<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Friedrich Theodor Althoff, Halle, 20.10.1892, 2 S., hs., Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, Vl. HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 991</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000436-8"/><style type="text/css">
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HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 991</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-salute"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Hochzuverehrender ] über der Anrede Bleistiftnotiz von Althoffs Hd.: Vaihinger: pro domo. ∅ | 20. Okt[ober] 1892. | Geantw.: zu der gewünschten Unterredung zur Verfüg[ung]; die Fak[ultät] sei m[eines] W[issens] nicht für die Wiederbesetzung der Erdmann’schen Professur; auch im Ministerium herrscht die Ansicht vor, daß 2 Ordinarien genügten; eine definitive Entschließung sei darüber aber noch nicht gefaßt. | A 21/10 92.&#xD;&#xA;">Hochzuverehrender</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Hochzuverehrender ] über der Anrede Bleistiftnotiz von Althoffs Hd.: Vaihinger: pro domo. ∅ | 20. Okt[ober] 1892. | Geantw.: zu der gewünschten Unterredung zur Verfüg[ung]; die Fak[ultät] sei m[eines] W[issens] nicht für die Wiederbesetzung der Erdmann’schen Professur; auch im Ministerium herrscht die Ansicht vor, daß 2 Ordinarien genügten; eine definitive Entschließung sei darüber aber noch nicht gefaßt. | A 21/10 92.">[a]</a> Geheimer Ober-Regierungsrath!</p><p class="ED-p">Indem ich mir die Freiheit nehme, <abbr title="Euere" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Hochwohlgeboren anbei den Zweiten Band meines <span class="ED-name">Kant</span>commentars ganz ergebenst zu überreichen, erlaube ich mir, die Schlußworte meiner Vorrede zu wiederholen, daß ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="die beiden noch ausstehenden Bände ] sind nicht erschienen.&#xD;&#xA;">die beiden noch ausstehenden Bände</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="die beiden noch ausstehenden Bände ] sind nicht erschienen.">[1]</a> in wenigen Jahren vollenden kann, wenn nicht wiederum unerwartete und unerwünschte <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Hindernisse ] doppeltes s als ß geschrieben&#xD;&#xA;">Hindernisse</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Hindernisse ] doppeltes s als ß geschrieben">[b]</a> eintreten. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Als … hinausschieben. ] diese Passage findet sich mit ähnlichem Wortlaut bereits in Vaihinger an Althoff vom 29.6.1892.&#xD;&#xA;">Als das schwerste Hinderniß müßte ich es betrachten, wenn ich auf diesen Band hin nicht in irgendeiner Weise avanciren würde; denn ich müßte, um die Chancen einer Berufung nach auswärts zu erhöhen, zu meinem größten Bedauern meine schriftstellerische Thätigkeit jetzt auf andere Gebiete erstrecken, auf welchen ich auch gearbeitet habe (Griechische Philosophie; Logik); und so müßte ich die Fortsetzung des Commentars, die ich jetzt sogleich in Angriff nehmen könnte, wiederum um Jahre hinausschieben.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Als … hinausschieben. ] diese Passage findet sich mit ähnlichem Wortlaut bereits in Vaihinger an Althoff vom 29.6.1892.">[2]</a></p><p class="ED-p">Durch den Tod des <span class="ED-name">alten Professor Erdmann</span> ist nun hier eine Stelle erledigt. Da nun bis jetzt noch gar keine vorbereitenden Schritte zur Wiederbesetzung dieser Stelle gemacht worden sind, so scheint <span class="ED-pb">|</span> die Tendenz zu bestehen, diese Stelle bis auf Weiteres nicht wiederzubesetzen. Die Stelle ist aber eine etatmäßige, und, wie aus der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="beiliegenden Tabelle ] liegt nicht bei, vgl. Vaihinger an Ernst Dümmler vom 11.10.1892.&#xD;&#xA;">beiliegenden Tabelle</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="beiliegenden Tabelle ] liegt nicht bei, vgl. Vaihinger an Ernst Dümmler vom 11.10.1892.">[3]</a> hervorgeht, sind hier seit 70 Jahren stets mindestens 3 Ordinarien der Philosophie im engeren Sinn gewesen. Dies war auch dann der Fall, wenn zu gleicher Zeit mehrere Extraordinarien der Philosophie vorhanden waren. Diese altbewährte Tradition hängt, wie die beigeschriebenen Zuhörerzahlen beweisen, mit dem theologischen Charakter der Universität zusammen. Wenn nun zu einer Zeit, wo Halle nur 800 Studirende hatte, 3 Ordinarien der Philosophie für nöthig erachtet wurden, so wird man diese Zahl doch nicht jetzt vermindern wollen, wo wir 1600 Studirende haben.</p><p class="ED-p">Sollte es <abbr title="Euere" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Hochwohlgeboren vielleicht von Werth sein, über diese Frage mich persönlich bescheiden zu wollen, so stehe ich jederzeit sofort zur Verfügung.</p><p class="ED-p">Indem ich somit vertrauensvoll mein ferneres Schicksal in Ihre Hände lege, zeichne ich <abbr title="Euere" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Hochwohlgeboren verehrungsvoll ergebenster</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Dr H. Vaihinger ] davor 2 Zeilen frei gelassen für Devotionsstrich (Verneigungsstrich: schräg nach links von der letzten Zeile der Grußformel an den Anfang der Signatur gezogener Federstrich; Äquivalent des Reverenzspatiums zu Beginn eines Schreibens nach der Anrede, vgl. Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht Bd. 2. Leipzig: Breitkopf &amp; Härtel 1883, S. 656).&#xD;&#xA;">D</span><sup><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Dr H. Vaihinger ] davor 2 Zeilen frei gelassen für Devotionsstrich (Verneigungsstrich: schräg nach links von der letzten Zeile der Grußformel an den Anfang der Signatur gezogener Federstrich; Äquivalent des Reverenzspatiums zu Beginn eines Schreibens nach der Anrede, vgl. Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht Bd. 2. Leipzig: Breitkopf &amp; Härtel 1883, S. 656).&#xD;&#xA;">r</span></u></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Dr H. Vaihinger ] davor 2 Zeilen frei gelassen für Devotionsstrich (Verneigungsstrich: schräg nach links von der letzten Zeile der Grußformel an den Anfang der Signatur gezogener Federstrich; Äquivalent des Reverenzspatiums zu Beginn eines Schreibens nach der Anrede, vgl. Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht Bd. 2. Leipzig: Breitkopf &amp; Härtel 1883, S. 656).&#xD;&#xA;"> H. Vaihinger</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Dr H. Vaihinger ] davor 2 Zeilen frei gelassen für Devotionsstrich (Verneigungsstrich: schräg nach links von der letzten Zeile der Grußformel an den Anfang der Signatur gezogener Federstrich; Äquivalent des Reverenzspatiums zu Beginn eines Schreibens nach der Anrede, vgl. Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht Bd. 2. Leipzig: Breitkopf &amp; Härtel 1883, S. 656).">[c]</a></p><p class="ED-signed">a. o. Professor a. d. Universität Halle</p><p class="ED-dateline">Halle <sup>a</sup>/S. den 20. Oct<span class="ED-add">[ober]</span> 1892.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hochzuverehrender</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>über der Anrede Bleistiftnotiz von Althoffs <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg"><u>Vaihinger:</u> pro domo. ∅ | <u>20. Okt[ober] 1892.</u> | Geantw.: zu der gewünschten Unterredung zur Verfüg[ung]; die Fak[ultät] sei m[eines] W[issens] nicht für die Wiederbesetzung der Erdmann’schen Professur; auch im Ministerium herrscht die Ansicht vor, daß 2 Ordinarien genügten; eine definitive Entschließung sei darüber aber noch nicht gefaßt. | A 21/10 92.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hindernisse</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>doppeltes s als ß geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">D<sup><u>r</u></sup> H. Vaihinger</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor 2 Zeilen frei gelassen für Devotionsstrich (Verneigungsstrich: schräg nach links von der letzten Zeile der Grußformel an den Anfang der Signatur gezogener Federstrich; Äquivalent des Reverenzspatiums zu Beginn eines Schreibens nach der Anrede, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 2. Leipzig: Breitkopf &amp; Härtel 1883, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 656).</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die beiden noch ausstehenden Bände</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>sind nicht erschienen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Als … hinausschieben.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> diese Passage findet sich mit ähnlichem Wortlaut bereits in Vaihinger an Althoff vom 29.6.1892.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">beiliegenden Tabelle</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>liegt nicht bei, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Ernst Dümmler vom 11.10.1892.</div></div></body></html>