<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Johannes Rehmke an Vaihinger, St. Gallen, 9.4.1881, 2 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 3 b</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000148-9"/><style type="text/css">
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Vaihinger: Rezension: J. Rehmke, Die Welt als Wahrnehmung und Begriff. Eine Erkenntnistheorie. Berlin, G. Reimer, 1880. VIII und 323 S. gr. 8°. M. 5. 638. In: Deutsche Litteraturzeitung 2 (1881), Nr. 11 vom 12.3.1881, Sp. 396–398&#xD;&#xA;">von Ihnen geschriebenen Anzeige meines Buches</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="von Ihnen geschriebenen Anzeige meines Buches ] vgl. Vaihinger: Rezension: J. Rehmke, Die Welt als Wahrnehmung und Begriff. Eine Erkenntnistheorie. Berlin, G. Reimer, 1880. VIII und 323 S. gr. 8°. M. 5. 638. In: Deutsche Litteraturzeitung 2 (1881), Nr. 11 vom 12.3.1881, Sp. 396–398">[1]</a> sage ich höflichst Dank. Es thut mir leid, daß meine Zeit es mir nicht erlaubt, auf Ihre Anzeige näher einzugehen und Ihre, mich zum Theil ins Erstaunen setzenden, Aussetzungen durch aufklärende Winke zu paralysiren. Entschuldigen Sie daher, wenn ich nur kurz hier der Hoffnung <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Ausdruck gebe … Vorwurf der ] am Rd. mit Blaustift: 1&#xD;&#xA;">Ausdruck gebe, daß Sie bei nochmaliger Lesung des Abschnitts 12 sich überzeugen werden, wie wenig mich der Vorwurf der</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Ausdruck gebe … Vorwurf der ] am Rd. mit Blaustift: 1">[b]</a> Amphibolie treffen kann, und daß Sie aus den <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="früheren ] Lesung unsicher&#xD;&#xA;">früheren</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="früheren ] Lesung unsicher">[c]</a> Abschnitten ersehen werden, wie ich trotz mancher Gleichheit in meiner erkenntnißtheoretischen Anschauung mich principiell unterscheiden <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="muß von den … meines Buchs ] am Rd. mit Blaustift: 2&#xD;&#xA;">muß von den Positivisten, die mir keineswegs unbekannt sind, wenngleich ich sie nicht in Rücksicht auf die Anlage meines Buchs</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="muß von den … meines Buchs ] am Rd. mit Blaustift: 2">[d]</a> erwähnt habe. In gleicher Weise werden Sie dann auch Ihre Meinung ändern <abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="u. ] in der Vorlage hier und im Folgenden abgekürzt mit: ud&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="u. ] in der Vorlage hier und im Folgenden abgekürzt mit: ud">[e]</a> verstehen, warum ich mein Buch nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;">„Die Welt als Wahrnehmung, </span><u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;">Vorstellung</span></u><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;"> </span><abbr title="und" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;">u.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-philological-6" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Begriff“ ] Anführungszeichen oben fehlen&#xD;&#xA;">Begriff“</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Begriff“ ] Anführungszeichen oben fehlen">[f]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="„Die Welt als Wahrnehmung, Vorstellung u. Begriff“ ] kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (a. a. O.), vgl. jedoch Sp. 397: So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]">[2]</a> nennen konnte, ohne <span class="ED-pb">|</span> meinen erkenntnistheoretischen Standpunkt gründlich aufzugeben.</p><p class="ED-p">Indem ich Ihnen nochmals verbindlichst danke für die gefällige Zusendung Ihrer Anzeige bin ich in vollkommener Hochachtung</p><p class="ED-signed">J Rehmke.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">9</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>verbessert aus unleserlicher Zahl/Buchstaben</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ausdruck gebe … Vorwurf der</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Blaustift: <span class="ED-rdg">1</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">früheren</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Lesung unsicher</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">muß von den … meines Buchs</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> am <abbr title="Rand" class="ED-abbr">Rd.</abbr> mit Blaustift: <span class="ED-rdg">2</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in der Vorlage hier und im Folgenden abgekürzt mit: <span class="ED-rdg">ud</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Begriff“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anführungszeichen oben fehlen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">von Ihnen geschriebenen Anzeige meines Buches</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Vaihinger: Rezension: J. Rehmke, Die Welt als Wahrnehmung und Begriff. Eine Erkenntnistheorie. Berlin, G. Reimer, 1880. VIII und 323 S. gr. 8°. M. 5. 638. In: Deutsche Litteraturzeitung 2 (1881), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 11 vom 12.3.1881, <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 396–398</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Die Welt als Wahrnehmung, <u>Vorstellung</u> <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Begriff“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kein direktes Zitat aus Vaihingers Rezension (<abbr title="am angegebenen Ort" class="ED-abbr">a. a. O.</abbr>), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> jedoch <abbr title="Spalte" class="ED-abbr">Sp.</abbr> 397: <span class="ED-rdg">So kommt „die Welt als Wahrnehmung und Begriff“ heraus, eine Bestimmung, in welcher nicht nur die zwischen beiden liegende „Vorstellung“ (S. 85, 107, 113) wegen des Gleichklangs des Titels mit einem berühmten Werke inconsequenter Weise weggelassen ist […]</span></div></div></body></html>