<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Anton von Leclair an Vaihinger, o. O., o. D. [nach 1883], 4 S., hs. (teilweise andere Hd.), Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 17</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000305-8"/><style type="text/css">
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(teilweise andere Hd.)</span>, <span class="ED-pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 17</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-salute">Hochgeehrter Herr!</p><p class="ED-p">Verzeihen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Sie ] Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Sie ] Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift">[a]</a>, wenn ich es wage, Sie mit einer Bitte zu belästigen, die sich an das gewichtige Urteil des vielerprobten Fachmannes, Universitätslehrers und zugleich praktisch erfahrenen Gymnasialpädagogen wendet.</p><p class="ED-p">Ich wurde von einem vortragenden Rathe in unserem Unterrichts-Ministerium, der vormals mein Lehrer war, aufgefordert Studien zu machen über die Frage des gymnasialen Unterrichtes in philosophischen Fächern, <abbr title="mit anderen Worten" class="ED-abbr">m. a. W.</abbr> über die Frage der philosophischen Propädeutik am Gymnasium und ich muss es als wahrscheinlich ansehen, dass mein Elaborat den Antrieb zu einer amtl<span class="ED-add">[ichen]</span> Verfügung, vielleicht zur Umgestaltung des Unterrichtes gibt. Gestatten Sie, dass ich mich im Folgenden wegen einer vorübergehenden Augenindisposition einer fremden Schrift bediene. – <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2 app-editorial-2" title="Unser jetziger Unterricht … Unterrichtes zum Gegenstande hat. ] von anderer Hd. geschrieben&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;">Unser jetziger Unterricht</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Unser jetziger Unterricht … Unterrichtes zum Gegenstande hat. ] von anderer Hd. geschrieben">[b]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;"> stützt sich in seiner Einrichtung auf den 1849 unter </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-editorial-1" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;H. Bonitz’ ] Hermann Bonitz (1814–1888), Altphilologe, Pädagoge und Gymnasiallehrer, 1849 Prof. in Wien, 1867 Gymnasialdirektor in Berlin, 1875 Vortragender Rat im Preußischen Unterrichtsministerium (NDB).&#xD;&#xA;">H. Bonitz</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-editorial-1" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;H. Bonitz’ ] Hermann Bonitz (1814–1888), Altphilologe, Pädagoge und Gymnasiallehrer, 1849 Prof. in Wien, 1867 Gymnasialdirektor in Berlin, 1875 Vortragender Rat im Preußischen Unterrichtsministerium (NDB).&#xD;&#xA;">’</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="H. Bonitz’ ] Hermann Bonitz (1814–1888), Altphilologe, Pädagoge und Gymnasiallehrer, 1849 Prof. in Wien, 1867 Gymnasialdirektor in Berlin, 1875 Vortragender Rat im Preußischen Unterrichtsministerium (NDB).">[1]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;"> wesentlicher Mitwirkung entstandenen </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-philological-3" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“ ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“ ] in lateinischer Schrift">[c]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).&#xD;&#xA;"> und auf spätere Ministerial-Verordnungen.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen. ] Bonitz hatte den „Entwurf“ (vgl. [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2 (9.2.2024)) gemeinsam mit Franz Exner (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne Exners dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister Dr. Leo Graf von Thun-Hohenstein (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der u. a. die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde u. a. beschlossen, dass die bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut. (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform (9.2.2024); vgl. https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit (9.2.2024); vgl. NDB).">[2]</a> Seit <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="1856 ] letzte Ziffer undeutlich geschrieben, kann auch 1850 heißen&#xD;&#xA;">1856</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="1856 ] letzte Ziffer undeutlich geschrieben, kann auch 1850 heißen">[d]</a> lehren wir im vorletzten <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Jahrescurs ] unleserlicher Buchstabe zwischen c und u gestrichen&#xD;&#xA;">Jahrescurs</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Jahrescurs ] unleserlicher Buchstabe zwischen c und u gestrichen">[e]</a> (VII. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Classe ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Classe</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Classe ] in lateinischer Schrift">[f]</a>) zwei Stunden wöchentlich formale Logik und im letzten (VIII. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Classe ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Classe</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Classe ] in lateinischer Schrift">[g]</a>) 2 Stunden wöchentlich empirische <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="Psychologie ] Psyhologie&#xD;&#xA;">Psychologie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="Psychologie ] Psyhologie">[h]</a>. Auf jedes Fach entfallen effectiv 70 Lehrstunden des Jahres. Die dieser Einrichtung entsprungenen Lehrbücher von <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="[G. A.] Lindner ] Gustav Adolf Lindner (1828–1887), Gymnasiallehrer und -direktor, Philosoph (ADB); vgl. von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916.&#xD;&#xA;">[G. A.] Lindner</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="[G. A.] Lindner ] Gustav Adolf Lindner (1828–1887), Gymnasiallehrer und -direktor, Philosoph (ADB); vgl. von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916.">[3]</a>, <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Drbal ] Mathias Amos Drbal (1829–1885), Philosoph und Pädagoge (https://d-nb.info/gnd/123521076 (14.5.2024)).&#xD;&#xA;">Drbal</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Drbal ] Mathias Amos Drbal (1829–1885), Philosoph und Pädagoge (https://d-nb.info/gnd/123521076 (14.5.2024)).">[4]</a>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Zimmermann ] meint vermutlich Robert von Zimmermann (1824–1898), seit 1861 o. Prof. der Philosophie an der Universität Wien, 1874 zum Hofrat ernannt, 1886/1887 Rektor (https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/robert-von-zimmermann-o-univ-prof-dr-phil (14.5.2024); BEdPh).&#xD;&#xA;">Zimmermann</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Zimmermann ] meint vermutlich Robert von Zimmermann (1824–1898), seit 1861 o. Prof. der Philosophie an der Universität Wien, 1874 zum Hofrat ernannt, 1886/1887 Rektor (https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/robert-von-zimmermann-o-univ-prof-dr-phil (14.5.2024); BEdPh).">[5]</a>, <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Konvalina ] Leopold Konvalina verfasste u. a.: Lehrbuch der formalen Logik. Wien: Alfred Hölder 1876. Näheres nicht ermittelt, vgl. http://viaf.org/viaf/217434296 (9.2.2024).&#xD;&#xA;">Konvalina</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Konvalina ] Leopold Konvalina verfasste u. a.: Lehrbuch der formalen Logik. Wien: Alfred Hölder 1876. Näheres nicht ermittelt, vgl. http://viaf.org/viaf/217434296 (9.2.2024).">[6]</a> sind <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="Ihnen ] Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Ihnen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="Ihnen ] Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift">[i]</a> sicherlich theilweise bekannt.</p><p class="ED-p">Nun gedenke ich mich aber über die Frage ohne jede Rücksicht auf die bei uns oder anderwärts bestehenden Einrichtungen oder auf das Vorhandensein entsprechender Lehrbehelfe auszusprechen, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="ausschließlich ] ausschlieszlich&#xD;&#xA;">ausschließlich</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="ausschließlich ] ausschlieszlich">[j]</a> geleitet von den Bedürfnissen des Gymnasiums und der Natur <span class="ED-pb">|</span> der fraglichen Disciplinen. Und so möchte ich Sie denn gebeten haben, mir Ihre Anschauung über die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="gymnasiale ] verbessert aus: Gymnasiale&#xD;&#xA;">gymnasiale</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="gymnasiale ] verbessert aus: Gymnasiale">[k]</a> Behandlung der Philosophie überhaupt und über unsere österreichische Einrichtung insbesondere mitzutheilen. Mit dieser Textierung des Fragepunktes soll ein negatives Votum, welches ja auch seinen eigenen Werth beansprucht, keineswegs ausgeschlossen sein.</p><p class="ED-p">Am liebsten hätte ich zwar bei dieser Anfrage meine eigene Anschauung, wie sie sich an der Hand einer achtjährigen Lehrerfahrung und umfassender Fachstudien herausgebildet hat, gänzlich zurückgehalten. Da ich indessen auf Ihrer Seite eingehendere Vertrautheit mit unserem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="österreichischen ] verbessert aus: österreichischem&#xD;&#xA;">österreichischen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="österreichischen ] verbessert aus: österreichischem">[l]</a> Gymnasium, seinen Bedürfnissen und seiner Leistungsfähigkeit nicht voraussetzen kann, so will ich gestehen, dass ich mir an der Mittelschule von einem tüchtigen Logik-<span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="Cursus ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Cursus</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="Cursus ] in lateinischer Schrift">[m]</a> viel verspreche. Freilich ist dabei der passende Lehrer zum mindesten ebenso wichtig als ein passender Lehrbehelf, und zweifellos ist die erste Frage in der Praxis bei weitem schwieriger zu lösen als die zweite. Nur denke ich an <u>mehr</u> als die <abbr title="sogenannt" class="ED-abbr">sog.</abbr> „formale“ Schullogik, welche in dem minutiösen Detail <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="ihrer ] Einfügung über der Zeile für unleserlich gestrichenes Wort&#xD;&#xA;">ihrer</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="ihrer ] Einfügung über der Zeile für unleserlich gestrichenes Wort">[n]</a> Syllogistik die höchsten Triumphe feiert. Namentlich scheint mir der herkömmliche Stoff in der Lehre vom Begriff und vom Urteil eine beträchtliche Erweiterung sowohl nach der Tiefe als <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="der Breite … gründlichere und ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">der Breite zu vertragen, ebenso in der </span><abbr title="sogenannt" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="der Breite … gründlichere und ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">sog.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="der Breite … gründlichere und ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> Systematik, wo der Lehre vom Beweis und der Methode nach meiner Erfahrung selbst im Rahmen der jetzigen Organisation mit vollem Erfolg eine gründlichere und</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="der Breite … gründlichere und ] am Rd. mit Bleistift angestrichen">[o]</a> ausführlichere Behandlung zu Theil werden kann. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-16" title="Auch das … Gymnasium, ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Auch das Verhältnis von Sprache (Grammatik) und Logik ist eingehend zu berücksichtigen. Es ist wirklich staunenswerth, dass das Gymnasium,</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-16" id="app-philological-16-ref" title="Auch das … Gymnasium, ] am Rd. mit Bleistift angestrichen">[p]</a> in dessen Organismus die Sprache als solche eine centrale Stellung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="einnimmt ] einimmt&#xD;&#xA;">einnimmt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-17" id="app-philological-17-ref" title="einnimmt ] einimmt">[q]</a>, seine Schüler in der Logik über Sätze wie <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> „<span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-18" title="Das Gold ist gelb ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Das Gold ist gelb</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-18" id="app-philological-18-ref" title="Das Gold ist gelb ] in lateinischer Schrift">[r]</a>“, „<span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-19" title="Der Hund bellt ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Der Hund bellt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-19" id="app-philological-19-ref" title="Der Hund bellt ] in lateinischer Schrift">[s]</a>“ oder „<span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="Wenn es regnet, so sind die Steine nass ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Wenn es regnet, so sind die Steine nass</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-20" id="app-philological-20-ref" title="Wenn es regnet, so sind die Steine nass ] in lateinischer Schrift">[t]</a>“ nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-21" title="hinausführt. ] Punkt in der Zeile eingefügt für gestrichenes Komma&#xD;&#xA;">hinausführt.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-21" id="app-philological-21-ref" title="hinausführt. ] Punkt in der Zeile eingefügt für gestrichenes Komma">[u]</a> Dass aber die logische Erörterung <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> des Attributes oder der Objectarten oder der Functionen des <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-22" title="Genitiv für … einseitig ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Genitiv für Gymnasialschüler nicht verstiegen, sondern geradezu eine sachlich notwendige Ergänzung des vorangegangenen einseitig</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-22" id="app-philological-22-ref" title="Genitiv für … einseitig ] am Rd. mit Bleistift angestrichen">[v]</a> grammatischen Unterrichtes ist, brauche ich wohl nicht weitläufig zu beweisen.</p><p class="ED-p">Weniger günstig denke ich über die Erfolge der „empirischen“ Psychologie. Es scheint mir zuweilen beim Überdenken dieser schwierigsten aller Unterrichtsfragen am klügsten gehandelt, jene Disciplin zu einer kurzen Einleitung zur Logik zusammenschrumpfen zu lassen. Was unsere Lehrbücher bieten, ist nicht Wissenschaft in demselben Sinne wie etwa Physik, Geometrie, Griechische Syntax, sondern es sind die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="specifischen … ausgestutzt ] am Rd. dreifach mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">specifischen Lehrmeinungen der </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="specifischen … ausgestutzt ] am Rd. dreifach mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Herbart</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="specifischen … ausgestutzt ] am Rd. dreifach mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">ischen Psychologie, ausgestutzt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-23" id="app-philological-23-ref" title="specifischen … ausgestutzt ] am Rd. dreifach mit Bleistift angestrichen">[w]</a> mit einigen unverdauten Capiteln aus der modernen physiologischen Psychologie. Eine wahrhaft „empirische“ Psychologie ist ja selbst für den vollen Ernst der Fachwissenschaft ein noch unerreichtes Ideal und steht kaum ihrem Begriffe nach fest, geschweige denn, dass sie ausgeführt vorläge. Aus diesen Gründen verhalte ich mich gegenüber einer Psychologie als besonderer Gymnasialdisciplin skeptisch.</p><p class="ED-p">Vielleicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="ließe ] liesze&#xD;&#xA;">ließe</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-24" id="app-philological-24-ref" title="ließe ] liesze">[x]</a> sich meine Idee durchführen, wenn dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-26" title="Gegenstande in … eingeräumt würden. ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;">Gegenstande in der obersten Classe drei Stunden wöchentlich, somit effectiv im </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-26 app-philological-25" title="Gegenstande in … eingeräumt würden. ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ganzen ] Anfangsbuchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert&#xD;&#xA;">Ganzen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-25" id="app-philological-25-ref" title="Ganzen ] Anfangsbuchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert">[y]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-26" title="Gegenstande in … eingeräumt würden. ] am Rd. mit Bleistift angestrichen&#xD;&#xA;"> etwas über 100 Stunden eingeräumt würden.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-26" id="app-philological-26-ref" title="Gegenstande in … eingeräumt würden. ] am Rd. mit Bleistift angestrichen">[z]</a> <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Es würde mich sehr freuen, wenn <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="Sie ] in lateinischer Schrift (wie im Vorigen und Folgenden bei allen Anredepronomen), hier verbessert aus: sie (in deutscher Kurrentschrift)&#xD;&#xA;">Sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-27" id="app-philological-27-ref" title="Sie ] in lateinischer Schrift (wie im Vorigen und Folgenden bei allen Anredepronomen), hier verbessert aus: sie (in deutscher Kurrentschrift)">[aa]</a> sich durch diese Erörterung veranlasst sehen sollten, mir Ihre eigene Meinung über die berührten Punkte zu entwickeln. Ich darf nämlich wohl voraussetzen, dass Sie nicht ungern ein Stündchen Ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-28" title="Mußezeit ] Muszezeit&#xD;&#xA;">Mußezeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-28" id="app-philological-28-ref" title="Mußezeit ] Muszezeit">[ab]</a> der Erfüllung meiner Bitte widmen werden, die das Interesse der uns Beiden am Herzen liegenden Förderung des philosophischen Denkens, sowie das Interesse des höheren, gerade jetzt nach der Seite seiner Reformbedürftigkeit eifrig ventilierten Unterrichtes zum Gegenstande hat.</p><p class="ED-p">Mit dem Ausdrucke der aufrichtigsten Verehrung Ihr sehr ergebener</p><p class="ED-signed"><abbr title="Doktor" class="ED-abbr">D<sup>r.</sup></abbr> Ant. v. Leclair</p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-29" title="P.S. ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">P.S.</span></abbr><a class="ED-anchor" href="#app-philological-29" id="app-philological-29-ref" title="P.S. ] in lateinischer Schrift">[ac]</a> Ich hoffe, dass die am 30. Juli vor<span class="ED-add">[igen]</span> J<span class="ED-add">[ahres]</span> von <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-30" title="Graz ] in lateinischer Schrift&#xD;&#xA;">Graz</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-30" id="app-philological-30-ref" title="Graz ] in lateinischer Schrift">[ad]</a> aus <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-31" title="an Sie ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">an Sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-31" id="app-philological-31-ref" title="an Sie ] Einfügung über der Zeile">[ae]</a> abgegangene Kreuzbandsendung mit meinen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“ ] vgl. von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1 (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, S. 3873, gemeldet in dems. vom 25.9.1882, S. 4082.&#xD;&#xA;">„Beiträgen zu einer monist</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“ ] vgl. von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1 (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, S. 3873, gemeldet in dems. vom 25.9.1882, S. 4082.&#xD;&#xA;">[ischen]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“ ] vgl. von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1 (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, S. 3873, gemeldet in dems. vom 25.9.1882, S. 4082.&#xD;&#xA;"> Erkenntnistheorie“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“ ] vgl. von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1 (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, S. 3873, gemeldet in dems. vom 25.9.1882, S. 4082.">[7]</a> an ihr Ziel gelangt ist.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Unser jetziger Unterricht … Unterrichtes zum Gegenstande hat.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">1856</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>letzte Ziffer undeutlich geschrieben, kann auch 1850 heißen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Jahrescurs</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>unleserlicher Buchstabe zwischen <span class="ED-rdg">c</span> und <span class="ED-rdg">u</span> gestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Classe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Classe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Psychologie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Psyhologie</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihnen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ausschließlich</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ausschlieszlich</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gymnasiale</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">Gymnasiale</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">österreichischen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">österreichischem</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Cursus</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ihrer</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile für unleserlich gestrichenes Wort</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">der Breite … gründlichere und</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-16"><span class="ED-app-num">p</span><a href="#app-philological-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Auch das … Gymnasium,</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-17"><span class="ED-app-num">q</span><a href="#app-philological-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">einnimmt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">einimmt</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-18"><span class="ED-app-num">r</span><a href="#app-philological-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Das Gold ist gelb</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-19"><span class="ED-app-num">s</span><a href="#app-philological-19-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Der Hund bellt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-20"><span class="ED-app-num">t</span><a href="#app-philological-20-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Wenn es regnet, so sind die Steine nass</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-21"><span class="ED-app-num">u</span><a href="#app-philological-21-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">hinausführt.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Punkt in der Zeile eingefügt für gestrichenes Komma</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-22"><span class="ED-app-num">v</span><a href="#app-philological-22-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Genitiv für … einseitig</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-23"><span class="ED-app-num">w</span><a href="#app-philological-23-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">specifischen … ausgestutzt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> dreifach mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-24"><span class="ED-app-num">x</span><a href="#app-philological-24-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ließe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">liesze</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-25"><span class="ED-app-num">y</span><a href="#app-philological-25-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ganzen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anfangsbuchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-26"><span class="ED-app-num">z</span><a href="#app-philological-26-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Gegenstande in … eingeräumt würden.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-27"><span class="ED-app-num">aa</span><a href="#app-philological-27-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift (wie im Vorigen und Folgenden bei allen Anredepronomen), hier verbessert aus: <span class="ED-rdg">sie</span> (in deutscher Kurrentschrift)</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-28"><span class="ED-app-num">ab</span><a href="#app-philological-28-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Mußezeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Muszezeit</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-29"><span class="ED-app-num">ac</span><a href="#app-philological-29-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="Post Skriptum" class="ED-abbr">P.S.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-30"><span class="ED-app-num">ad</span><a href="#app-philological-30-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Graz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in lateinischer Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-31"><span class="ED-app-num">ae</span><a href="#app-philological-31-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">an Sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">H. Bonitz</span>’</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Hermann Bonitz</span> (1814–1888), Altphilologe, Pädagoge und Gymnasiallehrer, 1849 <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> in Wien, 1867 Gymnasialdirektor in Berlin, 1875 Vortragender Rat im Preußischen Unterrichtsministerium (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <span class="ED-name">Bonitz</span> hatte den „Entwurf“ (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: <span class="ED-link"><a href="https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2">https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2</a></span> (9.2.2024)) gemeinsam mit <span class="ED-name">Franz Exner</span> (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne <span class="ED-name">Exner</span>s dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Leo Graf von Thun-Hohenstein</span> (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr> beschlossen, dass die <span class="ED-rdg">bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut.</span> (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. <span class="ED-link"><a href="https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform">https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform</a></span> (9.2.2024); <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit">https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit</a></span> (9.2.2024); <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">[G. A.] Lindner</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Gustav Adolf Lindner</span> (1828–1887), Gymnasiallehrer und -direktor, Philosoph (<abbr title="Allgemeine Deutsche Biographie" class="ED-abbr">ADB</abbr>); <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Drbal</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Mathias Amos Drbal</span> (1829–1885), Philosoph und Pädagoge (<span class="ED-link"><a href="https://d-nb.info/gnd/123521076">https://d-nb.info/gnd/123521076</a></span> (14.5.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Zimmermann</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint vermutlich <span class="ED-name">Robert von Zimmermann</span> (1824–1898), seit 1861 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> der Philosophie an der Universität Wien, 1874 zum Hofrat ernannt, 1886/1887 Rektor (<span class="ED-link"><a href="https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/robert-von-zimmermann-o-univ-prof-dr-phil">https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/robert-von-zimmermann-o-univ-prof-dr-phil</a></span> (14.5.2024); <abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Konvalina</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Leopold Konvalina</span> verfasste <abbr title="unter anderem" class="ED-abbr">u. a.</abbr>: Lehrbuch der formalen Logik. Wien: Alfred Hölder 1876. Näheres nicht ermittelt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="http://viaf.org/viaf/217434296">http://viaf.org/viaf/217434296</a></span> (9.2.2024).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: <span class="ED-link"><a href="https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1">https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1</a></span> (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 3873, gemeldet in <abbr title="demselben" class="ED-abbr">dems.</abbr> vom 25.9.1882, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 4082.</div></div></body></html>