt in Frankfurt und ist Mitarbeiter der Frankfurter Zeitung. Da Sie jedenfalls nach Frankfurt kommen, so kann ich Ihnen eine Empfehlung an ihn mitgeben.</p><p class="ED-p">Mit besten Grüßen und Wünschen</p><p class="ED-signed">H. Vaihinger <span class="ED-pb">|</span></p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr">P. S.</abbr> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.&#xD;&#xA;">Nicht bloß im Heft 1 von </span><abbr title="Band" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.&#xD;&#xA;">Bd.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.&#xD;&#xA;"> 147 der Zeitschrift von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.&#xD;&#xA;">Schwarz</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.&#xD;&#xA;"> sind zwei große Aufsätze über mein Buch erschienen, sondern wie mir mitgeteilt wird, auch im Heft 2 erscheinen ebenfalls 2 weitere Aufsätze über mein Buch</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Nicht … Buch ] vgl. Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), S. 129–171.">[10]</a>, die ich aber selbst noch nicht gesehen habe. Der Erfolg des Buches ist wahrhaft merkwürdig und für sich allein schon eine kultur-historisch bedeutsame Erscheinung.</p><p class="ED-p">Es ist mir sehr von Wert zu erfahren, daß <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Sie das Buch von Driesch besprechen ] Rezension Pragers nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Sie das Buch von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Sie das Buch von Driesch besprechen ] Rezension Pragers nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Driesch</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Sie das Buch von Driesch besprechen ] Rezension Pragers nicht ermittelt&#xD;&#xA;"> besprechen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Sie das Buch von Driesch besprechen ] Rezension Pragers nicht ermittelt">[11]</a>. Da wäre es mir sehr lieb, wenn Sie die Gelegenheit ergreifen würden, auf mein Buch hinzuweisen, auf das sich ja <span class="ED-name">Driesch</span>, wie ich sehe, in zustimmender Weise beruft. Es ist mir natürlich sehr von Wert, wenn bei jeder vorkommenden Gelegenheit das Buch erwähnt wird, so <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="hat ] Einfügung über der Zeile von Vaihingers Hd.&#xD;&#xA;">hat</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="hat ] Einfügung über der Zeile von Vaihingers Hd.">[b]</a> auch jüngst <abbr title="Professor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Prof. Reich-Wien ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; d. i. wahrscheinlich Emil Reich (1864–1940), seit 1904 ao. Prof. für Ästhetik an der Universität Wien (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml (17.9.2024)).&#xD;&#xA;">Prof.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Prof. Reich-Wien ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; d. i. wahrscheinlich Emil Reich (1864–1940), seit 1904 ao. Prof. für Ästhetik an der Universität Wien (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml (17.9.2024)).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Prof. Reich-Wien ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; d. i. wahrscheinlich Emil Reich (1864–1940), seit 1904 ao. Prof. für Ästhetik an der Universität Wien (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml (17.9.2024)).&#xD;&#xA;">Reich</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Prof. Reich-Wien ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; d. i. wahrscheinlich Emil Reich (1864–1940), seit 1904 ao. Prof. für Ästhetik an der Universität Wien (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml (17.9.2024)).&#xD;&#xA;">-Wien</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="Prof. Reich-Wien ] vgl. Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; d. i. wahrscheinlich Emil Reich (1864–1940), seit 1904 ao. Prof. für Ästhetik an der Universität Wien (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml (17.9.2024)).">[12]</a> in einem Artikel in der Frankfurter Zeitung über das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="neue Buch von Adler ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912&#xD;&#xA;">neue Buch von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="neue Buch von Adler ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912&#xD;&#xA;">Adler</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="neue Buch von Adler ] vgl. Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912">[13]</a> („Nervöse Charaktere“) mein Buch erwähnt: was mich um so mehr freute, da ich zu <span class="ED-name">Reich</span> gar keine Beziehungen habe.</p><p class="ED-signed">V</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Von diesem Grunde</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">hat</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile von Vaihingers <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wieder etwas zu hören</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Schreiben <span class="ED-name">Prager</span>s nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">bald nach Deutschland kommen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>wohl Ende Oktober/Anfang November 1912, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die folgenden Schreiben Vaihingers an Prager.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">anderer jüngerer Freund</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Gemeinter nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">D<sup>r</sup>. <span class="ED-name">Driesch</span> sein Buch nicht übersendet</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist wahrscheinlich Hans Driesch: Ordnungslehre. Ein System des nichtmetaphysischen Teiles der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Lehre vom Werden. Jena: Diederichs 1912; <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 33, Anm. 2: <span class="ED-rdg">Wir werden häufig die neuerdings von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele); Vaihingers großes Werk lernten wir erst nach Vollendung dieses Buches kennen.</span> In späteren Auflagen lautet diese <abbr title="Anmerkung" class="ED-abbr">Anm.</abbr> (2. <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 3. <abbr title="Tausend" class="ED-abbr">Tsd.</abbr> 1923, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 34, <abbr title="Anmerkung" class="ED-abbr">Anm.</abbr> 3; noch deutlichere Abgrenzungen dort <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 150 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 191 im Text): <span class="ED-rdg">Wir werden häufig die von Vaihinger zum Mittelpunkt einer Lehre gemachte Wendung als ob benutzen (z. B. auch bei Erfassung der Begriffe Natur und Seele), ohne damit Vaihingers „Fiktionenlehre“ anzunehmen.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">letzten Karte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in der Sommerfrische</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 16.7.1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Juristischen Wochenschrift“ ausführlich besprochen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Rezension nicht nachgewiesen</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">eine weitere juristische Rezension</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint womöglich: Carl Schmitt: Juristische Fiktionen. In: Deutsche Juristen-Zeitung 18 (1913), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 12, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 804–806.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Dissertation von <span class="ED-name">Lapp</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 17.1.1912</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Nicht … Buch</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Hermann Hegenwald: Die Gottestatsache. Religionsphilosophische Erörterung im Anschluß an Vaihingers Als-Ob-Philosophie und an Euckens Philosophie des Geisteslebens. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), <span>S.</span> 4–81; Günther Jacoby: Der amerikanische Pragmatismus und die Philosophie des „Als Ob“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), <span>S.</span> 172–184; Paul Schwartzkopff: Sind nur Empfindungen wirklich? Einige Bedenken gegen die erkenntnistheoretische Grundlegung von Hans Vaihingers idealistischem Positivismus. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), <span>S.</span> 1–44; Gustav Spengler: Das Verhältnis der „Philosophie des Als Ob“ Hans Vaihingers zu Meinongs „Über Annahmen“. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 147 (1912), <span>S.</span> 129–171.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie das Buch von <span class="ED-name">Driesch</span> besprechen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Rezension <span class="ED-name">Prager</span>s nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Reich</span>-Wien</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 12.9.1912; <abbr title="das ist" class="ED-abbr">d. i.</abbr> wahrscheinlich <span class="ED-name">Emil Reich</span> (1864–1940), seit 1904 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> für Ästhetik an der Universität Wien (<span class="ED-link"><a href="https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml">https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Reich_Emil_1864_1940.xml</a></span> (17.9.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">neue Buch von <span class="ED-name">Adler</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Alfred Adler an Vaihinger vom 5.6.1912</div></div></body></html>