<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001439-3</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Martin Rade</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>27.12.1922</date>, <note>2 S., Ts. mit eU und hs. Änderungen sowie mit hs. Zusatz von anderer Hd., Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. HANS VAIHINGER | </quote><quote type="rdg">GEH. REG.-RAT.</quote><quote type="rdg"> | Halle a. S., den … 192… | Reichardtstr. 15</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Nachlass Knittermeyer, ad II Va Kn 1</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1439" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001439-3"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1922-12-27">27.12.1922</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118597612">Martin Rade</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116615354">Bernhard Fließ</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116885696">Carl Richard Mensing</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118521411">Hermann Cohen</name><name>Dora Rade</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118547739">Georg Wilhelm Friedrich Hegel</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116257822">Hinrich Knittermeyer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1158966067">Publilius Syrus</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Nachlass Knittermeyer, ad II Va Kn 1</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Martin Rade</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>27.12.1922</date>, <note>2 S., Ts. mit eU und hs. Änderungen sowie mit hs. Zusatz von anderer Hd., Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. HANS VAIHINGER | </quote><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-202"/><quote type="rdg">GEH. REG.-RAT.</quote><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-202"/><quote type="rdg"> | Halle a. S., den … 192… | Reichardtstr. 15</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Nachlass Knittermeyer, ad II Va Kn 1</bibl></head></front><body><dateline>27. Dez<add>[ember]</add> 1922</dateline><salute>Hoch geehrter Herr Kollege Rade!</salute><p>Am 14. Dezember schickte ich an Ihre Adresse ein Exemplar der Philosophie des Als Ob, das, wie schon früher <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-203"/>erwähnt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-203"/>, speziell für Ihren Mitarbeiter <abbr>Dr.</abbr> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-204"/><name>Knittermeyer</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-204"/> bestimmt ist, der ja von Beruf Philosoph ist. Aber auch Ihre Interessen erstrecken sich ja auf das Gebiet der Philosophie, und so darf ich wohl hoffen, dass auch Sie gelegentlich einen Blick in das Buch hineinwerfen werden. Über das Buch wurde auch unter den Gästen des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-205"/>Hauses in Friedrichroda während meines <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-206"/>Dortseins<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-206"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-205"/> manchmal lebhaft diskutiert. Dabei verhielt ich selbst mich ganz neutral und ganz reserviert, da ich ja nur zur <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-207"/>Erholung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-207"/> dort war, deren ich sehr bedürftig war. Aber auch sonst mache ich nie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-208"/>propaganda<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-208"/> für meine Anschauung, zumal ich selbst eben auf Grund meiner Anschauungen gegen fremde Meinungen äusserst <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-209"/>tolerant<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-209"/> bin.</p><p>Diese schöne <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-210"/>Toleranz<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-210"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-211"/>spührte ich auch in dem Friedrichrodaerheim<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-211"/>, und da dieses ganz von Ihrem Geiste beseelt ist, so ist diese <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-212"/>Toleranz<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-212"/> eben auch auf Sie und Ihre Einwirkung zurück zu führen. So fühlte ich mich in dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-213"/>Heim<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-213"/>, in welchem ich 5 Wochen zubringen durfte, sehr wohl mit meiner Frau zusammen, die demselben ja durch ihre Mitgliedschaft zu den Freunden der Christlichen Welt noch enger angehört. Der in dem Hause heimische Ton war meiner Frau und mir sehr sympathisch, und ich hoffe, auch bei den übrigen Gästen den Eindruck hinterlassen zu haben, dass mir die dortvertretenen Anschauungen wichtig und wertvoll sind.</p><p>Sogleich an einem der ersten Abende meines Aufenthaltes dort las Herr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-214"/>Pfarrer Arnold<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-214"/> aus der Freien Volkskirche einen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-215"/>Artikel von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-216"/>Pfarrer Mensing<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-216"/> vor aus <abbr>Nr.</abbr> 5 und 6 im Februar und März (meine Heimat ist meine Seele)<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-215"/>. In diesem Artikel wird zwischen religiösen Werten und religiösen Vorstellungen unterschieden. Die ersteren sind reale Vorgänge in uns, die Zweiten seien aber nur symbolische Spiegelungen und Mensing geht in seiner Kühnheit so weit, auch den Gottesbegriff für ein blosses Symbol zu erklären. Das klingt formell und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-217"/>sachlich<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-217"/> an die Philosophie des Als Ob an. <pb/></p><p>Mit Interesse lasse ich mir von meiner Frau manche Aufsätze aus der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-218"/>„Christlichen Welt“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-218"/> vorlesen, und ich finde auch dort hier und da Anklänge an die Auffassung von <name>Mensing</name>.</p><p>Auch die <name>Cohen</name>’sche Philosophie müsste, in ihre <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-219"/>Konsequenzen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-219"/> verfolgt auf ähnliche Lehren führen. Aber <name>Cohen</name> hat von seinem alttestamentlichen und fast <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-220"/>islamitischen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-220"/> starren Gottesbegriff aus den Weg zur echten <name>Kant</name>ischen Als Ob Lehre nicht gefunden. Näher steht ihr schon <name>Natorp</name> in seiner Religion der Humanität, aber auch er ist vor dem <name>Kant</name>ischen Als Ob scheu zurück gewichen. So musste die echte <name>Kant</name>ische Als Ob Lehre nun doch einmal an das Tageslicht gestellt werden.</p><p>Wie mir in Friedrichroda <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-221"/>Ihre Frau Gemahlin<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-221"/> mitteilte, hat Herr <abbr>Dr.</abbr> <name>Knittermeyer</name> bei seiner versuchten Habilitation Schwierigkeiten gefunden wegen seines ausgesprochenen <name>Cohen</name>’schen Standpunktes. Und das ist ganz natürlich. Die Schule <name>Cohen</name>s hat ihre historisch bedeutsame Rolle glänzend gespielt, aber eben deshalb gehört sie gewissermassen schon der Vergangenheit an. Schon bei <name>Cohen</name> selbst und noch mehr bei <name>Natorp</name> haben sich die ursprünglichen Lehren der Schule aufgelöst in das <name>Hegel</name>sche Fahrwasser. Das ist ja der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-222"/>natürliche<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-222"/> Gang, und das geht bei allen Geistesströmungen in ähnlicher Weise.</p><p>Es wird also für Herrn <abbr>Dr.</abbr> <name>Knittermeyer</name> doch wohl notwendig werden, sich an der Gegenwart neu zu orientiren.</p><p>Vielleicht haben Sie die Freundlichkeit, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-223"/>den beiliegenden Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-223"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-224"/>Herrn<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-224"/> <abbr>Dr.</abbr> <name>Knittermeyer</name> zu übergeben. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-225"/>Auch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-225"/> dürfte es zweckmässig sein, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-226"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-227"/>ihm<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-226"/> diesen Brief an Sie zugänglich zu machen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-227"/>.</p><p>Meine Frau lässt sich Ihnen bestens empfehlen. Sie hat auch die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-228"/>gewünschte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-228"/> Nachzahlung von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-229"/>100 <abbr>M.</abbr><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-229"/> geleistet, hat aber, da sich die Sache etwas verzögerte, 200 <abbr>M.</abbr> gesendet mit dem Motto: <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-230"/>Bis dat, qui <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-231"/><hi rend="underline">non</hi><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-231"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-232"/>zito<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-232"/> dat.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-230"/></p><p>Ich bitte noch zu entschuldigen, dass ich diesen versprochenen Brief erst jetzt absende, aber Altersbeschwerden hinderten mich.</p><p>Mit der Bitte, mich Ihrer Frau Gemahlin bestens zu empfehlen, sowie mit herzlichen Neujahrswünschen Ihr ergebener</p><signed>Vaihinger</signed><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-233"/>Vielleicht interessiert es Sie, dass soeben eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-234"/>„Volksausgabe“ der Philosophie des Als-Ob<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-234"/> erschienen ist, die nur etwa ⅓ des Umfanges des Originals beträgt. Diese Volksausgabe ist schon zu Weihnachten stark verbreitet worden. – Ferner ist soeben auch eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-235"/>„Einführung in die Philosophie des als Ob“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-235"/> von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-236"/>Studienrat <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-237"/><name>Fließ</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-236"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-237"/> in Aschersleben erschienen, im Verlage von Velhagen <abbr>u.</abbr> Klasing (als Teil der „Bücherei der Volkshochschule“).<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-233"/></p></postscript></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-203"><lem>erwähnt</lem><rdg>hn</rdg><note> verbessert aus unleserlichen Buchstaben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-204"><lem><name>Knittermeyer</name></lem><note>hier und im Folgenden: </note><rdg>Knittermayer</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-206"><lem>Dortseins</lem><note>Anfangsbuchstabe handschriftlich mit Bleistift verbessert aus: </note><rdg>dortseins</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-205"><lem>Hauses … Dortseins</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> (das Postskriptum zu) Vaihinger an Karl Girgensohn vom 21.9.1922</note></app><app type="philological" corresp="#ED-207"><lem>Erholung</lem><rdg>ERholung</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-208"><lem>propaganda</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="philological" corresp="#ED-209"><lem>tolerant</lem><note>handschriftlich verbessert aus: </note><rdg>tollerant</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-210"><lem>Toleranz</lem><note>handschriftlich verbessert aus: </note><rdg>Tolleranz</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-211"><lem>spührte … Friedrichrodaerheim</lem><note> so wörtlich</note></app><app type="philological" corresp="#ED-212"><lem>Toleranz</lem><note><abbr>hs.</abbr> verbessert aus: </note><rdg>Tolleranz</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-213"><lem>Heim</lem><note>verbessert aus: </note><rdg>Heiäm</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-214"><lem>Pfarrer Arnold</lem><note>Gemeinter nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-216"><lem>Pfarrer Mensing</lem><note><abbr>d. i.</abbr> wahrscheinlich <name>Carl Richard Mensing</name> (1863–1953), 1890–1926 Pfarrer in Dresden, 1934 in Chemnitz (<ref type="link">https://d-nb.info/gnd/116885696</ref> (30.4.2024)).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-215"><lem>Artikel … Seele)</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> Mensing: Meine Heimat ist meine Seele I. In: Die freie Volkskirche 10 (1922), Heft 5 vom Februar 1922, <abbr>S.</abbr> 71–73, sowie <abbr>ders.</abbr>: Meine Heimat ist meine Seele II. In: Die freie Volkskirche 10 (1922), Heft 6 vom 12. März 1922, <abbr>S.</abbr> 82–83.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-217"><lem>sachlich</lem><note>am Zeilenende zunächst vertippt: </note><rdg>sachlc</rdg><note>; dann </note><rdg>l</rdg><note> mit Bindestrich übertippt und in der folgenden Zeile zu Ende geschrieben</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-218"><lem>„Christlichen Welt“</lem><note>Rade gründete 1886 die Zeitschrift Die Christliche Welt und gab sie bis 1931 heraus (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-219"><lem>Konsequenzen</lem><rdg>q</rdg><note> verbessert aus </note><rdg>k</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-220"><lem>islamitischen</lem><note><abbr>hs.</abbr> verbessert aus: </note><rdg>islammittischen</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-221"><lem>Ihre Frau Gemahlin</lem><note><name>Dora Rade</name> (1868–1945), geborene Naumann (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-222"><lem>natürliche</lem><note>davor <abbr>hs.</abbr> gestrichen: </note><rdg>Na tür</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-223"><lem>den beiliegenden Brief</lem><note>meint vermutlich Vaihinger an Hinrich Knittermeyer vom 28.12.1922.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-224"><lem>Herrn</lem><note>handschriftlich verbessert aus: </note><rdg>Herr</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-225"><lem>Auch</lem><note>verbessert aus: </note><rdg>Aucg</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-226"><lem>ihm</lem><rdg>i</rdg><note> verbessert aus </note><rdg>u</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-227"><lem>ihm diesen … zu machen</lem><note> der Brief befindet sich im Nachlass <name>Knittermeyer</name>s.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-228"><lem>gewünschte</lem><rdg>s</rdg><note> handschriftlich verbessert aus unleserlichem Buchstaben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-229"><lem>100 <abbr>M.</abbr></lem><note>hier und im Folgenden in der Vorlage ohne Punkt abgekürzt</note></app><app type="philological" corresp="#ED-231"><lem><hi rend="underline">non</hi></lem><note>Unterstreichung <abbr>hs.</abbr> hinzugefügt</note></app><app type="philological" corresp="#ED-232"><lem>zito</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-230"><lem>Bis dat, qui <hi rend="underline">non</hi> zito dat.</lem><note>meint vermutlich: </note><rdg>Bis dat, qui <hi rend="underline">non</hi> cito dat.</rdg><note> <abbr>Lat.</abbr>: Doppelt gibt, wer <hi rend="underline">nicht</hi> schnell gibt. Anspielung auf eine Sentenz des <name>Publilius Syrus</name>, <abbr>vgl.</abbr> etwa Wölfflin, Eduard: Publii Syri Sententiae. Leipzig: Teubner 1869, <abbr>S.</abbr> 81: </note><rdg>Inopi beneficum bis dat, qui dat cereliter.</rdg><note> <abbr>Vgl.</abbr> <abbr>ebd.</abbr>, <abbr>S.</abbr> 75, Apparat zu <abbr>Nr.</abbr> 141. Eine Übersetzung bietet Beckby, Hermann (<abbr>Hg.</abbr> <abbr>u.</abbr> Übersetzer): Publilius Syrus. Sprüche. München: Ernst Heimeran Verlag (Sammlung Tusculum) 1969, <abbr>S.</abbr> 33: </note><rdg>Wer rasch dem Armen spendet, spendet doppelt.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-234"><lem>„Volksausgabe“ der Philosophie des Als-Ob</lem><note>Vaihinger: Die Philosophie des Als Ob. Volksausgabe. Leipzig: Meiner 1923, erschien bereits 1922, <abbr>vgl.</abbr> die annotierte Bibliographie.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-235"><lem>„Einführung in die Philosophie des als Ob“</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Fließ, Bernhard: Einführung in die Philosophie des Als Ob. Bielefeld/Leipzig: Velhagen &amp; Klasing 1922 (Die Bücherei der Volkshochschule <abbr>Bd.</abbr> 41).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-237"><lem><name>Fließ</name></lem><rdg>Fliess</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-236"><lem>Studienrat <name>Fließ</name></lem><note><name>Bernhard Fließ</name> (1873–unbekannt), Pädagoge (<ref type="link">https://d-nb.info/gnd/116615354</ref> (29.4.2024)).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-233"><lem>Vielleicht … Volkshochschule“).</lem><note> <abbr>hs.</abbr> von anderer <abbr>Hd.</abbr></note></app></listApp></back></text></TEI>