<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Friedrich Albert Lange an Vaihinger, Marburg, 16.5.1875, 1 S., hs., Postkarte an Herrn Dr Hans Vaihinger |Leipzig | Dorotheenstraße 8II., Poststempel MARBURG | 16 | 5 | […], 1 AUSGABE | 18, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 d</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000062-8"/><style type="text/css">
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F. A. Lange. Dazu äußert sich Vaihinger im Vorwort des Verfassers (1911, S. VIII) bzw. in den in allen weiteren Auflagen enthaltenen (Volksausgabe 1924 ausgenommen) Vorbemerkungen zur Einführung (je nach Aufl. S. IX, S. XXV etc.): Aber wenn ein Name hier dankbar genannt werden muss, so ist es vor Allem derjenige F. A. Lange’s, dessen „Geschichte des Materialismus“ dem Verfasser den letzten Aufschluss und den höchsten Abschluss gab. Bei Lange fand der Verfasser auch völliges Verständnis. Denn Lange, dem der Verfasser seine Gedankengänge ausführlich brieflich entwickelt hatte, erwiderte ihm am 16. Mai 1875 (ein halbes Jahr vor seinem qualvollen Tode): „Wiewohl mich eine schwere Krankheit fast an jeder Korrespondenz verhindert, möchte ich Ihnen doch mit wenigen Worten meine volle Zustimmung zu dem von Ihnen ergriffenen Gedanken aussprechen. 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S. IX, S. XXV etc.): Aber wenn ein Name hier dankbar genannt werden muss, so ist es vor Allem derjenige F. A. Lange’s, dessen „Geschichte des Materialismus“ dem Verfasser den letzten Aufschluss und den höchsten Abschluss gab. Bei Lange fand der Verfasser auch völliges Verständnis. Denn Lange, dem der Verfasser seine Gedankengänge ausführlich brieflich entwickelt hatte, erwiderte ihm am 16. Mai 1875 (ein halbes Jahr vor seinem qualvollen Tode): „Wiewohl mich eine schwere Krankheit fast an jeder Korrespondenz verhindert, möchte ich Ihnen doch mit wenigen Worten meine volle Zustimmung zu dem von Ihnen ergriffenen Gedanken aussprechen. Ich bin sogar überzeugt, dass der von Ihnen hervorgehobene Punkt einmal ein Eckstein der philosophischen Erkenntnistheorie werden wird.“">[1]</a></p><p class="ED-p">Mit ergebenstem Gruße Ihr</p><p class="ED-signed">Fr <u>A Lange</u>.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ich … wird.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Motto, das seit der ersten Ausgabe 1911 auf der Titelseite von Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob in allen Auflagen abgedruckt ist (Volksausgabe 1924: Rückseite des Titels): <span class="ED-rdg">Ich bin überzeugt, dass der hier hervorgehobene Punkt einmal ein Eckstein der philosophischen Erkenntnistheorie werden wird. F. A. Lange.</span> Dazu äußert sich Vaihinger im Vorwort des Verfassers (1911, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> VIII) <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> in den in allen weiteren Auflagen enthaltenen (Volksausgabe 1924 ausgenommen) <span class="ED-rdg">Vorbemerkungen zur Einführung</span> (je nach <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> IX, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> XXV <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr>): <span class="ED-rdg">Aber wenn ein Name hier dankbar genannt werden muss, so ist es vor Allem derjenige F. A. Lange’s, dessen „Geschichte des Materialismus“ dem Verfasser den letzten Aufschluss und den höchsten Abschluss gab. Bei Lange fand der Verfasser auch völliges Verständnis. Denn Lange, dem der Verfasser seine Gedankengänge ausführlich brieflich entwickelt hatte, erwiderte ihm am 16. Mai 1875 (ein halbes Jahr vor seinem qualvollen Tode): „Wiewohl mich eine schwere Krankheit fast an jeder Korrespondenz verhindert, möchte ich Ihnen doch mit wenigen Worten meine volle Zustimmung zu dem von Ihnen ergriffenen Gedanken aussprechen. Ich bin sogar überzeugt, dass der von Ihnen hervorgehobene Punkt einmal ein Eckstein der philosophischen Erkenntnistheorie werden wird.“</span></div></div></body></html>