<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001465-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Artur Brausewetter</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Danzig</placeName>, <date>o. D. [25.5.1925]</date>, <note>2 S., hs., Postkarte an </note><quote type="rdg">Herrn Professor | Vaihinger | Halle/Saale | Reichardtstrasse 15</quote><note>, mit Poststempel </note><quote type="rdg">DANZIG | 25.5.25. 11-12 N | * 5 9</quote><note>, Briefkopf </note><quote type="rdg">Brausewetter | Archidiakonus | an der Oberpfarrkirche St. Marien | [Druck von] W. F. BURAU/DANZIG</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 i</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1465" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001465-6"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116430133">Artur Brausewetter</persName><placeName>Danzig</placeName><date when="1925-05-25">o. D. [25.5.1925]</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116430133">Artur Brausewetter</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 i</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Artur Brausewetter</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Danzig</placeName>, <date>o. D. 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Ich habe den Gedanken, zu diesem Zwecke nach Halle zu reisen, viel erwogen, bin aber in Anbetracht der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-467"/>großen Schwierigkeiten und Kosten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-467"/> einer Reise von Danzig nach Halle, zu der noch die Vertretungsmühen in gerade <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-468"/>um diese Zeit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-468"/> sehr reger amtlicher Tätigkeit kommen würden, zu meinem aufrichtigen Bedauern von meiner Absicht abgekommen. – Nach wie vor aber verfolge ich mit wärmster Anteilnahme die sehr bedeutenden Fortschritte, die Ihre Sache macht, die nicht zu leugnende hervorragende Beachtung, die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-469"/>es<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-469"/> ganz sichtbar jetzt insbesondere in medizinischen wie theologischen Kreisen erfährt. Erst gestern sprach ich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-470"/>auf dem hier tagenden Tuberkulose Kongress<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-470"/> darüber. Ich beglückwünsche Sie aufrichtig zu diesen Erfolgen und grüße Sie</p><p>Ihr Ihnen in großer Verehrung sehr ergebener</p><signed>Artur Brausewetter</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-465"><lem>„Als-Ob Konferenz“ nach Halle</lem><note>am 6. <abbr>u.</abbr> 7.6.1925, <abbr>vgl. </abbr>die Einladung im Nachlass Herman Schmalenbach: Metaphysik und Philosophie. Halle, 5. Juni 1925. Universitätsbibliothek Basel, NL 106: VII:76a: <ref type="link">https://doi.org/10.7891/e-manuscripta-100101</ref> (Beilage; 26.9.2024).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-466"><lem>gütige persönliche Worte</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-467"><lem>großen Schwierigkeiten und Kosten</lem><note><abbr>vgl.</abbr> dazu auch den Bericht über die wissenschaftlichen Verhandlungen der „Vereinigung der Lungenheilanstaltsärzte“ in Danzig am 24. u . 27. Mai 1925 und der „Arbeitsgemeinschaft der Tuberkuloseärzte“. Heilanstaltsärztlicher Teil am 26. Mai 1925 vormittags. Im Auftrage des Vorstandes erstattet von Dr. med. J. Ritter-Geesthacht (Bz. Hamburg) 2. Vorsitzender und Schriftführer der Vereinigung. In: Beiträge zur Klinik der Tuberkulose und spezifischen Tuberkulose-Forschung 62 (1925), <abbr>S.</abbr> 1–136; Vorwort, <abbr>S.</abbr> 3: </note><rdg>Unsere alljährliche Tagung haben wir in diesem Jahre, einer Einladung des Senats des Freistaates Danzig durch Herrn Staatsrat Dr. Stade auf der vorjährigen Tagung in Koburg folgend, in der alten Stadt Danzig abgehalten, die durch den Versailler Vertrag gegen Recht und Billigkeit gezwungen aus dem deutschen Reich ausscheiden und als ,,Freistaat Danzig“ sich dem Völkerbunde unterstellen mußte, ohne bei diesem den Schutz zu finden, auf den sie vertragsmäßig Anspruch hat. Die mannigfachen Schwierigkeiten, die durch die weite Entfernung Danzigs, besonders für die im Westen und Süden Deutschlands wohnenden Mitglieder, und für alle durch die rechtzeitige Beschaffung des polnischen Visums für die Fahrt durch den polnischen Korridor entstanden, waren nicht unerheblich. Durch die weite Entfernung Danzigs war es auch bedingt, daß alle Vorbereitungen nicht, wie sonst in der Regel, durch persönliche Rücksprache, sondern durch briefliche Verständigung geregelt werden mußten.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-468"><lem>um diese Zeit</lem><note>des bevorstehenden Pfingstfestes, 31.5./1.6.1925.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-469"><lem>es</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-470"><lem>auf dem hier tagenden Tuberkulose Kongress</lem><note><abbr>s. o.</abbr>; <name>Brausewetter</name> wird im Bericht nicht erwähnt.</note></app></listApp></back></text></TEI>