<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Alfred Adler an Vaihinger, Wien, 5.6.1912, 2 S., Ts. mit eU, vereinzelte hs. Korrekturen mit Bleistift, Briefkopf Dr. med. ALFRED ADLER | Ordination für Nervenkrankheiten | 2–3 Uhr. | Telephon 17062. | WIEN I. Dominikanerbastei 10., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 c, Nr. 2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001134-4"/><style type="text/css">
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Dominikanerbastei 10.</span>, <span class="ED-pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 c, Nr. 2</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr Professor!</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Ihr freundlichen Zeilen ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Ihr freundlichen Zeilen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihr freundlichen Zeilen ] nicht ermittelt">[1]</a> haben mich sehr erfreut, und ich empfand es besonders peinlich, Ihrer grossen Liebenswürdigkeit gegenüber mein Versprechen noch nicht einlösen zu können. Mein Verleger, <span class="ED-name">Bergmann</span> in Wiesbaden, kommt seit Fertigstellung <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="des Buches ] Alfred Adler: Über der nervösen Charakter. Grundzüge einer vergleichenden Individualpsychologie und Psychotherapie. Wiesbaden: J. F. Bergmann 1912.&#xD;&#xA;">des Buches</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="des Buches ] Alfred Adler: Über der nervösen Charakter. Grundzüge einer vergleichenden Individualpsychologie und Psychotherapie. Wiesbaden: J. F. Bergmann 1912.">[2]</a>, also seit 2 Monaten, nicht vom Fleck. Ich erwarte also das Buch nach wie vor in einigen Tagen. Gleichzeitig werde ich dann die auf <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihr imposantes Werk ] meint Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911).&#xD;&#xA;">Ihr imposantes Werk</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Ihr imposantes Werk ] meint Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911).">[3]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="bezüglichen Stellen ] vgl. die Erwähnungen Vaihingers in Adler: Über den nervösen Charakter (1912), 1. Kapitel: Ursprung und Entwickelung des Gefühls der Minderwertigkeit und dessen Folgen; 2. Kapitel: Die psychische Kompensation und ihre Vorbereitung; 3. Kapitel: Die verstärkte Fiktion als leitende Idee in der Neurose.&#xD;&#xA;">bezüglichen Stellen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="bezüglichen Stellen ] vgl. die Erwähnungen Vaihingers in Adler: Über den nervösen Charakter (1912), 1. Kapitel: Ursprung und Entwickelung des Gefühls der Minderwertigkeit und dessen Folgen; 2. Kapitel: Die psychische Kompensation und ihre Vorbereitung; 3. Kapitel: Die verstärkte Fiktion als leitende Idee in der Neurose.">[4]</a> für den Prospekt anmerken. Ferner habe ich vor, eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Besprechung in einer pädagogischen Zeitschrift ] nicht nachgewiesen&#xD;&#xA;">Besprechung in einer pädagogischen Zeitschrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Besprechung in einer pädagogischen Zeitschrift ] nicht nachgewiesen">[5]</a> und, wie Sie mit Recht beanspruchen müssen, in einem psychiatrischen Organ erscheinen zu lassen. Beide bekommen Sie für den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Prospekt ] des Verlags Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt u. a. in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verf. neu durchgesehene Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach S. 80, mit Zitat nach angeblich: Zeitschrift für Psychoanalyse, 1912, S. 171. „In einer grandiosen Synthese erfasst dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens. Diese tiefe Konzeption war nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen, und ist eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird.“ Dr. med. Alfred Adler–Wien. Dieses Zitat ist nicht nachgewiesen, vgl. dagegen Adler: Zur Rolle des Unbewußten in der Neurose. In: Zentralblatt für Psychoanalyse 3 (1913), Heft 4–5, S. 169–174, hier S. 171: In einer grandiosen Synthese erfaßt dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens, das mit dem Kunstgriff der Fiktion, einer theoretisch wertlosen, aber praktisch notwendigen Idee seinen Zweck zu erreichen sucht. War diese tiefe Konzeption und Klarstellung des Wesens der Fiktion erst nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen – eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird – so liegt in der Tatsache ihrer „Entdeckung“ bereits angedeutet, daß auch die leitende Fiktion des Seelenlebens dem Unbewußten angehört und daß ihr Auftauchen ins Bewußtsein für den Endzweck teils überflüssig, teils aber hinderlich sein kann.&#xD;&#xA;">Prospekt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Prospekt ] des Verlags Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt u. a. in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verf. neu durchgesehene Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach S. 80, mit Zitat nach angeblich: Zeitschrift für Psychoanalyse, 1912, S. 171. „In einer grandiosen Synthese erfasst dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens. Diese tiefe Konzeption war nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen, und ist eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird.“ Dr. med. Alfred Adler–Wien. Dieses Zitat ist nicht nachgewiesen, vgl. dagegen Adler: Zur Rolle des Unbewußten in der Neurose. In: Zentralblatt für Psychoanalyse 3 (1913), Heft 4–5, S. 169–174, hier S. 171: In einer grandiosen Synthese erfaßt dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens, das mit dem Kunstgriff der Fiktion, einer theoretisch wertlosen, aber praktisch notwendigen Idee seinen Zweck zu erreichen sucht. War diese tiefe Konzeption und Klarstellung des Wesens der Fiktion erst nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen – eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird – so liegt in der Tatsache ihrer „Entdeckung“ bereits angedeutet, daß auch die leitende Fiktion des Seelenlebens dem Unbewußten angehört und daß ihr Auftauchen ins Bewußtsein für den Endzweck teils überflüssig, teils aber hinderlich sein kann.">[6]</a>.</p><p class="ED-p">Früher als mein Buch wird <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Furtmüllers „Psychoanalyse und Ethik“ ] vgl. Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Ernst Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1). Zu Vaihinger dort S. 17.&#xD;&#xA;">Furtmüller</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Furtmüllers „Psychoanalyse und Ethik“ ] vgl. Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Ernst Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1). Zu Vaihinger dort S. 17.&#xD;&#xA;">s „Psychoanalyse und Ethik“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Furtmüllers „Psychoanalyse und Ethik“ ] vgl. Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Ernst Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung Nr. 1). Zu Vaihinger dort S. 17.">[7]</a> an Sie gelangen, das Buch eines meiner Anhänger, der sich auch auf Sie bezieht, wenngleich er einige Grade kühler urteilt, was aber bei noch näherer Bekanntschaft weichen wird. Die schöne <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Arbeit Professor Jerusalems ] von Wilhelm Jerusalem waren 1912 erschienen: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche. 2., neu verfaßte Auflage von „Die Aufgaben des Mittelschullehrers“. Wien: Braumüller; Lehrbuch der Psychologie. 5. Aufl. Wien: Braumüller.&#xD;&#xA;">Arbeit Professor </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Arbeit Professor Jerusalems ] von Wilhelm Jerusalem waren 1912 erschienen: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche. 2., neu verfaßte Auflage von „Die Aufgaben des Mittelschullehrers“. Wien: Braumüller; Lehrbuch der Psychologie. 5. Aufl. Wien: Braumüller.&#xD;&#xA;">Jerusalem</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Arbeit Professor Jerusalems ] von Wilhelm Jerusalem waren 1912 erschienen: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche. 2., neu verfaßte Auflage von „Die Aufgaben des Mittelschullehrers“. Wien: Braumüller; Lehrbuch der Psychologie. 5. Aufl. Wien: Braumüller.&#xD;&#xA;">s</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Arbeit Professor Jerusalems ] von Wilhelm Jerusalem waren 1912 erschienen: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche. 2., neu verfaßte Auflage von „Die Aufgaben des Mittelschullehrers“. Wien: Braumüller; Lehrbuch der Psychologie. 5. Aufl. Wien: Braumüller.">[8]</a> war uns nicht entgangen. Im Namen unseres Vereines danke ich Ihnen <span class="ED-pb">|</span> für deren Uebersendung. Ich hoffe, dass wir Ihnen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="unsere Arbeiten ] gemeint ist die Reihe: Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung bzw. Schriften des Vereins für Individualpsychologie.&#xD;&#xA;">unsere Arbeiten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="unsere Arbeiten ] gemeint ist die Reihe: Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung bzw. Schriften des Vereins für Individualpsychologie.">[9]</a> auch weiterhin übersenden dürfen, als demjenigen Philosophen, der unser Verständnis für das <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="ALS-OB ] Schreibung wie in der Vorlage&#xD;&#xA;">ALS-OB</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="ALS-OB ] Schreibung wie in der Vorlage">[a]</a> des gesunden und kranken Seelenlebens zu grösserer Klarheit gebracht hat.</p><p class="ED-p">Indem ich auch für die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Arbeit das Gymnasium betreffend ] gemeint ist vermutlich Vaihinger: Naturforschung und Schule. Eine Zurückweisung der Angriffe Preyers auf das Gymnasium vom Standpunkte der Entwicklungslehre. Ein Vortrag in der dritten allgemeinen Sitzung der 61. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Köln am 22. September 1888 gehalten. Köln/Leipzig: Albert Ahn 1889.&#xD;&#xA;">Arbeit das Gymnasium betreffend</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Arbeit das Gymnasium betreffend ] gemeint ist vermutlich Vaihinger: Naturforschung und Schule. Eine Zurückweisung der Angriffe Preyers auf das Gymnasium vom Standpunkte der Entwicklungslehre. Ein Vortrag in der dritten allgemeinen Sitzung der 61. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Köln am 22. September 1888 gehalten. Köln/Leipzig: Albert Ahn 1889.">[10]</a> herzlichst danke, – <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Ich ] Schreibung wie in der Vorlage&#xD;&#xA;">Ich</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Ich ] Schreibung wie in der Vorlage">[b]</a> habe sie bereits an unsere Fachpädagogen weiter gegeben, – möchte ich mir den Hinweis gestatten, dass <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="auch ] u hs. eingefügt&#xD;&#xA;">auch</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="auch ] u hs. eingefügt">[c]</a> diese Arbeit recht wohl für ein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Werk der letzten Tage ] redensartlich, mit starkem biblischem Nebensinn, vgl. Offenbarung Johannis 20, 12.&#xD;&#xA;">Werk der letzten Tage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Werk der letzten Tage ] redensartlich, mit starkem biblischem Nebensinn, vgl. Offenbarung Johannis 20, 12.">[11]</a> genommen werden muss, ebenso wie Ihr letztes Werk.</p><p class="ED-p">Mit vielem Dank Ihr ergebener</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Adler … 1912. ] eigenhändig&#xD;&#xA;">Adler.</span></p><p class="ED-dateline"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Adler … 1912. ] eigenhändig&#xD;&#xA;">Wien, am 5/VI 1912.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Adler … 1912. ] eigenhändig">[d]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ALS-OB</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Schreibung wie in der Vorlage</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ich</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Schreibung wie in der Vorlage</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">u</span> <abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> eingefügt</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Adler … 1912.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> eigenhändig</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr freundlichen Zeilen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Buches</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Alfred Adler: Über der nervösen Charakter. Grundzüge einer vergleichenden Individualpsychologie und Psychotherapie. Wiesbaden: J. F. Bergmann 1912.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr imposantes Werk</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob (1911).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">bezüglichen Stellen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Erwähnungen Vaihingers in Adler: Über den nervösen Charakter (1912), 1. Kapitel: Ursprung und Entwickelung des Gefühls der Minderwertigkeit und dessen Folgen; 2. Kapitel: Die psychische Kompensation und ihre Vorbereitung; 3. Kapitel: Die verstärkte Fiktion als leitende Idee in der Neurose.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Besprechung in einer pädagogischen Zeitschrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht nachgewiesen</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Prospekt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>des Verlags Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom <abbr title="Verfasser" class="ED-abbr">Verf.</abbr> neu durchgesehene <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr>, Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 80, mit Zitat nach angeblich: <span class="ED-rdg">Zeitschrift für Psychoanalyse, 1912, S. 171. „In einer grandiosen Synthese erfasst dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens. Diese tiefe Konzeption war nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen, und ist eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird.“ Dr. med. Alfred Adler–Wien. </span>Dieses Zitat ist nicht nachgewiesen, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> dagegen Adler: Zur Rolle des Unbewußten in der Neurose. In: Zentralblatt für Psychoanalyse 3 (1913), Heft 4–5, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 169–174, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 171: <span class="ED-rdg">In einer grandiosen Synthese erfaßt dieser geniale Forscher das Wesen des Denkens als ein Mittel zur Bewältigung des Lebens, das mit dem Kunstgriff der Fiktion, einer theoretisch wertlosen, aber praktisch notwendigen Idee seinen Zweck zu erreichen sucht. War diese tiefe Konzeption und Klarstellung des Wesens der Fiktion erst nötig, uns ganz mit den Kunstgriffen unseres Denkens vertraut zu machen – eine Einsicht, die unsere Weltanschauung entsprechend umgestalten wird – so liegt in der Tatsache ihrer „Entdeckung“ bereits angedeutet, daß auch die leitende Fiktion des Seelenlebens dem Unbewußten angehört und daß ihr Auftauchen ins Bewußtsein für den Endzweck teils überflüssig, teils aber hinderlich sein kann.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Furtmüller</span>s „Psychoanalyse und Ethik“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carl Furtmüller: Psychoanalyse und Ethik. Eine vorläufige Untersuchung. München: Ernst Reinhardt 1912 (Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1). Zu Vaihinger dort <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 17.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Arbeit Professor <span class="ED-name">Jerusalem</span>s</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von <span class="ED-name">Wilhelm Jerusalem</span> waren 1912 erschienen: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche. 2., neu verfaßte Auflage von „Die Aufgaben des Mittelschullehrers“. Wien: Braumüller; Lehrbuch der Psychologie. 5. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Wien: Braumüller.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">unsere Arbeiten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist die Reihe: Schriften des Vereins für freie psychoanalytische Forschung <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> Schriften des Vereins für Individualpsychologie.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Arbeit das Gymnasium betreffend</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist vermutlich Vaihinger: <a id="_Hlk74048794" xml:id="_Hlk74048794"/>Naturforschung und Schule. Eine Zurückweisung der Angriffe Preyers auf das Gymnasium vom Standpunkte der Entwicklungslehre. Ein Vortrag in der dritten allgemeinen Sitzung der 61. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Köln am 22. September 1888 gehalten. Köln/Leipzig: Albert Ahn 1889.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Werk der letzten Tage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>redensartlich, mit starkem biblischem Nebensinn, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Offenbarung Johannis 20, 12.</div></div></body></html>