<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Vaihinger und Arthur Liebert an Gottfried Meyer, Halle, 18.10.1915, 3 S., Ts., keine eU, Briefkopf Kant-Gesellschaft. | Geschäftsführer: Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. H. Vaihinger-Halle a. S. | Stellv. Geschäftsführer: | Dr. Arthur Liebert-Berlin W. 15, Fasanenstr. 48. | Berlin W. 15, d. … 19 | Fasanenstr. 48., Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 1863, Bl. 279–281 (Universitäts-Kuratorium zu Halle a. S. Spezial-Acten betreffend Kantgesellschaft und Kantstiftung. 1904–1916.)</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000043-2"/><style type="text/css">
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Oktober 1915</p><p class="ED-p">An den Herrn Vorstand und die Herren Mitglieder des Verwaltungsausschusses der Kantgesellschaft.</p><p class="ED-p">Die Kantgesellschaft hat auf Grund der Zustimmung der Herren Mitglieder des Verwaltungsausschusses in den Jahren 1912, 1913 und 1914 die internationale philosophische Bibliographie Band II, III, IV, mit je 400 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="unterstützt ] vgl. in derselben Akte Bl. 140–141 Vaihinger an Meyer vom 10.1.1912: Ew. Hochwolgeboren beehre ich mich anbei ganz ergebenst die Petition des Dr Ruge mit meinen Ausführungen dazu zu übersenden [liegen der Akte nicht bei], von der ich schon an Neujahr sprach. Leider hat sich die Expedition der Angelegenheit bis heute verzögert, da ich gegenwärtig noch viel mehr | als bisher durch mein Augenleiden behindert bin, das sich gerade in den letzten Wochen sehr verschlimmert hat, so daß alle meine Angelegenheiten sehr darunter leiden, und derart, daß ich wohl in kurzer Zeit in allen meinen Functionen eine wesentliche Änderung werden eintreten laßen müßen. Das Werk des Herrn Dr Ruge habe ich schon auf dem Kuratorium abgegeben wo Sie es morgen einsehen können. | Ich habe mir selbst bis jetzt noch keine definitive Meinung darüber gebildet, wie wir uns der Petition des Herrn Dr Ruge gegenüber verhalten sollen; vielleicht werden mehrere Herren gegen jede Bewilligung sein; ich selbst habe bis jetzt nur Gelegenheit gehabt, mit Herrn Geh Rat Gerhard privatim zu sprechen, der aber auch noch zweifelhaft war. Vielleicht wäre eine Sitzung angezeigt, zu der | man aber andrerseits jetzt die Herrn schwer zusammenbringt. Indem ich, hochverehrter Herr Geheimer Ober Regierungsrat, mich Ihnen angelegentlichst empfehle, zeichne ich Ew. Hochwolgeboren verehrungsvoll ergebenster H. Vaihinger. Sowie Bl. 145, Vaihinger an Meyer vom 8.2.1912: An die Herren Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses der Kant-Gesellschaft. Die Gutachten über die dem Ruge’schen Unternehmen zu gewährende Unterstützung, welche nunmehr sämtlich eingelaufen sind, gingen ziemlich weit auseinander. Als Maximum verlangte eine Stimme M 500.- auf 5 Jahre, als Minimum ebenfalls eine Stimme M 300.- auf 1 Jahr. Dazwischen lagen weitere Vorschläge: eine Stimme war für M 500.- auf 1 Jahr, und andererseits 2 Stimmen für M 300.- auf 2 Jahre. 4 Stimmen gewährten M 400.- auf 3 Jahre. Ich darf wohl annehmen, daß letzterer Vorschlag, welcher zwar noch nicht die absolute Majorität besitzt, doch in einer Sitzung, wenn eine solche anberaumt worden wäre, schließlich die Majorität für sich gewonnen hätte, und so möchte ich mir erlauben, den Antrag zu stellen, diesen Vorschlag (M 400.- auf 3 Jahre) als denjenigen zu betrachten, welcher der Willensmeinung der Mehrheit entspricht. Wenn bis zum 12. cr. [currens; lat. laufenden (Monats)] kein Widerspruch erfolgt, so betrachte ich diesen Antrag als stillschweigend angenommen, womit dann die Angelegenheit erledigt ist. Vaihinger&#xD;&#xA;">unterstützt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="unterstützt ] vgl. in derselben Akte Bl. 140–141 Vaihinger an Meyer vom 10.1.1912: Ew. Hochwolgeboren beehre ich mich anbei ganz ergebenst die Petition des Dr Ruge mit meinen Ausführungen dazu zu übersenden [liegen der Akte nicht bei], von der ich schon an Neujahr sprach. Leider hat sich die Expedition der Angelegenheit bis heute verzögert, da ich gegenwärtig noch viel mehr | als bisher durch mein Augenleiden behindert bin, das sich gerade in den letzten Wochen sehr verschlimmert hat, so daß alle meine Angelegenheiten sehr darunter leiden, und derart, daß ich wohl in kurzer Zeit in allen meinen Functionen eine wesentliche Änderung werden eintreten laßen müßen. Das Werk des Herrn Dr Ruge habe ich schon auf dem Kuratorium abgegeben wo Sie es morgen einsehen können. | Ich habe mir selbst bis jetzt noch keine definitive Meinung darüber gebildet, wie wir uns der Petition des Herrn Dr Ruge gegenüber verhalten sollen; vielleicht werden mehrere Herren gegen jede Bewilligung sein; ich selbst habe bis jetzt nur Gelegenheit gehabt, mit Herrn Geh Rat Gerhard privatim zu sprechen, der aber auch noch zweifelhaft war. Vielleicht wäre eine Sitzung angezeigt, zu der | man aber andrerseits jetzt die Herrn schwer zusammenbringt. Indem ich, hochverehrter Herr Geheimer Ober Regierungsrat, mich Ihnen angelegentlichst empfehle, zeichne ich Ew. Hochwolgeboren verehrungsvoll ergebenster H. Vaihinger. Sowie Bl. 145, Vaihinger an Meyer vom 8.2.1912: An die Herren Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses der Kant-Gesellschaft. Die Gutachten über die dem Ruge’schen Unternehmen zu gewährende Unterstützung, welche nunmehr sämtlich eingelaufen sind, gingen ziemlich weit auseinander. Als Maximum verlangte eine Stimme M 500.- auf 5 Jahre, als Minimum ebenfalls eine Stimme M 300.- auf 1 Jahr. Dazwischen lagen weitere Vorschläge: eine Stimme war für M 500.- auf 1 Jahr, und andererseits 2 Stimmen für M 300.- auf 2 Jahre. 4 Stimmen gewährten M 400.- auf 3 Jahre. Ich darf wohl annehmen, daß letzterer Vorschlag, welcher zwar noch nicht die absolute Majorität besitzt, doch in einer Sitzung, wenn eine solche anberaumt worden wäre, schließlich die Majorität für sich gewonnen hätte, und so möchte ich mir erlauben, den Antrag zu stellen, diesen Vorschlag (M 400.- auf 3 Jahre) als denjenigen zu betrachten, welcher der Willensmeinung der Mehrheit entspricht. Wenn bis zum 12. cr. [currens; lat. laufenden (Monats)] kein Widerspruch erfolgt, so betrachte ich diesen Antrag als stillschweigend angenommen, womit dann die Angelegenheit erledigt ist. Vaihinger">[1]</a>. Band IV erschien <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="unmittelbar ] unmittelbat&#xD;&#xA;">unmittelbar</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="unmittelbar ] unmittelbat">[a]</a> vor Ausbruch des Krieges.</p><p class="ED-p">Man müsste annehmen, dass die Fortführung eines Unternehmens, welches auf die Mitarbeit vieler auch auswärtiger Gelehrter angewiesen ist, durch den Krieg völlig unterbrochen, ja unterbunden worden wäre. Zu unserer freudigen Überraschung teilt uns nun Herr Privatdozent <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Arnold Ruge</span>, der Herausgeber jener Bibliographie, mit, dass das Unternehmen nicht stockt, sondern dass im Gegenteil Band V schon im Druck ist und das von demselben schon 12 Bogen gesetzt sind. Es ist dem Herausgeber gelungen, die ausserordentlichen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Schwierigkeiten ] Schwierigekeiten&#xD;&#xA;">Schwierigkeiten</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Schwierigkeiten ] Schwierigekeiten">[b]</a> zu überwinden, und das ihm schon vor dem Kriege und während des Krieges zuströmende Material für den V. Band zu bearbeiten und das Manuskript druckfertig zu machen. Es gelang ihm dies trotz der grössten materiellen Schwierigkeiten, in denen er sich befindet. Man muss diesen Idealismus anerkennen, mit welchem er diese wissenschaftliche Unternehmung durchführt, ein Idealismus, den man auch bei der betreffenden Verlagsbuchhandlung (Universitätsbuchhandlung Weiss in Heidelberg) <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="anerkennen ] neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert II.&#xD;&#xA;">anerkennen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="anerkennen ] neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert II.">[c]</a> muss, welche trotz grosser Opfer und trotz des drohenden weit geringeren Absatzes das Unternehmen nicht fallen lässt.</p><p class="ED-p">Verlagsbuchhandlung und Herausgeber gehen dabei von dem patriotischen Gedanken aus, dass gerade ein derartiges internationales Unternehmen während des Krieges nicht aufgegeben werden darf, dass wir Deutsche im Gegenteil beweisen müssen, dass wir imstande sind, trotz des Weltkrieges ein solches, die ganze philosophische Weltliteratur umspannendes Unternehmen durchzuführen. Es ist das nicht nur eine wissenschaftliche, sondern nicht minder eine aus tiefer patriotischer Gesinnung hervorgehende Tat.</p><p class="ED-p">Herausgeber und Verleger stehen aber natürlich bei der Durchführung dieses Unternehmens großen finanziellen Schwierigkeiten gegenüber, und so haben sie sich, wie auch schon früher, ausser an mehrere Akademien auch an die Kantgesellschaft gewendet mit der Bitte, man möge ihr Unternehmen unterstützen. Erwähnt sei nebenbei, dass die unterstützenden Gesellschaften, also <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="eventuell ] evt.&#xD;&#xA;">eventuell</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="eventuell ] evt.">[d]</a> auch die Kantgesellschaft, von jetzt ab auf dem Titelblatt der Biografie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="genannt werden ] vgl. Die Philosophie der Gegenwart. Literatur 1913. Mit Unterstützung des Großh. Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Kgl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften und der Kantgesellschaft hg. v. Arnold Ruge. Heidelberg: Weiss 1915.&#xD;&#xA;">genannt werden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="genannt werden ] vgl. Die Philosophie der Gegenwart. Literatur 1913. Mit Unterstützung des Großh. Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Kgl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften und der Kantgesellschaft hg. v. Arnold Ruge. Heidelberg: Weiss 1915.">[2]</a> sollen.</p><p class="ED-p">Wir haben daraufhin eine genaue Prüfung der Finanzen des Jahres 1915 vorgenommen. Es sind uns über 600 Jahresmitglieder treu geblieben, welche ihren Jahresbeitrag bezahlt haben, und bei der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben hat es sich herausgestellt, dass wir einen kleinen Überschuss haben, so dass wir 300 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr> abgeben könnten. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="In ] neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert III.&#xD;&#xA;">In</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="In ] neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert III.">[e]</a> Anbetracht der besonderen oben dargestellten Umstände können daher die Unterzeichneten bei dem Verwaltungsausschuss befürworten, die internationale philosophische Bibliographie für den Band V mit 300 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr>- zu unterstützen.</p><p class="ED-p">Wir dürfen wohl annehmen, dass diejenigen Herren, die bis zum 23. Oktober keine gegenteilige Äusserung an den Mitunterzeichneten <span class="ED-name">Liebert</span> gerichtet haben, unserem Antrag zustimmen.</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Vaihinger. Liebert. ] nicht eigenhändig&#xD;&#xA;">Vaihinger. Liebert.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Vaihinger. Liebert. ] nicht eigenhändig">[f]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">unmittelbar</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">unmittelbat</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schwierigkeiten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Schwierigekeiten</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">anerkennen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert <span class="ED-rdg">II.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">eventuell</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">evt.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">In</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>neuer Bogen mit Briefkopf wie angegeben, paginiert <span class="ED-rdg">III.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vaihinger. Liebert.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht eigenhändig</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">unterstützt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> in derselben Akte <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 140–141 Vaihinger an Meyer vom 10.1.1912: <span class="ED-rdg">Ew. Hochwolgeboren beehre ich mich anbei ganz ergebenst die Petition des Dr Ruge mit meinen Ausführungen dazu zu übersenden </span>[liegen der Akte nicht bei]<span class="ED-rdg">, von der ich schon an Neujahr sprach. Leider hat sich die Expedition der Angelegenheit bis heute verzögert, da ich gegenwärtig noch viel mehr | als bisher durch mein Augenleiden behindert bin, das sich gerade in den letzten Wochen sehr verschlimmert hat, so daß alle meine Angelegenheiten sehr darunter leiden, und derart, daß ich wohl in kurzer Zeit in allen meinen Functionen eine wesentliche Änderung werden eintreten laßen müßen. Das Werk des Herrn Dr Ruge habe ich schon auf dem Kuratorium abgegeben wo Sie es morgen einsehen können. | Ich habe mir selbst bis jetzt noch keine definitive Meinung darüber gebildet, wie wir uns der Petition des Herrn Dr Ruge gegenüber verhalten sollen; vielleicht werden mehrere Herren gegen jede Bewilligung sein; ich selbst habe bis jetzt nur Gelegenheit gehabt, mit Herrn Geh Rat Gerhard privatim zu sprechen, der aber auch noch zweifelhaft war. Vielleicht wäre eine Sitzung angezeigt, zu der | man aber andrerseits jetzt die Herrn schwer zusammenbringt. Indem ich, hochverehrter Herr Geheimer Ober Regierungsrat, mich Ihnen angelegentlichst empfehle, zeichne ich Ew. Hochwolgeboren verehrungsvoll ergebenster H. Vaihinger.</span> Sowie <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 145, Vaihinger an Meyer vom 8.2.1912:<span class="ED-rdg"> An die Herren Mitglieder des Verwaltungs-Ausschusses der Kant-Gesellschaft. Die Gutachten über die dem Ruge’schen Unternehmen zu gewährende Unterstützung, welche nunmehr sämtlich eingelaufen sind, gingen ziemlich weit auseinander. Als Maximum verlangte eine Stimme M 500.- auf 5 Jahre, als Minimum ebenfalls eine Stimme M 300.- auf 1 Jahr. Dazwischen lagen weitere Vorschläge: eine Stimme war für M 500.- auf 1 Jahr, und andererseits 2 Stimmen für M 300.- auf 2 Jahre. 4 Stimmen gewährten M 400.- auf 3 Jahre. Ich darf wohl annehmen, daß letzterer Vorschlag, welcher zwar noch nicht die absolute Majorität besitzt, doch in einer Sitzung, wenn eine solche anberaumt worden wäre, schließlich die Majorität für sich gewonnen hätte, und so möchte ich mir erlauben, den Antrag zu stellen, diesen Vorschlag (M 400.- auf 3 Jahre) als denjenigen zu betrachten, welcher der Willensmeinung der Mehrheit entspricht. Wenn bis zum 12. cr. </span>[currens; <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> laufenden (Monats)] <span class="ED-rdg">kein Widerspruch erfolgt, so betrachte ich diesen Antrag als stillschweigend angenommen, womit dann die Angelegenheit erledigt ist. Vaihinger</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">genannt werden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Die Philosophie der Gegenwart. Literatur 1913. Mit Unterstützung des Großh. Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Kgl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften und der Kantgesellschaft <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von " class="ED-abbr">v.</abbr> Arnold Ruge. Heidelberg: Weiss 1915.</div></div></body></html>