<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Hans Prager, Halle, 17.1.1912, 16 S., hs. (andere Hd, mit eU, vereinzelten eigenhändigen Korrekturen und eigenhändigem Postskriptum), Briefkopf GEH. REG.-RAT | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15., Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131798</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001115-8"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt"><span class="ED-persName-sent">Vaihinger</span> an <span class="ED-persName-received">Hans Prager</span>, <span class="ED-location-sent">Halle</span>, <span class="ED-date">17.1.1912</span>, <span class="ED-note">16 S., hs. (andere Hd, mit eU, vereinzelten eigenhändigen Korrekturen und eigenhändigem Postskriptum), Briefkopf </span><span class="ED-rdg"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="GEH. REG.-RAT ] darüber mit Bleistift von anderer Hd.: Prager&#xD;&#xA;">GEH. REG.-RAT</span></span><span class="ED-rdg"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="GEH. REG.-RAT ] darüber mit Bleistift von anderer Hd.: Prager">[a]</a> | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15.</span>, <span class="ED-pubPlace">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131798</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">17. Jan<span class="ED-add">[uar]</span> 1912</p><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr!</p><p class="ED-p">Verbindlichsten Dank für die liebenswürdige Übersendung des <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="kleinen Feuilletons aus der „Frankfurter Zeitung“ ] Gemeintes nicht ermittelt&#xD;&#xA;">kleinen Feuilletons aus der „Frankfurter Zeitung“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="kleinen Feuilletons aus der „Frankfurter Zeitung“ ] Gemeintes nicht ermittelt">[1]</a>, ich habe es eben auch vom Verfasser selbst zugesendet bekommen, aus Ihrer gütigen Überschickung ersehe ich aufs neue das freundliche Wohlwollen, welches Sie mir und meinem Werke gegenüber so oft schon bewiesen haben. Das war auch der Fall in Ihrem letzten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="ausführlichen Briefe ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">ausführlichen Briefe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="ausführlichen Briefe ] nicht überliefert">[2]</a>, den ich leider noch nicht beantwortet habe, weil ich in der <span class="ED-pb">|</span> Zwischenzeit vielfach leidend war.</p><p class="ED-p">Für heute will ich aber wenigstens Ihnen herzlichst danken für <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihre neuerliche Zusendung ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Ihre neuerliche Zusendung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Ihre neuerliche Zusendung ] nicht ermittelt">[3]</a>, die ich mit bestem Dank gleichzeitig an Sie zurückgehen lasse.</p><p class="ED-p">Ich lege dieser Sendung auch einen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Abdruck der „Erklärung“ ] vgl. Vaihinger: Erklärung betr. meine Autorschaft an der „Philosophie des Als Ob“. In: Kant-Studien 16 (1911), S. 522–523.&#xD;&#xA;">Abdruck der „Erklärung“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Abdruck der „Erklärung“ ] vgl. Vaihinger: Erklärung betr. meine Autorschaft an der „Philosophie des Als Ob“. In: Kant-Studien 16 (1911), S. 522–523.">[4]</a> bei, welche im letzten Hefte der Kantstudien enthalten war, sowie auch die von meinem Verleger gemachte Zusammenstellung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="der ] dis&#xD;&#xA;">der</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="der ] dis">[b]</a> bis jetzt erschienenen Urteile über mein Buch, ich lege Ihnen von beiden mehrere Exemplare bei, in der Annahme, dass Sie vielleicht ein und das andere Exemplar im Gespräch mit Freunden und Bekannten verwenden können. In kurzer Zeit wird eine neue erweiterte Auflage <span class="ED-pb">|</span> des <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Prospektes der bisherigen Urteile ] zusammengestellt vom Verlag Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt u. a. in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verf. neu durchges. Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach S. 80.&#xD;&#xA;">Prospektes der bisherigen Urteile</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Prospektes der bisherigen Urteile ] zusammengestellt vom Verlag Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt u. a. in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verf. neu durchges. Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach S. 80.">[5]</a> über mein Buch gedruckt werden, und da werde ich mich freuen, wenn es dem Verleger vergönnt sein wird, auch noch weitere Urteile hinzuzuführen, speziell aus dem Kreise Wiener Freunde, welche sich so besonders warm für mein Buch interessieren, davon erzählte mir jüngst mein Verleger, welcher mich hier besuchte und mir mitteilte, dass besonders nach Oesterreich viel Exemplare abgesetzt werden.</p><p class="ED-p">Mit grosser Freude entnehme ich aus Ihrem Briefe, dass auch Sie in absehbarer Zeit mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="in Halle besuchen ] vgl. die Schreiben Vaihingers an Prager von Herbst 1912.&#xD;&#xA;">in Halle besuchen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="in Halle besuchen ] vgl. die Schreiben Vaihingers an Prager von Herbst 1912.">[6]</a> wollen, es ist mir sehr interessant zu erfahren, dass Sie in Deutschland sich eine Stellung bei <span class="ED-pb">|</span> einer Zeitung <abbr title="und so weiter" class="ED-abbr">u. s. w.</abbr> suchen wollen, aber da möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der Besitz des Doktor-Titels zu diesem Zweck überaus wünschenswert ist. Sie werden ohne diesen Titel schwerlich etwas ordentliches erreichen, jedenfalls erleichtert Ihnen sein Besitz überaus das Fortkommen.</p><p class="ED-p">Wie Sie mir schon gelegentlich angedeutet haben, wollen Sie mit Rücksicht auf Ihre Gesundheit von der Erwerbung dieses Titels Abstand nehmen, ich möchte das für einen verhängnisvollen Entschluss halten, jetzt wo Sie mitten im Studium stehen, muss es Ihnen relativ noch leicht werden, eine Dissertation abzufassen; wenn Sie erst aus dem Studium draussen sind, dann ist es so gut wie unmöglich.</p><p class="ED-p">Ich habe in diesem Punkte <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="recht ] darüber Zählung des neuen Bogens (mit selbem Briefkopf und Datierung 17.I.1912): II.&#xD;&#xA;">recht</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="recht ] darüber Zählung des neuen Bogens (mit selbem Briefkopf und Datierung 17.I.1912): II.">[c]</a> viel Erfahrungen. Als ich noch mein Amt voll ausübte, habe ich mehrfach Gelegenheit gehabt von Literaten wegen Erwerbung des Doktortitels <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="zu Rate gezogen ] Einfügung über der Zeile von Vaihingers Hd., statt gestrichen: beraten&#xD;&#xA;">zu Rate gezogen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="zu Rate gezogen ] Einfügung über der Zeile von Vaihingers Hd., statt gestrichen: beraten">[d]</a> zu werden. Ich habe Mehreren (unter besonderen Schwierigkeiten) die es verdienten den Titel verschafft, teilweise indem ich ihre Arbeiten hier selbst begutachtete, teilweise indem ich sie an andere Universitäten wies und ihnen geeignete Ratschläge gab.</p><p class="ED-p">Auch der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="oben genannte Herr Lapp ] hier erste Nennung, die Rede ist von Adolf Lapp (geb. 1888): Versuch über den Wahrheitsbegriff mit besonderer Berücksichtigung von Rickert, Husserl und Vaihinger. Erlanger Promotionsschrift vom 7.2.1912. 2. Aufl. u. d. T.: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch orientiert an Rickert, Husserl und an Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. Stuttgart: Speemann 1913.&#xD;&#xA;">oben genannte Herr </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="oben genannte Herr Lapp ] hier erste Nennung, die Rede ist von Adolf Lapp (geb. 1888): Versuch über den Wahrheitsbegriff mit besonderer Berücksichtigung von Rickert, Husserl und Vaihinger. Erlanger Promotionsschrift vom 7.2.1912. 2. Aufl. u. d. T.: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch orientiert an Rickert, Husserl und an Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. Stuttgart: Speemann 1913.&#xD;&#xA;">Lapp</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="oben genannte Herr Lapp ] hier erste Nennung, die Rede ist von Adolf Lapp (geb. 1888): Versuch über den Wahrheitsbegriff mit besonderer Berücksichtigung von Rickert, Husserl und Vaihinger. Erlanger Promotionsschrift vom 7.2.1912. 2. Aufl. u. d. T.: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch orientiert an Rickert, Husserl und an Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. Stuttgart: Speemann 1913.">[7]</a></span> hatte sich zu diesem Zweck an mich gewendet, meine Ratschläge werden es voraussichtlich bewirken, dass er in kurzer Zeit den Titel erhält, er ist auch Literat. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Die Hauptsache ist eine gute Dissertation, Sie müssen zu diesem Zweck mindestens ½ Jahr ruhig arbeiten und unter der richtigen Leitung ein für Sie geeignetes Thema wählen und bearbeiten, das zweite ist die Wahl der Nebenfächer, welche zum mündlichen Examen notwendig sind.</p><p class="ED-p">Wie Sie mir andeuteten haben Sie durch den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Tod von Müllner ] Laurenz Müllner (29.7.1848–28.11.1911), 1883 ao. Prof. der christlichen Philosophie an der Universität Wien, 1887 o. Prof., 1891/1892 Dekan, 1894/1895 Rektor (https://www.biographien.ac.at/oebl_6/433.pdf (16.9.2024)).&#xD;&#xA;">Tod von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Tod von Müllner ] Laurenz Müllner (29.7.1848–28.11.1911), 1883 ao. Prof. der christlichen Philosophie an der Universität Wien, 1887 o. Prof., 1891/1892 Dekan, 1894/1895 Rektor (https://www.biographien.ac.at/oebl_6/433.pdf (16.9.2024)).&#xD;&#xA;">Müllner</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Tod von Müllner ] Laurenz Müllner (29.7.1848–28.11.1911), 1883 ao. Prof. der christlichen Philosophie an der Universität Wien, 1887 o. Prof., 1891/1892 Dekan, 1894/1895 Rektor (https://www.biographien.ac.at/oebl_6/433.pdf (16.9.2024)).">[8]</a></span> Ihren Ratgeber in Wien verloren, meines Erachtens ist die geeignetste Universität „Erlangen“, an der Sie promovieren können, ich könnte Ihnen dahin Empfehlungen mitgeben an <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5 app-editorial-9" title="Falckenberg ] Falkenberg&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).&#xD;&#xA;">Falckenberg</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Falckenberg ] Falkenberg">[e]</a></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).&#xD;&#xA;">, </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).&#xD;&#xA;">Hensel</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).&#xD;&#xA;"> und </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).&#xD;&#xA;">Leser</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Falckenberg, Hensel und Leser ] Richard Falckenberg (1851–1920), seit 1889 o. Prof. an der Universität Erlangen; Paul Hensel (1860–1930), seit 1902 o. Prof. in Erlangen; Hermann Leser (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 ao. Prof., 1913 o. Prof. (BEdPh).">[9]</a></span>. Am besten wäre es, Sie würden einfach das Sommersemester in Erlangen zubringen, vielleicht aber jetzt schon einmal hinreisen, um wegen <span class="ED-pb">|</span> der Wahl eines Themas mit einem der Herren zu sprechen.</p><p class="ED-p">Über ein geeignetes Thema kann ich Ihnen selbst keinen Rat geben, das hängt nicht blos von <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Ihren ] Ihrem&#xD;&#xA;">Ihren</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Ihren ] Ihrem">[f]</a> persönlichen Studien ab, die ich nicht kenne, das hängt vor allem auch von dem Urteil des Examinators ab. Die Professoren sind hierüber verschiedener Meinung: Ein Thema, das der eine zulässt, wird eventuell von einem anderen von vornherein abgelehnt.</p><p class="ED-p">Für Sie ist die Hauptsache, dass Sie ½ Jahr lang in einer derartigen Umgebung leben, dass es Ihnen möglich ist ruhig und ohne jede <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Aufregung ] danach gestrichen: der&#xD;&#xA;">Aufregung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Aufregung ] danach gestrichen: der">[g]</a> mit Conzentration aller Ihrer körperlichen und geistigen Kräfte sich ganz mit einem Thema <span class="ED-pb">|</span> zu beschäftigen, das für Sie passt.</p><p class="ED-p">Ich darf Ihnen bei dieser Gelegenheit verraten, dass der Ihnen wohl bekannte <abbr title="Doktor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Dr. Dreyer ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910 sowie Ergänzungs-Heft Nr. 7 zu Kant-Studien: Hans Dreyer: Der Begriff Geist in der deutschen Philosophie von Kant bis Hegel (1907).&#xD;&#xA;">Dr.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Dr. Dreyer ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910 sowie Ergänzungs-Heft Nr. 7 zu Kant-Studien: Hans Dreyer: Der Begriff Geist in der deutschen Philosophie von Kant bis Hegel (1907).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Dr. Dreyer ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910 sowie Ergänzungs-Heft Nr. 7 zu Kant-Studien: Hans Dreyer: Der Begriff Geist in der deutschen Philosophie von Kant bis Hegel (1907).&#xD;&#xA;">Dreyer</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Dr. Dreyer ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910 sowie Ergänzungs-Heft Nr. 7 zu Kant-Studien: Hans Dreyer: Der Begriff Geist in der deutschen Philosophie von Kant bis Hegel (1907).">[10]</a></span> mir ebenfalls seinen Doktortitel verdankt, er war damals noch Geistlicher, aber sehr nervös und wollte, um eine Bibliothekarstelle übernehmen zu können sehr gern den Doktortitel haben, er wusste aber kein geeignetes Thema, nach einem Gespräch von ½ Stunde war schon das überaus geeignete Thema für ihn gefunden, das er tatsächlich bearbeitet hat (Über den Begriff Geist in der deutschen Philosophie seit <span class="ED-name">Kant</span>), er selbst dachte gar nicht daran, dass dieser Gegenstand, mit dem er sich beschäftigt hatte, sich als Thema eignet; sowie er davon sprach, sagte ich ihm sofort, dass dies ein vorzügliches Thema sei, <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="er ] darüber Zählung des neuen Bogens (ohne Briefkopf): III.&#xD;&#xA;">er</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="er ] darüber Zählung des neuen Bogens (ohne Briefkopf): III.">[h]</a> hat dann trotz seiner grossen Nervosität die Arbeit vollendet und hier in Halle promoviert.</p><p class="ED-p">Vielleicht sind diese meine Ratschläge von entscheidendem Wert für Sie und für Ihr Leben, und ich würde mich ausserordentlich freuen, wenn es mir gelungen wäre, Ihnen dadurch nützlich zu sein, denn ich nehme wirklichen Anteil an Ihrem weiteren Schicksal.</p><p class="ED-p">Mit besten Grüssen Ihr</p><p class="ED-signed">H. Vaihinger</p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="Bitte wenden! ] von Vaihingers Hd.&#xD;&#xA;">Bitte wenden!</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="Bitte wenden! ] von Vaihingers Hd.">[i]</a> <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr">P. S.</abbr>:</p><p class="ED-p">Auf den Inhalt <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Ihres vorigen Briefes ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Ihres vorigen Briefes</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Ihres vorigen Briefes ] nicht überliefert">[11]</a> werde ich später zurückkommen, sobald ich mehr Zeit habe, Ihre Mitteilungen waren mir von sehr grossem Interesse und Wert. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="P. S. ] ab hier eigenhändig von Vaihinger; S. oben rechts paginiert 1)&#xD;&#xA;">P. S.</span></abbr><span class="ED-abbr"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="P. S. ] ab hier eigenhändig von Vaihinger; S. oben rechts paginiert 1)">[j]</a></span></p><p class="ED-p">So eben nach Abschluß des diktirten Briefes erhalte ich Ihre <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="freundliche Karte ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">freundliche Karte</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="freundliche Karte ] nicht überliefert">[12]</a>.</p><p class="ED-p">Besten Dank für den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Hinweis auf Wize ] vgl. Paul Barth an Vaihinger vom 11.7.1911 sowie die Rezension über Die Philosophie des Als Ob (1911) von Kasimir Filip Wize in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie und Soziologie 36 (1912), S. 413–424.&#xD;&#xA;">Hinweis auf </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Hinweis auf Wize ] vgl. Paul Barth an Vaihinger vom 11.7.1911 sowie die Rezension über Die Philosophie des Als Ob (1911) von Kasimir Filip Wize in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie und Soziologie 36 (1912), S. 413–424.&#xD;&#xA;">Wize</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="Hinweis auf Wize ] vgl. Paul Barth an Vaihinger vom 11.7.1911 sowie die Rezension über Die Philosophie des Als Ob (1911) von Kasimir Filip Wize in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie und Soziologie 36 (1912), S. 413–424.">[13]</a></span>, der mir entgangen wäre; ich werde, sobald ich diesen Brief expedirt habe, nachlesen: ich bin sehr gespannt darauf: den Verf<span class="ED-add">[asser]</span> kenne ich übrigens persönlich; er ist auch Mitglied der K<span class="ED-add">[ant]</span> G<span class="ED-add">[esellschaft]</span>.</p><p class="ED-p">Besonders dankenswert ist Ihr freundlicher Hinweis auf <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="den Vortrag ] von Robert Reininger, vgl. Vaihinger an Prager vom 26.12.1911 (Reininger: Über H. Vaihingers „Philosophie des als ob“. Vortrag gehalten am 26. Januar 1912. Leipzig: Barth 1912. [Sonderdruck] aus: Jahrbuch der philosophischen Gesellschaft an der Universität zu Wien. Wissenschaftliche Beilage zum 25. Jahresbericht).&#xD;&#xA;">den Vortrag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="den Vortrag ] von Robert Reininger, vgl. Vaihinger an Prager vom 26.12.1911 (Reininger: Über H. Vaihingers „Philosophie des als ob“. Vortrag gehalten am 26. Januar 1912. Leipzig: Barth 1912. [Sonderdruck] aus: Jahrbuch der philosophischen Gesellschaft an der Universität zu Wien. Wissenschaftliche Beilage zum 25. Jahresbericht).">[14]</a>.</p><p class="ED-p">Mein Verleger, der kürzlich hier war, bat mich, ihn <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="auf ] oben rechts paginiert 2)&#xD;&#xA;">auf</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="auf ] oben rechts paginiert 2)">[k]</a> solche Gelegenheiten aufmerksam zu machen, damit er Prospecte dahin senden könne. Bitte haben Sie die <u>Güte</u>, mir zu schreiben, <u>wie viel Teilnehmer</u> denn gewöhnlich an einem solchen Vortrag teilnehmen? Dann könnte man Verleger eine entsprechende <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Anzahl ] Anzal&#xD;&#xA;">Anzahl</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="Anzahl ] Anzal">[l]</a> von Prospecten hinsenden, aber an wen? Am einfachsten doch vielleicht an Sie selbst, dann könnten Sie vielleicht vor dem Vortrag, wenn Sie zuerst daselbst anwesend wären, die Prospecte auslegen, deren Besitz und Kenntnißnahme ja den Zuhörern des Vortrages sehr willkommen sein muß, um dem Vortrage <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="besser ] oben rechts paginiert 3)&#xD;&#xA;">besser</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="besser ] oben rechts paginiert 3)">[m]</a> folgen zu können. Wenn Sie selbst nicht dazu Zeit hätten, geben Sie mir vielleicht die geeignete Adresse, aber da Sie ja wol selbst hingehen, würde es, wenn Sie nur rechtzeitig kommen, am einfachsten doch wol durch Sie selbst geschehen.</p><p class="ED-p">Bei dieser Gelegenheit möchte ich mir die Frage erlauben, ob es vielleicht möglich wäre, ein <u>Verzeichniß</u> der Mitglieder gelegentlich zu erhalten? Der stellvertretende Geschäftsführer der Kant Ges<span class="ED-add">[ellschaft]</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;">D</span><sup><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;">r</span></u></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;">Liebert</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;"> (eigentlich früher D</span><sup><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;">r</span></u></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.&#xD;&#xA;"> Levy geheißen)</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-15" id="app-editorial-15-ref" title="Dr Liebert (eigentlich früher Dr Levy geheißen) ] Namenswechsel mit der Taufe; vgl. WBIS.">[15]</a> hat mich schon mehrfach gebeten, ihm die Adressen der Mitglieder solcher philosoph<span class="ED-add">[ischen]</span> <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="Gesellschaften ] oben rechts paginiert 4)&#xD;&#xA;">Gesellschaften</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="Gesellschaften ] oben rechts paginiert 4)">[n]</a> zu Propagandazwecken für die K<span class="ED-add">[ant-]</span>G<span class="ED-add">[esellschaft]</span> zu verschaffen. D<sup><u>r</u></sup> <span class="ED-name">Liebert</span> ist <u>äußerst rührig</u> und hat unserer Gesellschaft innerhalb zweier Jahre <u>200</u> Mitglieder zugeführt, so daß wir jetzt finanziell sehr gut stehen. –</p><p class="ED-p">Im Zusammenhang damit eine <u>discrete Frage</u>: warum haben Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-16" title="auf das Honorar verzichtet ] vgl. Vaihinger an Prager vom 21.9.1911&#xD;&#xA;">auf das Honorar verzichtet</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-16" id="app-editorial-16-ref" title="auf das Honorar verzichtet ] vgl. Vaihinger an Prager vom 21.9.1911">[16]</a> für Ihre <span class="ED-name">Minlos</span>-Recension? Das ist gar nicht nötig, <u>wir stehen sehr gut</u> und zahlen gerne Honorar; auch für Ihren <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-17" title="Bericht über die Florentiner Gesellschaft ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910&#xD;&#xA;">Bericht über die Florentiner Gesellschaft</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-17" id="app-editorial-17-ref" title="Bericht über die Florentiner Gesellschaft ] vgl. Vaihinger an Prager vom 16.12.1910">[17]</a> sollten Sie Honorar haben. Jetzt werden gerade von D<sup><u>r</u></sup> <span class="ED-name">Liebert</span> die Honorare versendet. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="Nochmals ] oben rechts paginiert 5)&#xD;&#xA;">Nochmals</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="Nochmals ] oben rechts paginiert 5)">[o]</a> zu Ihrer Promotion. Ich meine, Sie sollten aus dem lauten Wien heraus, auf ein halb Jahr mindestens nach dem stillen Erlangen, wo Sie ruhig arbeiten könnten. Ich weiß auch, wie Ihre Verhältnisse sind aber im schlimmsten Falle sollte doch ihre Tante <span class="ED-name">Finaly</span> Ihnen die Mittel dazu geben: <u>es ist dies eine Lebensfrage für Sie, daß Sie den Doktortitel erwerben.</u></p><p class="ED-p">Der Herr <span class="ED-name">Lapp</span> wollte erst auch nicht recht; aber sein Vater verlangt es kategorisch, <u>und ganz mit Recht</u>, wie ich dem jungen <span class="ED-name">Lapp</span> schrieb – das ist eine sehr gute Zucht, deren <u>inneren und äußeren</u> Wert er jetzt immer mehr spürt.</p><p class="ED-signed">V. <span class="ED-pb">|</span></p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-16" title="P. S. ] S. paginiert 6)&#xD;&#xA;">P. S.</span></abbr><span class="ED-abbr"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-16" id="app-philological-16-ref" title="P. S. ] S. paginiert 6)">[p]</a></span></p><p class="ED-p"><u>Zum Schluß</u>: So eben finde ich in unserem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-18" title="neuesten Mitglieder-Verzeichniß ] nicht im Druck. – Die eigentlichen Akten der Kantgesellschaft sind nicht überliefert, lediglich ein Mitgliederverzeichnis hat sich in der parallelen Aktenbildung des Kuratoriums der Universität Halle-Wittenberg erhalten (der jeweilige Kurator führte den Vorsitz der Kantgesellschaft): Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 2022: Mitgliederverzeichnis 1918, gebundenes Typoskript: 10 Vorstandsmitglieder, 1 Ehrenmitglied (Walter Simon, Breslau), 20 „Bezugsberechtigte Dauermitglieder“, ca. 400 Jahresmitglieder, 25 Universitätsbibliotheken, 26 Universitätsseminare, 6 Schulbibliotheken, 47 Hof-, Staats- und Stadtbibliotheken, 2 Freimaurerlogen (beide Berlin: Loge Germania zur Einigkeit und Loge Viktoria), 9 Vereins- und Gesellschaftsbibliotheken, jeweils mit ihren Anschriften.&#xD;&#xA;">neuesten Mitglieder-Verzeichniß</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-18" id="app-editorial-18-ref" title="neuesten Mitglieder-Verzeichniß ] nicht im Druck. – Die eigentlichen Akten der Kantgesellschaft sind nicht überliefert, lediglich ein Mitgliederverzeichnis hat sich in der parallelen Aktenbildung des Kuratoriums der Universität Halle-Wittenberg erhalten (der jeweilige Kurator führte den Vorsitz der Kantgesellschaft): Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 2022: Mitgliederverzeichnis 1918, gebundenes Typoskript: 10 Vorstandsmitglieder, 1 Ehrenmitglied (Walter Simon, Breslau), 20 „Bezugsberechtigte Dauermitglieder“, ca. 400 Jahresmitglieder, 25 Universitätsbibliotheken, 26 Universitätsseminare, 6 Schulbibliotheken, 47 Hof-, Staats- und Stadtbibliotheken, 2 Freimaurerlogen (beide Berlin: Loge Germania zur Einigkeit und Loge Viktoria), 9 Vereins- und Gesellschaftsbibliotheken, jeweils mit ihren Anschriften.">[18]</a> Sie als „D<sup>r</sup> phil“ aufgeführt. Das stimmt aber nicht zu den Andeutungen Ihrer Briefe. Sollte es aber doch der Fall sein, dann – die herzlichsten Glückwünsche!!</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-rdg">GEH. REG.-RAT</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>darüber mit Bleistift von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">Prager</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">dis</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">recht</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>darüber Zählung des neuen Bogens (mit selbem Briefkopf und Datierung 17.I.1912): <span class="ED-rdg">II.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zu Rate gezogen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile von Vaihingers <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>, statt gestrichen: <span class="ED-rdg">beraten</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Falckenberg</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Falkenberg</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Ihrem</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Aufregung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">der</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">er</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>darüber Zählung des neuen Bogens (ohne Briefkopf): <span class="ED-rdg">III.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bitte wenden!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von Vaihingers <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr">P. S.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>ab hier eigenhändig von Vaihinger; <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> oben rechts paginiert <span class="ED-rdg">1)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auf</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>oben rechts paginiert <span class="ED-rdg">2)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Anzahl</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Anzal</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">besser</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>oben rechts paginiert <span class="ED-rdg">3)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Gesellschaften</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>oben rechts paginiert <span class="ED-rdg">4)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Nochmals</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>oben rechts paginiert <span class="ED-rdg">5)</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-16"><span class="ED-app-num">p</span><a href="#app-philological-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr">P. S.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> paginiert <span class="ED-rdg">6)</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">kleinen Feuilletons aus der „Frankfurter Zeitung“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Gemeintes nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ausführlichen Briefe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre neuerliche Zusendung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Abdruck der „Erklärung“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Erklärung betr. meine Autorschaft an der „Philosophie des Als Ob“. In: Kant-Studien 16 (1911), <span>S.</span> 522–523.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Prospektes der bisherigen Urteile</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>zusammengestellt vom Verlag Reuther &amp; Reichard für Vaihingers Philosophie des Als Ob, abgedruckt <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> in: Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom <span>Verf.</span> neu <span>durchges.</span> <span>Aufl.</span>, Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin Reuther &amp; Reichard 1916, nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 80.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Halle besuchen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Schreiben Vaihingers an Prager von Herbst 1912.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">oben genannte Herr <span class="ED-name">Lapp</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>hier erste Nennung, die Rede ist von <span class="ED-name">Adolf Lapp</span> (<abbr title="geboren" class="ED-abbr">geb.</abbr> 1888): Versuch über den Wahrheitsbegriff mit besonderer Berücksichtigung von Rickert, Husserl und Vaihinger. Erlanger Promotionsschrift vom 7.2.1912. 2. <span>Aufl.</span> <span>u. d. T.</span>: Die Wahrheit. Ein erkenntnistheoretischer Versuch orientiert an Rickert, Husserl und an Vaihingers „Philosophie des Als-Ob“. Stuttgart: Speemann 1913.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Tod von <span class="ED-name">Müllner</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Laurenz Müllner</span> (29.7.1848–28.11.1911), 1883 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> der christlichen Philosophie an der Universität Wien, 1887 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr>, 1891/1892 Dekan, 1894/1895 Rektor (<span class="ED-link"><a href="https://www.biographien.ac.at/oebl_6/433.pdf">https://www.biographien.ac.at/oebl_6/433.pdf</a></span> (16.9.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Falckenberg</span><span class="ED-name"/>, <span class="ED-name">Hensel</span> und <span class="ED-name">Leser</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Richard Falckenberg</span> (1851–1920), seit 1889 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> an der Universität Erlangen; <span class="ED-name">Paul Hensel</span> (1860–1930), seit 1902 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Erlangen; <span class="ED-name">Hermann Leser</span> (1873–1937), 1901 in Erlangen habilitiert, 1908 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr>, 1913 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Dreyer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 16.12.1910 sowie Ergänzungs-Heft <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 7 zu Kant-Studien: Hans Dreyer: Der Begriff Geist in der deutschen Philosophie von Kant bis Hegel (1907).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihres vorigen Briefes</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">freundliche Karte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hinweis auf <span class="ED-name">Wize</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paul Barth an Vaihinger vom 11.7.1911 sowie die Rezension über Die Philosophie des Als Ob (1911) von <span class="ED-name">Kasimir Filip Wize</span> in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie und Soziologie 36 (1912), <span>S.</span> 413–424.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den Vortrag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von <span class="ED-name">Robert Reininger</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 26.12.1911 (Reininger: Über H. Vaihingers „Philosophie des als ob“. Vortrag gehalten am 26. Januar 1912. Leipzig: Barth 1912. [Sonderdruck] aus: Jahrbuch der philosophischen Gesellschaft an der Universität zu Wien. Wissenschaftliche Beilage zum 25. Jahresbericht).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-15"><span class="ED-app-num">15</span><a href="#app-editorial-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">D<sup><u>r</u></sup> <span class="ED-name">Liebert</span> (eigentlich früher D<sup><u>r</u></sup> Levy geheißen)</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Namenswechsel mit der Taufe; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="World Biographical Information System" class="ED-abbr">WBIS</abbr>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-16"><span class="ED-app-num">16</span><a href="#app-editorial-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auf das Honorar verzichtet</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 21.9.1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-17"><span class="ED-app-num">17</span><a href="#app-editorial-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bericht über die Florentiner Gesellschaft</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Prager vom 16.12.1910</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-18"><span class="ED-app-num">18</span><a href="#app-editorial-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">neuesten Mitglieder-Verzeichniß</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht im Druck. – Die eigentlichen Akten der Kantgesellschaft sind nicht überliefert, lediglich ein Mitgliederverzeichnis hat sich in der parallelen Aktenbildung des Kuratoriums der Universität Halle-Wittenberg erhalten (der jeweilige Kurator führte den Vorsitz der Kantgesellschaft): Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 2022: Mitgliederverzeichnis 1918, gebundenes Typoskript: 10 Vorstandsmitglieder, 1 Ehrenmitglied (Walter Simon, Breslau), 20 „Bezugsberechtigte Dauermitglieder“, <abbr title="circa" class="ED-abbr">ca.</abbr> 400 Jahresmitglieder, 25 Universitätsbibliotheken, 26 Universitätsseminare, 6 Schulbibliotheken, 47 Hof-, Staats- und Stadtbibliotheken, 2 Freimaurerlogen (beide Berlin: Loge Germania zur Einigkeit und Loge Viktoria), 9 Vereins- und Gesellschaftsbibliotheken, jeweils mit ihren Anschriften.</div></div></body></html>