<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001241-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Anton von Leclair</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Wien</placeName>, <date>15.4.1916</date>, <note>3 S., hs. (andere Hd., mit eU und eigenhändiger Ergänzung), Briefkopf (Stempel) </note><quote type="rdg">D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r.</hi></hi> Ant. v. Leclair</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 14</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1241" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001241-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116850817">Anton von Leclair</persName><placeName>Wien</placeName><date when="1916-04-15">15.4.1916</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name>Adelheid Bauch</name><name>Anna von Leclair</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11865361X">Bruno Bauch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117116149">Wilhelm Jerusalem</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 14</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Anton von Leclair</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Wien</placeName>, <date>15.4.1916</date>, <note>3 S., hs. (andere Hd., mit eU und eigenhändiger Ergänzung), Briefkopf (Stempel) </note><quote type="rdg">D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r.</hi></hi> Ant. v. Leclair</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 14</bibl></head></front><body><dateline>Wien, IX/<hi rend="subscript">1</hi> Wasagasse 27,</dateline><dateline>den 15. April 1916.</dateline><salute>Sehr verehrter Herr Professor!</salute><p>Am 2. April sandte ich an Sie einen Brief <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1585"/><abbr>u.</abbr><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1585"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1586"/>eine Drucksache<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1586"/>. Es ist mir peinlich, dass ich Sie noch einmal belästigen muss. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1587"/>Schon am 25. März teilte mir <abbr>Prof.</abbr> <name>Bauch</name> mit, dass er durch Krankheit verhindert sei, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1588"/>mein Manuskript<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1588"/> durchzusehen <abbr>u.</abbr> sich darnach zu entscheiden. Heute schreibt mir Frau <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1589"/><name>Adelheid Bauch</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1589"/>, dass ihr Mann krank in Berlin<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1587"/> liegt <abbr>u.</abbr> daher seiner redaktionellen Pflicht auf absehbare Zeit nicht nachkommen kann.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1590"/>Wie ich Ihnen schon schrieb, besteht für mich Aussicht, dass die Abhandlung in einem Ergänzungsheft unterkommt, allerdings erst im nächsten Jahre.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1590"/> Ich bin, damit die Arbeit ungeteilt erscheint, gern bereit so lange zu warten, dennoch wäre es mir aber erwünscht, nicht auf unbestimmte Zeit hinaus im Ungewissen zu bleiben ob <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1591"/>sie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1591"/> <hi rend="underline">überhaupt angenommen</hi> ist. <name>Frau Bauch</name> schreibt nichts von einer Stellvertretung ihres Mannes in der <pb/> Redaktion <abbr>u.</abbr> doch wird es vermutlich ohne eine solche nicht abgehen. Sollten nun Sie selbst, wie vorauszusehen ist, auf diese Frage Einfluss nehmen, so möchte ich Sie recht sehr bitten, mir gütigst bekannt <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1592"/>geben<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1592"/> zu <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1593"/>lassen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1593"/>, wer die laufenden Geschäfte der Redaktion übernommen hat oder übernehmen soll, damit ich weiß, mit wem ich weitere Verhandlungen pflegen kann <abbr>u.</abbr> in wessen Hände meine Zuschriften an <abbr>Prof.</abbr> <name>Bauch</name> geraten werden, die teilweise auch in sachlicher Hinsicht Einiges zu meiner Abhandlung beibringen, was mir nicht unwichtig ist.</p><p>Ich weiß von <abbr>Prof.</abbr> <name>Jerusalem</name>, dass Sie Frau <abbr>u.</abbr> Tochter haben, die Ihnen gelegentlich bei Ihrer Correspondenz <abbr>u. s. w.</abbr> behilflich sind. Bei mir ist genau der gleiche Fall. Mein Auge würde zwar noch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1594"/>ausreichen,<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1594"/> aber die Hand kommt mit der Feder nur langsam vorwärts <abbr>u.</abbr> so bin ich auf die Sekretär-Dienste von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1595"/>Frau<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1595"/> <abbr>u.</abbr> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1596"/>Tochter<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1596"/> angewiesen. Nur weil ich die <pb/> gleichen Verhältnisse bei Ihnen voraussetzen kann, unternahm ich es überhaupt mich brieflich an Sie zu wenden.</p><p>Die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1597"/>erbetene Bestätigung, dass meine zwei Sendungen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1597"/> v<add>[om]</add> 2. April ihre Adresse erreicht haben, ist bei mir noch nicht eingelangt.</p><p>Mit hochachtungsvollem Gruße Ihr treu ergebener</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1598"/>D<hi rend="superscript">r.</hi> Ant. v. Leclair<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1598"/></signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-1585"><lem><abbr>u.</abbr></lem><note>Abkürzungen von </note><rdg>und</rdg><note> hier und im Folgenden in der Vorlage durch Unterstreichung statt Punkt verdeutlicht</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1586"><lem>eine Drucksache</lem><note>nicht ermittelt, wird nicht erwähnt in von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916 und liegt diesem nicht bei.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1588"><lem>mein Manuskript</lem><note><abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1589"><lem><name>Adelheid Bauch</name></lem><note><name>Adelheid Bauch</name>, <abbr>geb.</abbr> Maas (Lebensdaten nicht ermittelt), Tochter eines Pfarrers aus Gernsbach (Murgtal), seit 1906 verheiratet mit <name>Bruno Bauch</name> (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1587"><lem>Schon am … krank in Berlin</lem><note> erwähnte Schreiben nicht ermittelt; zur Krankheit <name>Bruno Bauch</name>s <abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1590"><lem>Wie ich Ihnen … nächsten Jahre.</lem><note> meint ein Ergänzungsheft der Zeitschrift Kant-Studien, <abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916. Eine Veröffentlichung in den Kantstudien-Ergänzungsheften kam nicht zustande, <abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 17.5. und vom 22.5.1916.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1591"><lem>sie</lem><note>verbessert aus: </note><rdg>Sie</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1592"><lem>geben</lem><note>vermutlich nachträgliche Einfügung in der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1593"><lem>lassen</lem><note>Einfügung über der Zeile für gestrichen: </note><rdg>geben</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1594"><lem>ausreichen,</lem><note>Komma mit Bleistift in der Zeile eingefügt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1595"><lem>Frau</lem><note><name>Anna von Leclair</name>, <abbr>geb.</abbr> Plitz (<abbr>geb.</abbr> 1854), <abbr>vgl.</abbr> Staatliches Zentralarchiv Tschechiens in Prag (Národní archiv): Policejní ředitelství I, konskripce, karton 343, obraz 23. Digitalisat: <ref type="link">http://digi.nacr.cz/prihlasky2/?action=link&amp;ref=czarch:CZ-100000010:874&amp;karton=343&amp;folium=23</ref> (7.2.2024).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1596"><lem>Tochter</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1597"><lem>erbetene … zwei Sendungen</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916: </note><rdg>Ich werde ganz zufrieden sein, wenn Sie mir durch eine Karte ganz kurz mitteilen lassen, daß diese Zeilen in Ihre Hände gelangt sind.</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1598"><lem>D<hi rend="superscript">r.</hi> Ant. v. Leclair</lem><note>mit Bleistift geschrieben (der Brief ist in schwarzer Tinte geschrieben)</note></app></listApp></back></text></TEI>