<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001433-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Ludwig Fulda</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin-Dahlem</placeName>, <date>2.10.1922</date>, <note>1 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">Berlin-Dahlem, den …<hi rend="underline">ten</hi> … 19…| Miquelstraße 86.</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 u, Nr. 6</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1433" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001433-6"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118840452">Ludwig Fulda</persName><placeName>Berlin-Dahlem</placeName><date when="1922-10-02">2.10.1922</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 u, Nr. 6</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Ludwig Fulda</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Berlin-Dahlem</placeName>, <date>2.10.1922</date>, <note>1 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">Berlin-Dahlem, den …<hi rend="underline">ten</hi> … 19…| Miquelstraße 86.</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 u, Nr. 6</bibl></head></front><body><dateline>den 2ten Oktober 1922.</dateline><salute>Hochverehrter Herr Professor!</salute><p>Von einem beruflichen Aufenthalt in Wien heimkehrend, erfahre ich erst nachträglich, daß Sie in der vergangenen Woche Ihren <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-164"/>siebzigsten Geburtstag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-164"/> gefeiert haben, und bitte Sie, zu diesem Ehrentag meine – leider verspäteten, aber darum nicht minder herzlichen Glückwünsche entgegenzunehmen. Was Sie dem deutschen Geistesleben bedeuten, und welch stolzen Platz Sie in ihm einnehmen, ist Ihnen bei dieser Gelegenheit von so vielen Berufeneren bekräftigt worden, daß ich mich damit bescheide, Ihnen zu danken, von Herzen zu danken, sowohl für die tiefgehenden Anregungen, die Sie auch mir geschenkt haben, wie für das auszeichnende Wohlwollen, das Sie mir so oft bewährten. Männer von Ihrem Wuchs sind in dieser Zeit, die das Schiff deutscher Bildung kompaßlos im Sturme schwanken läßt, die Leuchttürme, denen es obliegt, den Weg in die Zukunft zu weisen. Möchten Sie noch lang dieses erhabenen Amtes walten können!</p><p>In treuer Verehrung und Ergebenheit Ihr</p><signed>Ludwig Fulda.</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-164"><lem>siebzigsten Geburtstag</lem><note>am 25.9.1922</note></app></listApp></back></text></TEI>