<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Wilhelm Jerusalem an Vaihinger, Wien, 17.7.1910, 4 S., hs., Briefkopf Wien, XIII/6, … | Fichtnergasse 2, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 4 a, Nr. 2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001024-2"/><style type="text/css">
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Daß Sie das Vertrauen zu mir haben und der Meinung sind, ich sei imstande, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="das Preisthema ] meint nach dem Folgenden das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft, vgl. Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), S. 395–398. Datiert im Juli 1910. Eine Teilnahme Jerusalems ist in den Akten, die Kantgesellschaft und die Kantstiftung betreffend (Universitätsarchiv Halle, Rep. 6, Nr. 1862–1868, 2022 sowie 2024–2026), nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">das </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-philological-2" title="das Preisthema ] meint nach dem Folgenden das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft, vgl. Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), S. 395–398. Datiert im Juli 1910. Eine Teilnahme Jerusalems ist in den Akten, die Kantgesellschaft und die Kantstiftung betreffend (Universitätsarchiv Halle, Rep. 6, Nr. 1862–1868, 2022 sowie 2024–2026), nicht ermittelt.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Preisthema ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Preisthema</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Preisthema ] in lateinischer Schrift">[b]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="das Preisthema ] meint nach dem Folgenden das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft, vgl. Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), S. 395–398. Datiert im Juli 1910. Eine Teilnahme Jerusalems ist in den Akten, die Kantgesellschaft und die Kantstiftung betreffend (Universitätsarchiv Halle, Rep. 6, Nr. 1862–1868, 2022 sowie 2024–2026), nicht ermittelt.">[2]</a> in einer Ihren Intentionen gemäßen Weise gründlich und fruchtbar zu bearbeiten, das hat mir innerlich so wohlgetan, wie schon lange nichts.</p><p class="ED-p">Wäre ich zehn Jahre jünger, so <span class="ED-pb">|</span> wäre mein Entschluß sofort gefaßt. In meinem Alter habe ich Bedenken, ob ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="drei Jahre ] die Frist für das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft war auf den 22.4.1913 gesetzt, vgl. Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), S. 395–398, hier S. 397.&#xD;&#xA;">drei Jahre</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="drei Jahre ] die Frist für das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft war auf den 22.4.1913 gesetzt, vgl. Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), S. 395–398, hier S. 397.">[3]</a> einer Arbeit widmen darf, die mich von meinen andern wissenschaftlichen Plänen abzieht.</p><p class="ED-p">Ich bin gegenwärtig mit einer <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3 app-editorial-4" title="pädagogischen ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;pädagogischen Arbeit ] das Publikationsverzeichnis zu Wilhelm Jerusalem (vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925) verzeichnet im fraglichen Zeitraum mehrere pädagogische Veröffentlichungen: unter Nr. 196 das erst 1912 erschienene Jerusalem: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche [Zweite, neu verfaßte Auflage von Jerusalem: Die Aufgaben des Mittelschullehrers. Wien: Braumüller 1903]. Wien: Braumüller 1912; unter Nr. 193 einen bereits 1911 veröffentlichten Auszug aus dieser Schrift u. d. T.: Die Autorität des Lehrers. In: Zeitschrift für pädagogische Psychologie, Pathologie und Hygiene 12 (1911), S. 368–381; unter Nr. 195 Jerusalem: Über den Unterricht in der philosophischen Propädeutik am Gymnasium. In: Verhandlungen der einundfünfzigsten Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zu Posen (3.–6. Oktober 1911). Leipzig: [Verlag nicht ermittelt] 1912, S. 31–34 u. S. 40.&#xD;&#xA;">pädagogischen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="pädagogischen ] in lateinischer Schrift">[c]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="pädagogischen Arbeit ] das Publikationsverzeichnis zu Wilhelm Jerusalem (vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925) verzeichnet im fraglichen Zeitraum mehrere pädagogische Veröffentlichungen: unter Nr. 196 das erst 1912 erschienene Jerusalem: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche [Zweite, neu verfaßte Auflage von Jerusalem: Die Aufgaben des Mittelschullehrers. Wien: Braumüller 1903]. Wien: Braumüller 1912; unter Nr. 193 einen bereits 1911 veröffentlichten Auszug aus dieser Schrift u. d. T.: Die Autorität des Lehrers. In: Zeitschrift für pädagogische Psychologie, Pathologie und Hygiene 12 (1911), S. 368–381; unter Nr. 195 Jerusalem: Über den Unterricht in der philosophischen Propädeutik am Gymnasium. In: Verhandlungen der einundfünfzigsten Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zu Posen (3.–6. Oktober 1911). Leipzig: [Verlag nicht ermittelt] 1912, S. 31–34 u. S. 40.&#xD;&#xA;"> Arbeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="pädagogischen Arbeit ] das Publikationsverzeichnis zu Wilhelm Jerusalem (vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925) verzeichnet im fraglichen Zeitraum mehrere pädagogische Veröffentlichungen: unter Nr. 196 das erst 1912 erschienene Jerusalem: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche [Zweite, neu verfaßte Auflage von Jerusalem: Die Aufgaben des Mittelschullehrers. Wien: Braumüller 1903]. Wien: Braumüller 1912; unter Nr. 193 einen bereits 1911 veröffentlichten Auszug aus dieser Schrift u. d. T.: Die Autorität des Lehrers. In: Zeitschrift für pädagogische Psychologie, Pathologie und Hygiene 12 (1911), S. 368–381; unter Nr. 195 Jerusalem: Über den Unterricht in der philosophischen Propädeutik am Gymnasium. In: Verhandlungen der einundfünfzigsten Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zu Posen (3.–6. Oktober 1911). Leipzig: [Verlag nicht ermittelt] 1912, S. 31–34 u. S. 40.">[4]</a> beschäftigt, die unbedingt im Frühjahr 1911 erscheinen muß. Dann beschäftigt mich schon lange eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Soziologie des Erkennens ] u. d. T. war bereits erschienen Jerusalem: Soziologie des Erkennens. In: Zukunft vom 15.5.1909, S. 236–246; später erschien Jerusalem: Soziologie des Erkennens. Bemerkungen zu Max Schelers Aufsatz „Die positivistische Geschichtsphilosophie des Wissens und die Aufgabe einer Soziologie des Erkennens“. In: Kölner Vierteljahreshefte für Sozialwissenschaften. Reihe A: Soziologische Hefte 1 (1921 [!]), S. 28–34; vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;">Soziologie des </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5 app-philological-4" title="Soziologie des Erkennens ] u. d. T. war bereits erschienen Jerusalem: Soziologie des Erkennens. In: Zukunft vom 15.5.1909, S. 236–246; später erschien Jerusalem: Soziologie des Erkennens. Bemerkungen zu Max Schelers Aufsatz „Die positivistische Geschichtsphilosophie des Wissens und die Aufgabe einer Soziologie des Erkennens“. In: Kölner Vierteljahreshefte für Sozialwissenschaften. Reihe A: Soziologische Hefte 1 (1921 [!]), S. 28–34; vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Erkennens ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Erkennens</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Erkennens ] in lateinischer Schrift">[d]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Soziologie des Erkennens ] u. d. T. war bereits erschienen Jerusalem: Soziologie des Erkennens. In: Zukunft vom 15.5.1909, S. 236–246; später erschien Jerusalem: Soziologie des Erkennens. Bemerkungen zu Max Schelers Aufsatz „Die positivistische Geschichtsphilosophie des Wissens und die Aufgabe einer Soziologie des Erkennens“. In: Kölner Vierteljahreshefte für Sozialwissenschaften. Reihe A: Soziologische Hefte 1 (1921 [!]), S. 28–34; vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.">[5]</a>, die wie ich glaube, eine Lücke in der <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Erkenntnistheorie ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Erkenntnistheorie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Erkenntnistheorie ] in lateinischer Schrift">[e]</a> auszufüllen geeignet ist.</p><p class="ED-p">Ferner möchte ich nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="streben ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;">streben</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="streben ] Lesung unsicher">[f]</a>, <span class="ED-pb">|</span> ohne <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;">meine </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6 app-philological-7" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ethik ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Ethik</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Ethik ] in lateinischer Schrift">[g]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;">, die unter dem Titel </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6 app-philological-8" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Menschenpflicht ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Menschenpflicht</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="Menschenpflicht ] in lateinischer Schrift">[h]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;"> und </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6 app-philological-9" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Menschenwürde ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Menschenwürde</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="Menschenwürde ] in lateinischer Schrift">[i]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="meine Ethik … Menschenwürde ] nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, vgl. Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.">[6]</a> im <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="Rumpfe ] kann unter Umständen auch Kopfe heißen&#xD;&#xA;">Rumpfe</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="Rumpfe ] kann unter Umständen auch Kopfe heißen">[j]</a> fast fertig ist, herauszubringen.</p><p class="ED-p">Trotzdem reizt mich Ihre Preisaufgabe sehr. Schon die Freude <span class="ED-name">Kant</span> von Anfang bis zu Ende noch einmal durchzuarbeiten lockt mich sehr. Erlauben Sie deshalb noch eine Frage. Ist es nicht gegen die Intention der <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="Preisausschreibung ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Preisausschreibung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="Preisausschreibung ] in lateinischer Schrift">[k]</a>, wenn sich an die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Darstellung ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Darstellung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="Darstellung ] in lateinischer Schrift">[l]</a> des <span class="ED-name">Kant</span>’schen Wahrheitsbegriffes auch eine positive selbständige Bear<span class="ED-pb">|</span>beitung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="anschliesse ] kann auch anschlösse heißen&#xD;&#xA;">anschliesse</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="anschliesse ] kann auch anschlösse heißen">[m]</a>? <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="Ferner Ist ] Großschreibung gemäß der Vorlage&#xD;&#xA;">Ferner Ist</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="Ferner Ist ] Großschreibung gemäß der Vorlage">[n]</a> der Umfang irgendwie beschränkt?</p><p class="ED-p">Meinen endgiltigen Entschluß kann ich erst nach der Vollendung der zum großen Teile bereits fertigen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="pädagogischen ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">pädagogischen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="pädagogischen ] in lateinischer Schrift">[o]</a> Arbeit fassen, hoffe aber jedenfalls inzwischen zur Materialsammlung Zeit zu finden.</p><p class="ED-p">Auf <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Ihr neues Buch ] meint wahrscheinlich Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit auf Grund eines idealistischen Positivismus. Mit einem Anhang über Kant und Nietzsche. Herausgegeben von H. V. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1911&#xD;&#xA;">Ihr neues Buch</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Ihr neues Buch ] meint wahrscheinlich Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit auf Grund eines idealistischen Positivismus. Mit einem Anhang über Kant und Nietzsche. Herausgegeben von H. V. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1911">[7]</a> bin ich sehr gespannt. Sehr freue ich mich darauf, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Sie in Bologna wiederzusehen ] meint wahrscheinlich den IV. Internationalen Kongress für Philosophie (Bologna, 6.–11. April 1911). Vaihinger ließ dem Kongreß am 11.4.1911 zwar sein Werk Philosophie des Als Ob überreichen, nahm selbst aber nicht teil, vgl. Atti del IV Congresso Internazionale di Filosofia Bd. 1, 1911, S. 21, S. 297–309, S. 348 sowie Windelband an Vaihinger vom 16.3.1911.&#xD;&#xA;">Sie in Bologna wiederzusehen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Sie in Bologna wiederzusehen ] meint wahrscheinlich den IV. Internationalen Kongress für Philosophie (Bologna, 6.–11. April 1911). Vaihinger ließ dem Kongreß am 11.4.1911 zwar sein Werk Philosophie des Als Ob überreichen, nahm selbst aber nicht teil, vgl. Atti del IV Congresso Internazionale di Filosofia Bd. 1, 1911, S. 21, S. 297–309, S. 348 sowie Windelband an Vaihinger vom 16.3.1911.">[8]</a>.</p><p class="ED-p">Mit innigem Danke und in aufrichtiger Verehrung bin ich Ihr sehr ergebener</p><p class="ED-signed">W. Jerusalem</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zurückgekehrt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>hier und im Folgenden meist keine Umlautzeichen gesetzt</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Preisthema</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">pädagogischen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erkennens</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erkenntnistheorie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">streben</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ethik</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Menschenpflicht</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Menschenwürde</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Rumpfe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kann unter Umständen auch <span class="ED-rdg">Kopfe</span> heißen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Preisausschreibung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Darstellung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">anschliesse</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kann auch <span class="ED-rdg">anschlösse</span> heißen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ferner Ist</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Großschreibung gemäß der Vorlage</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">pädagogischen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">das Preisthema</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint nach dem Folgenden das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 395–398. Datiert im Juli 1910. Eine Teilnahme Jerusalems ist in den Akten, die Kantgesellschaft und die Kantstiftung betreffend (Universitätsarchiv Halle, Rep. 6, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1862–1868, 2022 sowie 2024–2026), nicht ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">drei Jahre</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Frist für das 5. Preisausschreiben der Kantgesellschaft war auf den 22.4.1913 gesetzt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Fünftes Preisausschreiben der „Kantgesellschaft“. Kants Begriff der Wahrheit und seine Bedeutung für die erkenntnistheoretischen Fragen der Gegenwart. In: Kant-Studien 15 (1910), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 395–398, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 397.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">pädagogischen Arbeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>das Publikationsverzeichnis zu Wilhelm Jerusalem (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925) verzeichnet im fraglichen Zeitraum mehrere pädagogische Veröffentlichungen: unter <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 196 das erst 1912 erschienene Jerusalem: Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen. Erfahrungen und Wünsche [Zweite, neu verfaßte Auflage von Jerusalem: Die Aufgaben des Mittelschullehrers. Wien: Braumüller 1903]. Wien: Braumüller 1912; unter <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 193 einen bereits 1911 veröffentlichten Auszug aus dieser Schrift <abbr title="unter dem Titel" class="ED-abbr">u. d. T.</abbr>: Die Autorität des Lehrers. In: Zeitschrift für pädagogische Psychologie, Pathologie und Hygiene 12 (1911), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 368–381; unter <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 195 Jerusalem: Über den Unterricht in der philosophischen Propädeutik am Gymnasium. In: Verhandlungen der einundfünfzigsten Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zu Posen (3.–6. Oktober 1911). Leipzig: [Verlag nicht ermittelt] 1912, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 31–34 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 40.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Soziologie des Erkennens</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="unter dem Titel" class="ED-abbr">u. d. T.</abbr> war bereits erschienen Jerusalem: Soziologie des Erkennens. In: Zukunft vom 15.5.1909, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 236–246; später erschien Jerusalem: Soziologie des Erkennens. Bemerkungen zu Max Schelers Aufsatz „Die positivistische Geschichtsphilosophie des Wissens und die Aufgabe einer Soziologie des Erkennens“. In: Kölner Vierteljahreshefte für Sozialwissenschaften. Reihe A: Soziologische Hefte 1 (1921 [!]), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 28–34; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">meine Ethik … Menschenwürde</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> nicht ermittelt, das Publikationsverzeichnis für Jerusalem weist keine Schrift dieses Titels nach, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Jerusalem, Edmund: Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems. Wien: Braumüller 1925.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr neues Buch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint wahrscheinlich <a id="_Hlk74301914" xml:id="_Hlk74301914"/>Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit auf Grund eines idealistischen Positivismus. Mit einem Anhang über Kant und Nietzsche. Herausgegeben von H. V. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie in Bologna wiederzusehen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint wahrscheinlich den IV. Internationalen Kongress für Philosophie (Bologna, 6.–11. April 1911). Vaihinger ließ dem Kongreß am 11.4.1911 zwar sein Werk Philosophie des Als Ob überreichen, nahm selbst aber nicht teil, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Atti del IV Congresso Internazionale di Filosofia <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1, 1911,<abbr title="Seite" class="ED-abbr"> S.</abbr> 21, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 297–309, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 348 sowie Windelband an Vaihinger vom 16.3.1911.</div></div></body></html>