<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Heinrich Rickert an Vaihinger, Freiburg (Breisgau), 12.11.1899, 3 S., hs., Briefkopf Prof. Heinrich Rickert. | Universität Freiburg im Br. | den … ten … 189 …, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 3 l, Nr. 6</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000717-0"/><style type="text/css">
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Vaihinger an Eduard Zeller vom 2.11.1899&#xD;&#xA;">beiden </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="beiden Kantbilder ] vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 2.11.1899&#xD;&#xA;">Kant</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="beiden Kantbilder ] vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 2.11.1899&#xD;&#xA;">bilder</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="beiden Kantbilder ] vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 2.11.1899">[1]</a>. Das <span class="ED-name">Senewaldt</span>sche ist mir das sympathischste von allen, die ich kenne, wenn ich auch in Bezug auf Ähnlichkeit etwas sceptisch bin, denn die Schädelbildung, besonders der Gesichtswinkel weicht doch allzu sehr von allen anderen Darstellungen ab. Trotzdem aber freue ich mich sehr, einen besondern Abzug zu besitzen, und ich will ihn mir an die Wand hängen, um das bezaubernd liebenswürdige Gesicht alle Tage zu sehen. Das andere Bild ist weniger anmuthig, aber auch sehr interessant.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Ihrem Wunsche ] nicht überliefert, vgl. Rickert an Vaihinger 21.8.1899.&#xD;&#xA;">Ihrem Wunsche</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Ihrem Wunsche ] nicht überliefert, vgl. Rickert an Vaihinger 21.8.1899.">[2]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="nach ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">nach</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="nach ] Einfügung über der Zeile">[a]</a> einer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert&#xD;&#xA;">Abhandlung über </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert&#xD;&#xA;">Paulsen</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert&#xD;&#xA;">s </span><span class="ED-pb"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert&#xD;&#xA;">|</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert&#xD;&#xA;"> Kant</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Abhandlung über Paulsens Kant ] eine solche erschien nicht von Rickert">[3]</a> stehe ich im Princip durchaus nicht abgeneigt gegenüber. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="„Die Sache wills“ ] Anspielung auf Shakespeare: Othello, 5. Aufzug, 2. Szene (Othello spricht; nach der Übersetzung von Wolf Graf Baudissin): Die Sache will’s, die Sache will’s, mein Herz!&#xD;&#xA;">„Die Sache wills“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="„Die Sache wills“ ] Anspielung auf Shakespeare: Othello, 5. Aufzug, 2. Szene (Othello spricht; nach der Übersetzung von Wolf Graf Baudissin): Die Sache will’s, die Sache will’s, mein Herz!">[4]</a>. Aber die Entscheidung muß ich noch etwas vertagen. <span class="ED-name">Paulsen</span> hat mir nämlich geschrieben, daß er mir antworten wolle und zwar <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="eventuell in den Kantstudien ] vgl. Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), S. 413–447, hier S. 413–415: Meine Darstellung der Kantischen Philosophie (im 7. Bd. von Frommanns Klassikern der Philosophie) hat eine Diskussion über Kants Verhältnis zur Metaphysik veranlasst, zu der auch ich mich einigermassen verpflichtet erachte, das Wort zu ergreifen. […] Ich habe behauptet und behaupte noch, dass Kant das Recht einer idealistischen Metaphysik im Gegensatz, wie zu einer rein physikalischen Weltanschauung, so auch zu skeptisch-agnostizistischer Enthaltsamkeit begründen wollte, freilich nicht mit den alten Mitteln der Demonstration aus reinen Begriffen, sondern durch den Nachweis, dass von dem Wesen der Vernunft, der theoretischen wie der praktischen Vernunft, eine derartige Voraussetzung über die Wirklichkeit unabtrennbar sei. Gegen diese meine Darstellung sind von mehr als einer Seite Bedenken erhoben worden, so von Vaihinger und Heman. Vaihinger (in einer Anzeige im achten Band der Philosophical Review) erkennt zwar an, dass Kants eigentliche Anschauung die von mir bezeichnete sei, dass er sie aber nur wie durch einen Schleier sehen lasse, während ich sie in das helle Tageslicht stelle und dadurch doch die Gedankenbildung verändere: der Schleier, den Kant vor die intelligible Welt ziehe, sei ein notwendiges Element des kritischen Systems. Ebenso hat Heman (in einer Besprechung in der Zeitschrift für Philosophie und philos. Kritik. Bd. 114), obwohl im übrigen zustimmend, doch wegen einer Zurückstellung der erkenntnistheoretischen Kritik gegen die Metaphysik Bedenken erhoben und betont: von einer Erkenntnis des mundus intelligibilis könne bei Kant schlechterdings nicht die Rede sein. Auch Sänger, Romundt, Rickert haben gegen diesen Punkt meiner Darstellung Bedenken geäussert. Folgt Anm.: Wenn ich hier eine Rezension erwähne, die Herr Professor H. Cohen in der Nation veröffentlicht hat, so geschieht es nur, um ihm die erwartete Empfangsbestätigung zu geben; ich kann ihm also die Genugthuung verschaffen, zu erfahren, dass ich sie richtig erhalten und auch gelesen habe. Die weitere Genugthuung, ihm zu bestätigen, dass sie mich verdrossen hat, bedauere ich ihm nicht geben zu können. Ich habe sie nur mit einem Gefühl der Beschämung gelesen, der Beschämung nämlich, die ich als deutscher Universitätslehrer darüber empfunden habe. Meine Meinung von dem deutschen Rezensionswesen ist schon längst keine grosse; diese Rezension hat mir doch noch eine Überraschung bereitet. Auf Einzelnes einzugehen – es handelt sich um zwölf Spalten höhnischer Glossen, womit der Verfasser mein Buch von dem vorgehefteten Bildnis an bis zu dem Punkt am Schluss begleitet – wird er mir erlassen. Ich hab nun einmal an einem Verkehr auf dem Fuss gegenseitiger, nun, sagen wir Missachtung keine Freude. Und ein Bedürfnis zur Gemütserleichterung ist bei mir auch nicht vorhanden. – Auch auf die in herablassendem Ton vorgetragenen Belehrungen des Herrn Dr. Goldschmidt im Archiv für System. Philos. finde ich keinen Grund hier einzugehen. Während der Korrektur geht mir noch eine Rezension von Otto Schöndörffer in der Altpreussischen Monatsschrift zu, die ebenfalls an meiner Behandlung der Metaphysik Anstoss nimmt und mich belehrt, dass wir nach Kant die Dinge nicht erkennen können, wie sie an sich sind. Sie weist mich dann weiter darüber zurecht, dass ich von Kant nicht mit der schuldigen Bewunderung und Begeisterung rede, als das Schlimmste mir anrechnend, dass ich seine Moral als die „Moral der kleinen Leute“ bezeichnet habe. Ich kann nicht finden, dass ein Mann, der sich so wenig auf den Ton einer Darstellung versteht, dass er aus dieser Bezeichnung in dem dort gegebenen Zusammenhang einen Tadel herausliest – es handelte sich darum, Kants Moral als den Gegensatz zu einer „Herrenmoral“ zu charakterisieren, als die Moral von ehrlichen und rechtschaffenen, „kleinen Leuten“, wie es seine Eltern waren, – einem solchen Mann kann ich nicht die Kompetenz zugestehen, mir Belehrungen über den Ton zu erteilen, in dem ich von Kant zu sprechen habe. – Er schliesst seine Rezension mit der Äusserung, dass er das Buch „lieber nicht geschrieben wünschte.“ Mich aber freut’s nun erst recht, dass ich, nach langem Zögern, das Buch zu sehreiben doch übernommen habe. Von der Notwendigkeit, Kant nicht den orthodoxen Kantianern allein zu überlassen, haben diese Proben ihrer kritischen Leistungen mich aufs Neue überzeugt. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 6.11.1899.&#xD;&#xA;">eventuell in den Kantstudien</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="eventuell in den Kantstudien ] vgl. Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), S. 413–447, hier S. 413–415: Meine Darstellung der Kantischen Philosophie (im 7. Bd. von Frommanns Klassikern der Philosophie) hat eine Diskussion über Kants Verhältnis zur Metaphysik veranlasst, zu der auch ich mich einigermassen verpflichtet erachte, das Wort zu ergreifen. […] Ich habe behauptet und behaupte noch, dass Kant das Recht einer idealistischen Metaphysik im Gegensatz, wie zu einer rein physikalischen Weltanschauung, so auch zu skeptisch-agnostizistischer Enthaltsamkeit begründen wollte, freilich nicht mit den alten Mitteln der Demonstration aus reinen Begriffen, sondern durch den Nachweis, dass von dem Wesen der Vernunft, der theoretischen wie der praktischen Vernunft, eine derartige Voraussetzung über die Wirklichkeit unabtrennbar sei. Gegen diese meine Darstellung sind von mehr als einer Seite Bedenken erhoben worden, so von Vaihinger und Heman. Vaihinger (in einer Anzeige im achten Band der Philosophical Review) erkennt zwar an, dass Kants eigentliche Anschauung die von mir bezeichnete sei, dass er sie aber nur wie durch einen Schleier sehen lasse, während ich sie in das helle Tageslicht stelle und dadurch doch die Gedankenbildung verändere: der Schleier, den Kant vor die intelligible Welt ziehe, sei ein notwendiges Element des kritischen Systems. Ebenso hat Heman (in einer Besprechung in der Zeitschrift für Philosophie und philos. Kritik. Bd. 114), obwohl im übrigen zustimmend, doch wegen einer Zurückstellung der erkenntnistheoretischen Kritik gegen die Metaphysik Bedenken erhoben und betont: von einer Erkenntnis des mundus intelligibilis könne bei Kant schlechterdings nicht die Rede sein. Auch Sänger, Romundt, Rickert haben gegen diesen Punkt meiner Darstellung Bedenken geäussert. Folgt Anm.: Wenn ich hier eine Rezension erwähne, die Herr Professor H. Cohen in der Nation veröffentlicht hat, so geschieht es nur, um ihm die erwartete Empfangsbestätigung zu geben; ich kann ihm also die Genugthuung verschaffen, zu erfahren, dass ich sie richtig erhalten und auch gelesen habe. Die weitere Genugthuung, ihm zu bestätigen, dass sie mich verdrossen hat, bedauere ich ihm nicht geben zu können. Ich habe sie nur mit einem Gefühl der Beschämung gelesen, der Beschämung nämlich, die ich als deutscher Universitätslehrer darüber empfunden habe. Meine Meinung von dem deutschen Rezensionswesen ist schon längst keine grosse; diese Rezension hat mir doch noch eine Überraschung bereitet. Auf Einzelnes einzugehen – es handelt sich um zwölf Spalten höhnischer Glossen, womit der Verfasser mein Buch von dem vorgehefteten Bildnis an bis zu dem Punkt am Schluss begleitet – wird er mir erlassen. Ich hab nun einmal an einem Verkehr auf dem Fuss gegenseitiger, nun, sagen wir Missachtung keine Freude. Und ein Bedürfnis zur Gemütserleichterung ist bei mir auch nicht vorhanden. – Auch auf die in herablassendem Ton vorgetragenen Belehrungen des Herrn Dr. Goldschmidt im Archiv für System. Philos. finde ich keinen Grund hier einzugehen. Während der Korrektur geht mir noch eine Rezension von Otto Schöndörffer in der Altpreussischen Monatsschrift zu, die ebenfalls an meiner Behandlung der Metaphysik Anstoss nimmt und mich belehrt, dass wir nach Kant die Dinge nicht erkennen können, wie sie an sich sind. Sie weist mich dann weiter darüber zurecht, dass ich von Kant nicht mit der schuldigen Bewunderung und Begeisterung rede, als das Schlimmste mir anrechnend, dass ich seine Moral als die „Moral der kleinen Leute“ bezeichnet habe. Ich kann nicht finden, dass ein Mann, der sich so wenig auf den Ton einer Darstellung versteht, dass er aus dieser Bezeichnung in dem dort gegebenen Zusammenhang einen Tadel herausliest – es handelte sich darum, Kants Moral als den Gegensatz zu einer „Herrenmoral“ zu charakterisieren, als die Moral von ehrlichen und rechtschaffenen, „kleinen Leuten“, wie es seine Eltern waren, – einem solchen Mann kann ich nicht die Kompetenz zugestehen, mir Belehrungen über den Ton zu erteilen, in dem ich von Kant zu sprechen habe. – Er schliesst seine Rezension mit der Äusserung, dass er das Buch „lieber nicht geschrieben wünschte.“ Mich aber freut’s nun erst recht, dass ich, nach langem Zögern, das Buch zu sehreiben doch übernommen habe. Von der Notwendigkeit, Kant nicht den orthodoxen Kantianern allein zu überlassen, haben diese Proben ihrer kritischen Leistungen mich aufs Neue überzeugt. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 6.11.1899.">[5]</a>. Ich setze als selbstverständlich voraus, daß Sie diese Antwort auf jeden Fall aufnehmen werden, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="auch … sollte ] so wörtlich&#xD;&#xA;">auch wenn </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3 app-philological-2" title="auch … sollte ] so wörtlich&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;sie ] korrigiert aus Sie&#xD;&#xA;">sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="sie ] korrigiert aus Sie">[b]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="auch … sollte ] so wörtlich&#xD;&#xA;">, wie ich nach dem etwas gereizten Ton, in dem </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="auch … sollte ] so wörtlich&#xD;&#xA;">Paulsen</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="auch … sollte ] so wörtlich&#xD;&#xA;"> mir schreibt, scharf ausfallen sollte.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="auch … sollte ] so wörtlich">[c]</a> Jedenfalls bin ich gar nicht empfindlich, sondern ich werde mich über jeden sachlichen Angriff freuen. Ich bitte Sie von dieser Mittheilung keinen Gebrauch zu machen, sondern wir wollen warten, bis <span class="ED-name">Paulsen</span>s Antwort bei Ihnen eintrifft, und dann werde ich mich entscheiden, ob ich gründlich gegen seine <span class="ED-name">Kant</span>auffassung Stellung nehme, die ich in dem Atheismus-Artikel ja nur streifen konnte. Wenn ich es thue, werde ich Sie wohl um einen Raum von 2–3 Bogen bitten, denn ich möchte dann auch auf das eingehen, was bei <span class="ED-name">Paulsen</span> <u>fehlt</u>, vor allem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="auf ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">auf</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="auf ] Einfügung über der Zeile">[d]</a> die Kritik der Urteilskraft. Vorher muß ich jedoch Ihren in Aussicht gestellten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Beitrag zur Sigwart-Festschrift ] vgl. Vaihinger: Kant – ein Metaphysiker? In: Philosophische Abhandlungen. Christoph Sigwart zu seinem siebzigsten Geburtstage 28. März 1900 gewidmet. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900, S. 135–158.&#xD;&#xA;">Beitrag zur </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Beitrag zur Sigwart-Festschrift ] vgl. Vaihinger: Kant – ein Metaphysiker? In: Philosophische Abhandlungen. Christoph Sigwart zu seinem siebzigsten Geburtstage 28. März 1900 gewidmet. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900, S. 135–158.&#xD;&#xA;">Sigwart</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Beitrag zur Sigwart-Festschrift ] vgl. Vaihinger: Kant – ein Metaphysiker? In: Philosophische Abhandlungen. Christoph Sigwart zu seinem siebzigsten Geburtstage 28. März 1900 gewidmet. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900, S. 135–158.&#xD;&#xA;">-Festschrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Beitrag zur Sigwart-Festschrift ] vgl. Vaihinger: Kant – ein Metaphysiker? In: Philosophische Abhandlungen. Christoph Sigwart zu seinem siebzigsten Geburtstage 28. März 1900 gewidmet. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900, S. 135–158.">[6]</a> kennen und mir auch die Artikel verschaffen, die <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Cohen in der „Nation“ ] vgl. Hermann Cohen: Ein Buch über Kant. In: Die Nation 16 (1898/1899), S. 609–613 u. 623–626.&#xD;&#xA;">Cohen</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Cohen in der „Nation“ ] vgl. Hermann Cohen: Ein Buch über Kant. In: Die Nation 16 (1898/1899), S. 609–613 u. 623–626.&#xD;&#xA;"> in der „Nation“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Cohen in der „Nation“ ] vgl. Hermann Cohen: Ein Buch über Kant. In: Die Nation 16 (1898/1899), S. 609–613 u. 623–626.">[7]</a> veröffentlicht haben soll. Es könnte doch sein, daß ich dann finde, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="„daß … bleibt“ ] Anspielung auf Goethe, Faust I, Z. 3519–3520 (Margarete spricht): Ich habe schon so viel für dich getan, / Daß mir zu tun fast nichts mehr übrig bleibt.&#xD;&#xA;">„daß mir zu tun </span><span class="ED-pb"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="„daß … bleibt“ ] Anspielung auf Goethe, Faust I, Z. 3519–3520 (Margarete spricht): Ich habe schon so viel für dich getan, / Daß mir zu tun fast nichts mehr übrig bleibt.&#xD;&#xA;">|</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="„daß … bleibt“ ] Anspielung auf Goethe, Faust I, Z. 3519–3520 (Margarete spricht): Ich habe schon so viel für dich getan, / Daß mir zu tun fast nichts mehr übrig bleibt.&#xD;&#xA;"> fast nichts mehr übrig bleibt“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="„daß … bleibt“ ] Anspielung auf Goethe, Faust I, Z. 3519–3520 (Margarete spricht): Ich habe schon so viel für dich getan, / Daß mir zu tun fast nichts mehr übrig bleibt.">[8]</a>. Bisher sind mir nur zwei nennenswerte Kritiken des <span class="ED-name">Paulsen</span>schen Buches zu Gesicht gekommen: die von <span class="ED-name">Heman</span> in der Zeitschrift für Philos<span class="ED-add">[ophie und philosophische Kritik]</span> <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> die von <span class="ED-name">Goldschmidt</span> im Archiv. Die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Philosophical Review ] vgl. die dortige Rezension Vaihingers über Paulsens Buch: The Philosophical Review 8 (1899), Nr. 3 von Mai, S. 300–305.&#xD;&#xA;">Philosophical Review</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Philosophical Review ] vgl. die dortige Rezension Vaihingers über Paulsens Buch: The Philosophical Review 8 (1899), Nr. 3 von Mai, S. 300–305.">[9]</a> bekomme ich hier leider nicht zu sehen. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Sollte … dankbar. ] Satz am linken Rand mit Blaustiftkringel markiert.&#xD;&#xA;">Sollte ich etwas übersehen haben, so wäre ich für einen </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5 app-editorial-10" title="Sollte … dankbar. ] Satz am linken Rand mit Blaustiftkringel markiert.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;freundlichen Hinweis ] vgl. die von Vaihinger auf der Rückseite des Schreibens von Rickert angemerkte Liste der Rezensenten (s. u.). Etwaiges Schreiben an Rickert nicht überliefert.&#xD;&#xA;">freundlichen Hinweis</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="freundlichen Hinweis ] vgl. die von Vaihinger auf der Rückseite des Schreibens von Rickert angemerkte Liste der Rezensenten (s. u.). Etwaiges Schreiben an Rickert nicht überliefert.">[10]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Sollte … dankbar. ] Satz am linken Rand mit Blaustiftkringel markiert.&#xD;&#xA;"> darauf sehr dankbar.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Sollte … dankbar. ] Satz am linken Rand mit Blaustiftkringel markiert.">[e]</a></p><p class="ED-p">Ihre <span class="ED-name">Fichte</span>-Schriften schicke ich Ihnen in einiger Zeit zurück. Ich habe nun auf eine neue Bitte von <span class="ED-name">Falckenberg</span> den <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Fichte für die Frommann’schen Klassiker ] wurde nicht von Rickert verfasst; vgl. Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.&#xD;&#xA;">Fichte</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Fichte für die Frommann’schen Klassiker ] wurde nicht von Rickert verfasst; vgl. Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.&#xD;&#xA;"> für die </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11 app-philological-6" title="Fichte für die Frommann’schen Klassiker ] wurde nicht von Rickert verfasst; vgl. Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Frommann ] Fromman&#xD;&#xA;">Frommann</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Frommann ] Fromman">[f]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Fichte für die Frommann’schen Klassiker ] wurde nicht von Rickert verfasst; vgl. Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.&#xD;&#xA;">’schen Klassiker</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Fichte für die Frommann’schen Klassiker ] wurde nicht von Rickert verfasst; vgl. Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.">[11]</a> übernommen und will mir mit Rücksicht darauf noch einige Ihrer Schriften durchsehen.</p><p class="ED-p">Mit bestem Gruß Ihr sehr ergebener</p><p class="ED-signed">Heinrich <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Rickert. ] auf der Rückseite von Vaihingers Hd.: Liste gesandt | Adickes | Romundt | Cohen | Schöndorffer | Goldschmidt | Sänger | Hemann | Vaihinger | Neumann | Paulsen&#xD;&#xA;">Rickert.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Rickert. ] auf der Rückseite von Vaihingers Hd.: Liste gesandt | Adickes | Romundt | Cohen | Schöndorffer | Goldschmidt | Sänger | Hemann | Vaihinger | Neumann | Paulsen">[g]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nach</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>korrigiert aus <span class="ED-rdg">Sie</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">auch … sollte</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auf</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Sollte … dankbar.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Satz am linken Rand mit Blaustiftkringel markiert.</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Frommann</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Fromman</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Rickert.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>auf der Rückseite von Vaihingers <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">Liste gesandt | Adickes | Romundt | Cohen | Schöndorffer | Goldschmidt | Sänger | Hemann | Vaihinger | Neumann | Paulsen</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">beiden <span class="ED-name">Kant</span>bilder</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Eduard Zeller vom 2.11.1899</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Wunsche</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert an Vaihinger 21.8.1899.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Abhandlung über Paulsens Kant</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> eine solche erschien nicht von Rickert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Die Sache wills“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anspielung auf Shakespeare: Othello, 5. Aufzug, 2. Szene (Othello spricht; nach der Übersetzung von Wolf Graf Baudissin): <span class="ED-rdg">Die Sache will’s, die Sache will’s, mein Herz!</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">eventuell in den Kantstudien</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen: Kants Verhältnis zur Metaphysik. In: Kant-Studien 4 ([1899]/1900), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 413–447, hier <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 413–415: <span class="ED-rdg">Meine Darstellung der Kantischen Philosophie (im 7. Bd. von Frommanns Klassikern der Philosophie) hat eine Diskussion über Kants Verhältnis zur Metaphysik veranlasst, zu der auch ich mich einigermassen verpflichtet erachte, das Wort zu ergreifen. […] Ich habe behauptet und behaupte noch, dass Kant das Recht einer idealistischen Metaphysik im Gegensatz, wie zu einer rein physikalischen Weltanschauung, so auch zu skeptisch-agnostizistischer Enthaltsamkeit begründen wollte, freilich nicht mit den alten Mitteln der Demonstration aus reinen Begriffen, sondern durch den Nachweis, dass von dem Wesen der Vernunft, der theoretischen wie der praktischen Vernunft, eine derartige Voraussetzung über die Wirklichkeit unabtrennbar sei. Gegen diese meine Darstellung sind von mehr als einer Seite Bedenken erhoben worden, so von Vaihinger und Heman. Vaihinger (in einer Anzeige im achten Band der Philosophical Review) erkennt zwar an, dass Kants eigentliche Anschauung die von mir bezeichnete sei, dass er sie aber nur wie durch einen Schleier sehen lasse, während ich sie in das helle Tageslicht stelle und dadurch doch die Gedankenbildung verändere: der Schleier, den Kant vor die intelligible Welt ziehe, sei ein notwendiges Element des kritischen Systems. Ebenso hat Heman (in einer Besprechung in der Zeitschrift für Philosophie und philos. Kritik. Bd. 114), obwohl im übrigen zustimmend, doch wegen einer Zurückstellung der erkenntnistheoretischen Kritik gegen die Metaphysik Bedenken erhoben und betont: von einer Erkenntnis des mundus intelligibilis könne bei Kant schlechterdings nicht die Rede sein. Auch Sänger, Romundt, Rickert haben gegen diesen Punkt meiner Darstellung Bedenken geäussert.</span> Folgt <abbr title="Anmerkung" class="ED-abbr">Anm.</abbr>: <span class="ED-rdg">Wenn ich hier eine Rezension erwähne, die Herr Professor H. Cohen in der Nation veröffentlicht hat, so geschieht es nur, um ihm die erwartete Empfangsbestätigung zu geben; ich kann ihm also die Genugthuung verschaffen, zu erfahren, dass ich sie richtig erhalten und auch gelesen habe. Die weitere Genugthuung, ihm zu bestätigen, dass sie mich verdrossen hat, bedauere ich ihm nicht geben zu können. Ich habe sie nur mit einem Gefühl der Beschämung gelesen, der Beschämung nämlich, die ich als deutscher Universitätslehrer darüber empfunden habe. Meine Meinung von dem deutschen Rezensionswesen ist schon längst keine grosse; diese Rezension hat mir doch noch eine Überraschung bereitet. Auf Einzelnes einzugehen – es handelt sich um zwölf Spalten höhnischer Glossen, womit der Verfasser mein Buch von dem vorgehefteten Bildnis an bis zu dem Punkt am Schluss begleitet – wird er mir erlassen. Ich hab nun einmal an einem Verkehr auf dem Fuss gegenseitiger, nun, sagen wir Missachtung keine Freude. Und ein Bedürfnis zur Gemütserleichterung ist bei mir auch nicht vorhanden. – Auch auf die in herablassendem Ton vorgetragenen Belehrungen des Herrn Dr. Goldschmidt im Archiv für System. Philos. finde ich keinen Grund hier einzugehen. Während der Korrektur geht mir noch eine Rezension von Otto Schöndörffer in der Altpreussischen Monatsschrift zu, die ebenfalls an meiner Behandlung der Metaphysik Anstoss nimmt und mich belehrt, dass wir nach Kant die Dinge nicht erkennen können, wie sie an sich sind. Sie weist mich dann weiter darüber zurecht, dass ich von Kant nicht mit der schuldigen Bewunderung und Begeisterung rede, als das Schlimmste mir anrechnend, dass ich seine Moral als die „Moral der kleinen Leute“ bezeichnet habe. Ich kann nicht finden, dass ein Mann, der sich so wenig auf den Ton einer Darstellung versteht, dass er aus dieser Bezeichnung in dem dort gegebenen Zusammenhang einen Tadel herausliest – es handelte sich darum, Kants Moral als den Gegensatz zu einer „Herrenmoral“ zu charakterisieren, als die Moral von ehrlichen und rechtschaffenen, „kleinen Leuten“, wie es seine Eltern waren, – einem solchen Mann kann ich nicht die Kompetenz zugestehen, mir Belehrungen über den Ton zu erteilen, in dem ich von Kant zu sprechen habe. – Er schliesst seine Rezension mit der Äusserung, dass er das Buch „lieber nicht geschrieben wünschte.“ Mich aber freut’s nun erst recht, dass ich, nach langem Zögern, das Buch zu sehreiben doch übernommen habe. Von der Notwendigkeit, Kant nicht den orthodoxen Kantianern allein zu überlassen, haben diese Proben ihrer kritischen Leistungen mich aufs Neue überzeugt.</span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> Paulsen an Vaihinger vom 6.11.1899.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Beitrag zur <span class="ED-name">Sigwart</span>-Festschrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Kant – ein Metaphysiker? In: Philosophische Abhandlungen. Christoph Sigwart zu seinem siebzigsten Geburtstage 28. März 1900 gewidmet. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 135–158.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Cohen</span> in der „Nation“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Hermann Cohen: Ein Buch über Kant. In: Die Nation 16 (1898/1899), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 609–613 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 623–626.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">„daß … bleibt“</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Anspielung auf Goethe, Faust I, <abbr title="Zeile" class="ED-abbr">Z.</abbr> 3519–3520 (Margarete spricht):<span class="ED-rdg"> Ich habe schon so viel für dich getan, / Daß mir zu tun fast nichts mehr übrig bleibt.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Philosophical Review</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die dortige Rezension Vaihingers über Paulsens Buch: The Philosophical Review 8 (1899), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 3 von Mai, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 300–305.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">freundlichen Hinweis</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die von Vaihinger auf der Rückseite des Schreibens von Rickert angemerkte Liste der Rezensenten (<abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr>). Etwaiges Schreiben an Rickert nicht überliefert.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Fichte</span> für die Frommann’schen Klassiker</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>wurde nicht von <span class="ED-name">Rickert</span> verfasst; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert an Vaihinger vom 4.8.1898 und vom 30.7.1899.</div></div></body></html>