<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger an Friedrich Zarncke, Straßburg, 24.4.1883, 4 S., hs., Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/31</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000261-4"/><style type="text/css">
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Vaihinger an Zarncke vom 18.4.1883&#xD;&#xA;">meinem zweiten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="meinem zweiten ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 18.4.1883">[2]</a> gekreuzt hat, zu beantworten. Ich habe die Angelegenheit noch einmal mit mir und meinen Freunden berathen, und finde <span class="ED-name">Natorp</span>’s Forderung einer Namensnennung keineswegs berechtigt. Sie hätte Sinn, wenn das L<span class="ED-add">[iterarische]</span> C<span class="ED-add">[entral]</span> Bl<span class="ED-add">[att]</span> ein Organ wäre, in der Jeder ohne Weiteres Recensionen einschicken kann; in diesem Falle wäre meine Recension <u>ein spontaner Act</u> und ein Angriff, eine Provocation. Allein factisch ist mir diese Schrift ohne jegliches Zuthun unter vielen andern seitens der Expedition zugegangen, worin ich die Aufforderung erblicken muß, dieselbe nach bestem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Wissen ] doppeltes s hier und im folgenden mit ß geschrieben&#xD;&#xA;">Wissen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Wissen ] doppeltes s hier und im folgenden mit ß geschrieben">[b]</a> und Gewissen zu be<span class="ED-pb">|</span>sprechen, weil sie in mein Gebiet fällt, aus dem ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="seit dem Jahre 1880 als regelmäßiger Referent ] vgl. Zarncke an Wilhelm Braune vom 22.1.1883, über seine Mitarbeiter an der Zeitschrift Literarisches Centralblatt: Prof. Avenarius in Zürich und der Privatdozent Vaihinger in Straßburg. […] Beide Männer sind mir bekannt, und ich habe durch lang dauernde Thätigkeit am Cblatt ein bestimmtes Bild ihres Denkens und Arbeitens mir bilden können. Aven. ist ein wirklich tiefer Denker […] (über Vaihinger äußert sich Friedrich Zarncke nicht weiter; zitiert nach: Thomas Lick: Friedrich Zarncke und das „Literarische Centralblatt für Deutschland“. Eine buchgeschichtliche Untersuchung. Wiesbaden: Harrassowitz 1993 (Buchwissenschaftliche Beiträge aus dem Deutschen Bucharchiv München. Hg. v. L. Delp u. U. Neumann Bd. 43), S. 182).&#xD;&#xA;">seit dem Jahre 1880 als regelmäßiger Referent</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="seit dem Jahre 1880 als regelmäßiger Referent ] vgl. Zarncke an Wilhelm Braune vom 22.1.1883, über seine Mitarbeiter an der Zeitschrift Literarisches Centralblatt: Prof. Avenarius in Zürich und der Privatdozent Vaihinger in Straßburg. […] Beide Männer sind mir bekannt, und ich habe durch lang dauernde Thätigkeit am Cblatt ein bestimmtes Bild ihres Denkens und Arbeitens mir bilden können. Aven. ist ein wirklich tiefer Denker […] (über Vaihinger äußert sich Friedrich Zarncke nicht weiter; zitiert nach: Thomas Lick: Friedrich Zarncke und das „Literarische Centralblatt für Deutschland“. Eine buchgeschichtliche Untersuchung. Wiesbaden: Harrassowitz 1993 (Buchwissenschaftliche Beiträge aus dem Deutschen Bucharchiv München. Hg. v. L. Delp u. U. Neumann Bd. 43), S. 182).">[3]</a> und zwar mit ganz wenigen Ausnahmen anonym, eine große Anzahl von Werken besprochen habe. Eine derartige Aufforderung zur Namensnennung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="durch Natorp ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">durch </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="durch Natorp ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">Natorp</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="durch Natorp ] Einfügung über der Zeile">[c]</a></span> ist ohne jeglichen moralischen Rechtsgrund in einem solchen Falle.</p><p class="ED-p">Daß <span class="ED-name">Natorp</span> mit Wahrscheinlichkeit mich als Referenten vermuthet, ändert daran nichts: daß er mich am Stil <abbr title="und so weiter" class="ED-abbr">u. s. w.</abbr> erkennen werde, habe ich mir schon gedacht. Allein auch das gibt zu der indiscreten Forderung der Namensnennung kein Recht. Derartige Fälle sind schon oft da gewesen speciell bei Referenten des L<span class="ED-add">[iterarischen]</span> C<span class="ED-add">[entral]</span> Bl<span class="ED-add">[attes]</span>; ich erinnere mich vieler Fälle; so <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> polemisirt <u><span class="ED-name">Teichmüller</span></u> in seinen Schriften mehrfach gegen den „wohlbekannten“ Recensenten im L<span class="ED-add">[iterarischen]</span> C<span class="ED-add">[entralblatt]</span>, (wahrscheinlich Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Heinze</span>). Aber eine Forderung zur Namensnennung zu stellen, ist ihm nicht in den Sinn gekommen. Nur ein junger, mit den Verhältnissen unbekannter Autor wie <span class="ED-name">Natorp</span> kann eine solche Forderung stellen. Ist einmal <span class="ED-pb">|</span> von vorneherein das Princip der Anonymität zugelassen, so verlässt sich <u>ein regelmäßiger </u><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Referent ] mit Einfügungszeichen an den oberen Rd. geschrieben: Vielleicht würde es sich empfehlen, wenn Sie, verehrtester Herr Professor, Herrn Dr N. darauf aufmerksam machen würden, daß, wie ich schon oben bemerkte, meine Recension nicht spontan eingesandt ist sondern von einem ständigen Referenten stammt. Das dürfte ihn doch beruhigen!&#xD;&#xA;">Referent</span></u><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Referent ] mit Einfügungszeichen an den oberen Rd. geschrieben: Vielleicht würde es sich empfehlen, wenn Sie, verehrtester Herr Professor, Herrn Dr N. darauf aufmerksam machen würden, daß, wie ich schon oben bemerkte, meine Recension nicht spontan eingesandt ist sondern von einem ständigen Referenten stammt. Das dürfte ihn doch beruhigen!">[d]</a> auf dieselbe in dem Bewusstsein, unter dem Schutze dieser Anonymität die Wahrheit sagen zu können, welche bekanntlich durch Namensnennung nicht gewinnt. Gerade das ist der Vorzug des L<span class="ED-add">[iterarischen]</span> C<span class="ED-add">[entral]</span> Bl<span class="ED-add">[attes]</span>, daß ohne Rücksicht auf menschliche persönliche Beziehungen die objective wissenschaftliche Wahrheit zum Nutzen der Wissenschaft sich sagen läßt.</p><p class="ED-p">Die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="„Konstanten der Moral“ ] vermutlich Briefzitat, entweder nach Zarncke oder nach Natorp. Nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">„Konstanten der Moral“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="„Konstanten der Moral“ ] vermutlich Briefzitat, entweder nach Zarncke oder nach Natorp. Nicht ermittelt.">[4]</a> sollen erst die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="häßlichen Verfolgungen ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883&#xD;&#xA;">häßlichen Verfolgungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="häßlichen Verfolgungen ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883">[5]</a>, welche besonders der Jüngere durch Coterien ausgesetzt ist, zum Gegenstand ihrer gerechten Entrüstung wählen. Fallen solche Verfolgungen weg, so wird auch die Anonymität nicht mehr nothwendig sein, um die ungeschminkte Wahrheit zu sagen.</p><p class="ED-p">In dem vorliegenden Falle kommt noch Folgendes hinzu: Ich habe trotz vielfacher Aufforderungen seit einem Jahre <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5 app-editorial-6" title="Roediger ] Rödiger&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Roediger jegliche Recension abgelehnt ] für die Zeitschrift Deutsche Litteraturzeitung, dem Konkurrenzblatt der Zeitschrift Literarisches Centralblatt seit Oktober 1880. Vaihinger ist dort für die Jahrgänge 1880, 1881, 1882 u. dann erst wieder 1884 als Mitarbeiter geführt; vgl. die annotierte Bibliographie Hans Vaihinger für dort erschienene Besprechungen.&#xD;&#xA;">Roediger</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Roediger ] Rödiger">[e]</a></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Roediger jegliche Recension abgelehnt ] für die Zeitschrift Deutsche Litteraturzeitung, dem Konkurrenzblatt der Zeitschrift Literarisches Centralblatt seit Oktober 1880. Vaihinger ist dort für die Jahrgänge 1880, 1881, 1882 u. dann erst wieder 1884 als Mitarbeiter geführt; vgl. die annotierte Bibliographie Hans Vaihinger für dort erschienene Besprechungen.&#xD;&#xA;"> jegliche Recension abgelehnt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Roediger jegliche Recension abgelehnt ] für die Zeitschrift Deutsche Litteraturzeitung, dem Konkurrenzblatt der Zeitschrift Literarisches Centralblatt seit Oktober 1880. Vaihinger ist dort für die Jahrgänge 1880, 1881, 1882 u. dann erst wieder 1884 als Mitarbeiter geführt; vgl. die annotierte Bibliographie Hans Vaihinger für dort erschienene Besprechungen.">[6]</a>. <span class="ED-name">Zeller</span> aber, der mich überhaupt noch in Preußen hält, gegenüber den orthodoxen <span class="ED-name">Kant</span>ianern ist ein Patron d<span class="ED-add">[er]</span> L<span class="ED-add">[iteratur]</span> Zeitung. Ihm könnte die Sache <span class="ED-pb">|</span> in einer mir schädlichen Weise dargestellt werden. Wenn es aber mit Basel nichts wird, bin ich auf Preußen angewiesen und ich mag meinen Gegnern nicht neue Gelegenheit zu Angriffen geben.</p><p class="ED-p">Daß die Sache dem L<span class="ED-add">[iterarischen]</span> C<span class="ED-add">[entral]</span> Bl<span class="ED-add">[att]</span> schaden werde, möchte ich nicht befürchten. Gerade das Concurrenzblatt hat ja in einem ähnlichen Fall auch die Anonymität aufrechterhalten, den ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="angeführt habe ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883&#xD;&#xA;">angeführt habe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="angeführt habe ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883">[7]</a>.</p><p class="ED-p">Ich für meinen Theil bin also der Ansicht, daß die Forderung <span class="ED-name">Natorp</span>s auf <u>Namensnennung eines ständigen Referenten</u> unberechtigt ist, daß <u>ihr in </u><u style="text-decoration-style:double">keinem</u><u> Falle</u> Folge zu geben nöthig ist, daß ich sein betreffendes Ansinnen blos als „scandalsüchtig“ ansehen kann, und daher meinestheils zu berücksichtigen moralisch nicht für geboten halte.</p><p class="ED-p">Ich überlasse Ihnen nun, hochzuverehrender Herr Professor, dessen langjährige Erfahrung ich aufs tiefste achte, vertrauensvoll die definitive Entscheidung.</p><p class="ED-p">In herzlichster Verehrung Ihr aufrichtig ergebenster</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="H Vaihinger. ] links neben der Unterschrift von anderer Hd. mit Bleistift: s[iehe] Literar[isches] Z[entral]blatt, | 1883, Nr. 18 | Sp. 637.&#xD;&#xA;">H Vaihinger.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="H Vaihinger. ] links neben der Unterschrift von anderer Hd. mit Bleistift: s[iehe] Literar[isches] Z[entral]blatt, | 1883, Nr. 18 | Sp. 637.">[f]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Professor!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen frei gelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Wissen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>doppeltes s hier und im folgenden mit ß geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">durch <span class="ED-name">Natorp</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><u>Referent</u></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Einfügungszeichen an den oberen <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> geschrieben: <span class="ED-rdg">Vielleicht würde es sich empfehlen, wenn Sie, verehrtester Herr Professor, Herrn D<sup><u>r</u></sup> N. darauf aufmerksam machen würden, daß, wie ich schon oben bemerkte, meine Recension nicht spontan eingesandt ist sondern von einem ständigen Referenten stammt. Das dürfte ihn doch beruhigen!</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Roediger</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Rödiger</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">H Vaihinger.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>links neben der Unterschrift von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift: <span class="ED-rdg">s[iehe] Literar[isches] Z[entral]blatt, | 1883, Nr. 18 | Sp. 637.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren freundlichen Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meinem zweiten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zarncke vom 18.4.1883</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">seit dem Jahre 1880 als regelmäßiger Referent</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Zarncke an <span class="ED-name">Wilhelm Braune</span> vom 22.1.1883, über seine Mitarbeiter an der Zeitschrift Literarisches Centralblatt: <span class="ED-rdg">Prof. Avenarius in Zürich und der Privatdozent Vaihinger in Straßburg. […] Beide Männer sind mir bekannt, und ich habe durch lang dauernde Thätigkeit am Cblatt ein bestimmtes Bild ihres Denkens und Arbeitens mir bilden können. Aven. ist ein wirklich tiefer Denker […]</span> (über Vaihinger äußert sich <span class="ED-name">Friedrich Zarncke</span> nicht weiter; zitiert nach: Thomas Lick: Friedrich Zarncke und das „Literarische Centralblatt für Deutschland“. Eine buchgeschichtliche Untersuchung. Wiesbaden: Harrassowitz 1993 (Buchwissenschaftliche Beiträge aus dem Deutschen Bucharchiv München. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von " class="ED-abbr">v.</abbr> L. Delp <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> U. Neumann <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 43), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 182).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Konstanten der Moral“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vermutlich Briefzitat, entweder nach Zarncke oder nach <span class="ED-name">Natorp</span>. Nicht ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">häßlichen Verfolgungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Roediger</span><span class="ED-name"/> jegliche Recension abgelehnt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>für die Zeitschrift Deutsche Litteraturzeitung, dem Konkurrenzblatt der Zeitschrift Literarisches Centralblatt seit Oktober 1880. Vaihinger ist dort für die Jahrgänge 1880, 1881, 1882 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> dann erst wieder 1884 als Mitarbeiter geführt; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die annotierte Bibliographie Hans Vaihinger für dort erschienene Besprechungen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">angeführt habe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zarncke vom 17.4.1883</div></div></body></html>