<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Friedrich Zarncke an Vaihinger, Leipzig, 5.3.1883, 1 S., hs., Wasserzeichen T[…] | AME[…] | LINEN[…], Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 10 b</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000247-9"/><style type="text/css">
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Vaihinger an Zarncke vom 28.1.1883&#xD;&#xA;">’s Besitz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Iffland’s Besitz ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 28.1.1883">[1]</a> ist doch nur sehr schwach festgestellt. Sollte es nicht am Ende auch von der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Frau Mayer … Ihren Bruder ] Gemeinte nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Frau Mayer an ihren Bruder</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Frau Mayer … Ihren Bruder ] Gemeinte nicht ermittelt">[2]</a> gelangt sein können? Die Dame müsste denn vor 1814 gestorben sein. Sie wissen, man muß um deßhalb etwas <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="früher ] stark verschrieben, mit Bleistift unterstrichen, am Rd. von Vaihingers Hd. mit Bleistift: zäher?&#xD;&#xA;">früher</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="früher ] stark verschrieben, mit Bleistift unterstrichen, am Rd. von Vaihingers Hd. mit Bleistift: zäher?">[a]</a> sein, weil wir sonst dies Bild erst von Weihnachten 1815 kennen.</p><p class="ED-p">Ihre Exposition und der Brief des Erbprinzen erfolgen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="anbei zurück ] liegt nicht bei; Gemeintes nicht ermittelt. Vgl. Kurzgefasstes Verzeichniss der Originalaufnahmen von Goethe’s Bildniss. Zusammengestellt von Friedrich Zarncke. Des XI. Bandes der philologisch-historischen Classe der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften No I. Mit fünfzehn Tafeln. Leipzig: S. Hirzel 1888 (das Manuscript übergeben am 10. April 1888. Der Abdruck vollendet den 30. Juni 1888), S. 38: Das Vaihinger’sche Bild, Oel auf Holz […], im Besitze der Frau Pfarrerin Vaihinger in Cannstatt. Nach einer Familientradition soll es in Iffand’s Besitz gewesen sein, der bereits 1814 starb. Aber es ist nur nachzuweisen, dass sich das Bild in dem Nachlasse des 1828 verstorbenen Oberförsters Stierlen befand, der seinerzeit ein Freund Iffland’s gewesen war, aber auch sonst zur dramatischen Kunst Beziehungen hatte; die Schwester Stierlen’s war z. B. die Gattin des Regisseurs Mayer in Mannheim. Man kann sich wohl vorstellen, dass das Bild auch auf anderem Wege an den offenbar sehr intelligenten Oberförter [!] gelangt sei. Zum Ueberfluss nennt Goethe in dem schon erwähnten Briefe an Rochlitz vom 24. November 1817 das an die Boisserée’s gesandte Bild ausdrücklich das Original aller Raabe’schen Wiederholungen […], und somit steht es authentisch fest, dass das Bild erst nach Iffland’s Tode entstanden ist.&#xD;&#xA;">anbei zurück</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="anbei zurück ] liegt nicht bei; Gemeintes nicht ermittelt. Vgl. Kurzgefasstes Verzeichniss der Originalaufnahmen von Goethe’s Bildniss. Zusammengestellt von Friedrich Zarncke. Des XI. Bandes der philologisch-historischen Classe der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften No I. Mit fünfzehn Tafeln. Leipzig: S. Hirzel 1888 (das Manuscript übergeben am 10. April 1888. Der Abdruck vollendet den 30. Juni 1888), S. 38: Das Vaihinger’sche Bild, Oel auf Holz […], im Besitze der Frau Pfarrerin Vaihinger in Cannstatt. Nach einer Familientradition soll es in Iffand’s Besitz gewesen sein, der bereits 1814 starb. Aber es ist nur nachzuweisen, dass sich das Bild in dem Nachlasse des 1828 verstorbenen Oberförsters Stierlen befand, der seinerzeit ein Freund Iffland’s gewesen war, aber auch sonst zur dramatischen Kunst Beziehungen hatte; die Schwester Stierlen’s war z. B. die Gattin des Regisseurs Mayer in Mannheim. Man kann sich wohl vorstellen, dass das Bild auch auf anderem Wege an den offenbar sehr intelligenten Oberförter [!] gelangt sei. Zum Ueberfluss nennt Goethe in dem schon erwähnten Briefe an Rochlitz vom 24. November 1817 das an die Boisserée’s gesandte Bild ausdrücklich das Original aller Raabe’schen Wiederholungen […], und somit steht es authentisch fest, dass das Bild erst nach Iffland’s Tode entstanden ist.">[3]</a>.</p><p class="ED-p">Wollen Sie wirklich in Stuttgart eine Photographie herstellen lassen, so will ich Sie nicht davon abzubringen versuchen. Aber gern würde ich auch hier auf meine Kosten eine solche veranlassen und Ihnen gerne eine Anzahl Exemplare zur Verfügung stellen. Ganz wie Sie wollen. Aber auch an den Kosten der Stuttgarter Aufnahme sollten Sie mich participiren lassen, da dieselbe doch schließlich auf meinen Wunsch geschieht.</p><p class="ED-p">Da Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="in Giessen nicht zum Vorschlag ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 20.1. und 28.1.1883.&#xD;&#xA;">in Giessen nicht zum Vorschlag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="in Giessen nicht zum Vorschlag ] vgl. Vaihinger an Zarncke vom 20.1. und 28.1.1883.">[4]</a> gelangt sind, so möchte ich nur wünschen, daß man Ihrer an der oder der Stelle gedächte, wo in Folge der Berufung nach Giessen nun <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="eine Lücke ] zum Nachfolger des aus Basel nach Gießen berufenen Hermann Siebeck wurde Johannes Volkelt berufen (BEdPh).&#xD;&#xA;">eine Lücke</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="eine Lücke ] zum Nachfolger des aus Basel nach Gießen berufenen Hermann Siebeck wurde Johannes Volkelt berufen (BEdPh).">[5]</a> eintreten wird. Ich bin sehr gespannt, wer nach Giessen gehen wird. Vorgeschlagen sind ja, wie ich höre: <span class="ED-name">Liebmann</span>, <span class="ED-name">Siebeck</span>, <span class="ED-name">Avenarius</span>, <span class="ED-name">Peipers</span>.</p><p class="ED-p">Die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="gewünschten Bücher ] vgl. Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/37, 1 S., hs., Zettel mit Überschrift von anderer Hd.: Vaihinger in Straßburg wünscht: Bergmann | Grundfragen der Logik | Berlin, Mittler u. S. 1882 [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: an | Krohn: H | gesandt] | _ . _ | Noiré, L. | Die Lehre Kants u. s. w. [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: am 6/III bestellt] | Mainz, Diemer 1882 | _ . _ | Thiele, G. | Die Philosophie Kants [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: am 6/III bestellt] | Halle, Niemeyer 1882 [am unteren Rd. mit schwarzer Tinte: Wenn vorhanden und nicht bereits disponirt, so bitte ich zu senden. L[eipzig] 5/3. 83. Fr[iedrich] Z[arncke]]. – Die aufgeführten Werke wurden nicht von Vaihinger, sondern von einem Rezensenten besprochen, der mit A. K. zeichnete, vgl. Literarisches Centralblatt, Nr. 20 vom 12.5.1883, Nr. 37 vom 8.9.1883 sowie Nr. 38 vom 15.9.1883. Das Sigel könnte für August Krohn stehen (1840–1889, 1875 in Halle habilitiert, 1881 dort ao. Prof., 1884 o. Prof. in Kiel, vgl. https://www.catalogus-professorum-halensis.de/krohnaugust.html (6.8.2024)), vgl. Verzeichnis der Mitarbeiter aus den Jahren 1850–1899. In: Literarisches Centralblatt, Nr. 1 vom 6.1.1900, Sp. 5–28, hier Sp. 16. Der dort ebenfalls aufgeführte Arnold Kowalewski (1873–1945) kommt aufgrund seiner Lebensdaten nicht in Frage.&#xD;&#xA;">gewünschten Bücher</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="gewünschten Bücher ] vgl. Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/37, 1 S., hs., Zettel mit Überschrift von anderer Hd.: Vaihinger in Straßburg wünscht: Bergmann | Grundfragen der Logik | Berlin, Mittler u. S. 1882 [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: an | Krohn: H | gesandt] | _ . _ | Noiré, L. | Die Lehre Kants u. s. w. [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: am 6/III bestellt] | Mainz, Diemer 1882 | _ . _ | Thiele, G. | Die Philosophie Kants [rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer Hd.: am 6/III bestellt] | Halle, Niemeyer 1882 [am unteren Rd. mit schwarzer Tinte: Wenn vorhanden und nicht bereits disponirt, so bitte ich zu senden. L[eipzig] 5/3. 83. Fr[iedrich] Z[arncke]]. – Die aufgeführten Werke wurden nicht von Vaihinger, sondern von einem Rezensenten besprochen, der mit A. K. zeichnete, vgl. Literarisches Centralblatt, Nr. 20 vom 12.5.1883, Nr. 37 vom 8.9.1883 sowie Nr. 38 vom 15.9.1883. Das Sigel könnte für August Krohn stehen (1840–1889, 1875 in Halle habilitiert, 1881 dort ao. Prof., 1884 o. Prof. in Kiel, vgl. https://www.catalogus-professorum-halensis.de/krohnaugust.html (6.8.2024)), vgl. Verzeichnis der Mitarbeiter aus den Jahren 1850–1899. In: Literarisches Centralblatt, Nr. 1 vom 6.1.1900, Sp. 5–28, hier Sp. 16. Der dort ebenfalls aufgeführte Arnold Kowalewski (1873–1945) kommt aufgrund seiner Lebensdaten nicht in Frage.">[6]</a> hoffe ich Ihnen liefern zu können. Ich habe Ihre Wünsche meiner Expedition zur Erledigung, so weit die Bücher nicht dann bereits vergeben sein sollten, zugehen lassen.</p><p class="ED-p">Mit besten Grüßen aufrichtig ergeben</p><p class="ED-signed"><abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> Fr. Zarncke.</p><p class="ED-dateline">Leipzig</p><p class="ED-dateline"><abbr title="den" class="ED-abbr">d.</abbr> 5. März 1883.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">früher</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>stark verschrieben, mit Bleistift unterstrichen, am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> von Vaihingers <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift: <span class="ED-rdg">zäher?</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Iffland</span>’s Besitz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zarncke vom 28.1.1883</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Frau Mayer … Ihren Bruder</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Gemeinte nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">anbei zurück</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>liegt nicht bei; Gemeintes nicht ermittelt. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl</abbr>. Kurzgefasstes Verzeichniss der Originalaufnahmen von Goethe’s Bildniss. Zusammengestellt von Friedrich Zarncke. Des XI. Bandes der philologisch-historischen Classe der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften N<sup><u>o</u></sup> I. Mit fünfzehn Tafeln. Leipzig: S. Hirzel 1888 (das Manuscript übergeben am 10. April 1888. Der Abdruck vollendet den 30. Juni 1888), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 38: <span class="ED-rdg">Das Vaihinger’sche Bild, Oel auf Holz […], im Besitze der Frau Pfarrerin Vaihinger in Cannstatt. Nach einer Familientradition soll es in Iffand’s Besitz gewesen sein, der bereits 1814 starb. Aber es ist nur nachzuweisen, dass sich das Bild in dem Nachlasse des 1828 verstorbenen Oberförsters Stierlen befand, der seinerzeit ein Freund Iffland’s gewesen war, aber auch sonst zur dramatischen Kunst Beziehungen hatte; die Schwester Stierlen’s war z. B. die Gattin des Regisseurs Mayer in Mannheim. Man kann sich wohl vorstellen, dass das Bild auch auf anderem Wege an den offenbar sehr intelligenten Oberförter [!] gelangt sei. Zum Ueberfluss nennt Goethe in dem schon erwähnten Briefe an Rochlitz vom 24. November 1817 das an die Boisserée’s gesandte Bild ausdrücklich das Original aller Raabe’schen Wiederholungen […], und somit steht es authentisch fest, dass das Bild erst nach Iffland’s Tode entstanden ist.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Giessen nicht zum Vorschlag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger an Zarncke vom 20.1. und 28.1.1883.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">eine Lücke</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>zum Nachfolger des aus Basel nach Gießen berufenen <span class="ED-name">Hermann Siebeck</span> wurde <span class="ED-name">Johannes Volkelt</span> berufen (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gewünschten Bücher</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/37, 1 <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr>, <abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr>, Zettel mit Überschrift von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg"><u>Vaihinger in Straßburg</u> wünscht: Bergmann | Grundfragen der Logik | <u>Berlin, Mittler</u> u. S. 1882</span> <span class="ED-rdg">[</span>rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">an | Krohn: H | gesandt] | _ . _ | Noiré, L. | Die Lehre Kants u. s. w. [</span>rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">am 6/III bestellt] | <u>Mainz</u>, <u>Diemer</u> 1882 | _ . _ | <u>Thiele</u>, G. | Die Philosophie Kants</span> <span class="ED-rdg">[</span>rechts daneben mit schwarzer Tinte von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">am 6/III bestellt] | <u>Halle</u>, <u>Niemeyer</u> 1882 [</span>am unteren <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit schwarzer Tinte: <span class="ED-rdg">Wenn vorhanden und nicht bereits disponirt, so bitte ich zu senden. L[eipzig] 5/3. 83. Fr[iedrich] Z[arncke]]</span>. – Die aufgeführten Werke wurden nicht von Vaihinger, sondern von einem Rezensenten besprochen, der mit <span class="ED-rdg">A. K.</span> zeichnete, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Literarisches Centralblatt, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 20 vom 12.5.1883, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 37 vom 8.9.1883 sowie <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 38 vom 15.9.1883. Das Sigel könnte für <span class="ED-name">August Krohn</span> stehen (1840–1889, 1875 in Halle habilitiert, 1881 dort <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr>, 1884 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Kiel, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-link"><a href="https://www.catalogus-professorum-halensis.de/krohnaugust.html">https://www.catalogus-professorum-halensis.de/krohnaugust.html</a></span> (6.8.2024)), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Verzeichnis der Mitarbeiter aus den Jahren 1850–1899. In: Literarisches Centralblatt, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 1 vom 6.1.1900, <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 5–28, hier <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 16. Der dort ebenfalls aufgeführte <span class="ED-name">Arnold Kowalewski</span> (1873–1945) kommt aufgrund seiner Lebensdaten nicht in Frage.</div></div></body></html>