<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001419-1</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Hugo Höppener (Fidus)</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Woltersdorf bei Erkner</placeName>, <date>3.4.1921</date>, <note>6 S., hs., am linken Seitenrd. durchgehend Lese-Markierungen mit Bleistift- und Blaustiftkringeln (nur in signifikanten Fällen mitgeteilt), Briefkopf Verlagssignet mit Beischrift </note><quote type="rdg">StGgBd</quote><note>, </note><quote type="rdg">VERLAG DES ST. GEORGS-BUNDES | WOLTERSDORF BEI ERKNER NÄCHST BERLIN | Drahtung: Fidus, Woltersdorf-bei-Erkner | Postcheckconto: Berlin MW 7, 20266</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 h</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1419" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001419-1"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118687077">Hugo Höppener (Fidus)</persName><placeName>Woltersdorf bei Erkner</placeName><date when="1921-04-03">3.4.1921</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118529579">Albert Einstein</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119125994">Albert Ritter</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1135976074">Alwine von Keller</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118664034">Hans Blüher</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118763407">Jakob Johann Uexküll</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118587943">Friedrich Nietzsche</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118517880">Wilhelm Busch</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 h</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Hugo Höppener (Fidus)</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Woltersdorf bei Erkner</placeName>, <date>3.4.1921</date>, <note>6 S., hs., am linken Seitenrd. durchgehend Lese-Markierungen mit Bleistift- und Blaustiftkringeln (nur in signifikanten Fällen mitgeteilt), Briefkopf Verlagssignet mit Beischrift </note><quote type="rdg">StGgBd</quote><note>, </note><quote type="rdg">VERLAG DES ST. GEORGS-BUNDES | WOLTERSDORF BEI ERKNER NÄCHST BERLIN | Drahtung: Fidus, Woltersdorf-bei-Erkner | Postcheckconto: Berlin MW 7, 20266</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 8 h</bibl></head></front><body><dateline>3. Ostermond (IV.) 21</dateline><salute>Hochverehrter Mitstreiter!</salute><p>Ich kann Sie nicht mit Ihren großen Titeln und Würden anreden – dazu sind Sie mir zu lieb, und – ich habe es schon zu sehr um alle Form mit Ihnen verdorben!</p><p>Aber von Ihnen hoffe ich, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-30"/>dass Sie es richtig verstanden,<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-30"/> wenn ich auf Ihre warme <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-31"/>Widmung zu meinem 50. Geburtstag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-31"/> nicht „rasch und unbesehen“ nach Diplomatenart mit einem „Dank“ reagirte. Das ist so klug wie billig! –</p><p>Und doch verdirbt man sich wohl manche Freundschaft, wenn man als Schicksalsmensch die „ruhige Stunde“ zu <pb/> allem Besonderen abwarten muss. Und das ist bei mir so arg, dass ich besonders meine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-32"/>„Lesepflichten“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-32"/> bei meinen zu <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-33"/>schonenden Augen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-33"/> (s<add>[iehe]</add> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-34"/>beiliegende Klagekarte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-34"/>) oft jahrelang vor mir herschieben muss, um wenigstens dann und wann mal an <hi rend="underline">meinen</hi> Beruf zu kommen. Oft gebe ich, nach flüchtigem Einblick mit freudiger Genugtuung die Schriften Andern, damit sie recht vielen zu Gute kommen, ehe ich zum Lesen komme, oder lass es mir dann sagen. Aber <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-35"/>Ihren <name>Nietzsche</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-35"/> las ich selbst, und bin Ihnen dankbar, dass Sie mein <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-36"/>schiefes Urteil<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-36"/> über ihn in <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-37"/>freudigen Einklang<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-37"/> verwandelt haben; denn Sie schälten <hi rend="underline">den</hi> Geist heraus, aus welchem ich von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-38"/>jeher<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-38"/> selber geschaffen habe: „über uns hinaus“! Freilich habe ich <abbr>z. B.</abbr> den Zarathustra <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-39"/>schon<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-39"/> 1890 mit Begeisterung aufgenommen, aber <name>Nietzsche</name>s mehr polemische Schriften und Wendungen verrieten mir doch zuviel Lust am Verneinen ja Verhöhnen, als dass ich ihnen immer hätte zustimmen mögen. Ja ich sah schliesslich in dieser gewohnheitswerdenden <hi rend="underline">Sucht</hi> zur Ablehnung und Verneinung auch seines <hi rend="underline">eigenen</hi> Früheren die selbstzerstörenden Keime des Krankhaften, dem sein „Geist“, <abbr>d. h.</abbr> sein Gehirn schliesslich zum Opfer fiel. Dahin rechne ich auch seinen immer krasser werdenden Diesseits-Materialismus der aller <hi rend="underline">tiefsten</hi> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-40"/>Filosofie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-40"/> nicht nur faktisch sondern praktisch ins Gesicht schlägt und zu solchen <hi rend="underline">mechanischen</hi> Denkfolgerungen kommt wie der <hi rend="underline">stereotypen</hi> „Wiederbringung aller Dinge“. <hi rend="underline">Feinste</hi> Weisheit wird sich hüten, über die letzten Möglichkeiten etwas auszusagen, da sie so unumfassbar sind wie „Zeit <abbr>u.</abbr> Raum“ und <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-41"/>alle<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-41"/> Grenzenlosigkeiten. Das <hi rend="underline">ist</hi> geistiger Größenwahn <abbr>u.</abbr> bei ihm dito Sadismus geworden; vielleicht Selbstquälerei – kurz Krankheit. –</p><p>Ich fühlte mich tief verstanden, dass Sie mich einen Denker nannten – ich fordere ja auch, dass der Künstler <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-42"/>wenigstens<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-42"/> ein <hi rend="underline">Dichter</hi> sei, um sich überhaupt Künstler <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-43"/>nennen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-43"/> zu dürfen – aber doch würde ich mir nie anmaßen über die „letzten Dinge“ etwas auszusagen; und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-44"/>das<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-44"/> trotzdem, oder weil ich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-45"/>„nun ach auch Theosophie und alle Hinterwissenschaften mit heißen Bemühen studirt“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-45"/> habe und <name>Kant</name>s Begrenzungen nie respektiert.</p><p>Aber was jeder vom Weltbild sieht und übersieht ist doch nur sein <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-46"/>„Lustrevier“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-46"/> wie <name>Nietzsche</name> mit <name>Wilhelm Busch</name> sagen würde, oder <hi rend="underline">seine</hi> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-47"/>„Umwelt“, wie <name>Uexküll</name> sagt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-47"/>, auf die er einorganisirt ist. (Das bräuchte kein <name>Einstein</name> erst zu relativieren!) Und weil ich das früh durchschauend eingesehen <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-48"/>habe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-48"/>, gab ich mich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-49"/>schon<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-49"/> <hi rend="underline">bald</hi> der lebensfrohen Verachtung des Spiritismus hin und „schuf“ und lebte nur immer was der Instinkt – oder wie <name>Nietzsche</name> meinte „Leib“ – gebot. Und behauptete immer schon, dass nicht die beeinflusste Vernunft, sondern der unwillkürliche Instinkt die Stimme und der Schaffenswille „Gottes“ ist. Dabei <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-50"/>antropoposirte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-50"/> ich <hi rend="underline">meinen</hi> Gott auch nicht vergnügt <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-51"/>zum<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-51"/> Schöpfer aller Milchstrassen und Geisterhierarchien der Mysterienweisen, sondern begnügte mich in <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-52"/>bescheidener Anmaßung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-52"/> mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-53"/>meinem<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-53"/> „höhern Ich“, das ja <hi rend="underline">einer</hi> dieser „urgeschaffenen Geister“ sein muss. Und ich meine, dass alle die Gotterlebnisse der „Frommen“ oder auch der Okkultisten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-54"/>noch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-54"/> nichts weiter sind als die Einblicke und Erweckungen des Hirnintellektes in die höhere Ichgestalt der „ewigen“ Seele, die in Wiederverkörperungen durch die Schultage des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-55"/>Erdenleben<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-55"/> geht, selbst beruhend in einem ätherischen Kraftleibe von <hi rend="underline">räumlicher</hi> Wirklichkeit, der nur unserm <hi rend="underline">Auge</hi> noch nicht sichtbar, unsern Nerven und „Gefühlen“ aber – nach Rang <abbr>u.</abbr> Würden, oft gewaltig verspürbar wird. <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-56"/>Solche<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-56"/> „räumlichen und zeitlichen Wirklichkeiten“ und beileibe keine abstrakten Begriffe und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-57"/>Allegorien<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-57"/> meine ich auch, wenn ich mich in meinem weniger bekannten, von <hi rend="underline">jeher</hi> „expressionistisch“ zu nennendem Gestalten in Seelengebilden und farbigen Kraftlinien ausdrücke. Aber ich muss der Wahrheit die Ehre geben und, bekennen, dass ich solche Vorstellungen nicht aus leiblichem Hellsehen, ja auch nicht <hi rend="underline">allein</hi> aus fühlendem Denken, sondern unter helfendem Studium der neuern „theosophischen“ Forschungen, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-58"/>die<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-58"/> von wissenschaftlich vorgebildeten und dann noch praktisch geschulten Hellsehern <hi rend="underline">gruppenhaft</hi> und <hi rend="underline">vergleichend</hi> getrieben wurden, entwickelt habe. –</p><p>Na, und nun ist es <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-59"/>„des Frevels Wort“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-59"/> gesprochen und ich bin gespannt, ob Sie mich nun noch für einen Denker halten. Jedenfalls aber doch für einen „durch und durch“ aufrichtigen Kerl! – vor allem aber nehmen Sie mich als Ihren Sie warmschätzenden </p><signed>Fidus</signed><postscript><p>Zugleich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-60"/>einige Drucksächlein<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-60"/>. Was <name>Alwine v. Keller</name> da „Als Ob“ <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-61"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-62"/>gesagt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-61"/> hat<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-62"/>, war ganz ahnungslos von <hi rend="underline">Ihrer</hi> Filosofie – um so schöner nicht wahr? Natürlich besitze ich diese nicht und würde auch schwer Zeit <pb/> finden sie gründlich zu lesen – aber ich kann sie mir so „lebhaft vorstellen“ und billige sie von Herzen! <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-63"/><name>Albert Ritter</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-63"/><name/> <abbr>u.</abbr> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-64"/><name>Blüher</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-64"/><name/> sah ich <pb/> es zu meiner Freude auch tun. – Inzwischen habe ich in Halle mehrmals Lichtbild-Vorträge gehalten und habe es leider versäumen <pb/> müssen, Sie dazu besonders einzuladen – das geht immer so <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-65"/>halsüberkopf<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-65"/>. Da hätten sie meine „Seelenleiber“ gesehen! –</p></postscript></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-30"><lem>dass Sie es richtig verstanden,</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-31"><lem>Widmung zu meinem 50. Geburtstag</lem><note>am 8.10.1918 (!), Schreiben Vaihingers nicht ermittelt.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-32"><lem>„Lesepflichten“</lem><note>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr>Rd.</abbr> markiert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-33"><lem>schonenden Augen</lem><note>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr>Rd.</abbr> markiert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-34"><lem>beiliegende Klagekarte</lem><note>liegt nicht bei</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-35"><lem>Ihren <name>Nietzsche</name></lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger: Nietzsche als Philosoph, 1902 <abbr>u. ö.</abbr></note></app><app type="philological" corresp="#ED-36"><lem>schiefes Urteil</lem><note>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr>Rd.</abbr> markiert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-37"><lem>freudigen Einklang</lem><note>mit Bleistift unterstrichen und am <abbr>Rd.</abbr> markiert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-38"><lem>jeher</lem><note>Wort verschrieben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-39"><lem>schon</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> Paginierung: </note><rdg>3</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-40"><lem>Filosofie</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="philological" corresp="#ED-41"><lem>alle</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> Paginierung: </note><rdg>4</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-42"><lem>wenigstens</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-43"><lem>nennen</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-44"><lem>das</lem><rdg>dass</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-45"><lem>„nun ach auch Theosophie und alle Hinterwissenschaften mit heißen Bemühen studirt“</lem><note>Anspielung auf Goethe, Faust I, Vers 354–359.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-46"><lem>„Lustrevier“</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Wilhelm Busch: Der Einsame. In: Zu guter Letzt. München: Bassermann 1904.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-47"><lem>„Umwelt“, wie <name>Uexküll</name> sagt</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Jakob Johann von Uexküll: Umwelt und Innenwelt der Tiere. Berlin: Springer 1909.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-48"><lem>habe</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> Paginierung: </note><rdg>5</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-49"><lem>schon</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-50"><lem>antropoposirte</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="philological" corresp="#ED-51"><lem>zum</lem><rdg>zu</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-52"><lem>bescheidener Anmaßung</lem><note>mit Blaustift unterstrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-53"><lem>meinem</lem><rdg>meinen</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-54"><lem>noch</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-55"><lem>Erdenleben</lem><note>darüber: </note><rdg>u. Planeten-</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-56"><lem>Solche</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> Paginierung: </note><rdg>6</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-57"><lem>Allegorien</lem><note>mit Blaustift unterstrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-58"><lem>die</lem><note>danach gestrichen: </note><rdg>auf</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-59"><lem>„des Frevels Wort“</lem><note>nicht als Zitat ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-60"><lem>einige Drucksächlein</lem><note>nicht ermittelt; liegen nicht mehr bei</note></app><app type="philological" corresp="#ED-61"><lem>gesagt</lem><note>ab hier Text um 90° gedreht auf den linken <abbr>Rd.</abbr> der Briefbögen geschrieben</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-62"><lem>gesagt hat</lem><note>1918 war mit Illustrationen von Fidus erschienen: Alwine von Keller: Ein Zwiegespräch. Hg. vom St. Georgs-Bunde, Woltersdorf bei Erkner. Woltersdorf bei Erkner: Fröb 1918.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-63"><lem><name>Albert Ritter</name></lem><note>1872–1931, Journalist und Schriftsteller (<ref type="link">https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Ritter_Albert_1872_1931.xml</ref> (25.9.2024)).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-64"><lem><name>Blüher</name></lem><note>gemeint ist vermutlich <name>Hans Blüher</name> (1888–1955), Schriftsteller (<ref type="link">https://d-nb.info/gnd/118664034</ref> (25.9.2024)).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-65"><lem>halsüberkopf</lem><note>so wörtlich</note></app></listApp></back></text></TEI>