<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Gertrud Löhr, Pontresina, 18.9.1905, 1 S., hs. (eigenh. mit eU), Postkarte an Frl. Gertrud Löhr in Halle a. d. S., Abbildung der Textseite auf https://www.kotte-autographs.com/en/autograph/vaihinger-hans/#24631 (26.6.2020), Kotte Autographs GmbH, 87672 Roßhaupten</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000905-6"/><style type="text/css">
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Obwohl deren Statuten Frauen nicht prinzipiell ausschlossen, konnten seit 1896 nur unter bestimmen Voraussetzungen (u. a. nach Ablegung des Abiturs, was ebenfalls nur antragsweise möglich war) Gasthörerinnen auf Antrag v. a. für das Medizinstudium zugelassen werden. Um die Zulassung zum Besuch einzelner Vorlesungen mußte bei den betreffenden Professoren nachgesucht werden. Das allgemeine Immatrikulationsrecht wurde erst 1908 erteilt (vgl. Maike Lechler: Rückblickend nach vorn. Frauenstudium in Halle – damals und heute. Halle: Gleichstellungsbüro der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2015; Marco Birn: Die Anfänge des Frauenstudiums in Deutschland. Das Streben nach Gleichberechtigung von 1869 – 1918, dargestellt anhand politischer, statistischer und biographischer Zeugnisse. Heidelberg: Winter 2015 sowie Elke Stolze: „… Die nichts, als Bildung mänlich’s haben“ – Zur Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Halle. https://frauenorte.net/aufsaetze/die-nichts-als-bildung-maenlichs-haben-zur-geschichte-des-frauenstudiums-an-der-universitaet-halle/ (8.7.2021): Die Philosophische Fakultät vertrat bereits zu diesem Zeitpunkt in ihrer Mehrheit die Auffassung, dass Frauen eine außerordentliche Zulassung als Gasthörerinnen gewährt werden sollte. Bereits 1897 änderte sie auf Antrag von Prof. Dr. Benno Erdmann als erste der Fakultäten ihre Statuten zugunsten weiblicher Doktoranden).&#xD;&#xA;">Bestimmungen über den Besuch der Vorlesungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Bestimmungen über den Besuch der Vorlesungen ] an der preußischen Universität Halle-Wittenberg. Obwohl deren Statuten Frauen nicht prinzipiell ausschlossen, konnten seit 1896 nur unter bestimmen Voraussetzungen (u. a. nach Ablegung des Abiturs, was ebenfalls nur antragsweise möglich war) Gasthörerinnen auf Antrag v. a. für das Medizinstudium zugelassen werden. Um die Zulassung zum Besuch einzelner Vorlesungen mußte bei den betreffenden Professoren nachgesucht werden. Das allgemeine Immatrikulationsrecht wurde erst 1908 erteilt (vgl. Maike Lechler: Rückblickend nach vorn. Frauenstudium in Halle – damals und heute. Halle: Gleichstellungsbüro der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2015; Marco Birn: Die Anfänge des Frauenstudiums in Deutschland. Das Streben nach Gleichberechtigung von 1869 – 1918, dargestellt anhand politischer, statistischer und biographischer Zeugnisse. Heidelberg: Winter 2015 sowie Elke Stolze: „… Die nichts, als Bildung mänlich’s haben“ – Zur Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Halle. https://frauenorte.net/aufsaetze/die-nichts-als-bildung-maenlichs-haben-zur-geschichte-des-frauenstudiums-an-der-universitaet-halle/ (8.7.2021): Die Philosophische Fakultät vertrat bereits zu diesem Zeitpunkt in ihrer Mehrheit die Auffassung, dass Frauen eine außerordentliche Zulassung als Gasthörerinnen gewährt werden sollte. Bereits 1897 änderte sie auf Antrag von Prof. Dr. Benno Erdmann als erste der Fakultäten ihre Statuten zugunsten weiblicher Doktoranden).">[1]</a> nicht nachschlagen. Ich kehre Mitte October nach Halle zurück und werde Ihnen dann die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="gewünschte Mittheilung ] Anfrage nicht überliefert&#xD;&#xA;">gewünschte Mittheilung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="gewünschte Mittheilung ] Anfrage nicht überliefert">[2]</a> machen.</p><p class="ED-p">Hochachtungsvoll</p><p class="ED-signed">Prof. Vaihinger</p><p class="ED-dateline">Pontresina</p><p class="ED-dateline">18.IX.05</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bestimmungen über den Besuch der Vorlesungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>an der preußischen Universität Halle-Wittenberg. Obwohl deren Statuten Frauen nicht prinzipiell ausschlossen, konnten seit 1896 nur unter bestimmen Voraussetzungen (<abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> nach Ablegung des Abiturs, was ebenfalls nur antragsweise möglich war) Gasthörerinnen auf Antrag <abbr title="vor allem" class="ED-abbr">v. a.</abbr> für das Medizinstudium zugelassen werden. Um die Zulassung zum Besuch einzelner Vorlesungen mußte bei den betreffenden Professoren nachgesucht werden. Das allgemeine Immatrikulationsrecht wurde erst 1908 erteilt (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Maike Lechler: Rückblickend nach vorn. Frauenstudium in Halle – damals und heute. Halle: Gleichstellungsbüro der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2015; Marco Birn: Die Anfänge des Frauenstudiums in Deutschland. Das Streben nach Gleichberechtigung von 1869 – 1918, dargestellt anhand politischer, statistischer und biographischer Zeugnisse. Heidelberg: Winter 2015 sowie Elke Stolze: „… Die nichts, als Bildung mänlich’s haben“ – Zur Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Halle. <span class="ED-link"><a href="https://frauenorte.net/aufsaetze/die-nichts-als-bildung-maenlichs-haben-zur-geschichte-des-frauenstudiums-an-der-universitaet-halle/">https://frauenorte.net/aufsaetze/die-nichts-als-bildung-maenlichs-haben-zur-geschichte-des-frauenstudiums-an-der-universitaet-halle/</a></span> (8.7.2021): <span class="ED-rdg">Die Philosophische Fakultät vertrat bereits zu diesem Zeitpunkt in ihrer Mehrheit die Auffassung, dass Frauen eine außerordentliche Zulassung als Gasthörerinnen gewährt werden sollte. Bereits 1897 änderte sie auf Antrag von Prof. Dr. Benno Erdmann als erste der Fakultäten ihre Statuten zugunsten weiblicher Doktoranden</span>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gewünschte Mittheilung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anfrage nicht überliefert</div></div></body></html>