<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001487-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Georg Graf von Arco</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin</placeName>, <date>25.4.1927</date>, <note>1 S., Ts. mit eU, Briefkopf </note><quote type="rdg">DR. GRAF ARCO | BERLIN W 10, den … | Lützow-Ufer 5</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 h</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1487" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001487-0"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116198877">Georg Graf von Arco</persName><placeName>Berlin</placeName><date when="1927-04-25">25.4.1927</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 h</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Georg Graf von Arco</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin</placeName>, <date>25.4.1927</date>, <note>1 S., Ts. mit eU, Briefkopf </note><quote type="rdg">DR. GRAF ARCO | BERLIN W 10, den … | Lützow-Ufer 5</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 1 h</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><dateline>25. April 1927.</dateline><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-646"/>Wa.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-646"/></p><p>Herrn Geheimrat <abbr>Prof.</abbr> <abbr>Dr.</abbr> Hans Vaihinger, <hi rend="underline">Halle a. d. S.</hi> Reichardtstr. 15.</p><salute>Sehr geehrter Herr Professor,</salute><p>für die liebenswürdige Übersendung ihres Separatdruckes <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-647"/>„Der Mythos und das Als Ob“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-647"/> danke ich Ihnen herzlich.</p><p>Wir haben alle sehr bedauert, dass es Ihnen mit Rücksicht auf Ihren Gesundheitszustand nicht möglich gewesen ist, der Gründung der neuen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-648"/>Gesellschaft für empirische Philosophie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-648"/> beiwohnen zu können. Ich hoffe bestimmt, Sie in nicht so ferner Zeit in Halle aufsuchen zu können und so kennen zu lernen.</p><p>Mit den besten Grüßen Ihr Ihnen ergebener</p><signed>Arco</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-646"><lem>Wa.</lem><note>Diktatzeichen nicht aufgelöst</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-647"><lem>„Der Mythos und das Als Ob“</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger: Der Mythus und das Als Ob; ein Fragment. In: Alf Nyman (<abbr>Hg.</abbr>): Festskrift tillägnad Hans Larsson den 18 februari 1927. Studier och uppsatser överräckta på sextiofemårsdagen av kolleger och lärjungar. Stockholm: Bonnier 1927, <abbr>S.</abbr> 225–248. Auch als Sonderdruck erschienen.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-648"><lem>Gesellschaft für empirische Philosophie</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Erkenntnis 1 (1930), <abbr>S.</abbr> 72–73 („Gesellschaft für empirische Philosophie“, Berlin):</note><rdg> Die „Gesellschaft für empirische Philosophie“ ist aus dem Bestreben hervorgegangen, einen geistigen Mittelpunkt für alle diejenigen zu bilden, welche an wissenschaftlicher Philosophie interessiert sind. Unter wissenschaftlicher Philosophie ist dabei eine philosophische Methode verstanden, welche durch Analyse und Kritik fachwissenschaftlicher Resultate zu philosophischen Fragestellungen und Antworten vordringt. Mit einer solchen wissenschaftsanalytischen Methode stellt sich die Gesellschaft in bewußten Gegensatz zu allen Ansprüchen einer Philosophie, die ein Eigenrecht der Vernunft behaupten und Sätze von apriorischer Geltung aufstellen möchte, welche der wissenschaftlichen Kritik nicht unterliegen. Der rasche Aufstieg, den die Gesellschaft seit ihrer Gründung genommen hat, zeigt mit aller Deutlichkeit, wie stark das Verlangen nach einer solchen wissenschaftlichen Behandlung philosophischer Probleme ist. Mitglied der Gesellschaft kann jeder werden, der ihren Bestrebungen nahesteht. Beitrittserklärungen sind an den Verlag Felix Meiner, Leipzig, Kurzestr. 8 zu richten [Vereinsorgan: Zeitschrift Erkenntnis]. […] Die Gesellschaft veranstaltet im allgemeinen jährlich etwa zwölf Vorträge […]. Der Vorstand der Gesellschaft besteht zur Zeit aus folgenden Herren: Geh. Rat Prof. Dr. Friedrich Kraus (Universität Berlin), Prof. Dr. Hans Reichenbach (Universität Berlin), Priv.-Doz. Dr. Alexander Herzberg (Universität Berlin), Prof. Dr. August von Parseval (Technische Hochschule Berlin), Priv.-Doz. Dr. Walter Dubislav (Technische Hochschule Berlin).</rdg><note> Folgt Vortragsverzeichnis 1928–1930.</note></app></listApp></back></text></TEI>