<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Moriz Carrière an Vaihinger, München, 27.7.1892, 3 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 4 e, Nr. 21</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000432-4"/><style type="text/css">
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Carrière: Agnes. Liebeslieder und Gedankendichtungen. Leipzig: Brockhaus 1883, aus den Schlußzeilen des Gedichtes Zwei Lebenswege, S. 54: Und quillt aus Leid und That die Offenbarung / Wie innres Wachsthum ewig uns erfreue.&#xD;&#xA;">S.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Agnes S. 54 ] vgl. Carrière: Agnes. Liebeslieder und Gedankendichtungen. Leipzig: Brockhaus 1883, aus den Schlußzeilen des Gedichtes Zwei Lebenswege, S. 54: Und quillt aus Leid und That die Offenbarung / Wie innres Wachsthum ewig uns erfreue.&#xD;&#xA;"> 54</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Agnes S. 54 ] vgl. Carrière: Agnes. Liebeslieder und Gedankendichtungen. Leipzig: Brockhaus 1883, aus den Schlußzeilen des Gedichtes Zwei Lebenswege, S. 54: Und quillt aus Leid und That die Offenbarung / Wie innres Wachsthum ewig uns erfreue.">[1]</a>, oder 40 Jahr alt</p><p class="ED-p">Innerlich stets sich steigernd <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Agnes S. 90 ] vgl. Carrière, Agnes (1883), aus der Dichtung Elegie, S. 90: Innerlich stets sich steigernd, und doch beruhend im / eignen / Wesen, unendlichen Lichts nimmer erlöschender Strahl.&#xD;&#xA;">Agnes </span><abbr title="Seite" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Agnes S. 90 ] vgl. Carrière, Agnes (1883), aus der Dichtung Elegie, S. 90: Innerlich stets sich steigernd, und doch beruhend im / eignen / Wesen, unendlichen Lichts nimmer erlöschender Strahl.&#xD;&#xA;">S.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Agnes S. 90 ] vgl. Carrière, Agnes (1883), aus der Dichtung Elegie, S. 90: Innerlich stets sich steigernd, und doch beruhend im / eignen / Wesen, unendlichen Lichts nimmer erlöschender Strahl.&#xD;&#xA;"> 90</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Agnes S. 90 ] vgl. Carrière, Agnes (1883), aus der Dichtung Elegie, S. 90: Innerlich stets sich steigernd, und doch beruhend im / eignen / Wesen, unendlichen Lichts nimmer erlöschender Strahl.">[2]</a> vom Jahr 1864</p><p class="ED-p">In meiner Aesthetik in der Lehre von der Phantasie (1859) die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1 app-editorial-3" title="Marmorfigur ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Marmorfigur als Mutter der Musen ] kein direktes Selbstzitat. Vgl. z. B. Carrière: Aesthetik. Die Idee des Schönen und ihre Verwirklichung durch Natur, Geist, und Kunst. Erster Theil. Die Schönheit. Die Welt. Die Phantasie. Leipzig: Brockhaus 1859, S. 478: Die Muse der Geschichte hat schon durch die Griechen ihre Darstellung gefunden […]. Mit kühnem glücklichen Griff hat ihr Kaulbach das nordische Gepräge verliehen, die dämonische Größe der altgermanischen Dichtung scheint in ihr verkörpert; ein Riesenweib sitzt sie auf einem keltischen Hünengrab […].&#xD;&#xA;">Marmorfigur</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Marmorfigur ] Lesung unsicher">[a]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Marmorfigur als Mutter der Musen ] kein direktes Selbstzitat. Vgl. z. B. Carrière: Aesthetik. Die Idee des Schönen und ihre Verwirklichung durch Natur, Geist, und Kunst. Erster Theil. Die Schönheit. Die Welt. Die Phantasie. Leipzig: Brockhaus 1859, S. 478: Die Muse der Geschichte hat schon durch die Griechen ihre Darstellung gefunden […]. Mit kühnem glücklichen Griff hat ihr Kaulbach das nordische Gepräge verliehen, die dämonische Größe der altgermanischen Dichtung scheint in ihr verkörpert; ein Riesenweib sitzt sie auf einem keltischen Hünengrab […].&#xD;&#xA;"> als Mutter der Musen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Marmorfigur als Mutter der Musen ] kein direktes Selbstzitat. Vgl. z. B. Carrière: Aesthetik. Die Idee des Schönen und ihre Verwirklichung durch Natur, Geist, und Kunst. Erster Theil. Die Schönheit. Die Welt. Die Phantasie. Leipzig: Brockhaus 1859, S. 478: Die Muse der Geschichte hat schon durch die Griechen ihre Darstellung gefunden […]. Mit kühnem glücklichen Griff hat ihr Kaulbach das nordische Gepräge verliehen, die dämonische Größe der altgermanischen Dichtung scheint in ihr verkörpert; ein Riesenweib sitzt sie auf einem keltischen Hünengrab […].">[3]</a>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="das Beharren als Bedingung ] vgl. z. B. Carrière: Aesthetik. Erster Theil (1859), S. 356: Das Prinzip des Beharrens und der Bewegung wirken auf diese Art ineinander, und die Linie des Fortschritts wird dadurch zur Curve gebogen.&#xD;&#xA;">das Beharren als Bedingung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="das Beharren als Bedingung ] vgl. z. B. Carrière: Aesthetik. Erster Theil (1859), S. 356: Das Prinzip des Beharrens und der Bewegung wirken auf diese Art ineinander, und die Linie des Fortschritts wird dadurch zur Curve gebogen.">[4]</a> alles geschichtlichen Fortschrittes – das schien mir alles nicht neu; neu ist daß ich seit Jahren in Vorlesungen den Unterschied von Geist und Natur auch so bestimmte: dort Wachsthum, hier Erhaltung der Energie; was gelegentlich in die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Sittliche Weltordnung ] vgl. Carrière: Die sittliche Weltordnung. Leipzig: Brockhaus 1877.&#xD;&#xA;">Sittliche Weltordnung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Sittliche Weltordnung ] vgl. Carrière: Die sittliche Weltordnung. Leipzig: Brockhaus 1877.">[5]</a> überging, wo ich andeutete was nun <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="die Abhandlung ] vgl. Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. In Abhandlungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Philologische Klasse 1892, S. 685–744 (https://publikationen.badw.de/de/003205020 (20.8.2024)).&#xD;&#xA;">die Abhandlung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="die Abhandlung ] vgl. Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. In Abhandlungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Philologische Klasse 1892, S. 685–744 (https://publikationen.badw.de/de/003205020 (20.8.2024)).">[6]</a> näher entwickelt: die Steigerung der Energie im Innenleben bedingt auch wesentlich ein Außen<span class="ED-pb">|</span>leben der höheren Organisationsformen, ja ist davon Ursache neben den Anlässen und Mitteln, die der Naturmechanismus bietet, und die der <span class="ED-name">Darwin</span>ismus zu vorwiegend betont. Das hat, soviel ich sehe, bis jetzt Niemand betont. Auch ist ja bereits Anfang März im Märzheft der Deutschen Rundschau ein sehr <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="auszüglicher ] so wörtlich&#xD;&#xA;">auszüglicher</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="auszüglicher ] so wörtlich">[b]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Bericht über meinen Vortrag ] vgl. Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. Aus einer größeren Abhandlung, die in der Münchener Akademie der Wissenschaften zum Vortrag gekommen ist. In: Deutsche Rundschau 7(1892), Januar–März, S. 389–402.&#xD;&#xA;">Bericht über meinen Vortrag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Bericht über meinen Vortrag ] vgl. Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. Aus einer größeren Abhandlung, die in der Münchener Akademie der Wissenschaften zum Vortrag gekommen ist. In: Deutsche Rundschau 7(1892), Januar–März, S. 389–402.">[7]</a>, der für ein größeres Publikum mir geeignet Scheinende erschienen. Also doch kein Prioritätstreit, <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Siebeck ] von Hermann Siebeck erschien: Ueber die Lehre vom genetischen Fortschritte der Menschheit. Akademische Festrede zur Feier des Stiftungsfestes der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität am 1. Juli 1892 gehalten von dem derzeitigen Rektor. Gießen: Universitäts-Buch- und Steindruckerei Münchow 1892.&#xD;&#xA;">Siebeck</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Siebeck ] von Hermann Siebeck erschien: Ueber die Lehre vom genetischen Fortschritte der Menschheit. Akademische Festrede zur Feier des Stiftungsfestes der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität am 1. Juli 1892 gehalten von dem derzeitigen Rektor. Gießen: Universitäts-Buch- und Steindruckerei Münchow 1892.">[8]</a></span> hat diesen Aufsatz wohl schon gekannt! Ich danke Ihnen recht herzlich für die Notiz. Besser und <span class="ED-pb">|</span> erfreulicher noch wär’ es, wenn Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="in einem Aufsatz ] für Vaihinger nicht nachgewiesen&#xD;&#xA;">in einem Aufsatz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="in einem Aufsatz ] für Vaihinger nicht nachgewiesen">[9]</a> auf die Sache eingingen, <span class="ED-add">[…]</span> <abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="u. ] davor ein nicht ermittelter Name, Lesung unsicher (S…land)&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="u. ] davor ein nicht ermittelter Name, Lesung unsicher (S…land)">[c]</a> <span class="ED-name">Siebeck</span> jeden in seiner Art charakterisirten, meinen Grundgedanken besprächen! Das würde rasch die Sache zur Discussion stellen, die Aufmerksamkeit auf sie lenken. Ich halte streng an der Erhaltung der Energie in der anorganischen Natur, in der <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Außenwelt ] statt gestrichen: Innenwelt&#xD;&#xA;">Außenwelt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Außenwelt ] statt gestrichen: Innenwelt">[d]</a> fest; – in der Innenwelt aber ist Steigerung, von der aus für die höhern Entwicklungsstufen der Organismen durch die Organisation der Kräfte bedingt und die Seele ist Organisations- und Denkkraft, empfindend und bewegend zugleich, so erklärt sich der Weltzusammenhang.</p><p class="ED-p">Herzlichen Gruß!</p><p class="ED-p">Ihr ergebener</p><p class="ED-signed">M Càrriere</p><p class="ED-dateline">München 27/VII 1892</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Marmorfigur</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auszüglicher</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor ein nicht ermittelter Name, Lesung unsicher (<span class="ED-rdg">S…land</span>)</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Außenwelt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>statt gestrichen: <span class="ED-rdg">Innenwelt</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Agnes <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 54</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carrière: Agnes. Liebeslieder und Gedankendichtungen. Leipzig: Brockhaus 1883, aus den Schlußzeilen des Gedichtes Zwei Lebenswege, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 54: <span class="ED-rdg">Und quillt aus Leid und That die Offenbarung / Wie innres Wachsthum ewig uns erfreue.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Agnes <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 90</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carrière, Agnes (1883), aus der Dichtung Elegie, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 90: <span class="ED-rdg">Innerlich stets sich steigernd, und doch beruhend im / eignen / Wesen, unendlichen Lichts nimmer erlöschender Strahl.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Marmorfigur als Mutter der Musen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kein direktes Selbstzitat. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> Carrière: Aesthetik. Die Idee des Schönen und ihre Verwirklichung durch Natur, Geist, und Kunst. Erster Theil. Die Schönheit. Die Welt. Die Phantasie. Leipzig: Brockhaus 1859, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 478: <span class="ED-rdg">Die Muse der Geschichte hat schon durch die Griechen ihre Darstellung gefunden […]. Mit kühnem glücklichen Griff hat ihr Kaulbach das nordische Gepräge verliehen, die dämonische Größe der altgermanischen Dichtung scheint in ihr verkörpert; ein Riesenweib sitzt sie auf einem keltischen Hünengrab […].</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">das Beharren als Bedingung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> Carrière: Aesthetik. Erster Theil (1859), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 356: <span class="ED-rdg">Das Prinzip des Beharrens und der Bewegung wirken auf diese Art ineinander, und die Linie des Fortschritts wird dadurch zur Curve gebogen.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sittliche Weltordnung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carrière: Die sittliche Weltordnung. Leipzig: Brockhaus 1877.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die Abhandlung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. In Abhandlungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Philologische Klasse 1892, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 685–744 (<span class="ED-link"><a href="https://publikationen.badw.de/de/003205020">https://publikationen.badw.de/de/003205020</a></span> (20.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bericht über meinen Vortrag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carrière: Das Wachsthum der Energie in der geistigen und organischen Welt. Aus einer größeren Abhandlung, die in der Münchener Akademie der Wissenschaften zum Vortrag gekommen ist. In: Deutsche Rundschau 7(1892), Januar–März, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 389–402.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Siebeck</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von <span class="ED-name">Hermann Siebeck</span> erschien: Ueber die Lehre vom genetischen Fortschritte der Menschheit. Akademische Festrede zur Feier des Stiftungsfestes der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität am 1. Juli 1892 gehalten von dem derzeitigen Rektor. Gießen: Universitäts-Buch- und Steindruckerei Münchow 1892.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in einem Aufsatz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>für Vaihinger nicht nachgewiesen</div></div></body></html>