<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Heinrich Rickert an Vaihinger, Freiburg (Breisgau), 14.1.1900, 3 S., hs., Briefkopf Prof. Heinrich Rickert. | Universität Freiburg im Br. | den … ten … 189 …, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 3 l, Nr. 8</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000723-2"/><style type="text/css">
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Die Verzögerung ist durch einen Zufall herbeigeführt, an dem ich keine Schuld trage. Ich hatte sofort an <span class="ED-name">Windelband</span> geschrieben, aber mein Brief blieb mehrere Tage in der Tasche der Person, die ihn in den Postkasten stecken sollte, und so erhielt ich erst heute Antwort aus Straßburg.</p><p class="ED-p">Leider ist <span class="ED-name">Windelband</span> nicht geneigt, den von Ihnen gewünschten Festgruß zu schreiben, und seine Gründe sind dieselben, die auch mich veranlassen, eine Aufgabe nicht zu übernehmen, die mir wegen der Person des zu Feiernden sonst sehr sympathisch wäre. Das Thema: „<span class="ED-name">Sigwart</span> und <span class="ED-name">Kant</span>“ ist gewiß der Bearbeitung werth, aber gerade zu einem Festgruß scheint es sich mir nicht zu eignen oder wenigstens für mich nicht zu eignen, da ich bei der größten Bewunderung für <span class="ED-name">Sigwart</span>s Logik glaube, daß dieses Werk für die Entwicklung der Philoso<span class="ED-pb">|</span>phie <u>noch</u> mehr bedeuten würde, wenn es in einigen Theilen mehr Rücksicht auf die durch <span class="ED-name">Kant</span> geschaffenen Probleme nehme, als er dies thut. Es kommt noch hinzu, daß <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Windelband mir schreibt ] vgl. Windelband an Rickert vom 13.1.1900, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 305–306. Windelband teilte übrigens Rickerts Ablehnung Paulsens.&#xD;&#xA;">Windelband</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Windelband mir schreibt ] vgl. Windelband an Rickert vom 13.1.1900, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 305–306. Windelband teilte übrigens Rickerts Ablehnung Paulsens.&#xD;&#xA;"> mir schreibt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Windelband mir schreibt ] vgl. Windelband an Rickert vom 13.1.1900, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 305–306. Windelband teilte übrigens Rickerts Ablehnung Paulsens.">[2]</a>, nach seiner Kenntniß von <span class="ED-name">Sigwart</span>, ja <u>nach bestimmten Erfahrungen</u> sei er der Überzeugung, daß eine Nebeneinanderstellung mit <span class="ED-name">Kant</span> <span class="ED-name">Sigwart</span> unbehaglich und weit entfernt sein würde, ihm Freude zu machen. Ich theile Ihnen dies – natürlich vertraulich – mit, weil ich glaube, daß dieser Umstand bei einer eventuell <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="weiteren Erwägung der Angelegenheit ] in Kant-Studien 5 (1901) erschien schließlich von Mscislaw Wartenberg der zweiteilige Aufsatz: Sigwarts Theorie der Kausalität im Verhältnis zur Kantischen. Eine Festgabe zum 28. März 1900, S. 1–20 u. 182–206.&#xD;&#xA;">weiteren Erwägung der Angelegenheit</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="weiteren Erwägung der Angelegenheit ] in Kant-Studien 5 (1901) erschien schließlich von Mscislaw Wartenberg der zweiteilige Aufsatz: Sigwarts Theorie der Kausalität im Verhältnis zur Kantischen. Eine Festgabe zum 28. März 1900, S. 1–20 u. 182–206.">[3]</a> für Sie auch von Bedeutung sein wird, denn auch Sie waren ja gewiß in erster Linie von der Absicht geleitet, <span class="ED-name">Sigwart</span> eine Freude zu machen.</p><p class="ED-p">Für die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Correcturbogen … Recensionsverzeichnis ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 12.11.1899&#xD;&#xA;">Correkturbogen des </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Correcturbogen … Recensionsverzeichnis ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 12.11.1899&#xD;&#xA;">Paulsen</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Correcturbogen … Recensionsverzeichnis ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 12.11.1899&#xD;&#xA;">schen Aufsatzes und das Recensionsverzeichnis</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Correcturbogen … Recensionsverzeichnis ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 12.11.1899">[4]</a> meinen verbindlichsten Dank. Daß mich <span class="ED-name">Paulsen</span>s <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="angebliche Aufklärung meiner „Missverständnisse“ ] „Misverständnisse“&#xD;&#xA;">angebliche Aufklärung meiner </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1 app-editorial-5" title="angebliche Aufklärung meiner „Missverständnisse“ ] „Misverständnisse“&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Missverständnisse“ ] vgl. Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), S. 413–447, hier S. 435–436: Der Darstellung des Verhältnisses Kants zur Metaphysik lasse ich nun noch ein paar Bemerkungen über Metaphysik überhaupt, oder also über meine Ansicht über Metaphysik und ihr Verhältnis zum Wissen und zum Glauben folgen, besonders auch, um sie gegen Missverständnisse zu schützen, wie sie z. B. in Rickerts Aufsatz über Fichtes Atheismusstreit im vorhergehenden Heft dieser Studien hervorgetreten sind.&#xD;&#xA;">„Missverständnisse“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="„Missverständnisse“ ] vgl. Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), S. 413–447, hier S. 435–436: Der Darstellung des Verhältnisses Kants zur Metaphysik lasse ich nun noch ein paar Bemerkungen über Metaphysik überhaupt, oder also über meine Ansicht über Metaphysik und ihr Verhältnis zum Wissen und zum Glauben folgen, besonders auch, um sie gegen Missverständnisse zu schützen, wie sie z. B. in Rickerts Aufsatz über Fichtes Atheismusstreit im vorhergehenden Heft dieser Studien hervorgetreten sind.">[5]</a><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="angebliche Aufklärung meiner „Missverständnisse“ ] „Misverständnisse“">[a]</a> zu einer Antwort reizt, kann ich nicht behaupten. Ich könnte seiner neuen Darstellung des Willensprimates gegenüber nur das wiederholen, was ich der alten gegenüber gesagt habe, oder höchstens hinzufügen, daß sie sich zum Theil (<abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 441 <abbr title="folgend" class="ED-abbr">f.</abbr>) erheblich der <span class="ED-name">Fichte</span>schen Ansicht nähert, z<span class="ED-add">[um]</span> Th<span class="ED-add">[eil]</span> jedoch auch an den alten, damit ganz unvereinbaren Behauptungen festhält. Zu derartiger Polemik aber habe ich keine Neigung, und ich nehme an, daß auch Ihnen damit wenig gedient sein würde.</p><p class="ED-p">Anders ist es mit einem Angriff auf das <u>Ganze</u> der <span class="ED-name">Paulsen</span>schen <span class="ED-name">Kant</span>-Auffassung. Ich halte es geradezu für eine unabweisbare Pflicht der Wissenschaft, dieses total verfehlte, ja mehr als verfehlte <span class="ED-name">Kant</span>-Buch so <span class="ED-pb">|</span> gründlich zu zerpflücken, daß für einen Urteilsfähigen von seinen Grundlagen auch nicht das geringste mehr übrig bleibt, und wenn ich mich nicht gleich an diese Aufgabe gemacht habe, so geschah das nur, weil ich hoffte, daß ein Mann von größerem Wissen und vor allem auch von größerer Autorität (denn so sehr viel zu wissen braucht man dazu eigentlich nicht) diese Arbeit tun würde. Im Einzelnen ist ja bereits Manches vortreffliche gesagt, aber einen durchschlagenden Angriff auf das Ganze vermisse ich noch immer, und ich würde alles dazu thun, daß er erfolgt. Wenn ich trotzdem mir eine Entscheidung über meinen Entschluß noch vorbehalte, so thue ich das z<span class="ED-add">[um]</span> Th<span class="ED-add">[eil]</span>, weil es mir jetzt im Semester ganz unmöglich ist, an die Ausführung zu gehen, z<span class="ED-add">[um]</span> Th<span class="ED-add">[eil]</span> aber auch, weil ich – dies unter uns – zuvor den Versuch machen möchte, <span class="ED-name">Windelband</span> zu einer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Äußerung über Paulsens Kant ] Windelband hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie Paulsens „Kant“ erschien, vgl. Windelband an Ludwig Friedländer vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 304.&#xD;&#xA;">Äußerung über </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Äußerung über Paulsens Kant ] Windelband hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie Paulsens „Kant“ erschien, vgl. Windelband an Ludwig Friedländer vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 304.&#xD;&#xA;">Paulsen</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Äußerung über Paulsens Kant ] Windelband hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie Paulsens „Kant“ erschien, vgl. Windelband an Ludwig Friedländer vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 304.&#xD;&#xA;">s </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Äußerung über Paulsens Kant ] Windelband hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie Paulsens „Kant“ erschien, vgl. Windelband an Ludwig Friedländer vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 304.&#xD;&#xA;">Kant</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Äußerung über Paulsens Kant ] Windelband hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie Paulsens „Kant“ erschien, vgl. Windelband an Ludwig Friedländer vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, S. 304.">[6]</a> zu bewegen. Die würde gründlich ausfallen und eine ganz andere Autorität besitzen als eine von mir ausgehende Schrift. Einen solchen Versuch aber kann ich nicht schriftlich machen; dazu müßte ich nach Straßburg fahren, und in den nächsten Wochen habe ich keine Zeit.</p><p class="ED-p">Verzeihen Sie, daß dieser lange Brief ein so negatives Ergebnis enthält, nehmen Sie meinen besten Dank für die mir sehr ehrenvolle Aufforderung und seien Sie versichert der größten Hochachtung</p><p class="ED-p">Ihres sehr ergebenen</p><p class="ED-signed">Heinrich Rickert.</p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Ihre Fichte-Schriften ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 30.7.1899 (sowie Vaihinger an Fritz Mauthner vom 6.9.1920).&#xD;&#xA;">Ihre </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Ihre Fichte-Schriften ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 30.7.1899 (sowie Vaihinger an Fritz Mauthner vom 6.9.1920).&#xD;&#xA;">Fichte</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Ihre Fichte-Schriften ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 30.7.1899 (sowie Vaihinger an Fritz Mauthner vom 6.9.1920).&#xD;&#xA;">-Schriften</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Ihre Fichte-Schriften ] vgl. Rickert an Vaihinger vom 30.7.1899 (sowie Vaihinger an Fritz Mauthner vom 6.9.1920).">[7]</a> schicke Ihnen ich in den nächsten Tagen – endlich! – zurück.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">angebliche Aufklärung meiner „Missverständnisse“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">„Misverständnisse“</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Windelband</span> mir schreibt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Rickert vom 13.1.1900, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 305–306. <span class="ED-name">Windelband</span> teilte übrigens <span class="ED-name">Rickert</span>s Ablehnung <span class="ED-name">Paulsen</span>s.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">weiteren Erwägung der Angelegenheit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in Kant-Studien 5 (1901) erschien schließlich von <span class="ED-name">Mscislaw Wartenberg</span> der zweiteilige Aufsatz: Sigwarts Theorie der Kausalität im Verhältnis zur Kantischen. Eine Festgabe zum 28. März 1900, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–20 <abbr title="und" class="ED-abbr">u</abbr>. 182–206.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Correcturbogen … Recensionsverzeichnis</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert an Vaihinger vom 12.11.1899</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Missverständnisse“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 413–447, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 435–436: <span class="ED-rdg">Der Darstellung des Verhältnisses Kants zur Metaphysik lasse ich nun noch ein paar Bemerkungen über Metaphysik überhaupt, oder also über meine Ansicht über Metaphysik und ihr Verhältnis zum Wissen und zum Glauben folgen, besonders auch, um sie gegen Missverständnisse zu schützen, wie sie z. B. in Rickerts Aufsatz über Fichtes Atheismusstreit im vorhergehenden Heft dieser Studien hervorgetreten sind.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Äußerung über <span class="ED-name">Paulsen</span>s <span class="ED-name">Kant</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Windelband</span> hat sich nicht öffentlich in die Debatte eingemischt, weil sein „Platon“ in derselben Verlagsreihe wie <span class="ED-name">Paulsen</span>s „Kant“ erschien, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Ludwig Friedländer</span> vom 24.12.1899, abgedruckt in: Bohr/Hartung: Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband. Hamburg: Meiner 2020, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 304.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre <span class="ED-name">Fichte</span>-Schriften</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert an Vaihinger vom 30.7.1899 (sowie Vaihinger an Fritz Mauthner vom 6.9.1920).</div></div></body></html>