<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Eduard Zeller, Halle, 2.11.1899, 4 S., hs. (von anderer Hd., mit eU), Briefkopf Redaction der „Kantstudien“ | (Verlag von Reuther und Reichard, Berlin) | Prof. Dr. Vaihinger | HALLE a. S., den | Reichardtstr. 15., Universitätsbibliothek Tübingen, http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/Md747-782</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000713-6"/><style type="text/css">
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November 1899.</p><p class="ED-salute"><abbr title="Euere" class="ED-abbr">Ew.</abbr> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Excellenz! ] danach 2 Zeilen freigelassen&#xD;&#xA;">Excellenz!</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Excellenz! ] danach 2 Zeilen freigelassen">[a]</a></p><p class="ED-p">Wie ich aus den Zeitungen ersehe hat <abbr title="Seiner Majestät" class="ED-abbr">S.°M.</abbr> der Kaiser Ihnen zu Ihrem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="50 jährigen Professorenjubiläum ] vgl. die Meldung in: Allgemeine Zeitung München, Nr. 296 vom 25. Oktober 1899, Abendblatt, S. 3: Württemberg: Ein Professorsjubiläum. Stuttgart, 24. Okt. Der einstige Nestor unserer deutschen Universitätsprofessoren, unser berühmter Landsmann Eduard Zeller, Dr. phil., theol., jur. et med., seit einigen Jahren im Ruhestand, hat vor 50 Jahren sein Amt als ordentlicher Professor der Philosophie in Marburg übernommen, nachdem er zuerst als außerordentlicher Professor der Theologie in Bern akademisch zu wirken angefangen hatte. Von Marburg siedelte er im Jahre 1862 nach Heidelberg, von dort im Jahre 1872 nach Berlin über. Aus Veranlassung dieses 50jährigen Jubiläums lief an den hochverehrten Jubilar von Kaiser Wilhelm II. folgendes Glückwunschtelegramm ein: „Empfangen Sie Meine wärmsten Glückwünsche zum heutigen Tag, an welchem Sie vor 50 Jahren Ihre verdienstvolle Tätigkeit als Professor der Philosophie in Marburg begonnen haben. Mit Befriedigung können Sie auf diesen in ernster Arbeit verbrachten Zeitraum zurückblicken und sich Ihrer Erfolge als Lehrer wie als Forscher erfreuen. Ihr Name ist mit der Geschichte der deutschen Philosophie für alle Zeiten eng verbunden. Mit besonderer Dankbarkeit und Anerkennung gedenke ich Ihres treuen Wirkens an der Berliner Universität und der werthvollen Bereicherung welche die Friedericianische Literatur durch Ihre Studien über die philosophischen Anschauungen des großen Königs erfahren hat. Wilhelm I. R.“ Im Namen der Tübinger philosophischen Fakultät überbrachten dem Jubilar die Professoren Dr. O. Herzog und Prof. Dr. v. Schwabe persönlich ihre Glückwünsche. Auch die Universität Berlin hat eine kunstvolle Adresse übersandt (Digitalisat via https://digipress.digitale-sammlungen.de/ (26.8.2024)).&#xD;&#xA;">50 jährigen Professorenjubiläum</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="50 jährigen Professorenjubiläum ] vgl. die Meldung in: Allgemeine Zeitung München, Nr. 296 vom 25. Oktober 1899, Abendblatt, S. 3: Württemberg: Ein Professorsjubiläum. Stuttgart, 24. Okt. Der einstige Nestor unserer deutschen Universitätsprofessoren, unser berühmter Landsmann Eduard Zeller, Dr. phil., theol., jur. et med., seit einigen Jahren im Ruhestand, hat vor 50 Jahren sein Amt als ordentlicher Professor der Philosophie in Marburg übernommen, nachdem er zuerst als außerordentlicher Professor der Theologie in Bern akademisch zu wirken angefangen hatte. Von Marburg siedelte er im Jahre 1862 nach Heidelberg, von dort im Jahre 1872 nach Berlin über. Aus Veranlassung dieses 50jährigen Jubiläums lief an den hochverehrten Jubilar von Kaiser Wilhelm II. folgendes Glückwunschtelegramm ein: „Empfangen Sie Meine wärmsten Glückwünsche zum heutigen Tag, an welchem Sie vor 50 Jahren Ihre verdienstvolle Tätigkeit als Professor der Philosophie in Marburg begonnen haben. Mit Befriedigung können Sie auf diesen in ernster Arbeit verbrachten Zeitraum zurückblicken und sich Ihrer Erfolge als Lehrer wie als Forscher erfreuen. Ihr Name ist mit der Geschichte der deutschen Philosophie für alle Zeiten eng verbunden. Mit besonderer Dankbarkeit und Anerkennung gedenke ich Ihres treuen Wirkens an der Berliner Universität und der werthvollen Bereicherung welche die Friedericianische Literatur durch Ihre Studien über die philosophischen Anschauungen des großen Königs erfahren hat. Wilhelm I. R.“ Im Namen der Tübinger philosophischen Fakultät überbrachten dem Jubilar die Professoren Dr. O. Herzog und Prof. Dr. v. Schwabe persönlich ihre Glückwünsche. Auch die Universität Berlin hat eine kunstvolle Adresse übersandt (Digitalisat via https://digipress.digitale-sammlungen.de/ (26.8.2024)).">[1]</a> ein in den anerkennendsten Ausdrücken abgefasstes Glückwunschtelegramm übersendet, dessen Wortlaut ich mit großem Interesse gelesen habe. Ich freue mich, auf diese Weise von diesem Tage erfahren zu haben, und bitte, mir zu <span class="ED-pb">|</span> gestatten, meine herzlichsten Glückwünsche zu dieser Erinnerungsfeier Ihnen nachträglich auszusprechen. Ihr Wirken während dieser Zeit hat ja auch dem Wiederaufleben der Philosophie <span class="ED-name">Kant</span>s die Wege geebnet, von dessen kritischem Geiste auch Ihre Werke durchdrungen sind. Und so werden die beiden Kantbilder, welche ich Ihnen zugleich übersende, bei Ihnen gewiss gute Aufnahme finden. Dieselben stellen neue, bisher unbekannte Typen der <span class="ED-name">Kant</span>ischen Physiognomie dar und sind, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="wie schon früher zwei andere ] vgl. Kant-Studien 2 (1898), nach S. 144: Immanuel Kant. Gezeichnet von der Gräfin Keyserling. Nach einer Photographie von J. C. Schaarwächter, Berlin.; Kant-Studien 3 (1899), nach S. VII: Immanuel Kant. (Das Original, in Dresden aufgefunden, befindet sich jetzt im Städtischen Museum zu Königsberg.)&#xD;&#xA;">wie schon früher zwei andere</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="wie schon früher zwei andere ] vgl. Kant-Studien 2 (1898), nach S. 144: Immanuel Kant. Gezeichnet von der Gräfin Keyserling. Nach einer Photographie von J. C. Schaarwächter, Berlin.; Kant-Studien 3 (1899), nach S. VII: Immanuel Kant. (Das Original, in Dresden aufgefunden, befindet sich jetzt im Städtischen Museum zu Königsberg.)">[2]</a> ebenfalls unbekannte Kanttypen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="in den „Kantstudien“ publicirt ] vgl. Kant-Studien 4 ([1899]/1900), nach S. VI: Das Kantbild des Fürsten v. Pless. Gemalt von F. W. Senewaldt.; nach S. 360: Miniaturbildniss Kants im Besitze A. Warda in Königsberg i. Pr.&#xD;&#xA;">in den „Kantstudien“ publicirt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="in den „Kantstudien“ publicirt ] vgl. Kant-Studien 4 ([1899]/1900), nach S. VI: Das Kantbild des Fürsten v. Pless. Gemalt von F. W. Senewaldt.; nach S. 360: Miniaturbildniss Kants im Besitze A. Warda in Königsberg i. Pr.">[3]</a> worden. Das Bild aus dem Besitz des Fürsten v<span class="ED-add">[on]</span> <span class="ED-name">Pless</span> ist vor einem Vierteljahr erschienen, <span class="ED-pb">|</span> das andere ist in dem soeben ausgegebenen neuesten Hefte enthalten.</p><p class="ED-p">Ich erinnere mich bei dieser Gelegenheit, daß Sie mir im Herbst 1895 ein Pastellbild von <span class="ED-name">Kant</span> zeigten, welches aus dem Nachlaß von <span class="ED-name">Helmholtz</span> stammt. Aus den Notizen, die ich mir damals gemacht habe, scheint mir hervorzugehen, daß dieses Bild ebenfalls einen von den bekannten Typen abweichenden Typus darstellt. Wenn das der Fall ist, so würde ich um die Erlaubnis bitten, auch Ihr Bild <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="in einem der nächsten Hefte ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 27.11.1899&#xD;&#xA;">in einem der nächsten Hefte</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="in einem der nächsten Hefte ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 27.11.1899">[4]</a> der „Kantstudien“ publiciren zu dürfen. Ich möchte daher die große Bitte an Sie richten, zu gestatten, daß dieses <span class="ED-name">Kant</span>bild in Stuttgart auf meine <span class="ED-pb">|</span> Kosten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="photographisch reproducirt ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 10. u. 27.11.1899&#xD;&#xA;">photographisch reproducirt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="photographisch reproducirt ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 10. u. 27.11.1899">[5]</a> wird. Es würde sich dazu wohl am besten die berühmte Firma <span class="ED-name">Brandseph</span> eignen, die auch vor Kurzem einen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Kupferstich meines Ururgroßvaters ] Balthasar Haug (1751–1792), Professor an der Hohen Karls-Schule in Stuttgart und Lehrer von Schiller, wie die Aufschrift auf der Rückseite eines aus Familienbesitz überlieferten Porträts lautet, vgl. die Reproduktion in: Gerd Simon u. a.: Ein Weltphilosoph aus dem Steinlachtal von dem Deutschland nach seinem Tode lange Zeit nichts wissen wollte. Katalog zur Nehrener Vaihinger-Ausstellung 2020. Gerstetten: Kugelberg 2020, S. 2–4 sowie in http://www.gerd-simon.de/ChrVaihingerlang302-20210515.pdf (15.12.2022), S. 546–547. Vaihinger rühmte sich dieses Vorfahrens mütterlicherseits noch in seiner Selbstauskunft in: Hermann Degener (Hg.): Wer ist’s. 6. Ausgabe Berlin: Degener 1912, S. 1663–1664.&#xD;&#xA;">Kupferstich meines Ururgroßvaters</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Kupferstich meines Ururgroßvaters ] Balthasar Haug (1751–1792), Professor an der Hohen Karls-Schule in Stuttgart und Lehrer von Schiller, wie die Aufschrift auf der Rückseite eines aus Familienbesitz überlieferten Porträts lautet, vgl. die Reproduktion in: Gerd Simon u. a.: Ein Weltphilosoph aus dem Steinlachtal von dem Deutschland nach seinem Tode lange Zeit nichts wissen wollte. Katalog zur Nehrener Vaihinger-Ausstellung 2020. Gerstetten: Kugelberg 2020, S. 2–4 sowie in http://www.gerd-simon.de/ChrVaihingerlang302-20210515.pdf (15.12.2022), S. 546–547. Vaihinger rühmte sich dieses Vorfahrens mütterlicherseits noch in seiner Selbstauskunft in: Hermann Degener (Hg.): Wer ist’s. 6. Ausgabe Berlin: Degener 1912, S. 1663–1664.">[6]</a>, des Professors <span class="ED-name">Balthasar Haug</span> in vortrefflicher Weise photographisch reproducirt hat.</p><p class="ED-p">In der Hoffnung, keine Fehlbitte zu thun, und zugleich mit der Bitte, mich bei Ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Frau Gemahlin ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 29.6.1897&#xD;&#xA;">Frau Gemahlin</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Frau Gemahlin ] vgl. Vaihinger an Zeller vom 29.6.1897">[7]</a> in empfehlende Erinnerung zu bringen, in aufrichtiger Verehrung <abbr title="Euere" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Excellenz ganz ergebenster</p><p class="ED-signed">H. Vaihinger</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Excellenz!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen freigelassen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">50 jährigen Professorenjubiläum</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Meldung in: Allgemeine Zeitung München, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 296 vom 25. Oktober 1899, Abendblatt, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 3: <span class="ED-rdg">Württemberg: Ein Professorsjubiläum. Stuttgart, 24. Okt. Der einstige Nestor unserer deutschen Universitätsprofessoren, unser berühmter Landsmann Eduard Zeller, Dr. phil., theol., jur. et med., seit einigen Jahren im Ruhestand, hat vor 50 Jahren sein Amt als ordentlicher Professor der Philosophie in Marburg übernommen, nachdem er zuerst als außerordentlicher Professor der Theologie in Bern akademisch zu wirken angefangen hatte. Von Marburg siedelte er im Jahre 1862 nach Heidelberg, von dort im Jahre 1872 nach Berlin über. Aus Veranlassung dieses 50jährigen Jubiläums lief an den hochverehrten Jubilar von Kaiser Wilhelm II. folgendes Glückwunschtelegramm ein: „Empfangen Sie Meine wärmsten Glückwünsche zum heutigen Tag, an welchem Sie vor 50 Jahren Ihre verdienstvolle Tätigkeit als Professor der Philosophie in Marburg begonnen haben. Mit Befriedigung können Sie auf diesen in ernster Arbeit verbrachten Zeitraum zurückblicken und sich Ihrer Erfolge als Lehrer wie als Forscher erfreuen. Ihr Name ist mit der Geschichte der deutschen Philosophie für alle Zeiten eng verbunden. Mit besonderer Dankbarkeit und Anerkennung gedenke ich Ihres treuen Wirkens an der Berliner Universität und der werthvollen Bereicherung welche die Friedericianische Literatur durch Ihre Studien über die philosophischen Anschauungen des großen Königs erfahren hat. Wilhelm I. R.“ Im Namen der Tübinger philosophischen Fakultät überbrachten dem Jubilar die Professoren Dr. O. Herzog und Prof. Dr. v. Schwabe persönlich ihre Glückwünsche. Auch die Universität Berlin hat eine kunstvolle Adresse übersandt</span> (Digitalisat via <span class="ED-link"><a href="https://digipress.digitale-sammlungen.de/">https://digipress.digitale-sammlungen.de/</a></span> (26.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wie schon früher zwei andere</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Kant-Studien 2 (1898), nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 144: <span class="ED-rdg">Immanuel Kant. Gezeichnet von der Gräfin Keyserling. Nach einer Photographie von J. C. Schaarwächter, Berlin.</span>; Kant-Studien 3 (1899), nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> VII: <span class="ED-rdg">Immanuel Kant. (Das Original, in Dresden aufgefunden, befindet sich jetzt im Städtischen Museum zu Königsberg.)</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in den „Kantstudien“ publicirt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Kant-Studien 4 ([1899]/1900), nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> VI: <span class="ED-rdg">Das Kantbild des Fürsten v. Pless. Gemalt von F. W. Senewaldt.</span>; nach <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 360: <span class="ED-rdg">Miniaturbildniss Kants im Besitze A. Warda in Königsberg i. Pr.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in einem der nächsten Hefte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zeller vom 27.11.1899</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">photographisch reproducirt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zeller vom 10. <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 27.11.1899</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kupferstich meines Ururgroßvaters</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Balthasar Haug</span> (1751–1792), <span class="ED-rdg">Professor an der Hohen Karls-Schule in Stuttgart und Lehrer von Schiller</span>, wie die Aufschrift auf der Rückseite eines aus Familienbesitz überlieferten Porträts lautet, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Reproduktion in: Gerd Simon <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr>: Ein Weltphilosoph aus dem Steinlachtal von dem Deutschland nach seinem Tode lange Zeit nichts wissen wollte. Katalog zur Nehrener Vaihinger-Ausstellung 2020. Gerstetten: Kugelberg 2020, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2–4 sowie in <a href="http://www.gerd-simon.de/ChrVaihingerlang302-20210515.pdf"><span class="ED-link">http://www.gerd-simon.de/ChrVaihingerlang302-20210515.pdf</span></a> (15.12.2022), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 546–547. Vaihinger rühmte sich dieses Vorfahrens mütterlicherseits noch in seiner Selbstauskunft in: Hermann Degener (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): Wer ist’s. 6. Ausgabe Berlin: Degener 1912, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1663–1664.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Frau Gemahlin</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zeller vom 29.6.1897</div></div></body></html>