<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Friedrich Paulsen an Vaihinger, Berlin, 23.3.1882, 7 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 2 c–2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000184-8"/><style type="text/css">
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Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;">Ihre gefällige Zusendung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihre gefällige Zusendung ] nicht ermittelt, etwaiges Begleitschreiben Vaihingers nicht überliefert; vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.">[1]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;"> hat mich einigermaaßen überrascht. Ich war gar nicht darauf </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3 app-philological-2" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;gefasst ] doppeltes s mit ß geschrieben&#xD;&#xA;">gefasst</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="gefasst ] doppeltes s mit ß geschrieben">[b]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;">, daß Sie </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3 app-editorial-2" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;in meiner Anzeige ] nicht ermittelt; betrifft Vaihingers o. g. Kant-Kommentar; der Text Paulsens blieb unveröffentlicht (s. u.).&#xD;&#xA;">in meiner Anzeige</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="in meiner Anzeige ] nicht ermittelt; betrifft Vaihingers o. g. Kant-Kommentar; der Text Paulsens blieb unveröffentlicht (s. u.).">[2]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert&#xD;&#xA;"> eine geringschätzige Kritik Ihres Werkes erblicken würden, auf welches mit einer Antikritik zu antworten notwendig sei.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Ihre gefällige … notwendig sei. ] Schreiben Vaihingers nicht überliefert">[3]</a> Ich war überhaupt nicht darauf <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="gefasst ] doppeltes s mit ß geschrieben&#xD;&#xA;">gefasst</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="gefasst ] doppeltes s mit ß geschrieben">[c]</a>, daß das Manuskript in Ihre Hände kommen würde. Sie müssen mir erlauben ein Wort über die Entstehungsgeschichte der Anzeige vorauszuschicken.</p><p class="ED-p">Im Sommer des vorigen Jahres kam mir <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ihr Commentar ] meint die erste Lieferung (von Paulsen als Halbband bezeichnet, s. u.) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].&#xD;&#xA;">Ihr Commentar</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ihr Commentar ] meint die erste Lieferung (von Paulsen als Halbband bezeichnet, s. u.) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].">[4]</a> zu Gesicht. Ich blätterte ihn durch <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> fand jene Bemerkungen über <span class="ED-pb">|</span> die sogenannte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="‚Paulsen-[Benno] Erdmannsche Controverse‘ ] vgl. Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881, S. 70: Insbesondere die Paulsen-Erdmann’sche Controverse erledigt sich durch den Hinweis darauf, dass weder die rationalistische Behauptung der Möglichkeit immanenter Metaphysik noch die empiristische Behauptung der Unmöglichkeit transscendenter Metaphysik für Kant die Hauptsache war, sondern beides zugleich, schon deshalb, weil in Kants System beide Behauptungen einander fordern und sich gegenseitig stützen; denn die immanente Vernunfterkenntniss ist nur möglich durch Beschränkung auf Erfahrung, und die transscendente Vernunfterkenntnis ist sozusagen nur unmöglich, weil eben immanente möglich ist. In der Darstellung Vaihingers vertritt Paulsen den rationalistischen, Benno Erdmann den empiristischen Standpunkt (vgl. ebd., S. 67, mit Literaturverweisen); beide nehmen auch unterschiedliche Standpunkte zum Verhältnis der ersten zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft und der Frage ein, welche Fragestellung in der jeweiligen Auflage zentral sei (vgl. ebd., S. 386–387; ob diese Stelle in der ersten Lieferung enthalten war, wurde nicht ermittelt).&#xD;&#xA;">‚Paulsen-</span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="‚Paulsen-[Benno] Erdmannsche Controverse‘ ] vgl. Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881, S. 70: Insbesondere die Paulsen-Erdmann’sche Controverse erledigt sich durch den Hinweis darauf, dass weder die rationalistische Behauptung der Möglichkeit immanenter Metaphysik noch die empiristische Behauptung der Unmöglichkeit transscendenter Metaphysik für Kant die Hauptsache war, sondern beides zugleich, schon deshalb, weil in Kants System beide Behauptungen einander fordern und sich gegenseitig stützen; denn die immanente Vernunfterkenntniss ist nur möglich durch Beschränkung auf Erfahrung, und die transscendente Vernunfterkenntnis ist sozusagen nur unmöglich, weil eben immanente möglich ist. In der Darstellung Vaihingers vertritt Paulsen den rationalistischen, Benno Erdmann den empiristischen Standpunkt (vgl. ebd., S. 67, mit Literaturverweisen); beide nehmen auch unterschiedliche Standpunkte zum Verhältnis der ersten zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft und der Frage ein, welche Fragestellung in der jeweiligen Auflage zentral sei (vgl. ebd., S. 386–387; ob diese Stelle in der ersten Lieferung enthalten war, wurde nicht ermittelt).&#xD;&#xA;">[Benno] Erdmann</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="‚Paulsen-[Benno] Erdmannsche Controverse‘ ] vgl. Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881, S. 70: Insbesondere die Paulsen-Erdmann’sche Controverse erledigt sich durch den Hinweis darauf, dass weder die rationalistische Behauptung der Möglichkeit immanenter Metaphysik noch die empiristische Behauptung der Unmöglichkeit transscendenter Metaphysik für Kant die Hauptsache war, sondern beides zugleich, schon deshalb, weil in Kants System beide Behauptungen einander fordern und sich gegenseitig stützen; denn die immanente Vernunfterkenntniss ist nur möglich durch Beschränkung auf Erfahrung, und die transscendente Vernunfterkenntnis ist sozusagen nur unmöglich, weil eben immanente möglich ist. In der Darstellung Vaihingers vertritt Paulsen den rationalistischen, Benno Erdmann den empiristischen Standpunkt (vgl. ebd., S. 67, mit Literaturverweisen); beide nehmen auch unterschiedliche Standpunkte zum Verhältnis der ersten zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft und der Frage ein, welche Fragestellung in der jeweiligen Auflage zentral sei (vgl. ebd., S. 386–387; ob diese Stelle in der ersten Lieferung enthalten war, wurde nicht ermittelt).&#xD;&#xA;">sche Controverse‘</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="‚Paulsen-[Benno] Erdmannsche Controverse‘ ] vgl. Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881, S. 70: Insbesondere die Paulsen-Erdmann’sche Controverse erledigt sich durch den Hinweis darauf, dass weder die rationalistische Behauptung der Möglichkeit immanenter Metaphysik noch die empiristische Behauptung der Unmöglichkeit transscendenter Metaphysik für Kant die Hauptsache war, sondern beides zugleich, schon deshalb, weil in Kants System beide Behauptungen einander fordern und sich gegenseitig stützen; denn die immanente Vernunfterkenntniss ist nur möglich durch Beschränkung auf Erfahrung, und die transscendente Vernunfterkenntnis ist sozusagen nur unmöglich, weil eben immanente möglich ist. In der Darstellung Vaihingers vertritt Paulsen den rationalistischen, Benno Erdmann den empiristischen Standpunkt (vgl. ebd., S. 67, mit Literaturverweisen); beide nehmen auch unterschiedliche Standpunkte zum Verhältnis der ersten zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft und der Frage ein, welche Fragestellung in der jeweiligen Auflage zentral sei (vgl. ebd., S. 386–387; ob diese Stelle in der ersten Lieferung enthalten war, wurde nicht ermittelt).">[5]</a>. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ich bat Avenarius ] es ist kein Briefwechel zwischen Paulsen und Richard Avenarius ermittelt. – Richard Avenarius (1843–1896) war 1876–1896 Hg. der Zeitschrift Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie (NDB, vgl. die Titelblätter der Vierteljahrrschrift unter https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb328895576/date (11.6.2024)).&#xD;&#xA;">Ich bat </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ich bat Avenarius ] es ist kein Briefwechel zwischen Paulsen und Richard Avenarius ermittelt. – Richard Avenarius (1843–1896) war 1876–1896 Hg. der Zeitschrift Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie (NDB, vgl. die Titelblätter der Vierteljahrrschrift unter https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb328895576/date (11.6.2024)).&#xD;&#xA;">[Richard] Avenarius</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Ich bat Avenarius ] es ist kein Briefwechel zwischen Paulsen und Richard Avenarius ermittelt. – Richard Avenarius (1843–1896) war 1876–1896 Hg. der Zeitschrift Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie (NDB, vgl. die Titelblätter der Vierteljahrrschrift unter https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb328895576/date (11.6.2024)).">[6]</a>, mir eine Seite der Zeitschrift zur Verfügung zu stellen, um darauf zu sagen, inwiefern mir der eigentliche Kernpunkt der Streitfrage dort so wenig als in andern (besonders auch <span class="ED-name">[Benno] Erdmann</span>s eigenen) Darstellungen getroffen zu sein schiene. Er erwiderte mit der Bitte, lieber das ganze Werk anzuzeigen. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Erst ] Einfügung in der Zeile am linken Rd.&#xD;&#xA;">Erst</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Erst ] Einfügung in der Zeile am linken Rd.">[d]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="durch ] verbessert aus: Durch&#xD;&#xA;">durch</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="durch ] verbessert aus: Durch">[e]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="die ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">die</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="die ] Einfügung über der Zeile">[f]</a> wiederholte Bitte ließ ich mich dazu bestimmen. Meine Arbeiten liegen gegenwärtig auf ganz anderem Gebiet <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> deshalb sträubte ich mich eine Art <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Verpflichtung ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;">Verpflichtung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Verpflichtung ] Lesung unsicher">[g]</a> für das <u>ganze</u> Werk zu übernehmen. – Ich wollte zuerst das Werk gleich besprechen <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> hatte es in die Sommerferien mitgenommen; legte es aber zurück, um auf <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="die Fortsetzung ] meint die im zweiten Halbjahr 1882 erschienene zweite Lieferung (den zweiten Halbband, s. u., nicht etwa den zweiten Bd., der erst 1892 erschien) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].&#xD;&#xA;">die Fortsetzung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="die Fortsetzung ] meint die im zweiten Halbjahr 1882 erschienene zweite Lieferung (den zweiten Halbband, s. u., nicht etwa den zweiten Bd., der erst 1892 erschien) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].">[7]</a> zu warten, da ich sah, daß der Anfang zu wenig von dem Commentar selbst enthalte, um ein Urteil zu gestatten. Beim Anfang der Osterferien hatte ich die Fortsetzung <span class="ED-pb">|</span> noch nicht in den Händen. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="Da ] verbessert aus: da. Davor gestrichen: u. um&#xD;&#xA;">Da</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="Da ] verbessert aus: da. Davor gestrichen: u. um">[h]</a> mir <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="nun ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">nun</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="nun ] Einfügung über der Zeile">[i]</a> eine unerledigte Verpflichtung dieser Art ähnlich wie eine Briefschuld ein peinigendes Gefühl verursacht, so entschloß ich mich, den <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="Halbband ] danach gestrichen: durch&#xD;&#xA;">Halbband</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="Halbband ] danach gestrichen: durch">[j]</a> allein anzuzeigen: <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="war ] Einfügung über der Zeile für gestrichen: hatte&#xD;&#xA;">war</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="war ] Einfügung über der Zeile für gestrichen: hatte">[k]</a> er allein in die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="Öffentlichkeit ] Offentlichkeit&#xD;&#xA;">Öffentlichkeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="Öffentlichkeit ] Offentlichkeit">[l]</a> getreten, so mußte er sich selbst eine gewisse Selbständigkeit zutrauen. Ich schickte die Anzeige gleich an <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="Richard Avenarius ] Aven.&#xD;&#xA;">Richard Avenarius</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="Richard Avenarius ] Aven.">[m]</a> mit der Bitte, sie nun <u>gleich</u> zu veröffentlichen, da Ihnen vielleicht erwünscht sein könnte, auf ein paar Punkte in der Fortsetzung einzugehen.</p><p class="ED-p"><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="Richard Avenarius ] Av.&#xD;&#xA;">Richard Avenarius</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="Richard Avenarius ] Av.">[n]</a> hat nun <u>ohne mein Wissen</u> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Ihnen … geschickt ] etwaiges Begleitschreiben von Richard Avenarius an Vaihinger nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Ihnen das Manuskript geschickt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Ihnen … geschickt ] etwaiges Begleitschreiben von Richard Avenarius an Vaihinger nicht ermittelt">[8]</a>. Er hat es mir erst nachträglich mitgeteilt. Daß es geschehen ist, mag ich nun, nach Ihrer Äußerung über dasselbe, nicht bedauern. Da Sie darin eine feindselige Kundgebung erblicken <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> ich keinen erheblichen Werth darauf lege, so wird es mir nicht schwer, Ihrem Wunsch <span class="ED-pb">|</span> zu entsprechen, <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> das Manuskript überhaupt unveröffentlicht zu lassen.</p><p class="ED-p">Daß Sie nun die Anzeige als einen Angriff empfinden, daß Sie ‚Animosität‘ darin bemerkt haben wollen, ist mir nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15" title="faßlich ] verbessert aus: ganz&#xD;&#xA;">faßlich</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="faßlich ] verbessert aus: ganz">[o]</a>. Ist es das <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Baconische Citat ] nicht ermittelt; Kant hatte der 2. Aufl. der Kritik der reinen Vernunft ein Motto Bacons vorangestellt, auf das Vaihinger eingeht in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882], S. 75–77.&#xD;&#xA;">Bacon</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Baconische Citat ] nicht ermittelt; Kant hatte der 2. Aufl. der Kritik der reinen Vernunft ein Motto Bacons vorangestellt, auf das Vaihinger eingeht in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882], S. 75–77.&#xD;&#xA;">ische Citat</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Baconische Citat ] nicht ermittelt; Kant hatte der 2. Aufl. der Kritik der reinen Vernunft ein Motto Bacons vorangestellt, auf das Vaihinger eingeht in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. Bd. 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882], S. 75–77.">[9]</a>, was Sie irritirt hat? Ich habe es ausgestrichen, weil ich diese Wirkung für möglich hielt. Gemeint war damit: <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="mir wird … Einseitigkeit vorgeworfen ] vgl. hinsichtlich der Vorwürfe Vaihingers die Übersicht über verschiedene (einseitige) Interpretationslinien der Kritik der reinen Vernunft in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft Bd. 1, S. 63 sowie ebd., S. 67: Paulsen […], der […] im Anschluss an Weisse und Cohen den rationalistischen Theil als Kants eigentliche Tendenz bezeichnet und ebd., S. 73: Paulsen […] meint: wenn es beim Erscheinen der Kritik d. r. V. noch üblich gewesen wäre, in den Titel eine Bezeichnung des Inhalts aufzunehmen, so hätte derselbe lauten müssen: Krit. d. r. V. oder erstes, wahres und einzig haltbares System des Rationalismus. Dass diese Auffassung einseitig ist, wurde in der Einl. II, § 13. 14 nachgewiesen. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.&#xD;&#xA;">mir wird von Ihnen, wie von Anderen, </span><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="mir wird … Einseitigkeit vorgeworfen ] vgl. hinsichtlich der Vorwürfe Vaihingers die Übersicht über verschiedene (einseitige) Interpretationslinien der Kritik der reinen Vernunft in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft Bd. 1, S. 63 sowie ebd., S. 67: Paulsen […], der […] im Anschluss an Weisse und Cohen den rationalistischen Theil als Kants eigentliche Tendenz bezeichnet und ebd., S. 73: Paulsen […] meint: wenn es beim Erscheinen der Kritik d. r. V. noch üblich gewesen wäre, in den Titel eine Bezeichnung des Inhalts aufzunehmen, so hätte derselbe lauten müssen: Krit. d. r. V. oder erstes, wahres und einzig haltbares System des Rationalismus. Dass diese Auffassung einseitig ist, wurde in der Einl. II, § 13. 14 nachgewiesen. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.&#xD;&#xA;">Einseitigkeit</span></u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="mir wird … Einseitigkeit vorgeworfen ] vgl. hinsichtlich der Vorwürfe Vaihingers die Übersicht über verschiedene (einseitige) Interpretationslinien der Kritik der reinen Vernunft in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft Bd. 1, S. 63 sowie ebd., S. 67: Paulsen […], der […] im Anschluss an Weisse und Cohen den rationalistischen Theil als Kants eigentliche Tendenz bezeichnet und ebd., S. 73: Paulsen […] meint: wenn es beim Erscheinen der Kritik d. r. V. noch üblich gewesen wäre, in den Titel eine Bezeichnung des Inhalts aufzunehmen, so hätte derselbe lauten müssen: Krit. d. r. V. oder erstes, wahres und einzig haltbares System des Rationalismus. Dass diese Auffassung einseitig ist, wurde in der Einl. II, § 13. 14 nachgewiesen. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.&#xD;&#xA;"> vorgeworfen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="mir wird … Einseitigkeit vorgeworfen ] vgl. hinsichtlich der Vorwürfe Vaihingers die Übersicht über verschiedene (einseitige) Interpretationslinien der Kritik der reinen Vernunft in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft Bd. 1, S. 63 sowie ebd., S. 67: Paulsen […], der […] im Anschluss an Weisse und Cohen den rationalistischen Theil als Kants eigentliche Tendenz bezeichnet und ebd., S. 73: Paulsen […] meint: wenn es beim Erscheinen der Kritik d. r. V. noch üblich gewesen wäre, in den Titel eine Bezeichnung des Inhalts aufzunehmen, so hätte derselbe lauten müssen: Krit. d. r. V. oder erstes, wahres und einzig haltbares System des Rationalismus. Dass diese Auffassung einseitig ist, wurde in der Einl. II, § 13. 14 nachgewiesen. Vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.">[10]</a>. Vielleicht trifft mich der Vorwurf, namentlich die erste Darstellung (in <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-16" title="der ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">der</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-16" id="app-philological-16-ref" title="der ] Einfügung über der Zeile">[p]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Entwicklungsgeschichte ] vgl. Paulsen: Versuch einer Entwicklungsgeschichte der kantischen Erkenntnisstheorie. Leipzig: Fues’s Verlag (R. Reisland) 1875. Digitalisat: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11171206? (16.10.2023).&#xD;&#xA;">Entwicklungsgeschichte</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Entwicklungsgeschichte ] vgl. Paulsen: Versuch einer Entwicklungsgeschichte der kantischen Erkenntnisstheorie. Leipzig: Fues’s Verlag (R. Reisland) 1875. Digitalisat: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11171206? (16.10.2023).">[11]</a>): ich kehre bloß die eine Seite hervor, weil sie die übersehene war. Wenn Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;">m</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;">[einen]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;"> Aufsatz in der </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12 app-philological-17" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Vierteljahrschrift ] so wörtlich&#xD;&#xA;">Vierteljahrschrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-17" id="app-philological-17-ref" title="Vierteljahrschrift ] so wörtlich">[q]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;"> V,</span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.&#xD;&#xA;">1</span></sup><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="m. Aufsatz … V,1 ] vgl. Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), S. 1–96.">[12]</a> einsehen wollen, werden <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-18" title="Sie ] sie&#xD;&#xA;">Sie</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-18" id="app-philological-18-ref" title="Sie ] sie">[r]</a> finden, daß meine Auffassung der <span class="ED-name">Kant</span>ischen <u>Philosophie</u> (dort war bloß von der Erkenntnißtheorie die Rede) vielleicht alle möglichen Mängel hat, aber nicht den <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-19" title="der ] danach Ansatz gestrichen: Ein&#xD;&#xA;">der</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-19" id="app-philological-19-ref" title="der ] danach Ansatz gestrichen: Ein">[s]</a> einseitig rationalistischen <span class="ED-pb">|</span> Deutung. Ich will aber jenen Vorwurf der Einseitigkeit gar nicht ablehnen: ich nehme die Einseitigkeit, mit jenem <span class="ED-name">Bacon</span><span class="ED-add">[ischen]</span> Wort, als eine Art von Verdienst in Anspruch.</p><p class="ED-p">Soviel hierüber. Was die Anzeige im Übrigen anlangt, so will sie 1) den Leser orientiren über den Inhalt des ersten Halbbands 2) den Plan, soweit er erkennbar ist, aus der Vorrede <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-20" title="Stück ] kann auch Maß heißen&#xD;&#xA;">Stück</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-20" id="app-philological-20-ref" title="Stück ] kann auch Maß heißen">[t]</a> der Ausführung, zum Gegenstand einer Betrachtung machen, die freilich in Zweifeln an der Zweckmäßigkeit besteht. Diese Zweifel sind durch Ihre Anmerkungen nicht beseitigt worden, aber wie gesagt ich lege keinen Werth darauf sie dem Publicum vorzutragen. – Dagegen lehnt sie ausdrücklich ab, aus dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-21" title="Bruchstück ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;">Bruchstück</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-21" id="app-philological-21-ref" title="Bruchstück ] Lesung unsicher">[u]</a> ein Urteil über die Ausführung zu fällen: sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-22" title="nennt ] danach gestrichen: bloß&#xD;&#xA;">nennt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-22" id="app-philological-22-ref" title="nennt ] danach gestrichen: bloß">[v]</a> einige Zusammenstellungen dankenswerth; ist das zu geringschätzig? Sie nennt <span class="ED-pb">|</span> die Darstellung der Einleitung präcise <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> zutreffend, ist das geringschätzig? Sie machen auf eine Anzahl <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Partieen ] so wörtlich&#xD;&#xA;">Partieen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-23" id="app-philological-23-ref" title="Partieen ] so wörtlich">[w]</a> aufmerksam, die ich zu beachten unterlasse – es war keineswegs m<span class="ED-add">[eine]</span> Absicht, alles, was der Leser in dem Buch finden kann, im Auszug mitzuteilen.</p><p class="ED-p">Dagegen habe ich etwas ausführlich die <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Punkte ] danach gestrichen: Sache&#xD;&#xA;">Punkte</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-24" id="app-philological-24-ref" title="Punkte ] danach gestrichen: Sache">[x]</a>, die ich für wesentlich halte bei jeder Interpretation dieses Werkes, bezeichnet. Es wird mich sehr freuen, in der Fortsetzung zu finden, daß die Hervorhebung dieser Punkte <u>Ihnen gegenüber</u> nicht nötig war. Andern gegenüber scheint sie <u>mir</u> noch sehr notwendig, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-25" title="so ] verbessert aus unleserlichem Buchstaben, womöglich: u&#xD;&#xA;">so</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-25" id="app-philological-25-ref" title="so ] verbessert aus unleserlichem Buchstaben, womöglich: u">[y]</a> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> auch <span class="ED-name">[Benno] Erdmann</span>. U<span class="ED-add">[nd]</span> Ihre Behandlung der Einleitung, soweit sie vorliegt, beruhigte mich keineswegs hierüber.</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;">Auf eine Erörterung weiterer Einzel</span><span class="ED-pb"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;">|</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;">heiten einzugehen, scheint mir, </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13 app-philological-26" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;ist ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">ist</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-26" id="app-philological-26-ref" title="ist ] Einfügung über der Zeile">[z]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;"> nicht durchaus notwendig, </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882&#xD;&#xA;"> so beschweren wir uns wohl besser nicht mit einer langen brieflichen Besprechung derselben.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="Auf eine Erörterung … Besprechung derselben. ] vgl. Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882">[13]</a></p><p class="ED-p">Mit vollkommener Hochachtung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="zeichnet ] Wortendung verbessert aus unlesbaren Buchstaben&#xD;&#xA;">zeichnet</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-27" id="app-philological-27-ref" title="zeichnet ] Wortendung verbessert aus unlesbaren Buchstaben">[aa]</a> Ergebenst</p><p class="ED-signed">Paulsen.</p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p">Ihre Antikritik schicke ich mit <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="Riehls Brief ] nicht ermittelt; gemeint ist vermutlich Alois Riehl.&#xD;&#xA;">Riehls Brief</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="Riehls Brief ] nicht ermittelt; gemeint ist vermutlich Alois Riehl.">[14]</a> sogleich an <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-28" title="Richard Avenarius ] A&#xD;&#xA;">Richard Avenarius</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-28" id="app-philological-28-ref" title="Richard Avenarius ] A">[ab]</a>.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">College!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen frei gelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gefasst</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>doppeltes <span class="ED-rdg">s</span> mit <span class="ED-rdg">ß</span> geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gefasst</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>doppeltes <span class="ED-rdg">s</span> mit <span class="ED-rdg">ß</span> geschrieben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erst</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung in der Zeile am linken <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">durch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">Durch</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Verpflichtung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Da</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">da</span>. Davor gestrichen: <span class="ED-rdg">u. um</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nun</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Halbband</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">durch</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">war</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile für gestrichen: <span class="ED-rdg">hatte</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Öffentlichkeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Offentlichkeit</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Richard Avenarius</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Aven.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Richard Avenarius</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Av.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">faßlich</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus: <span class="ED-rdg">ganz</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-16"><span class="ED-app-num">p</span><a href="#app-philological-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-17"><span class="ED-app-num">q</span><a href="#app-philological-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vierteljahrschrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-18"><span class="ED-app-num">r</span><a href="#app-philological-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">sie</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-19"><span class="ED-app-num">s</span><a href="#app-philological-19-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach Ansatz gestrichen: <span class="ED-rdg">Ein</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-20"><span class="ED-app-num">t</span><a href="#app-philological-20-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Stück</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kann auch <span class="ED-rdg">Maß</span> heißen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-21"><span class="ED-app-num">u</span><a href="#app-philological-21-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bruchstück</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-22"><span class="ED-app-num">v</span><a href="#app-philological-22-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nennt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">bloß</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-23"><span class="ED-app-num">w</span><a href="#app-philological-23-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Partieen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-24"><span class="ED-app-num">x</span><a href="#app-philological-24-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Punkte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach gestrichen: <span class="ED-rdg">Sache</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-25"><span class="ED-app-num">y</span><a href="#app-philological-25-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">so</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus unleserlichem Buchstaben, womöglich: <span class="ED-rdg">u</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-26"><span class="ED-app-num">z</span><a href="#app-philological-26-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ist</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-27"><span class="ED-app-num">aa</span><a href="#app-philological-27-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zeichnet</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Wortendung verbessert aus unlesbaren Buchstaben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-28"><span class="ED-app-num">ab</span><a href="#app-philological-28-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Richard Avenarius</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">A</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre gefällige Zusendung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt, etwaiges Begleitschreiben Vaihingers nicht überliefert; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in meiner Anzeige</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt; betrifft Vaihingers <abbr title="oben genannt" class="ED-abbr">o. g.</abbr> Kant-Kommentar; der Text Paulsens blieb unveröffentlicht (<abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ihre gefällige … notwendig sei.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Schreiben Vaihingers nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr Commentar</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint die erste Lieferung (von Paulsen als <span class="ED-rdg">Halbband</span> bezeichnet, <abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr>) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">‚Paulsen-<span class="ED-name">[Benno] Erdmann</span>sche Controverse‘</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1. Stuttgart: W. Spemann 1881, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 70: <span class="ED-rdg">Insbesondere die Paulsen-Erdmann’sche Controverse erledigt sich durch den Hinweis darauf, dass weder die rationalistische Behauptung der Möglichkeit immanenter Metaphysik noch die empiristische Behauptung der Unmöglichkeit transscendenter Metaphysik für Kant die Hauptsache war, sondern beides zugleich, schon deshalb, weil in Kants System beide Behauptungen einander fordern und sich gegenseitig stützen; denn die immanente Vernunfterkenntniss ist nur möglich durch Beschränkung auf Erfahrung, und die transscendente Vernunfterkenntnis ist sozusagen nur unmöglich, weil eben immanente möglich ist.</span> In der Darstellung Vaihingers vertritt Paulsen den rationalistischen, <span class="ED-name">Benno Erdmann</span> den empiristischen Standpunkt (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="ebenda" class="ED-abbr">ebd.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 67, mit Literaturverweisen); beide nehmen auch unterschiedliche Standpunkte zum Verhältnis der ersten zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft und der Frage ein, welche Fragestellung in der jeweiligen Auflage zentral sei (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="ebenda" class="ED-abbr">ebd.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 386–387; ob diese Stelle in der ersten Lieferung enthalten war, wurde nicht ermittelt).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ich bat Avenarius</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> es ist kein Briefwechel zwischen Paulsen und <span class="ED-name">Richard Avenarius</span> ermittelt. – <span class="ED-name">Richard Avenarius</span> (1843–1896) war 1876–1896 <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> der Zeitschrift Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Titelblätter der Vierteljahrrschrift unter <span class="ED-link"><a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb328895576/date">https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb328895576/date</a></span> (11.6.2024)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die Fortsetzung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>meint die im zweiten Halbjahr 1882 erschienene zweite Lieferung (den zweiten <span class="ED-rdg">Halbband</span>, <abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr>, nicht etwa den zweiten <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr>, der erst 1892 erschien) von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882].</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ihnen … geschickt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> etwaiges Begleitschreiben von <span class="ED-name">Richard Avenarius</span> an Vaihinger nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Bacon</span>ische Citat</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt; <span class="ED-name">Kant</span> hatte der 2. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> der Kritik der reinen Vernunft ein Motto <span class="ED-name">Bacon</span>s vorangestellt, auf das Vaihinger eingeht in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1. Stuttgart: W. Spemann 1881 [2 Lieferungen 1881/1882], <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 75–77.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">mir wird … <u>Einseitigkeit</u> vorgeworfen</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> hinsichtlich der Vorwürfe <span class="ED-name">Vaihinger</span>s die Übersicht über verschiedene (einseitige) Interpretationslinien der Kritik der reinen Vernunft in: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 63 sowie <abbr title="ebenda" class="ED-abbr">ebd.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 67: <span class="ED-rdg">Paulsen […], der […] im Anschluss an Weisse und Cohen den rationalistischen Theil als Kants eigentliche Tendenz bezeichnet</span> und <abbr title="ebenda" class="ED-abbr">ebd.</abbr>, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 73: <span class="ED-rdg">Paulsen […] meint: wenn es beim Erscheinen der Kritik d. r. V. noch üblich gewesen wäre, in den Titel eine Bezeichnung des Inhalts aufzunehmen, so hätte derselbe lauten müssen: Krit. d. r. V. oder erstes, wahres und einzig haltbares System des Rationalismus. Dass diese Auffassung einseitig ist, wurde in der Einl. II, § 13. 14 nachgewiesen.</span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Entwicklungsgeschichte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen: Versuch einer Entwicklungsgeschichte der kantischen Erkenntnisstheorie. Leipzig: Fues’s Verlag (R. Reisland) 1875. Digitalisat: <span class="ED-link"><a href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11171206?">https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11171206?</a></span> (16.10.2023).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">m. Aufsatz … V,<sup>1</sup></span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen: Was uns Kant sein kann? Eine Betrachtung zum Jubeljahr der Kritik der reinen Vernunft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881, Heft 1), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–96.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Auf eine Erörterung … Besprechung derselben.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paulsen an Vaihinger vom 28.3.1882</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Riehls Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt; gemeint ist vermutlich <span class="ED-name">Alois Riehl</span>.</div></div></body></html>