<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Bartholomäus von Carneri an Vaihinger, Graz, 29.11.1883, 4 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 4 d, Nr. 15</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000301-4"/><style type="text/css">
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Vaihinger an Vischer vom 29.12.1883).&#xD;&#xA;">lieben Brief und die kostbare Gabe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="lieben Brief und die kostbare Gabe ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert. Vermutlich hat Vaihinger an Carneri eine Reproduktion desselben Goethe-Bildnisses übersandt, wie im selben Jahr an Michael Bernays (vgl. Bernays an Vaihinger vom 2.11.1883) und an Friedrich Theodor Vischer (vgl. Vaihinger an Vischer vom 29.12.1883).">[1]</a>, die ihn begleitet hat, nicht gleich gedankt, bitte ich nur dem Grunde zuzuschreiben, daß ich in Berücksichtigung des Werthes Ihrer Zeit Sie nicht allzu schnell wieder in die Briefschuld bringen wollte. Allein in ein paar Tagen gehe ich wieder nach Wien, wo man zu nichts Vernünftigem mehr kommt, und da beeile ich mich, Ihnen und recht <span class="ED-pb">|</span> von Herzen für alles zu danken, und vor allem für <span class="ED-name">Goethe</span>’s Bild, das mir die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="von Braumüller herausgegebene Sammlung ] vgl. Hermann Rollett: Die Goethebildnisse biographisch-kunstgeschichtlich dargestellt. Wien: Braumüller 1883.&#xD;&#xA;">von Braumüller herausgegebene Sammlung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="von Braumüller herausgegebene Sammlung ] vgl. Hermann Rollett: Die Goethebildnisse biographisch-kunstgeschichtlich dargestellt. Wien: Braumüller 1883.">[2]</a> vervollständigt. Es ist sehr lieb von Ihnen gewesen, da an mich zu denken.</p><p class="ED-p">Was Sie mir von <span class="ED-name">Riehl</span> und <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Wildauer ] vielleicht gemeint:Tobias Wildauer (1825–1898), 1877 geadelt Ritter von Wildhausen, 1855 an der Universität Innsbruck promoviert, zunächst im Schuldienst. 1857 Lehrstuhlvertreter für Philosophie an der Universität Innsbruck, 1858 trotz fehlender Habilitation o. Prof. Ab den 1860er Jahren politisch tätig, unter Vernachlässigung seines Lehramtes. 1867–1895 Abgeordneter im Tiroler Landtag. 1873–1897 Abgeordneter im Reichsrat (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_W/Wildauer-Wildhausen_Tobias_1825_1898.xml (8.8.2024)).&#xD;&#xA;">Wildauer</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Wildauer ] vielleicht gemeint:Tobias Wildauer (1825–1898), 1877 geadelt Ritter von Wildhausen, 1855 an der Universität Innsbruck promoviert, zunächst im Schuldienst. 1857 Lehrstuhlvertreter für Philosophie an der Universität Innsbruck, 1858 trotz fehlender Habilitation o. Prof. Ab den 1860er Jahren politisch tätig, unter Vernachlässigung seines Lehramtes. 1867–1895 Abgeordneter im Tiroler Landtag. 1873–1897 Abgeordneter im Reichsrat (https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_W/Wildauer-Wildhausen_Tobias_1825_1898.xml (8.8.2024)).">[3]</a></span> sagen, hat mich sehr interessirt, und ebenso die Schilderung Ihrer Thätigkeit, um die ich Sie beneiden könnte. Gratz ist noch immer unbesetzt und Aussicht auf einen, der Sache des Fortschritts günstigen Regierungswechsel ist noch keine. Aber <span class="ED-pb">|</span> einmal wird’s doch werden, und bei jedem neuen Beweis Ihrer Sympathie für unsere Alpenländer ist mir, als müßte ich Sie einmal hier haben. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ersatz für Wildhaus ] nach dem Verkauf des Gutes und der Übersiedelung Carneris nach Graz 1883.&#xD;&#xA;">Ersatz für Wildhaus</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ersatz für Wildhaus ] nach dem Verkauf des Gutes und der Übersiedelung Carneris nach Graz 1883.">[4]</a> finde ich nur in meinen Studien, deren Veranlassung von je her Selbsterhaltungstrieb war – sie haben mir noch über alles hinausgeholfen – und von denen ich nur wünsche, daß Sie sie nicht viel zu liebenswürdig beurtheilen.</p><p class="ED-p">Das nächste „Kosmos“-Heft bringt <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="eine Besprechung ] vgl. Carneri: Das Ansich der Dinge. In: Kosmos 7 (1883), 13. Bd. von April–Dezember, S. 561–573 (eigene Datierung: Wildhaus 2. August 1883, Heft ausgegeben am 30.11.1883).&#xD;&#xA;">eine Besprechung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="eine Besprechung ] vgl. Carneri: Das Ansich der Dinge. In: Kosmos 7 (1883), 13. Bd. von April–Dezember, S. 561–573 (eigene Datierung: Wildhaus 2. August 1883, Heft ausgegeben am 30.11.1883).">[5]</a> von <span class="ED-name">Fritz Schultze</span>’s Philosophie der Naturwissenschaft. <span class="ED-pb">|</span> Sie erhalten den Separatabdruck, wie ich ihn habe und ich sehe der Aufnahme, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="die er … einlasse. ] am linken Rd. mit Bleistift an gestrichen&#xD;&#xA;">die er bei Ihnen finden wird, nicht ohne Befangenheit entgegen, weil ich mich dabei etwas gar tief in </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="die er … einlasse. ] am linken Rd. mit Bleistift an gestrichen&#xD;&#xA;">Kant</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="die er … einlasse. ] am linken Rd. mit Bleistift an gestrichen&#xD;&#xA;"> einlasse.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="die er … einlasse. ] am linken Rd. mit Bleistift an gestrichen">[a]</a></p><p class="ED-p">An <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Schmidt</span> und <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Goltz</span> alles Erdenkliche, und meine besten Empfehlungen unbekannterweise auch der gütigen Gattin des Letzteren.</p><p class="ED-p">Auf <span class="ED-name">Laas</span> berufe ich mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="im nächsten und in auch in einem bald darauf folgenden „Kosmos“-Artikel ] vgl. Carneri: Von der Macht des Geistes. In: Kosmos 8 (1884), 14. Bd. von Januar–Juni, S. 241–253 (eigene Datierung: Wildhaus, 26. Juli 1883, Heft ausgegeben am 5.5.1884). Carneris Beitrag im selben Bd., S. 401–414: Die Entwicklung der Sittlichkeitsidee (Wildhaus, 28. August 1883, ausgegeben am 25.6.1884) setzt sich nicht ausdrücklich mit Ernst Laas auseinander.&#xD;&#xA;">im nächsten und in auch in einem bald darauf folgenden „Kosmos“-Artikel</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="im nächsten und in auch in einem bald darauf folgenden „Kosmos“-Artikel ] vgl. Carneri: Von der Macht des Geistes. In: Kosmos 8 (1884), 14. Bd. von Januar–Juni, S. 241–253 (eigene Datierung: Wildhaus, 26. Juli 1883, Heft ausgegeben am 5.5.1884). Carneris Beitrag im selben Bd., S. 401–414: Die Entwicklung der Sittlichkeitsidee (Wildhaus, 28. August 1883, ausgegeben am 25.6.1884) setzt sich nicht ausdrücklich mit Ernst Laas auseinander.">[6]</a>.</p><p class="ED-p">Nochmals tausend Dank, und bleiben Sie immer so gut Ihrem ganz ergebenen</p><p class="ED-signed">B. Carneri</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">die er … einlasse.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Bleistift an gestrichen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">lieben Brief und die kostbare Gabe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Schreiben Vaihingers nicht überliefert. Vermutlich hat Vaihinger an Carneri eine Reproduktion desselben <span class="ED-name">Goethe</span>-Bildnisses übersandt, wie im selben Jahr an <span class="ED-name">Michael Bernays</span> (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Bernays an Vaihinger vom 2.11.1883) und an <span class="ED-name">Friedrich Theodor Vischer</span> (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Vischer vom 29.12.1883).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">von Braumüller herausgegebene Sammlung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Hermann Rollett: Die Goethebildnisse biographisch-kunstgeschichtlich dargestellt. Wien: Braumüller 1883.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Wildauer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vielleicht gemeint:<span class="ED-name">Tobias Wildauer</span> (1825–1898), 1877 geadelt Ritter von Wildhausen, 1855 an der Universität Innsbruck promoviert, zunächst im Schuldienst. 1857 Lehrstuhlvertreter für Philosophie an der Universität Innsbruck, 1858 trotz fehlender Habilitation <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> Ab den 1860er Jahren politisch tätig, unter Vernachlässigung seines Lehramtes. 1867–1895 Abgeordneter im Tiroler Landtag. 1873–1897 Abgeordneter im Reichsrat (<span class="ED-link"><a href="https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_W/Wildauer-Wildhausen_Tobias_1825_1898.xml">https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_W/Wildauer-Wildhausen_Tobias_1825_1898.xml</a></span> (8.8.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ersatz für Wildhaus</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nach dem Verkauf des Gutes und der Übersiedelung <span class="ED-name">Carneri</span>s nach Graz 1883.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">eine Besprechung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carneri: Das Ansich der Dinge. In: Kosmos 7 (1883), 13. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> von April–Dezember, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 561–573 (eigene Datierung: <span class="ED-rdg">Wildhaus 2. August 1883</span>, Heft ausgegeben am 30.11.1883).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">im nächsten und in auch in einem bald darauf folgenden „Kosmos“-Artikel</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Carneri: Von der Macht des Geistes. In: Kosmos 8 (1884), 14. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> von Januar–Juni, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 241–253 (eigene Datierung: <span class="ED-rdg">Wildhaus, 26. Juli 1883</span>, Heft ausgegeben am 5.5.1884). <span class="ED-name">Carneri</span>s Beitrag im selben <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 401–414: Die Entwicklung der Sittlichkeitsidee (<span class="ED-rdg">Wildhaus,</span> <span class="ED-rdg">28. August 1883</span>, ausgegeben am 25.6.1884) setzt sich nicht ausdrücklich mit <span class="ED-name">Ernst Laas</span> auseinander.</div></div></body></html>