<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Georg Gerland an Vaihinger, Straßburg, 3.8.1884, 4 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 c, Nr. 1</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000341-8"/><style type="text/css">
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Mag mich das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Datum meiner Antwort ] in Straßburg ging das Sommersemester 1884 vom 21.4. bis 9.8.1884, vgl. das Vorlesungsverzeichnis (https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k3217046h (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">Datum meiner Antwort</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Datum meiner Antwort ] in Straßburg ging das Sommersemester 1884 vom 21.4. bis 9.8.1884, vgl. das Vorlesungsverzeichnis (https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k3217046h (9.8.2024)).">[3]</a> in etwas entschuldigen. Gestern hab ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="geschlossen ] doppeltes s mit ß geschrieben&#xD;&#xA;">geschlossen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="geschlossen ] doppeltes s mit ß geschrieben">[a]</a> – <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="es … tun. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">es war eine mühevolle Semesterzeit – </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="es … tun. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="es … tun. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> gleich heute als am ersten Ferientage schreibe ich Ihnen und bitte zunächst, verzeihen Sie mir mein Säumnis. Es war nicht Bummelei. Ich hatte sehr viel zu tun.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="es … tun. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen">[b]</a></p><p class="ED-p">Daß es Ihnen in Halle gefallen würde, habe ich immer gehofft, <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> war also nicht überrascht, aber sehr erfreut, als ich es von Ihnen nun bestätigt fand. Der alte <span class="ED-pb">|</span> akademische Ton, in dem sich unser einer so wohl fühlt, herrscht in <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Halle … ausfällt. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Halle ungleich mehr, als hier. Jetzt am Schluß Ihrer ersten „Campagne“ werden Sie selber nur erst ein richtiges Facit ziehen können; ich bin sehr begierig, wie es ausfällt.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Halle … ausfällt. ] am linken Rd. mit Bleistift angestrichen">[c]</a> Ihre Zuhörerzahl war ja reichlich und hat hoffentlich ausgehalten; und so wünsch ich Ihnen auch für die kommenden Semester das Beste. Sehr begierig bin ich, ob wirklich <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Windelband nach H. berufen ] als Nachfolger für Ulrici, vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.&#xD;&#xA;">Windelband</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Windelband nach H. berufen ] als Nachfolger für Ulrici, vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.&#xD;&#xA;"> nach H</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Windelband nach H. berufen ] als Nachfolger für Ulrici, vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.&#xD;&#xA;">[alle]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Windelband nach H. berufen ] als Nachfolger für Ulrici, vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.&#xD;&#xA;"> berufen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Windelband nach H. berufen ] als Nachfolger für Ulrici, vgl. Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.">[4]</a> wird. Ich hoff’ es nicht; es wäre mir für Sie leid. Mit großem Interesse hab’ ich neulich die Rez<span class="ED-add">[ension]</span> <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Gottschicks über Ihren Kant II ] der 1. Bd. von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft erschien in zwei Teilen 1881/1882, der 2. Bd. erschien erst 1892. Vgl. die Rezension von Johannes Gottschick in: Theologische Literaturzeitung 9 (1884), S. 20–22.&#xD;&#xA;">Gottschick</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Gottschicks über Ihren Kant II ] der 1. Bd. von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft erschien in zwei Teilen 1881/1882, der 2. Bd. erschien erst 1892. Vgl. die Rezension von Johannes Gottschick in: Theologische Literaturzeitung 9 (1884), S. 20–22.&#xD;&#xA;">s über Ihren Kant II</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Gottschicks über Ihren Kant II ] der 1. Bd. von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft erschien in zwei Teilen 1881/1882, der 2. Bd. erschien erst 1892. Vgl. die Rezension von Johannes Gottschick in: Theologische Literaturzeitung 9 (1884), S. 20–22.">[5]</a> gelesen; er ist diesmal ja alles Lobes voll.</p><p class="ED-p">Von hier ist mancherlei zu berichten, doch werden Sie schon längst au fait sein. So von den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="heftigen Bewegungen ] vgl. die Notiz in Neue Freie Presse, Nr. 7122 vom 25.6.1884, Abendblatt: Am 19. d. wurde – wie man uns aus Straßburg meldet – daselbst unter außerordentlicher Theilnahme der akademischen Kreise der Rechtscandidat Hettner, ein Sohn des vor einigen Monaten verstorbenen Literarhistorikers Hermann Hettner in Dresden, zu Grabe getragen. Hettner hat seinem Leben selbst durch Erschießen ein Ende gemacht, nachdem er wegen Ablehnung einer Herausforderung durch das Corps „Palatia“ von diesem in Verruf gesteckt worden war. Abermals hat also der Duellwahnsinn, der wie eine schreckliche Krankheit auf den deutschen Universitäten grassirt, ein blühendes Menschenleben zerstört. Wenn es dabei noch um große Dinge ginge! Aber gewöhnlich ist es die albernste Lappalie, welche eine krankhaft ehrgeizige Jugend zu dem blutigen Spiele um Tod und Leben reizt und Jeden, der diesem Terrorismus sich nicht fügt, in die schändlichste Acht erklärt.&#xD;&#xA;">heftigen Bewegungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="heftigen Bewegungen ] vgl. die Notiz in Neue Freie Presse, Nr. 7122 vom 25.6.1884, Abendblatt: Am 19. d. wurde – wie man uns aus Straßburg meldet – daselbst unter außerordentlicher Theilnahme der akademischen Kreise der Rechtscandidat Hettner, ein Sohn des vor einigen Monaten verstorbenen Literarhistorikers Hermann Hettner in Dresden, zu Grabe getragen. Hettner hat seinem Leben selbst durch Erschießen ein Ende gemacht, nachdem er wegen Ablehnung einer Herausforderung durch das Corps „Palatia“ von diesem in Verruf gesteckt worden war. Abermals hat also der Duellwahnsinn, der wie eine schreckliche Krankheit auf den deutschen Universitäten grassirt, ein blühendes Menschenleben zerstört. Wenn es dabei noch um große Dinge ginge! Aber gewöhnlich ist es die albernste Lappalie, welche eine krankhaft ehrgeizige Jugend zu dem blutigen Spiele um Tod und Leben reizt und Jeden, der diesem Terrorismus sich nicht fügt, in die schändlichste Acht erklärt.">[6]</a> in hies<span class="ED-add">[iger]</span> Studentenschaft <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> dem Selbstmord des <abbr title="studiosus juris" class="ED-abbr">stud. jur.</abbr> <span class="ED-name">Hettner</span>. Es ist noch bis jetzt viel böses Blut da <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> <span class="ED-pb">|</span> bin ich begierig, wie die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Frequenz im nächsten Semester ] im WS 1884/1885 waren in der philosophischen Fakultät der Universität Straßburg 161 Studenten eingeschrieben, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 191, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 181, in der theologischen 90, in der rechts- und staatswissenschaftlichen 182, in der medizinischen 204; gegenüber (in der selben Reihenfolge) 172, 174, 89, 201, 191 im SS 1884; vgl. die statistischen Anhänge zu den jeweiligen Personalverzeichnissen (erreichbar via https://gallica.bnf.fr (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">Frequenz im nächsten Semester</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Frequenz im nächsten Semester ] im WS 1884/1885 waren in der philosophischen Fakultät der Universität Straßburg 161 Studenten eingeschrieben, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 191, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 181, in der theologischen 90, in der rechts- und staatswissenschaftlichen 182, in der medizinischen 204; gegenüber (in der selben Reihenfolge) 172, 174, 89, 201, 191 im SS 1884; vgl. die statistischen Anhänge zu den jeweiligen Personalverzeichnissen (erreichbar via https://gallica.bnf.fr (9.8.2024)).">[7]</a> wird. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Unsere Einweihung ] vgl. Die Einweihung der Neubauten der Kaiser-Wilhelms-Universität Strassburg. 26.–28. October 1884. Officieller Festbericht. Straßburg: J. H. Ed. Heitz 1884.&#xD;&#xA;">Unsere Einweihung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Unsere Einweihung ] vgl. Die Einweihung der Neubauten der Kaiser-Wilhelms-Universität Strassburg. 26.–28. October 1884. Officieller Festbericht. Straßburg: J. H. Ed. Heitz 1884.">[8]</a> besucht weder Kaiser noch Kronprinz, infolge von Nörgeleien des Statthalters, der sie nicht hier haben möchte, aus Raumgründen, wie man sagt. Wer weiß, was da alles mitspielt. Uns aber wird es auch schaden; <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> wir brauchen jetzt gar sehr einen Aufschwung, keine Hinabdrückung. Die Philosophie übrigens befindet sich persönlich in ihren beiden Vertretern wohl. An Dozenten nehmen wir zu: <abbr title="Doktor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Dr. Gothein aus Breslau ] Eberhard Gothein (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 o. Prof. für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (NDB; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">Dr.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Dr. Gothein aus Breslau ] Eberhard Gothein (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 o. Prof. für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (NDB; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie (9.8.2024)).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9 app-philological-4" title="Dr. Gothein aus Breslau ] Eberhard Gothein (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 o. Prof. für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (NDB; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie (9.8.2024)).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Gothein ] Gotthein&#xD;&#xA;">Gothein</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Gothein ] Gotthein">[d]</a></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Dr. Gothein aus Breslau ] Eberhard Gothein (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 o. Prof. für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (NDB; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie (9.8.2024)).&#xD;&#xA;"> aus Breslau</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Dr. Gothein aus Breslau ] Eberhard Gothein (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 o. Prof. für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (NDB; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie (9.8.2024)).">[9]</a> hat sich hier für neuere Geschichte habilitirt, ein Mann voller allgemeiner Gesichtspunkte <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Ideen, über deren Tatsächlichkeit ich mir kein Urteil erlaube. Ein sehr brillanter Redner, der gewiß Erfolge haben wird.</p><p class="ED-p">Heute Abend werd ich bei <span class="ED-name">Laas</span>, der nicht verreist, ebensowenig wie ich, in Gesellschaft sein. <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Hartwig ] Ernst Hartwig (1851–1923), Astronom, nach Studium in Erlangen, Leipzig, Göttingen und München an der Universitäts-Sternwarte in Straßburg angestellt. 1880 promoviert, 1882/1883 Leiter der deutschen Venus-Expedition nach Bahia Blanca. 1884 in Dorpat, 1886 Direktor der zu errichtenden Sternwarte Bamberg (eröffnet 1889; NDB).&#xD;&#xA;">Hartwig</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Hartwig ] Ernst Hartwig (1851–1923), Astronom, nach Studium in Erlangen, Leipzig, Göttingen und München an der Universitäts-Sternwarte in Straßburg angestellt. 1880 promoviert, 1882/1883 Leiter der deutschen Venus-Expedition nach Bahia Blanca. 1884 in Dorpat, 1886 Direktor der zu errichtenden Sternwarte Bamberg (eröffnet 1889; NDB).">[10]</a></span> <span class="ED-pb">|</span> war vor 4 Wochen auf der Durchreise hier. Möge ihn die Kaltwasserkur nur recht gestärkt haben. Hier strömt natürlich alles fort, ins Gebirge – <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">Barack</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">s, </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">Nöldeke</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">s, </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">ten Brink</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).&#xD;&#xA;">s</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Baracks, Nöldekes, ten Brinks ] die Familien des Straßburger Universitätsdirektors Karl August Barrack (1827–1900, NDB), des Orientalisten Theodor Nöldeke (1836–1930, NDB) sowie des Professors für englische Philologie Bernhard ten Brink (1841–1892, https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink (9.8.2024)).">[11]</a> <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> ich weiß nicht wer sonst noch alle nach <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Herrenalb ] Kurort im nördlichen Schwarzwald&#xD;&#xA;">Herrenalb</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="Herrenalb ] Kurort im nördlichen Schwarzwald">[12]</a>. Was haben Sie für Pläne? Ich vermute, Sie kommen auch nach dem Süden, für die Ferien.</p><p class="ED-p">Bei mir im Hause geht es i<span class="ED-add">[m]</span> g<span class="ED-add">[anzen]</span> gut; eine meiner Töchter ist zu einer Luft-Kur in den hohen Schwarzwald. Heiß ist es hier genug; ich will in den Ferien mächtig arbeiten; im September ziehen die Seminare um!</p><p class="ED-p">Nun leben Sie wohl. Möge es Ihnen gut gehen, das wünscht von Herzen Ihr ergebenster</p><p class="ED-signed">G. Gerland</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">geschlossen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>doppeltes s mit ß geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">es … tun.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Halle … ausfällt.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Gothein</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Gotthein</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den <span class="ED-name">Fries</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeintes Werk von <span class="ED-name">Jakob Friedrich Fries</span> nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Datum meiner Antwort</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in Straßburg ging das Sommersemester 1884 vom 21.4. bis 9.8.1884, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Vorlesungsverzeichnis (<span class="ED-link"><a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k3217046h">https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k3217046h</a></span> (9.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Windelband nach H. berufen</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> als Nachfolger für <span class="ED-name">Ulrici</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Eduard Zeller vom 27.6.1884. Ein Ruf erging nicht.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Gottschick</span>s über Ihren Kant II</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>der 1. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft erschien in zwei Teilen 1881/1882, der 2. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> erschien erst 1892. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> die Rezension von <span class="ED-name">Johannes Gottschick</span> in: Theologische Literaturzeitung 9 (1884), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 20–22.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">heftigen Bewegungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Notiz in Neue Freie Presse, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 7122 vom 25.6.1884, Abendblatt: <span class="ED-rdg">Am 19. d. wurde – wie man uns aus Straßburg meldet – daselbst unter außerordentlicher Theilnahme der akademischen Kreise der Rechtscandidat Hettner, ein Sohn des vor einigen Monaten verstorbenen Literarhistorikers Hermann Hettner in Dresden, zu Grabe getragen. Hettner hat seinem Leben selbst durch Erschießen ein Ende gemacht, nachdem er wegen Ablehnung einer Herausforderung durch das Corps „Palatia“ von diesem in Verruf gesteckt worden war. Abermals hat also der Duellwahnsinn, der wie eine schreckliche Krankheit auf den deutschen Universitäten grassirt, ein blühendes Menschenleben zerstört. Wenn es dabei noch um große Dinge ginge! Aber gewöhnlich ist es die albernste Lappalie, welche eine krankhaft ehrgeizige Jugend zu dem blutigen Spiele um Tod und Leben reizt und Jeden, der diesem Terrorismus sich nicht fügt, in die schändlichste Acht erklärt.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Frequenz im nächsten Semester</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>im <abbr title="Wintersemester" class="ED-abbr">WS</abbr> 1884/1885 waren in der philosophischen Fakultät der Universität Straßburg 161 Studenten eingeschrieben, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 191, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 181, in der theologischen 90, in der rechts- und staatswissenschaftlichen 182, in der medizinischen 204; gegenüber (in der selben Reihenfolge) 172, 174, 89, 201, 191 im <abbr title="Sommersemester" class="ED-abbr">SS</abbr> 1884; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die statistischen Anhänge zu den jeweiligen Personalverzeichnissen (erreichbar via <span class="ED-link"><a href="https://gallica.bnf.fr">https://gallica.bnf.fr</a></span> (9.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Unsere Einweihung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Die Einweihung der Neubauten der Kaiser-Wilhelms-Universität Strassburg. 26.–28. October 1884. Officieller Festbericht. Straßburg: J. H. Ed. Heitz 1884.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Gothein</span><span class="ED-name"/> aus Breslau</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Eberhard Gothein</span> (1853–1923), 1877 in Breslau promoviert, 1878 in Breslau habilitiert, 1884 nach Straßburg umhabilitiert, 1885 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für Nationalökonomie an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1890 in Bonn, 1904 in Heidelberg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>; <span class="ED-link"><a href="https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie">https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118718258/biografie</a></span> (9.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Hartwig</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Ernst Hartwig</span> (1851–1923), Astronom, nach Studium in Erlangen, Leipzig, Göttingen und München an der Universitäts-Sternwarte in Straßburg angestellt. 1880 promoviert, 1882/1883 Leiter der deutschen Venus-Expedition nach Bahia Blanca. 1884 in Dorpat, 1886 Direktor der zu errichtenden Sternwarte Bamberg (eröffnet 1889; <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Barack</span>s, <span class="ED-name">Nöldeke</span>s, <span class="ED-name">ten Brink</span>s</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Familien des Straßburger Universitätsdirektors <span class="ED-name">Karl August Barrack</span> (1827–1900, <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>), des Orientalisten <span class="ED-name">Theodor Nöldeke</span> (1836–1930, <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>) sowie des Professors für englische Philologie <span class="ED-name">Bernhard ten Brink</span> (1841–1892, <span class="ED-link"><a href="https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink">https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gsrec/details?current=1&amp;q=brink</a></span> (9.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herrenalb</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kurort im nördlichen Schwarzwald</div></div></body></html>