<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Paul Natorp, Halle, 22.3.1909 (1), 6 S., hs., Briefkopf KANTGESELLSCHAFT. Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15. | GESCHÄFTSFÜHRER | PROF. DR. H. VAIHINGER., Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1101</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000985-5"/><style type="text/css">
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Bericht der Preisrichterkommission [in der endgültigen Zusammensetzung: Theobald Ziegler, Paul Natorp, Paul Menzer]. In: Kant-Studien 14 (1909), S. 321: Als Verfasser der Arbeit No. 7, welche den ersten Preis erhalten hat, ergab sich: Dr. Joseph Kremer in Mahrenberg in Steiermark. Verfasser der Arbeit No. 6, welche einen ersten Accessitpreis erhalten hat, ist: Cand. theol. Otto Lempp in Stuttgart. Verfasser der Arbeit No. 5, welche den dritten Preis erhalten hat, ist: Dr. Richard Wegener in Halensee-Berlin.&#xD;&#xA;">Preisurtheil</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Preisurtheil ] vgl. die endgültige Fassung: Zweite Preisaufgabe der Kantgesellschaft. Walter Simon-Preisaufgabe […]. Bericht der Preisrichterkommission [in der endgültigen Zusammensetzung: Theobald Ziegler, Paul Natorp, Paul Menzer]. In: Kant-Studien 14 (1909), S. 321: Als Verfasser der Arbeit No. 7, welche den ersten Preis erhalten hat, ergab sich: Dr. Joseph Kremer in Mahrenberg in Steiermark. Verfasser der Arbeit No. 6, welche einen ersten Accessitpreis erhalten hat, ist: Cand. theol. Otto Lempp in Stuttgart. Verfasser der Arbeit No. 5, welche den dritten Preis erhalten hat, ist: Dr. Richard Wegener in Halensee-Berlin.">[1]</a> theilweise vorgelesen. Ich habe natürlich <u>kein Recht</u>, in Ihre Entscheidungen einzugreifen, da ich selbst ja nicht Preisrichter bin; mit der mir gebührenden Zurückhaltung und Bescheidung wage ich daher Ihnen folgendes vorzutragen, wozu ich vielleicht darum doch berechtigt bin, da ich die <u>Intentionen des Preisstifters</u> am besten kenne, auf die es doch hierbei auch etwas ankommt.</p><p class="ED-p">Und so darf ich nun sogleich vorausschicken, daß ich die Bedenken des Herrn Collegen <span class="ED-name">Menzer</span> durchaus <u>theile</u>: mit der Voranstellung der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Arbeit Nr II ] die ursprüngliche Reihenfolge wurde seitdem vertauscht, vgl. Vaihinger an Natorp vom 18.12.1908 (sowie vom 6.4.1909) mit dem Bericht der Preisrichterkommission (s. o.), die neue Reihenfolge ist: Nr. 1 mit Motto „Kannst du nicht…“, Nr. 2 Motto „Alles Höchste…“, Nr. 3 Motto „Das schönste Glück…“, Nr. 4 Motto „Unter einer Theodicee…“, Nr. 5 Motto „Principibus…“, Nr. 6 Motto „Οἴδαμενὅε…“, Nr. 7 Motto „Θεὸς ἀυαίτιος…“ Die an alter Stelle Nr. 2 stehende Arbeit hat somit tatsächlich den ersten Preis davongetragen.&#xD;&#xA;">Arbeit N</span><sup><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Arbeit Nr II ] die ursprüngliche Reihenfolge wurde seitdem vertauscht, vgl. Vaihinger an Natorp vom 18.12.1908 (sowie vom 6.4.1909) mit dem Bericht der Preisrichterkommission (s. o.), die neue Reihenfolge ist: Nr. 1 mit Motto „Kannst du nicht…“, Nr. 2 Motto „Alles Höchste…“, Nr. 3 Motto „Das schönste Glück…“, Nr. 4 Motto „Unter einer Theodicee…“, Nr. 5 Motto „Principibus…“, Nr. 6 Motto „Οἴδαμενὅε…“, Nr. 7 Motto „Θεὸς ἀυαίτιος…“ Die an alter Stelle Nr. 2 stehende Arbeit hat somit tatsächlich den ersten Preis davongetragen.&#xD;&#xA;">r</span></u></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Arbeit Nr II ] die ursprüngliche Reihenfolge wurde seitdem vertauscht, vgl. Vaihinger an Natorp vom 18.12.1908 (sowie vom 6.4.1909) mit dem Bericht der Preisrichterkommission (s. o.), die neue Reihenfolge ist: Nr. 1 mit Motto „Kannst du nicht…“, Nr. 2 Motto „Alles Höchste…“, Nr. 3 Motto „Das schönste Glück…“, Nr. 4 Motto „Unter einer Theodicee…“, Nr. 5 Motto „Principibus…“, Nr. 6 Motto „Οἴδαμενὅε…“, Nr. 7 Motto „Θεὸς ἀυαίτιος…“ Die an alter Stelle Nr. 2 stehende Arbeit hat somit tatsächlich den ersten Preis davongetragen.&#xD;&#xA;"> II</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Arbeit Nr II ] die ursprüngliche Reihenfolge wurde seitdem vertauscht, vgl. Vaihinger an Natorp vom 18.12.1908 (sowie vom 6.4.1909) mit dem Bericht der Preisrichterkommission (s. o.), die neue Reihenfolge ist: Nr. 1 mit Motto „Kannst du nicht…“, Nr. 2 Motto „Alles Höchste…“, Nr. 3 Motto „Das schönste Glück…“, Nr. 4 Motto „Unter einer Theodicee…“, Nr. 5 Motto „Principibus…“, Nr. 6 Motto „Οἴδαμενὅε…“, Nr. 7 Motto „Θεὸς ἀυαίτιος…“ Die an alter Stelle Nr. 2 stehende Arbeit hat somit tatsächlich den ersten Preis davongetragen.">[2]</a> würde den Intentionen des Preisstifters, wie sie ja auch in dem Preisausschreiben angedeutet sind, nicht entsprochen werden, wenigstens wenn diese Arbeit den ersten Preis erhielte. Aus Ihrem Referat selbst geht hervor, daß diese Arbeit den gestellten Beding<span class="ED-add">[ungen]</span> <span class="ED-pb">|</span> <u>nicht</u> entspricht. Das Preisausschreiben (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> K<span class="ED-add">[ant-] </span>St<span class="ED-add">[udien]</span> Band XI, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 295) verlangt ganz ausdrücklich eine <u>Kritische Geschichte</u> des Theodiceeproblems im 18. Jahrhundert. Der <u>geschichtliche</u> Gesichtspunct ist dem Preisstifter mindestens ebenso wichtig, als der systematische. Dieser Bedingung entspricht aber, <u>Ihrem eigenen Referat nach</u>, jene Arbeit N<sup><u>r</u></sup> II <u>nicht</u>. Ich befürchte, daß der Preisstifter sehr enttäuscht sein würde, wenn diese Arbeit, welche das Geschichtliche so wenig eingehend behandelt, für „absolut-preiswürdig“ erklärt würde.</p><p class="ED-p">Auch den Intentionen der Kantgesellschaft, welche die Preisaufgabe auszuschreiben hat, würde es doch nicht recht entsprechen, wenn eine Arbeit, in welcher <span class="ED-name">Kant</span>s Schrift über die Theodicee als seine schwächste bezeichnet wird, den 1. Preis erhielte. Wir, <abbr title="das heißt" class="ED-abbr">d. h.</abbr> die Kantgesellschaft, sind gewiss sehr weitherzig und sehr tolerant, aber wir müßten uns doch vor uns selbst und vor <span class="ED-pb">|</span> der Welt selbst annulliren, wenn wir eine Arbeit, welche so wenig von <span class="ED-name">Kant</span>s Geist hat, welche direct ins metaphysische Fahrwasser hineingeräth – alles nach Ihrem eigenen Bericht – die Palme reichen. <u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift&#xD;&#xA;">Wenn Sie und Coll</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift&#xD;&#xA;">[ege]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift&#xD;&#xA;">Ziegler</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift&#xD;&#xA;"> es verlangen, thun wir es natürlich</span></u><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Wenn … natürlich ] Unterstreichung mit Blaustift">[a]</a> – aber ich möchte doch wenigstens den bescheidenen, und unmaßgeblichen Versuch machen, Ihnen meine Gesichtspunkte vorzutragen, die, wie ich glaube annehmen zu dürfen, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="auch ] davor gestrichen: die&#xD;&#xA;">auch</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="auch ] davor gestrichen: die">[b]</a> von der Mehrzahl der Mitglieder der Kantgesellschaft getheilt werden.</p><p class="ED-p">Der bloß formale Scharfsinn der Arbeit N<sup><u>r</u></sup> II, der von Ihnen gerühmt wird, sollte aber doch nicht allein ausschlaggebend sein, der materielle Gehalt: der Standpunkt, das kritisch befriedigende oder unbefriedigende Ergebniß ist doch dabei auch einigermaßen zu berücksichtigen, zumal doch die Arbeit auch das Historische nur mehr voraussetzt und streift als eingehend behandelt, was doch verlangt war. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Den Vorschlag, den Herr Coll<span class="ED-add">[ege]</span> <span class="ED-name">Menzer</span> Ihnen seinerseits übermittelt, stimme ich meinerseits voll und ganz zu, um so mehr, als dieser Vorschlag Ihrem eigenen Standpunkt selbst entgegenkommt.</p><p class="ED-p">Da die Arbeit N<sup><u>r</u></sup> II <u>sowol historisch als systematisch nicht befriedigend</u> ist, so scheint es mir, daß der I. Preis überhaupt nicht vergeben werden kann, da eine <u>„absolut preiswürdige“ Arbeit</u> nicht eingelaufen ist, wie in dem Ausschreiben (unter N<sup><u>r</u></sup> 10 der Bedingungen) <u>ausdrücklich</u> gesagt ist. Ich glaube, daß eine gewisse Rigorosität hier notwendig ist. Es macht sich auch nach außen hin doch nicht gut, wenn die Kantgesellschaft mit einem Ersten und so hohen Preis einer Arbeit krönt, welche – <u>Ihrem eigenen Bericht nach</u> – beim Preisrichter und bei der Majorität der Mitglieder und vielen Außenstehenden trotz ihrer großen Vorzüge Anstoß erregen muß –denn wo bleibt da die <u>kritische Geschichte</u>, wo bleibt der Geist des Kriticismus, wenn –mit noch so vielem Scharfsinn – uns eine Metaphysik geboten wird. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Es ] am Kopf der S. zur Zählung des neuen Bogens (kein gedruckter Briefkopf) mit Blaustift: II.&#xD;&#xA;">Es</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Es ] am Kopf der S. zur Zählung des neuen Bogens (kein gedruckter Briefkopf) mit Blaustift: II.">[c]</a> ist sehr bedauerlich, daß nicht eine absolut befriedigende Arbeit eingelaufen ist – aber dann ist es doch wol besser, wenn hierin nun streng verfahren wird.</p><p class="ED-p">Gerade eine eingehende und ausführliche Schilderung der verschiedenen Theodicee-Versuche des 18. Jahrhunderts, nebst den Reflexen, welche dieses Problem <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> bei <span class="ED-name">Voltaire</span>, <span class="ED-name">Goethe</span> (dem Jungen), <span class="ED-name">Wieland</span>, <span class="ED-name">Rousseau</span>, dem jungen <span class="ED-name">Schiller</span> gefunden hat – dies wollten wir. Wir wollten eine umfassende <u>historische Monographie</u>, erfüllt von kritischem Geist.</p><p class="ED-p">Eine <u>solche Arbeit</u> ist nicht eingelaufen, also können wir – so meine ich in unmaßgeblicher Weise – den I. Preis überhaupt nicht vertheilen.</p><p class="ED-p">Wohl aber können wir den 2. Preis zweimal geben, und dazu noch Remunerationen hinzufügen (wie es in N<sup><u>r</u></sup> 10 der Bedingungen vorgesehen ist) und dabei kann ja die Arbeit N<sup><u>r</u></sup> II wegen ihrer Vorzüge, welche Sie rühmen, vorangestellt werden.</p><p class="ED-p">Entschuldigen Sie, verehrter Herr College, <span class="ED-pb">|</span> nicht blos meine Ausführlichkeit, sondern auch überhaupt, daß ich es gewagt habe, mich in die Angelegenheit zu mischen. Ich habe dabei vielleicht die mir gesetzten Schranken überschritten, aber vielleicht halten Sie dies meinem noch immer lebhaften Temperament zu Gute, und vergeben mir meinen Übergriff, zu dem ich nur den Muth gefunden habe, weil ich doch sowol die Intention des Preisrichters als die Meinung des Verwaltungsausschusses der Kantgesellschaft, die das Preisausschreiben gemacht hat (außer mir: <span class="ED-name">Ebbinghaus</span>, <span class="ED-name">Gerhard</span>, <span class="ED-name">Stammler</span>) am besten kenne.</p><p class="ED-p">Also nochmals Vergebung, sowie beste Empfehlungen an Herrn Coll<span class="ED-add">[egen]</span> <span class="ED-name">Ziegler</span>, dem ich dies Schreiben gütigst mitzutheilen bitte.</p><p class="ED-p">Ihr ganz ergebenster</p><p class="ED-signed">H. Vaihinger</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem"><u>Wenn … natürlich</u></span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Unterstreichung mit Blaustift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor gestrichen: <span class="ED-rdg">die</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Es</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am Kopf der <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> zur Zählung des neuen Bogens (kein gedruckter Briefkopf) mit Blaustift: <span class="ED-rdg">II.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Preisurtheil</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die endgültige Fassung: Zweite Preisaufgabe der Kantgesellschaft. Walter Simon-Preisaufgabe […]. Bericht der Preisrichterkommission [in der endgültigen Zusammensetzung: <span class="ED-name">Theobald Ziegler</span>, <span class="ED-name">Paul Natorp</span>, <span class="ED-name">Paul Menzer</span>]. In: <span>Kant-Studien 14 (1909)</span>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 321: <span class="ED-rdg">Als Verfasser der Arbeit No. 7, welche den ersten Preis erhalten hat, ergab sich: Dr. Joseph Kremer in Mahrenberg in Steiermark. Verfasser der Arbeit No. 6, welche einen ersten Accessitpreis erhalten hat, ist: Cand. theol. Otto Lempp in Stuttgart. Verfasser der Arbeit No. 5, welche den dritten Preis erhalten hat, ist: Dr. Richard Wegener in Halensee-Berlin.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Arbeit N<sup><u>r</u></sup> II</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die ursprüngliche Reihenfolge wurde seitdem vertauscht, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Natorp vom 18.12.1908 (sowie vom 6.4.1909) mit dem Bericht der Preisrichterkommission (<abbr title="siehe oben" class="ED-abbr">s. o.</abbr>), die neue Reihenfolge ist: <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1 mit Motto „Kannst du nicht…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 2 Motto „Alles Höchste…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 3 Motto „Das schönste Glück…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 4 Motto „Unter einer Theodicee…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 5 Motto „Principibus…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 6 Motto „<span class="ED-span-el">Οἴδαμενὅε</span>…“, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 7 Motto „<span class="ED-span-el">Θεὸς ἀυαίτιος</span>…“ Die an alter Stelle <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 2 stehende Arbeit hat somit tatsächlich den ersten Preis davongetragen.</div></div></body></html>