<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001443-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Arthur Liebert</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin</placeName>, <date>vor 16.3.1923</date>, <note>als Zitat in Vaihinger an Gottfried Meyer vom 16.3.1923</note>, <bibl type="pubPlace">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 1862 (Teil II)</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1443" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001443-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116996579">Arthur Liebert</persName><placeName>Berlin</placeName><date notAfter="1923-03-16">vor 16.3.1923</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116996579">Arthur Liebert</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1104756838">Gottfried Meyer</name></note><note type="repository">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 1862 (Teil II)</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Arthur Liebert</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin</placeName>, <date>vor 16.3.1923</date>, <note>als Zitat in Vaihinger an Gottfried Meyer vom 16.3.1923</note>, <bibl type="pubPlace">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 6, Nr. 1862 (Teil II)</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><p>Denken Sie nur, dass das Auswärtige Amt mir vorgestern einliegenden Brief geschrieben hat, aus dem hervorgeht, dass ich jetzt einen gebührenfreien Dienstpass erhalte. Ich habe diesen Dienstpass schon gestern bekommen. In einem Begleitbrief an das Polizei-Präsidium hat das Auswärtige Amt mitgeteilt, dass meine Reisen im „Reichsinteresse“ erfolgen. Dieser Brief ist natürlich beim Polizeipräsidium geblieben.</p><p>Das bringt mich auf eine höchst wichtige und bedeutungsvolle Idee, die Sie gütigst auch mit dem Herrn Kurator eingehend besprechen wollen. Könnte nicht ganz offiziell von Seiten des Kuratoriums in einer möglichst offiziellen, amtlichen Form an das Reichsministerium des Innern unter Hinweis auf das einliegende Schreiben des Auswärtigen Amtes und jenes von mir soeben erwähnten Briefes an das Polizeipräsidium <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-282"/>eine Eingabe gemacht werden<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-282"/>, dass meine Reisen auf der Eisenbahn kostenlos für mich erfolgen, soweit ich solche Reisen im Interesse der Kantgesellschaft unternehme. Es könnte erwähnt werden, dass es sich ja nicht um zuviel Reisen handelt, etwa 6–10 im Jahr, nach Halle, Dresden, Leipzig, Hamburg, Stuttgart usw. zu dem Zwecke offizieller Besprechungen mit den Leitern unserer dortigen Ortsgruppen zwecks Abhaltung von Vorträgen. Es könnte ausdrucksvoll hervorgehoben werden, dass diese Reisen im allgemeinen geistigen Interesse erfolgen, dass also keine Erwerbsabsicht dabei vorläge. Ich weiss, dass die Herren Mitglieder des Reichsverbandes der Industrie derartige Freifahrten auf der Eisenbahn geniessen. Für die Kantgesellschaft wäre dies eine ausserordentliche Erleichterung und für das Reich keine wesentliche Belastung.</p></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-282"><lem>eine Eingabe gemacht werden</lem><note>Vaihinger unterstützt diesen Vorschlag; <name>Gottfried Meyer</name> schlägt <name>Liebert</name> in einem Schreiben vom 24.3.1923 vor, sich zunächst selbst mit dem Reichsministerium des Innern in Verbindung zu setzen.</note></app></listApp></back></text></TEI>