<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001256-4</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Karl Gjellerup</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Klotzsche</placeName>, <date>14.10.1916</date>, <note>6 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 e, Nr. 2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1256" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001256-4"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116618868">Karl Gjellerup</persName><placeName>Klotzsche</placeName><date when="1916-10-14">14.10.1916</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118523813">Charles Darwin</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118671707">Paul Deussen</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116606908">Heinrich Romundt</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118587943">Friedrich Nietzsche</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118610465">Arthur Schopenhauer</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 e, Nr. 2</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Karl Gjellerup</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Klotzsche</placeName>, <date>14.10.1916</date>, <note>6 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 e, Nr. 2</bibl></head></front><body><dateline>Klotzsche Garstenstrasse 28. 14.10.16.</dateline><salute>Hochverehrter Herr Professor!</salute><p>Meinen herzlichsten Dank für den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1747"/>ausführlichen Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1747"/> und das <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1748"/><name>Nietzsche</name>-Büchlein<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1748"/>, wodurch Sie mich vor ein paar Tagen sehr angenehm überraschten. Das Buch las ich sofort, mit Interesse. Freilich liegt – wie Sie vermuthen – <name>Nietzsche</name> mir nicht, so wenig in der That, daß ich ihn selber kaum lesen kann. Ausser „Die Geb<add>[urt]</add> d<add>[er]</add> Tr<add>[agödie]</add>“ und der „Unzeitgem<add>[äßen]</add> Betr<add>[achtungen]</add>“, die ich besitze und schätze, habe ich von ihm nur „Menschl<add>[iches]</add> allzu M<add>[enschliches]</add>“, „Genealogie der Moral“ <abbr>u.</abbr> „<anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1749"/>Jenseits <abbr>etc.</abbr><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1749"/>“ gelesen. Dass sein Zarathustra Standpunkt der eines umgekehrten <name>Schopenhauer</name>ianismus ist, war mir <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1750"/>von<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1750"/> je klar; auch daß <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1751"/>der Übermensch als Zukunftgattung vielleicht <name>Darwin</name> konstruiert war<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1751"/>. Interessant war mir, daß sein Jugendfreund aus <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1752"/>Basel<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1752"/>, der hier wohnende <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1753"/><abbr>Dr.</abbr> <name>Heinrich Romundt</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1753"/><name/>, ein treuer <name>Kant</name>ianer, mir des öfteren erzählt <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1754"/>hat,<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1754"/> <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1755"/>daß N<add>[ietzsche]</add> in jener Zeit immer darauf zurückkam: „mit <name>Darwin</name> müsse etwas zu machen sein“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1755"/> – er wollte eben absolut etwas machen. Sie haben ihn sehr fein und sauber <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1756"/>dissekiert<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1756"/> – sympathischer ist er mir dadurch nicht geworden – aber das war ja auch nicht die Aufgabe.</p><p>Ihre Äusserungen über meine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1757"/>Preussische Jahrbücher-Aufsätze<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1757"/> haben mich gar sehr gefreut und aufgemuntert. Ich dachte mir schon, daß Sie im Buddhistischen verschiedenes Einschlägiges finden würden – zumal in der Anatta-Lehre. Über diese habe ich gerade jetzt <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1758"/>in den Grenzboten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1758"/> (bei der Besprechung eines neuen Werkes) ausführlicher geschrieben, was ich Ihnen, sobald es vorliegt, zusenden werde. Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit auf die Stelle 150 (Die Reden B<add>[uddhas]</add>) dritter §, die für Buddhas Stellung zum naiven logischen Optimismus so charakteristisch ist. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1759"/>Daß es Wahrheiten giebt die <hi rend="underline">unheilsam</hi> sind, ist das Gegenstück dazu, daß es Fiktionen giebt, die heilsam sind. Und dann auch auf das was ich Bud<add>[dha]</add> 142 1 Heft <abbr>p.</abbr> 33 sage vom Vedantisten <abbr>u.</abbr> Buddha<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1759"/> (was ja mit <pb/> der Anatta-Lehre zusammenhängt). Darüber schrieb mir ein buddhistischer Mönch, Silacâra in Bangore: ‚There you have it in a nutshell.‘ Der hier gebrauchte Ausdruck „zum Entrinnen tauglich“ bezieht sich gerade auf die Stelle in den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1760"/>Sutras<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1760"/>, die für den Als-Ob-Philosophen das grösste Interesse hat (in d<add>[er]</add> 22. Rede der mittleren Sammlung). Hier zeigt nämlich der Buddha seinen Jüngern die Lehre als Floss „zum Entrinnen tauglich, nicht zum Festhalten.“ Wenn ein Mann, sagt er, mittels eines Flosses einen reissenden Strom durchkreuzt hat und das sichere jenseitige Ufer erreicht, so würde er <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1761"/>töricht<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1761"/> handeln, wenn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1762"/>er<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1762"/> aus Liebe zu diesem Floss es auf den Rücken nähme und damit belastet weiter gienge; vielmehr wird er das Floss, das nun seinen Dienst geleistet, liegen lassen und frei sich hinbegeben wo es ihm beliebt. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1763"/>Dies ist <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1764"/>in der That<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1764"/> die Religion in Als-Ob-Beleuchtung – von praktischer nicht theoretischer Wahrheit („nicht zum Festhalten“).<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1763"/></p><p>Ich bin jetzt damit beschäftigt, einen grösseren Artikel für „den Zeitgeist“ (Berliner Tageblatt, das ich übrigens nicht mag) zu schreiben über jenen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1765"/>11 <hi rend="superscript"><hi rend="underline">ten</hi></hi> Band der neuen <name>Schopenhauer</name>-Ausgabe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1765"/>, welchen <abbr>Prof.</abbr> <hi rend="underline"><name>Deussen</name></hi> Ihnen hier für die Kant-Gesellschaft <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1766"/>überreichte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1766"/>. Ich mache Sie <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1767"/>auf § 62 aufmerksam, wo Sch<add>[openhauer]</add> die <name>Kant</name>ische Moraltheologie ganz unter Ihrem Gesichtspunkt betrachtet. Wäre Ihnen diese Stelle bekannt gewesen, so hätten Sie sie sicher angeführt.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1767"/></p><p>Von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1768"/>Ihrem grossen Werke<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1768"/> habe ich jetzt 570 Seiten gelesen – mit grosser Ausbeute. Ganz vorzüglich hat mich der Abschnitt über die erkenntnistheoretischen Konsequenzen und das Kapitel über den absoluten leeren Raum interessiert. Wenn ich Alles gelesen habe, werde ich Sie mit einigen Fragen plagen. Schmerzlich ist es mir, daß mein Verständnis aufhört, wo die mathematischen Formeln beginnen!</p><p>Kapitelüberschriften habe ich in „Die Weltwanderer“, „Der Pilger Kamanita“, „Die Hirten und der Hinkende“ verwandt, und, wie ich glaube, auch poetisch zu verwerthen gewusst. Hier (in „Reif f<add>[ür]</add> d<add>[as]</add> L<add>[eben]</add>“) würden Sie für mein Empfinden aus dem Stil herausfallen. Die Eintheilung in Büchern, die ich überhaupt des öfteren verwende, könnte freilich in dieser Beziehung <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1769"/>auch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1769"/> bedenklich erscheinen, ergab sich aber durch die zeitlichen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1770"/>und zugleich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1771"/>logischen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1771"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1770"/> Abschnitte von selber.</p><p>Es freut mich, daß Sie selber <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1772"/>meinen Artikel<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1772"/> in Leipz<add>[iger]</add> Ill<add>[ustrierte]</add> Z<add>[eitung]</add> entdeckten, denn davon habe ich keine Abdrucke. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1773"/>Es ist gewissermassen ein politischer <pb/> Als-Ob-Artikel.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1773"/> Es ist mir nämlich längst klar geworden, daß <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1774"/>man<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1774"/> wenn man in solchen Fragen wirken – oder versuchen zu wirken will – <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1775"/>durchaus <hi rend="underline">so</hi><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1775"/> schreiben <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1776"/>muss, als ob der Zustand, den man herbeizuführen wünscht, wirklich, wenigstens theilweise oder dem Ansatze nach, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1777"/>schon jetzt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1777"/> vorhanden wäre, selbst wenn ich sehr wohl weiss, daß dies eigentlich nicht der Fall ist. Indem ich so schreibe statuiere ich ja wirklich auch einen solchen Ansatz. Gesetzt <abbr>z. B.</abbr> ich möchte einem genialen, noch fast unbekannten Schriftsteller zum Ruhm verhelfen, so muss ich etwa schreiben: „Erfreulicher Weise ist es jetzt schon Vielen aufgegangen“ – (obwohl ich nur zu gut weiss, daß es <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1778"/>leider<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1778"/> nur äusserst Wenigen aufgegangen ist) – „daß dieser ausgezeichnete <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1779"/>Schriftsteller“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1779"/> <abbr>etc.</abbr> –<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1776"/></p><p>Da haben Sie nun ein neues, theoretisch <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1780"/>falsches, praktisch aber sehr lobenswerthes Als-Ob.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1780"/></p><p>Nun hoffe ich, daß mein Roman Sie auch in seinem weiteren Verlauf fesseln werde.</p><p>Beim Artikel (Ill<add>[ustrierte]</add> Zeit<add>[ung]</add>) hatte die Redaktion den Schluss abgekniffen (um <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1781"/>eines lumpigen Bildes wegen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1781"/>, wie es scheint), wodurch er ganz abrupt und unkünstlerisch endet. Hat mich sehr geärgert.</p><p>Mit herzlichem Gruss, auch von meiner Frau, Ihr ganz ergebener</p><signed><hi rend="underline">Karl Gjellerup</hi></signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1747"><lem>ausführlichen Brief</lem><note>nicht überliefert</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1748"><lem><name>Nietzsche</name>-Büchlein</lem><note>Vaihinger: Nietzsche als Philosoph, Feldausgabe 1916.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1749"><lem>Jenseits <abbr>etc.</abbr></lem><note>zu ergänzen: Jenseits von Gut und Böse (1886).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1750"><lem>von</lem><note>mit Bleistift unterstrichen, am rechten <abbr>Rd.</abbr>: </note><rdg>?</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1751"><lem>der Übermensch als Zukunftgattung vielleicht <name>Darwin</name> konstruiert war</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1752"><lem>Basel</lem><note>mit Bleistift unterstrichen, am rechten <abbr>Rd.</abbr>: </note><rdg>?</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1753"><lem><abbr>Dr.</abbr> <name>Heinrich Romundt</name></lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Julius Bab vom 21.10.1916</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1754"><lem>hat,</lem><note>Einfügung unter der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1755"><lem>daß … sein“</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1756"><lem>dissekiert</lem><note>Fremdwort im Deutschen ungebräuchlich, hier nach dem im Dänischen nachzuweisenden Fremdwort </note><rdg>dissekere</rdg><note>: sezieren, zerlegen (<abbr>lat.</abbr> dissecere).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1757"><lem>Preussische Jahrbücher-Aufsätze</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Gjellerup an Vaihinger vom 20.9.1916</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1758"><lem>in den Grenzboten</lem><note><abbr>vgl.</abbr> die Rezension von Gjellerup: Hermann Oldenberg: „Die Lehre der Upanishaden und die Anfänge des Buddhismus“. Verlag Vandenhoek u. Ruprecht, Göttingen. Geh. 9., geb. 10 M. In: Die Grenzboten 75 (1916), Erstes Vierteljahr, <abbr>S.</abbr> 60–61.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1759"><lem>Daß … Buddha</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1760"><lem>Sutras</lem><note>mit Blaustift unterstrichen und am rechten <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1761"><lem>töricht</lem><rdg>thörigt</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1762"><lem>er</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1764"><lem>in der That</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1763"><lem>Dies … Festhalten“).</lem><note> am rechten <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1765"><lem>11 <hi rend="superscript"><hi rend="underline">ten</hi></hi> Band der neuen <name>Schopenhauer</name>-Ausgabe</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Gjellerup an Vaihinger vom 12.2./13.2.1917</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1766"><lem>überreichte</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Oskar Walzel vom 3.7.1916</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1767"><lem>auf … angeführt.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1768"><lem>Ihrem grossen Werke</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Gjellerup an Vaihinger vom 20.9.1916</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1769"><lem>auch</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1771"><lem>logischen</lem><rdg>logische</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1770"><lem>und zugleich logischen</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1772"><lem>meinen Artikel</lem><note>Nachweis siehe unten</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1773"><lem>Es … Als-Ob-Artikel.</lem><note> am rechten <abbr>bzw.</abbr> linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1774"><lem>man</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1775"><lem>durchaus <hi rend="underline">so</hi></lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1777"><lem>schon jetzt</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1778"><lem>leider</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1779"><lem>Schriftsteller“</lem><rdg>Schriftsteller</rdg><note> Abführung fehlt</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1776"><lem>muss … etc. –</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1780"><lem>falsches … Als-Ob.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1781"><lem>eines lumpigen Bildes wegen</lem><note>die Schlusssätze von Gjellerup: Altskandinavismus und Neuskandinavismus. Ein Nachwort zur Nordischen Ministerkonferenz. In: Illustrierte Zeitung (Leipzig), <abbr>Nr.</abbr> 3823 vom 5.10.1916, <abbr>S.</abbr> 466–468 (<ref type="link">https://obc.opole.pl/dlibra/publication/8883/edition/7869/content</ref> (19.9.2024)) lauten: </note><rdg>Als Glied eines großen Organismus – äußerlich von der persischen Bucht bis ans Meer der Mitternachtssonne reichend – muß der Norden gesunden. Ein mächtiger Pulsschlag wird frisches Blut durch die erstarrten Adern treiben. Wer bei solcher Aussicht über Einbuße an Selbständigkeit, wohl gar über „Verlust der Souveränität“ seufzt, gehört in die unterste Klasse der politischen Kinderschule. </rdg><note>Darunter Reproduktion einer Zeichnung: </note><rdg>Slowenische Bäuerin aus Salcano bei Görz mit ihren Kindern.</rdg></app></listApp></back></text></TEI>