<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Wilhelm Dilthey an Vaihinger, Berlin, 16.3.1911, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 6 h, Nr. 15; abgedruckt und kommentiert in Wilhelm Dilthey Briefwechsel Bd. 4 1905–1911. Hg. v. Gudrun Kühne-Bertram und Hans-Ulrich Lessing. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 2022, S. 335–336.</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001047-3"/><style type="text/css">
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Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 2022, S. 335–336.</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-p">Regest: bekundet Interesse an dem Werk Vaihingers: Die Philosophie des Als Ob, das 1911 erscheint und antwortet auf eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Frage Vaihingers ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Frage Vaihingers</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Frage Vaihingers ] nicht überliefert">[1]</a>: „Ich habe in meinen Vorlesungen die Verwendung hypothetischer Hilfsbegriffe in der Metaphysik vielfach behandelt. Ich erinnere mich aber nicht, daß ich den Ausdruck <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="‚bewußter Subjectivismus‘ ] in den Vorbemerkungen zur Einführung, die Vaihinger späteren Auflagen von: Die Philosophie des Als Ob mitgab, heißt es (z. B. 9./10. Aufl. 1927, S. XXVIII: Schon in dem grossen Werk von Laas, „Idealismus und Positivismus“ finden sich mannigfach zerstreut ähnliche Gedankengänge; überhaupt sei hier dieses trefflichen Mannes dankbarst gedacht, welcher diesem Werk, das ihm im Jahre 1877 im Manuskript vorgelegt wurde, lebhaftes Interesse und förderndes Verständnis entgegenbrachte. Auch in Wundts Logik findet sich Verwandtes, sowie auch in der „Einleitung in die Geisteswissenschaften“ von Dilthey, der auch in seinen Vorlesungen die Bedeutung der „Hilfsbegriffe“ erörtert hat […]. – S. XXIX: Von Ästhetik und Ethik führen Verbindungslinien zur Religionsphilosophie, in der die Als-Ob-Betrachtung nun vollends ihre Triumphe feiert. Verschiedene Strömungen sind hier zu unterscheiden, so zunächst die Erneuerung des „symbolischen Anthropomorphismus“ Kants bei Paulsen und seinen Schülern, bes. bei K. Oesterreich, der den treffenden Ausdruck „bewusster Subjektivismus“ dafür geprägt hat […].&#xD;&#xA;">‚bewußter Subjectivismus‘</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="‚bewußter Subjectivismus‘ ] in den Vorbemerkungen zur Einführung, die Vaihinger späteren Auflagen von: Die Philosophie des Als Ob mitgab, heißt es (z. B. 9./10. Aufl. 1927, S. XXVIII: Schon in dem grossen Werk von Laas, „Idealismus und Positivismus“ finden sich mannigfach zerstreut ähnliche Gedankengänge; überhaupt sei hier dieses trefflichen Mannes dankbarst gedacht, welcher diesem Werk, das ihm im Jahre 1877 im Manuskript vorgelegt wurde, lebhaftes Interesse und förderndes Verständnis entgegenbrachte. Auch in Wundts Logik findet sich Verwandtes, sowie auch in der „Einleitung in die Geisteswissenschaften“ von Dilthey, der auch in seinen Vorlesungen die Bedeutung der „Hilfsbegriffe“ erörtert hat […]. – S. XXIX: Von Ästhetik und Ethik führen Verbindungslinien zur Religionsphilosophie, in der die Als-Ob-Betrachtung nun vollends ihre Triumphe feiert. Verschiedene Strömungen sind hier zu unterscheiden, so zunächst die Erneuerung des „symbolischen Anthropomorphismus“ Kants bei Paulsen und seinen Schülern, bes. bei K. Oesterreich, der den treffenden Ausdruck „bewusster Subjektivismus“ dafür geprägt hat […].">[2]</a> dabei gebraucht hätte.“</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Frage Vaihingers</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">‚bewußter Subjectivismus‘</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in den Vorbemerkungen zur Einführung, die Vaihinger späteren Auflagen von: Die Philosophie des Als Ob mitgab, heißt es (<abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> 9./10. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> 1927, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> XXVIII: <span class="ED-rdg">Schon in dem grossen Werk von Laas, „Idealismus und Positivismus“ finden sich mannigfach zerstreut ähnliche Gedankengänge; überhaupt sei hier dieses trefflichen Mannes dankbarst gedacht, welcher diesem Werk, das ihm im Jahre 1877 im Manuskript vorgelegt wurde, lebhaftes Interesse und förderndes Verständnis entgegenbrachte. Auch in Wundts Logik findet sich Verwandtes, sowie auch in der „Einleitung in die Geisteswissenschaften“ von Dilthey, der auch in seinen Vorlesungen die Bedeutung der „Hilfsbegriffe“ erörtert hat […]. –</span> <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> XXIX: <span class="ED-rdg">Von Ästhetik und Ethik führen Verbindungslinien zur Religionsphilosophie, in der die Als-Ob-Betrachtung nun vollends ihre Triumphe feiert. Verschiedene Strömungen sind hier zu unterscheiden, so zunächst die Erneuerung des „symbolischen Anthropomorphismus“ Kants bei Paulsen und seinen Schülern, bes. bei K. Oesterreich, der den treffenden Ausdruck „bewusster Subjektivismus“ dafür geprägt hat […].</span></div></div></body></html>